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Reinkarnation im Buddismus/Hinduismus was schlechtes?!

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Fallin Angel, 7. März 2006.

  1. Fallin Angel

    Fallin Angel Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2005
    Beiträge:
    30
    Ort:
    Wuppertal
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    Huhu!!

    Ich habe eine Frage zur Auffassung der Wiedergeburt im Buddismus bzw. Hinduismus: Ich persönlich glaube an Wiedergeburt und empfinde es als was gutes und weiß nur, dass dieser Glaube in diesen 2 Religionen auch wiederzufinden ist. Jetzt erzählte mir mein Philosophielehrer dass das zwar stimmt, aber als etwas negatives in diesen Religionen steht und erzählte mir was vom Nirwana...

    Stimmt das was er sagt? Und wenn ja, kann mir jemand diese Auffassung des Buddismus/Hinduismus nochmal vernünftig erklären?!

    Dankööö...

    Lg, Fallin Angel
     
  2. Crowley

    Crowley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2005
    Beiträge:
    4.104
    Ort:
    Abyss
    Hallo Fallin Angel.

    Der Buddha lehrte, dass alles Dasein im Endeffekt Leiden ist, da auch vermeintlich gute Ereignisse letztendlich wieder im Leiden münden, und sei es das Ende der momentanen Lebens, wodurch man alles wieder verliert.
    Daher ist das Hauptziel des klassischen Buddhismus, die Kette der Wiedergeburten zu durchbrechen und Nirvana zu erreichen.
    Nirvana ist kein Ort, sondern ein Zustand jenseits von Sein und Nichtsein, mir menschlichen Worten daher nicht näher zu beschreiben, da wir den Dritten Zustand zwischen Existenz und Nichtexistenz mit unseren begrenzten Sinnen nicht erfassen können.
    Das Mahayana fügte später noch die Bodhisattvaschaft hinzu, dies sind Wesen, die eigentlich schon als Buddhas ins Nirvana eingehen könnten, aber auf freiwilliger Basis im Rad der Wiedergeburten verbleiben, um auch andere Wesen aus dem Leid zu führen. :)


    .
     
  3. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Das Negative, das hier angesprochen wird, ist vermutlich die Tatsache, daß sowohl im Hinduismus als auch im Buddhismus ein Freiwerden von Rad der Wiedergeburten angestrebt wird, da dieses als ein Kreislauf des Leidens angesehen wird.

    In den Lehren Buddhas - und in der Folge im Mahayana-Buddhismus - wird diese Anschauung dahingehend modifiziert, als Buddha ja als Ursprung der Leiden die Unwissenheit bzw. Verblendung angibt. Durch Freiwerden von Unwissenheit kann man also Befreiung vom Rad der UNBEWUSSTEN Existenzen erlangen - wenn du in vollem Bewußtsein der wahren Natur des Seins wiedergeboren wirst, leidest du ja nicht mehr. Du hast dann den Ozean des Leidens überquert (=Samsara) und befindest dich im (Bewußtseins)-Zustand des Nirwana. In diesem Zustand spielt dein Aufenthaltsort keine Rolle mehr - du wirst alles als Paradies erleben.

    Im Grunde strebt also ein Buddhist vor allen Dingen danach, frei vom Unwissen zu werden (und durch bewußtes Erkennen die wahre Natur des Seins zu sehen) - der Hinduist hingegen eher nach Befreiung vom Wiedergeborenwerden.
     
  4. Gotama

    Gotama Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2006
    Beiträge:
    1
    Ort:
    Aschaffenburg, Deutschland
    Hallo Kinnaree,

    auch der Hindu sieht avidya (Unwissen) als die Hauptursache der Wiedergeburt an. Ziel ist es vidya (Wissen) zu erlangen und sich dadurch aus dem Kreislauf der Wiedergeburten zu befreien. Je nach Philosophiesystem innerhalb des Hinduismus gibt es dann verschiedene Wege, vidya zu erlangen.

    Liebe Grüße

    Gotama

     
  5. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Stimmt natürlich. Ich hab das etwas unscharf formuliert. Mir ist nur aufgefallen, daß eben einige Lamas, von denen ich gehört habe, besonders die Befreiung vom Unwissen betonen und den Schwerpunkt darauf legen; sodaß die Befreiung von der Wiedergeburt sozusagen ein Nebenprodukt wird. Lama Yeshe geht sogar so weit, zu sagen, es gehe in der Hauptsache um die Befreiung vom Kreislauf des Leids, das durch Unwissen entsteht. Das heißt, die Gewichtung ist etwas anders, obwohl natürlich im Prinzip dasselbe angestrebt wird.
     
  6. Kokosnuss

    Kokosnuss Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2008
    Beiträge:
    213
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    bei Nürnberg
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    Ich mache mich mal frei von Wertungen wie "positiv" und "negativ".
    Eine Seele ist dabei, sich zu verwirklichen, schafft sie es nicht in einem Leben, so stehen ihr weitere Leben zur Verfügung.
    Was aber Verwirklichung heißt, dass bleibt (so meine ich) der einzelnen Seele überlassen.
    Was wäre der Freie Wille, wenn uns das Ziel vorgegeben wäre?
    Aber so wie jeder Fluss ins Meer fließt, so kommt jede Seele früher oder später zur Erkenntnis, dass es hilfreich fürs eigene Glück ist, andere Seelen Glücklich zu machen.

    Das ganze nun zu werten und zu sagen: "es ist schlecht wenn man wiederkommt", das überlasse ich jedem Menschen selbst.

    Ich finde nur: es ist schlecht, wenn man wiederkommen will, und es nicht dürfte, dann an solch einen Gott möchte ich nicht glauben.
     
  7. Sun42

    Sun42 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Mai 2008
    Beiträge:
    6.439
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    Hallo Kokosnuss:)

    Also ich bin sehr gerne inzwischen hier.
    Brauchte aber auch viele Jahre um das endlich zu verstehen.
    Bestimmt ist es hier so etwas von aufregend
    im Vergleich zu anderen Planeten , oder Ebenen...
    Und erst wenn wir wieder hier weg sind , werden wir erkennen,
    wie doof wir uns hier doch verhalten haben:D:D

    Liebe Grüße Tina:):)
     
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