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Reisegedichte 2009

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Regina, 28. Januar 2009.

  1. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    Jonas Wie

    Das Meer hat mich an an Land gespühlt
    der Wal an Land geworfen
    (endlich)
    jetzt sitz ich hier
    an meinem Strand
    und zähle meinen Sand
    und die Wellen
    und den Wind
    wenn er spielt
    mit meinem Haar

    und die Wolken
    wenn sie reisen
    und die Sonne
    seh sie kreisen

    Ich zähle meine Zehen
    zehn
    ..ist das nicht EINS ZU VIEL?
    Ich zähle meine Finger
    zehn
    ..ist das nicht EINS ZU VIEL?
    Ich zähle meine Augen
    zwei
    ..wären es DREI könnte ich wieder sehen
    Ich zähle meine Ohren
    zwei
    ..wären es DREI könnte ich wieder hören
    Ich zähle meine Hände
    zwei
    ..wären es DREI könnte ich wieder greifen
    Ich zähle meine Füße
    zwei
    ..wären es drei könnte ich wieder laufen

    Spuren im Sand erzählen dann
    ICH WAR DA

    AL


    Regina
     
  2. Nebelwanderer

    Nebelwanderer Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2007
    Beiträge:
    52
    Ort:
    NRW im bergischen Städtedreieck
    Lese Deine Worte und falle in dieses Bild. Sehe Dich sitzen im Sand, zählend, verträumt und doch so ganz bei Dir. Alles wie es ist bist Du und Du bist richtig.

    Dank Dir für diese Worte

    Lieben Gruß
    Nebelwanderer​
     
  3. Xchen

    Xchen Guest

    ich schmunzele in mich hinein...in Feber bin auf meiner Insel...an diesem Wochenende am Lido und :D in Venedig...denke an Dich, Regina, und deklamiere Dein Gedicht, mit dem Blick zum Wasser (bei Venedig traue mir nicht zu sagen Meer:))
     
  4. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Hallo Nebelwanderer!,

    So schön Deine Worte!
    Danke Dir, dabei würd, könnt ich es auch anderes schreiben..
    aber ich denk und dank hier mal Deinen Worten..

    Die Reisegedichte 09 und schon zwei Besucher, das ist schön!

    Hallo Xchen!,
    lass mir das Meer grüßen

    mehr mehr mehr
    wünsch ich mir auch für Euch

    AL

    Regina
     
  5. Nefretiri86

    Nefretiri86 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2009
    Beiträge:
    29.602
    Ort:
    Niedersachsen
    Dämmernd liegt der Sommerabend
    über Wald und grünen Wiesen
    goldner Mond, im blauen Himmel,
    strahlt herunter, duftig labend.

    An dem Bache zirbt die Grille,
    und es regt sich in dem Wasser,
    und der Wandrer hört ein Plätschern
    und ein Atmen in der Stille.

    Dorten an dem Bach alleine
    badet sich die schöne Elfe;
    Arm und Nacken, weiß und lieblich,
    schimmern in dem Mondenscheine.

    (Heinrich Heine)
     
  6. Mora

    Mora Guest

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    Liebe Regina
    ... wer kann so - genau so - so treffend - so tief...

    Finger
    Meine Jüngste hatte tatsächlich mehr
    Augen
    Kann man nicht trauen
    Nur dem Einen
    Das nicht sieht
    Ohren
    Ist manchmal betörend
    Was sie hören
    Doch hören sie den Wind
    Ziehen mit ihrem Kind
    In ein Land - dass Wahrheit heißt
    Und die Liebe preist
    Hände
    Bemalen weiße Wände
    Gestalten die Welten
    Hey - Noch einmal bitte
    Wie die Kelten
    Füße
    Lass sie massieren
    Mit Indianermusik verführen
    OH - das nenn ich Glück
    Wie Dein ReiseGedicht

    Danke Dir dafür
    Simone
     
  7. Nefretiri86

    Nefretiri86 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2009
    Beiträge:
    29.602
    Ort:
    Niedersachsen
    Von den Feen
    Sag, wo die Glockenblumen sind,
    die lieblich in den Wäldern blühten?
    Je eine stahl ein Feenkind,
    sie nahmen sie zu Hühten.

    Wo sind die schönen Halme hin,
    die schlank im Wind sich wiegten?
    Sie steh'n im Feengarten drin.
    Als Bäume, die sie liebten.

    Wo sind die schillernden Libellen,
    einst emsig stolz über dem Reich?
    Die Feen reiten auf den Schnellen
    und zieren sie mit Zaumzeug reich.

    Heimchen? Darf ihnen Lieder singen.
    Glühwürmchen? Glüh'n in Feenhallen.
    Die Blätter der Rosen als Wandschmuck
    gefallen,
    Wo jede Nacht im Tanze sie schwingen.

    Ist dann der sanfte Frühling gekommen
    Und regnet das frische Drün wieder nass,
    Bringen die Feen, was sie genommen.
    dies alles und sonst noch was,

    (Jean Ingelow)
     
  8. Nefretiri86

    Nefretiri86 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2009
    Beiträge:
    29.602
    Ort:
    Niedersachsen
    Ich glaub' an Feen

    Feen sind Wesen zierlich und schön,
    Wir konnten in unserer Kindheit sie sehn.
    Doch heute ist dies zu lange schon her,
    Wir sehen die Zauberwesen nicht mehr.
    Unser Schlaf in den Augen beim Aufstehen
    stammt aus den Töpfen der flatternden Feen.
    Sie warten auf uns, auf unser ,,Ja!";
    sag' ,,Ich glaub' an Feen!", denn sie sind da!
    Denn jedes Mal, wenn du dies sagst,
    darf eine weitere Fee noch leben.
    Doch wenn du sprichst ,,Feen gibt es nicht!",
    muss sie für immer ins Nichts entschwinden.
    Ich glaub an Feen!

    (Felicia D. Browne-Hemans)
     
  9. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Ich hoffe es geht Dir gut

    Es ist nun Winter und doch
    Ich hoffe es geht Dir gut

    Es ist nun kalt und doch
    Ich hoffe es geht Dir gut

    Ich kann Dir nicht nah sein und doch
    Ich hoffe es geht Dir gut

    Ich denke an Dich, wenn Du träumst
    Ich hoffe es geht Dir gut

    (R.S. 01/02/09)
     
  10. Nefretiri86

    Nefretiri86 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2009
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    29.602
    Ort:
    Niedersachsen
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    Suchst du den Weg ins Feenreich?

    Suchst du den Weg ins Feenreich...
    Ganz einfach. Gibt gut acht:
    Du wartest, bis ein gelber Mond
    Schwebt überm Wasser in der Nacht.
    Er baut dir einen lichten Pfad
    Funkelnd, wie er' s oft gemacht.
    Und wenn dann nicht aus Bosheit nur
    Dich hindert eine böse Macht
    Und du den rechten Spruch auch
    kennst
    Und sprichst die Zauberworte
    sacht,
    Trägt Fallschirm dich des
    Löwenzahns
    So wie ein Schiffchen
    wohlbedacht.
    Du segelst auf das Mondes
    Spur,
    Bis dir das Feenreich dann
    lacht.


    (Ernest Thompson Seton)
     

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