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Reisegedichte 2005

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Regina, 19. Februar 2005.

  1. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    Ein Feuer ist die Welt

    Ein Feuer ist die Welt
    Und die, die Ihr verfallen
    Sind Brennholz wie die Sonne
    Sie fanden an Ihr gefallen
    (Oder die Welt an Ihnen?)

    Feuer ist die Sehnsucht
    Es brennt, wer Sie erfährt
    Verflüssigt ist die Form
    Und flüchtig wird, was schwer
    (Verbrennt der Geist die Form?)

    Sahst Du es, als der Himmel brannte?
    Was nennst Du Gewitter, ist es Wohlbekanntes?
    Hast Du sein Geheimnis gesehen?
    Feuer und Wind, Wasser und Eis werden zugleich genannt.
    (Was ist es, was sich dort wandelt, erneut von der Erde gebannt?)

    Wahrlich, ein Feuer ist die Erde
    Ihr Brennholz ist die Ewigkeit
    Im Funkeln Ihrer Nächte
    Erliegt Sie selbst der Zeit

    Aus Feuer ist, was Sie gebährt
    Ein Feuer ist, was sich verzehrt
    Ein Leben ist, was Ihr verfällt
    Ein Streben ist’s, was Sie erwählt.

    Wahrlich, ein Feuer ist der Mann
    Und was er spricht, verzehrt Ihn
    Und was er schweigt, vermehrt Ihn
    Und was er ficht, das hemmt Ihn
    Und was er lässt, das hebt Ihn

    Ein Feuer ist der Same
    Sein Brennholz ist, wer Ihn begehrt
    Und dort wo neues Leben
    Entsteht, es sich verzehrt

    Wahrlich, ein Feuer ist die Frau
    Ihr Brennholz ist Ihr Schoß
    Was Sie spricht, es verzehrt Ihn
    Was Sie schweigt, es vermehrt Ihn
    Was Sie ficht, das hemmt Ihn
    Was Sie lässt, das hebt Ihn

    (Regina Svoboda 19.02.05 Gedicht nach dem mystischen Text der Upanischaden ChU5.4.1.-5.9.2)
     
  2. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Niemand wird wissen wie das war, über Dein Haar zu streichen
    Wie es für mich war.
    Dieser spezielle Augenblick unserer Berührung.

    Niemand wird wissen wie das war, Deinen Blick zu fassen, der so gern in die Ferne schweift.
    Und doch war da auch Ruhe.
    Ruhe die sich selbst genügt.

    Niemand wird wissen wie das war, Dich zu reiten. Ein Gefühl wie es kein Zweites gibt, für mich.
    Doch kein anderer kann wissen, wie es war.
    Wie war es für Dich?

    Was bleibt, wenn dieser Augenblick vorüber zieht?
    Niemand wird wissen wie das war.
    Nur Du und ich.
     
  3. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.767

    Aufbruch

    Wenn der Himmel
    Den Berg berührt
    Erstrahlt ein Licht
    Gold und empfänglich
    Für das Auge des Suchenden

    Das Leuchten des Mondes
    Wiederspiegelt es
    Wer kennt dessen Ursprung?
    Der Gläubige nicht.

    Wie wandeln die Träger, durch das Dunkel der Zeit
    Dumpfen Schritte verfolgt von vielen Fürsten und Stämmen.

    Nebel erhebt sich aus den Poren der Erde
    Gleitet dahin
    Man erzählt sich ein Geheimnis
    Vom Strahlen des Lichtes
    Am Gipfel des Berges


    „Noch niemand hat es gesehen ..“

    „Niemand?“

    „Es singen die Menschen Legenden Ihrer Lieder, von denen, die dereinst aufbrachen..“

    „Sie kehrten nicht wieder!
    Man erinnert sich nicht!
    Nicht so genau.“

    Der Tross der dort vorüberzieht
    Hört nur die schäumenden Wogen und spricht:
    „Wer braucht das Licht, wenn Nahrung uns das Wasser gibt?“


    Der Tänzer lächelt
    Tanzte er nicht, das Volk erführe nichts, vom Strahlen des Lichtes
    Am Gipfel des Berges

    So schlägt er die Trommel: „Aufbruch, Aufbruch!“
    Und aus dem Schatten treten Gerufene.

    Wenn der Berg
    Den Himmel berührt
    Erstrahlt ein Licht
    Gold und empfänglich
    Für das Auge des Suchenden

    R.S. 11.03.05​
     
  4. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    "Wäre es nicht eine Art von "Erlösung", gemeinsam in den
    unendlichen Fluten zu ertrinken?"

    "Ja.
    Ich bin in der Stille ertrunken
    der Frühling hat lautlos "Hallo" gewunken

    Erinnerungen an Kälte hielten mich wach
    der Himmel er glich einem gläsernen Dach
    (wo blieben die Stunden und was kam dannach?)

    Der Vogel ruft bevor er abfliegt
    der Mensch verstummt bevor er wegsieht
    das Meer zeigt wo die Küste liegt
    das Land erliegt dem Wiegenlied

    Der Frühling hat das Land betreten
    lautlos muss ich seiner gedenken.
    ich bin in seiner Stille ertrunken
    und habe heimlich zurück gewunken..."

    Frühling 2005 R.S. 22.03.2005
     
  5. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    Shadow on the ground

    You can not see what I am
    All You see is dust
    When You change the view of sight
    You will have to trust

    What You catch
    in the twinkling of an eye
    is not what I am
    What You can catch
    in the twinkling of an eye
    is a shadow on the ground

    You can not touch what I am
    All You touch is skin
    When I’ll be buried in the ground
    I will be like one of Your dream

    What You catch
    in the twinkling of an eye
    is not what I am
    What You can catch
    in the twinkling of an eye
    is a shadow on the ground

    Please don’t hold on what I say
    All You hear are words
    What in truth the heaven play
    Never has been occurred

    What You catch
    in the twinkling of an eye
    is not what I am
    What You can catch
    in the twinkling of an eye
    is a shadow on the ground


    R.S. 02.04.05
     
  6. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    Shadow on the ground II

    Treat me like a human child
    Treat me like a fool
    Treat me like an innocent
    Or a shadow on the ground

    Speak to me like You speak to Yourself
    Speak without a word
    Speak to me as You speak to Your heart
    Or this shadow on the ground

    See me like Your deepest wish
    See me like desire
    See me like Your dream at night
    Or this shadow on the ground

    Search me like the unicorn
    Search me like the past
    Search me like the future too
    Or this shadow on the ground

    Feel me like the wind at night
    Does wind touch Your skin?
    Feel me like the water too
    What does water mean?

    Shadows passing now the ground
    Deep under Your feed
    They will make no noise or sound
    But know were You’ve been.

    R.S. 03.04.05
     
  7. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    30. November 2003
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    Klogen einer Kinigs-tochta

    Guat nocht mei vata, mei muata
    Mei gmiat duat mia so weh
    Ich geh drum drunt spazier'n
    wohl aun die griane see

    Es gibt fia mi koa mittel,
    koa kunst hat fia mi bestond
    drum siach ich so gern auf die wölan
    und sitz nur stül am strand

    Mei herz is mir scho brochan
    Ois amoi da kriag hat angfangt
    I werd des nimma vergessan
    Ois da himme in flauman staund

    Ich siach se heid no renan
    Kinda, fraun und des viech
    Es wor’n doch unsare leidln
    Denen wir unsern schutz haum varliehn

    Jetzt worn se ohne Ihre mauna
    Nur buam und olde leid
    Niamand hot se schitz’n kena
    Da Vota und de mauna wor’n weit

    Warum hams ziagn miasn
    In a fremdes laund so weit?
    Warum homs net do bleib’n kenna
    Zu tuan wo fiars eh bereit?

    I siach no heit des gemetzl
    In di burg hams nur wenige gschafft
    Ich siach se vuar mia no sterb’n
    Des nimmt ma mei ganze Kraft

    Wos bringan ma de länderei'n?
    Wos bringt ma de ganze armee?
    Sie hom die barbar’n zruckdrängt
    Doch net des ach und weh



    Klagen einer Königstochter

    Gute Nacht, mein Vater, meine Mutter,
    mein Kopf tut mir all zu weh
    ich gehe darum drunten spazieren
    wohl an die grüne See

    Für meinen Schmerz gibt es keine Heilung
    Kein Mittel, das hätte Bestand
    Drum seh’ ich so gern auf die Wellen
    Und sitze so gerne still am Strand.

    Mein Herz ist mir gebrochen
    Als der Krieg zog in unser Land
    Ich kann es nie wieder vergessen
    Als der Himmel in Flammen stand

    Ich sehe sie heut noch laufen
    Kinder, Frauen und das Vieh
    Waren sie nicht unserem Schutz empfohlen?
    Dieser Zweifel verlässt mich nie..

    Frauen ohne Männer,
    nur Kinder und alte Leut’,
    so konnte Ihnen niemand helfen,
    der Vater und Ihre Männer waren weit...

    Warum mussten sie auch ziehen
    Zu Krieg in fremden Landen so weit?
    Niemand konnte sie nun schützen
    So waren sie dem Tode geweiht

    Ich sehe noch heut das Gemetzel
    Bis zur Burg haben es nur die wenigsten geschafft
    Ich sehe sie wie damals vor mir sterben
    Das nimmt mir meine ganze Kraft

    Was bringen mir die Ländereien?
    Was bringt mir die zurückgekehrte Armee?
    Kann sie die Toten erwecken?
    Oder stillen das Ach und weh?

    R.S. 15.04.2005

    (inspiriert durch "Es waren zwei Königskinder" Volkslied Trad.15 Jhd., Komponist der Melodie Ludwig Senfl)
     
  8. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    Ich hab zu Haus ’n Pferd

    Ich hab zu Haus ’n Pferd
    in lichtweißen Farben,
    den reit ich auch sehr gern
    zur Kirch’ und bei Paraden

    Ich hab zu Haus ’n Pferd
    fuchsfarben wie das Feuer,
    den reit ich auch sehr gern
    zu Jagd und Abenteuer

    Ich hab zu Haus ’n Pferd
    ’nen nachtschwarzen Rappen,
    den reit ich auch sehr gern
    im Feld und bei Attacken

    Ich hab zu Haus ’n Pferd
    in fahlen Himmelsfarben,
    den reit ich dann dereinst
    wenn sie mich ham’ begraben.

    (Lied) R.S. 26.04.05
     
  9. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    The Gate (Das Tor)

    Links liegen gelassen
    Gestern
    Um dem Schicksal der eigenen Sehnsucht zu entkommen

    Es durchschritten
    Heute
    Um das eigene Verzehren zu beenden

    Zurückblicken
    Morgen
    Und verstehen warum



    Der Abendritt

    Du trägst mein Herz davon
    Mit jedem Schritt

    Deiner schlanken Beine

    Die Gedanken werden ruhig
    Wie der Atemzug

    Deiner prüfenden Nüstern

    Du wachst für mich
    Und verrätst mir den Fremden, das Tier, die Bewegung

    Noch bevor sie für mich in Erscheinung treten

    Mein Geist wird Eins
    Mit Dir
    Und mein Körper wird Eins
    Mit Deiner Bewegung

    Dein Rücken ist der Platz,
    von wo meine Gebete aufsteigen
    Da Fesseln sich nun lösen

    Dein Leben ist die Kraft,
    die mich erhebt

    In der Einheit mit Dir
    Befreist Du mich von jeder Last
    Selbst die schwere Kraft der Erde
    Ich fühle sie nicht länger
    weil Du mich trägst

    Fleischgewordener Odem
    der Liebe Gottes

    Ich ziehe nicht länger durch die Welt
    Sondern die Welt ist es,
    die nun an mir vorübergleitet

    Die Welt zehrt nicht an mir
    Sondern dient dazu,
    uns beide zu beflügeln

    R.S. 30.04.05
     
  10. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    Zitat: „Ich bin das All und das All ist aus mir gekommen. Das All ist zu mir gelangt.
    Spaltet ein Holz, ich bin da. Hebt diesen Stein auf und ihr werdet mich dort finden“

    Wenn jemand sagt: Ich bin nicht mehr, und er hat noch einen Körper, der atmet, nicht nach seinem, sondern nach des Körpers willen, so spricht er nicht die Wahrheit.
    Wenn jemand sagt: Ich bin nicht mehr, und er hat noch einen Körper, in dem ein Herz schlägt, nicht nach seinem, sondern nach des Körpers Willen, so spricht er nicht die Wahrheit.
    Wenn jemand sagt: Ich bin nicht mehr, und er hat noch einen Körper, der Wasser und Nahrung nicht nach seinem Willen, sondern nach dem Willen seines Körpers benötigt, so spricht er nicht die Wahrheit.
    Wenn jemand sagt: Ich bin nicht mehr, und er hat noch eine Stimme, die manche die sie hören wollen erkennen und andere nicht, so spricht er nicht die Wahrheit.
    Wenn jemand sagt: Ich bin nicht mehr, und nimmt Besitz von einem Körper, so spricht er nicht die Wahrheit.

    Wenn jemand sagt: ich bin nicht mehr, weil es nichts gibt, was ich nicht bin, und er hat einen Körper, der atmet, doch nur nach seinem Willen, so spricht er die Wahrheit.
    Wenn jemand sagt: Ich bin nicht mehr, weil es nichts gibt, was ich nicht bin, und in seinem Körper schlägt sein Herz nur nach seinem, aber nicht nach des Körpers Willen, so spricht er die Wahrheit.
    Wenn jemand sagt: Ich bin nicht mehr, weil es nichts gibt, was ich nicht bin, und er hat einen Körper, der Wasser und Nahrung nur noch nach seinem Willen, aber nicht nach dem Willen seines Körpers benötigt, so spricht er die Wahrheit.
    Wenn jemand sagt: Ich bin nicht mehr, weil es nichts gibt, was ich nicht bin, und seine Stimme ist jedem, der sie hören will bekannt, so spricht er die Wahrheit.
    Wenn jemand sagt: Ich bin nicht mehr, weil es nichts gibt, was ich nicht bin und IST dieser Körper und alles was er will, das dieser Körper ist, so spricht er die Wahrheit.

    Zitat: " Deshalb sage ich: Wenn es gleich ist, wird es sich mit Licht (Leben/Unvergänglichkeit/Einheit) füllen, wenn es (noch) getrennt ist, wird es sich mit Finsternis (Tod/Vergänglichkeit/Bewegung) füllen."
     

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