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Reisegedichte 2008

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Regina, 26. Januar 2008.

  1. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    Tod das Kätzchen, wo ist es?
    Nirgendwo erklingt noch sein Miauen!
    Unsterblicher Löwe, wo ist er?
    Überall ertönt sein Brüllen!
    (Kommentar v. Sri Chinmoy ad Brhadaranyakopanishad I.3.28)​




    a.d.Rig Veda (freie Übersetzung/R.S./26/01/2008)

    NICHT konnte die Kerze verlöschen
    und NICHT konnte sie sich entzünden,
    denn nicht existierte der Raum,
    in dem eine Kerze sich hätte entzünden oder verlöschen lassen,
    noch existierte die Kerze, die sich hätte entzünden oder verlöschen lassen.
    Weder gab es ein Davor, noch gab es ein Danach,
    weder gab es eine Heimat, noch einen Ort für eine Heimat.
    Nicht gab es das Fremde, noch gab es die Ferne.
    Kein SINN existierte, denn nichts trat aus dem anderen hervor
    oder verbarg sich darin.

    SO existierte weder der Tod, noch das Leben,
    da die Wandlung nicht existent war.
    Nicht existierte der Anfang, noch das Ende.
    Keinen gab es, der von der Dunkelheit wusste
    und keinen, der vom Tag zu berichten wusste,
    denn es gab weder Tag noch Nacht, weder Sein, noch nicht Sein.

    OHNE eine Bewegung zu verursachen trat ALL DIES in Erscheinung.
    Auf diese Weise ist der Anfang und das Ende gestaltet.
    Ohne Bewegung, durch die Macht EINES EINZIGEN.
    NICHTS gibt es vor diesem EINEN.
    NICHTS gibt es nach diesem EINEN.
    NICHTS gibt es außerhalb von diesem EINEN,
    da es NICHTS von alle dem, ohne DEM EINEN gäbe.

    DER EINE verbarg sich durch DEN EINEN im Anfang,
    DAS ERKENNEN verbarg sich durch DAS EINE ERKENNEN im Anfang.
    DER SINN verbarg sich, da es keinen gab, dem man ein Zeichen gab, um sich selbst zu erkennen.
    DAS WAS IN SICH LEER WAR trat auf diese Weise IM ANFANG hervor.
    In Ihm lag KEIN ERKENNEN, KEIN ZEICHEN, KEINE TRENNUNG.
    Durch DIE LIEBE wurde dieses EINE, das in sich LEER WAR, erfüllt und so trat DAS LEBEN aus diesem einen Hervor.
    DIE LIEBE ist die URSACHE DER TRENNUNG, da es ohne Trennung KEINEN GÄBE, der LIEBEN KÖNNTE oder den man LIEBEN KÖNNTE.

    SO war das BEGEHREN ZU LIEBEN IM ANFANG, es bildet den Samen von allem, das existiert.
    Die Nabelschnur, die den Liebenden mit den Geliebten verbindet, fanden die Berufenen,
    in dem sie diesem Begehren im Geist und Herzen folgten und es erforschten.

    NICHT stolpert der Berufene, da er zwei Augen hat, um zu sehen.
    Denn hätte er nur ein Auge, er würde sagen:
    DAS ist das Unten und DAS ist das Oben.
    DAS ist der Besamer und DAS ist die Besamte.
    DAS ist jene, die den Samen in sich trägt und DAS ist jener, der den Samen spendet.
    DER, der aus sich heraus ist, war der erste und die, die sich Ihm hingibt, ist es nicht (oder er sagt es umgekehrt).

    DA an dem Ort, wo es gekeimt ist, kein Ort war, wer kann sagen: da ist es?
    Da an dem Ort wo es hervorgetreten ist, kein Zuvor und kein Danach war, wer kann sagen, da war es?
    Da es noch nicht hervorgetreten ist, wie der Vogel, wenn er sich im Ei verbirgt.
    Wer könnte über sein Wesen Auskunft geben, wenn solange er sich verbirgt?
    Wenn sich noch kein Oben oder Unten oder Erzeuger oder Gebärende ausgebildet hat,
    wer kann sagen, wer sie sind und welchen Platz sie einnehmen?

    (Rig Veda X 129 (1-7), Über den Ursprung der Welt, freie Übertragung)







    WANDLUNG erquicke mich, da ich Dein Gast bin!
    Ich lausche Deiner Darbietung und sehe sie so nah!
    Ich bringe Dir Verehrung dar, dieser Erquickung wegen!
    Ich bringe Dir Verehrung dar, der Lehre wegen!
    Ich bringe Dir Verehrung dar, da DU ES BIST, die MEINE SCHÄTZE füllt!

    Jeden Erzeuger erquickt die Wandlung!
    Sie ist es, die OFFENBART, was er selbst ist.

    Durch die WANDLUNG wird das Opfer hervorgebracht und Reichtum erlangt, jeden Augenblick, da er sich beständig wandelt.
    Der Ruhm entsteht durch das, was durch die Wandlung fortschreitet und so in Erscheinung tritt.

    WANDLUNG!
    Ich verehre Dein Opfer! Das Opfer, dass Du in Dir trägst und das Dich in sich trägt.
    Denn nur Einer, den Du in Dir trägst oder Einer der Dich in sich trägt, gelangt zur Vollendung.

    WANDLUNG, Ursprung der Lehre!
    Komme zur Lehre und zur Wandlung und sieh, dass Du sie in Dir trägst und Sie Dich in sich trägt und Du vollendest Beide!

    WANDLUNG! Das Du dem, der Dich in sich aufnimmt Deinen Segen gibst, auf das er seine und Deine Natur erkenne!

    WANDLUNG! Du trägst uns in Dir davon, ob wir es erkennen oder nicht und wir schreiten fort, da wir Dich in uns tragen, ob wir es erkennen oder nicht!

    WANDLUNG! Du beherrscht jene, die nicht um Dich wissen, da sie in Dir sind und Du bist die Ruhestätte jener, die Dich in sich tragen.

    WANDLUNG! Auf das wir Dich erkennen und Dich so in uns aufnehmen können, wie der Vater den Sohn aufnimmt.
    Mit diesem, unserem Vermögen schenkst Du uns unsere Heilung!

    (Rig Veda I (1-9) Über das Feuer/freie Übertragung)
     
  2. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Die Krähen

    Die Krähen sind die Ersten
    Sie fliegen schon vor den Tauben
    Auch wenn das Licht des Tages sich noch nicht gezeigt hat
    ertönt bereits Ihr Schrein

    Die Krähen sind die Letzten
    Sie fliegen noch nach den Tauben
    Auch wenn das Licht des Tages sich nicht mehr zeigt
    ertönt Ihr lautes Schrein

    mir ist's, als wäre es Ihnen einerlei,
    dass sie die Ersten und die Letzten sind
    sie harren keinem Dank und keiner Begegnung
    gehorchen allein Ihrer eigenen Bewegung
    was mich immer schon mit Ihnen verband
    sie gehörten für mich immer schon in das
    zwischen-all-den-Welten liegende Land

    (R.S.27/01/70)
     
  3. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    5.767
    Traumtagebuch


    Es ist wie in diesem Film Event Horizon

    Das Wesen ist nicht fassbar, zugleich allmächtig (in dieser Bilder/erfahrungwelt) und in Wahrheit absolut nicht zu besiegen.
    Ich gehe mit jemanden mit, der das Wesen herausfordern/oder besichtigen/oder erforschen will.
    Dieser jemand hat absolut keine Ahnung über die Allmacht dieses Wesens und würde mir sowieso kein Wort glauben und wie kann man so ein Wesen erklären?
    Gar nicht.
    Also sage ich auch nichts, während wir durch den Irrgarten dieses Wesens schreiten ..denn durch jede Erklärung würde ich nur meine Glaubwürdigkeit einbüßen und es ist wichtig, dass man mir vertraut..
    Was ich hier tun KANN, was hilft, ist mein Wissen.
    Das ich WEISS, wie dieses Wesen ist, da ich bereits in seinem Garten wa(h)r und es –seinem Wesen nach- erlebt habe..
    Daher kann es MICH nicht überraschen, den anderen schon.
    In Wahrheit ist es nicht zu besiegen ..es kann nur so sein, dass das Wesen SELBST darauf verzichtet seinen Besucher zu zerstören.
    Ich fürchte die Vernichtung nicht. Trotzdem bin ich mitgekommen um vielleicht dem Geschehen die richtige Richtung geben zu können.
    Einfach weil MICH das Wesen eben NICHT überraschen kann und ich es kenne.

    Auf diese Weise gehe ich neben dem, den ich begleite....

    (25/03/06)


    Der Zauberer

    Der Zauber war nur schwer zu erfassen,
    doch ich dachte nicht eine Sekunde
    meinen Geliebten diesen Zauberer zu überlassen.
    Auch wenn Alles schon verloren war
    und er als einer von Ihnen starb..
    Aber nicht heute, nicht vor mir!
    Ich verspreche es, denn noch bin ich hier!
    Und auch wenn es keine Waffe gab,
    dem dieser Zauberer erlag,
    sollte er doch von meinem Geliebten ablassen
    und besser mich selbst mit dem Zauber erfassen,
    auch wenn dies nur eine Frist Ihm schenkt...

    Die Hand meines Freundes, sie ruht auf mir:
    „Ich will Dir nicht befehlen, nur raten Dir!
    Den Geliebten zu retten gelingt Dir nicht
    und als Freund ist es hier meine Pflicht
    Dir zu sagen, Du rettest Ihn nicht mehr
    und fällt es Dir auch noch so schwer,
    so lass Ihn in seinen Untergang gehen
    (er sah Ihn kommen, doch blieb er nicht stehen)!“

    „Nein! Kannst Du es nicht verstehen?
    Sein Schicksal ist an meines gebunden,
    wie könnte ich mein Glück wieder finden,
    wenn ich es nicht versucht hätte?
    Erst wenn ich scheitere an dieser Stätte,
    weiß ich, dass es nicht möglich war,
    alles andere ist für mich dunkel, unklar,
    (denn es offenbart sich mir erst dann,
    wenn ich es selber sehen kann).

    Doch es auch nur versucht zu haben
    -es zählt nicht das Gelingen, nur das Wagen-
    das allein bringt die Ruhe mir,
    den Todgeweihten nicht neu zu wählen mir.

    Der Freund, er spricht:
    „Du kennst den nicht, der vor Dir steht,
    dies Dir zu sagen, ist meine Pflicht.
    Du bist noch nie zu Ihm gegangen,
    Du kennst nicht das, was wir erlangen,
    Du weißt nicht wie und wodurch es geschieht,
    dort draußen das Schwere leicht
    und das Leichte schwerer wiegt,
    das Höchste hier, ist dort tiefstes Tal,
    unser Prächtigstes nur ein Jammersaal
    und es durchbohrt alles, wie ein tödlicher Pfahl,
    ein jedes Herz,
    die Liebe dort ist der höchste Schmerz.

    Das tiefste Geheimnis erträgt nur Er, nicht Du!“

    Und er fährt fort:
    „Du weißt nicht, wie das ist,
    darum lass Ihn gehen, es ist meine Pflicht
    Dich anzuflehen:
    Tue es NICHT!“



    Die Zeit ist vergangen,
    es liegt weit zurück,
    wie ein Traum, ein fremdes Land,
    es entschwindet dem Blick,
    doch man weiß, man hat es gesehen
    und all das ist auch wirklich geschehen.
    Doch was ich Euch bringe, ist auch mein Gepäck
    und der Geliebten nun ein Schwert bei sich trägt.
    Den Kampf beenden, das muss er allein,
    doch die Chance sein Schicksal zu wenden,
    ist wieder sein.

    Ich fühle die Hand des Freundes auf mir,
    sein stiller Blick begegnet mir.
    Ich sage Ihm: „Du hattest Recht,
    doch es trotzdem zu tun, es war kein Unrecht,
    denn niemand kann das eine vom anderen trennen,
    solange er nicht beides auch kann benennen.“

    Wir gehen zurück.

    (R.S.01/02/08)
     
  4. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Light

    Let there be light
    just for one night
    to see the ground
    or hear the sound
    to ask and pray
    or just to say
    the last reply
    a farewell goodby

    (gewidmet A.M.B. und Ihrer Mutter)
     
  5. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    Begraben

    Lebt
    Gebt
    Was es ist
    Das in Euch ist
    An diesem Tag
    Doch an keinem anderen
    Den der Tag
    Den Ihr nicht würdigt, indem Ihr Ihm gebt, was Ihm gehört
    Ist vergangen wie jene
    Die im tiefen Grabe
    Nur aus der Erinnerung
    Von Fremden
    Wieder auferstehen


    (11/03/08)
     
  6. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    Wenn Du bei mir bist

    verändert sich meine Welt

    ich sehe auf und alles hat sich verändert
    weil ICH mich verändert habe
    und das seltsamste von allen
    ist dann diese Kraft die plötzlich in Erscheinung tritt
    aus mir herausfließt
    und Tiere und Menschen zu beeinflussen versteht
    indem sie in Ihnen aufhebt
    was eben noch Unruhe schaffte
    oder brachte
    da es nicht mehr in mir ist
    schwindet es unvermutet auch in Ihnen
    weil Du bei mir bist

    so kann ich es weiterschenken
    und sollte hier einer zu bedenken geben
    dass es Einbildung ist
    dann kann ich nur sanft lächeln
    und den Einen nennen
    von den ICH mich schon IMMER überzeugen lies: mein Pferd.
    Pferde lügen nicht und bieten den perfekten Spiegel um sich selbst ins Angesicht zu sehen.
    Keine Selbsttäuschung ist möglich
    auf dem Rücken eines Pferdes..
    Nicht wirklich: das Pferd wird offenbaren was sich im Reiter verbirgt...

    So war es ein guter Entschluss heute mein Pferd zu reiten, denn es half mir meinen Zweifel zu beseitigen, über das, was ich sein kann, wenn Du bei mir bist.

    Erhebe Dein Herz als gültiger Ausdruck des Da_seins,
    denn Deine Liebe erhebt mich und läßt mich zu etwas werden, dass ich nur staunen kann..

    Aber ich erzähle Euch jetzt einfach von meinem Ritt (schmunzel)
    mein Pferd hat einen Tritt
    und darum kann man es zur Zeit nur ohne Sattel reiten
    die Ratschenkinder, die seit der letzten Nacht bei uns ertönen
    machen Ihn nervös und so will er nicht ruhig sein
    weder beim Putzen, noch beim Führen
    und ich mache mir Sorgen, denn er ist nicht leicht zu reiten, wenn er so ist
    und am blanken Pferd, das ist nicht ungefährlich,
    denn er ist nicht leicht zu zügeln oder zu kontrollieren, wenn er nervös ist..
    Was tun?
    Ich denke an dieses Gefühl: die Wärme seines Leibes und die Vertrautheit seiner Bewegung
    all das, was nur er mir auf seine Weise zu schenken vermag.
    Die Sehnsucht Ihn zu fühlen hilft mir die Angst zu überwinden
    und das ist am Ende wie beim Springen..
    ist der Entschluss erst einmal gefasst, ist auch die Angst vorbei
    denn nun lasse ich das zurück, was mich besorgt
    und widme mich allein der Liebe zu meinem Tier...und meiner Sorge um sein Wohlergehen.
    Da ist kein Platz mehr für ein Zweites.
    Denn nun ist es meine Aufgabe Ihm Sicherheit zu schenken durch Liebe und Vertrauen
    und Ihn zu lenken..
    und wir haben dann auch wirklich sehr viel Spass dabei: wir traben und galoppieren im Wald auf engen Wegen
    und er beginnt sich auch ganz nach dem, was ich Ihm sage
    mit Geist und Körper, Herz und Hand zu bewegen
    wie im Spiel oder Tanz, etwas das uns beide nun zugleich erhebt.

    Als wir zurückkommen hat sich seine Welt verändert, obgleich sie sich nicht verändert hat
    doch er hat sich nun verändert und darum ist die Welt nun nicht mehr die gleiche für Ihn
    und er ist vollkommen ruhig, zufrieden und entspannt....
    Es strahlt sie aus, diese große Zufriedenheit mit sich selbst und ich begreife plötzlich,
    ich war das, ich konnte das in Ihm bewirken, weil Du bei mir bist....


    LG
    R.S. (21/03/07)
     
  7. Dorlis

    Dorlis Mitglied

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    Ich streue ein paar Blumen, für "EUCH DREI " :blume::blume::blume: - und gehe leise wieder...

    Dorlis-beherzt..
     
  8. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Liebe Dorlis!
    Ich wünsche Dir ein Freude bringendes Osterfest und sage lächelnd "Danke!"

    LG


    Regina

    http://www.youtube.com/watch?v=mwaAtVgsl4E&feature=related

    zum Anhören gedacht (schmunzel)
     
  9. Dorlis

    Dorlis Mitglied

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    Bayern
    Regina,du hast mehrere Seelen erfreut!
    Das ist dir bewusst !
    Und - mein Mann sendet dir einen " Handkuss".
    DANKE, du :liebe1:

    Dorisgrüsse
     
  10. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    Der Apfelbaum

    Dort drüben steht ein Apfelbaum
    in abertausend Blüten,
    wann immer ich auch zu Ihm geh’
    er kann mich stets entzücken.

    Doch würd' ich es auch anders sehen,
    ich könnt es nicht verhüten,
    und würd' ich Ihn auch nicht verstehen
    er stünd’ in seinen Blüten.

    Mein ist es nur, ob ich erkenn,
    dass Ihn die Sonne nährt
    und er durch seine Wurzelkraft
    Dasein und Sinn erfährt.

    Er wird nicht trauern, wenn seine Pracht,
    und auch die Blüten schwinden,
    und doch lies jede Blüte sacht,
    so viele Nahrung finden.

    Er wird nicht jubeln, wenn Ihr Dank,
    als seine Früchte währen,
    er wird das Loblied und den Klang
    verschenken, sobald sie es begehren.

    Für sich steht er zur Winterszeit,
    verborgen seine Gaben,
    da träumte er tausend Stunden lang,
    von dem, an dem sich Apfelbäume laben.

    (R.S. 18/04/08)


     

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