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Rehkitz und die Tarot Karten!

Dieses Thema im Forum "Tarot" wurde erstellt von Rehkitz, 21. September 2010.

  1. Rehkitz

    Rehkitz Aktives Mitglied

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    Ich habe hier in meinem Besitz ein wunderschönes Tarot Deck. Eines welches ich gerne in die Hand nehme, mische und keine Abneigung verspüre- dies ist das Golden Tarot!
    Weder Raider Waite oder Crowley sprechen mich nicht an....aber dennoch habe ich das Problem, das ich mit den Beschreibungen die gegeben werden zu den Karten nichts anfangen kann. Ich schaue mir die Karten an, die ich bisher immer nur für mich gelegt habe und schreibe dann auf was sie mir sagen. Ist das ein falscher Weg?

    Heute ABend z.B. zog ich folgende Karten:
    Königin der Kelche; König der Kelche: Ass der Münzen, 2 der Münzen.

    Diese sind mir beim mischen als ich eine Tageskarte ziehen wollte raus gefallen aus dem Stapel und meine Haltung ist dann immer die, das ich meine, KArten die vorher schon rausfallen wollen zu dir und eine Botschaft überbringen.

    Meine Deutung ergab folgendes:
    Ich mache mir zu viele Gedanken. Anstatt das ich in diesen zergehe sollte ich mir einen anderen Kanal suchen. Sie aufschreiben wie ich es immer tue und sie da dann ruhen lassen. Zulassen das sie mir keinen weiteren Schaden anrichten können.
    Mit meinem Mann sollte ich nicht immer in so ein hartes Gericht gehen. Auch er ist verletzbar und manchmal auch in einer Situation in der er nicht anders handeln kann. Ist sozusagen ein Zuschauer und kann Dinge nicht ändern auch wenn er es noch so gerne möchte. Dinge geschehen manchmal weil sie geschehen sollen.
    Es steckt nicht immer nur schlechtes in seinem handeln.
    Alles in allem ist alles was ich liebe und brauche behütet wie ein Schatz. Manchmal muss man auch kämpfen aber es gibt auch immer wieder Licht am Ende eines Tunnelns. Das was man liebt zu schützen ist eine Lebensaufgabe man muss aber auch Liebe geben, damit immer wieder etwas wachsen kann und auch neu erblühen kann.
    Man sollte nicht zu leichtsinnig sein mit dem was man hat und immer ein Auge darauf haben. Etwas aus den Augen lassen kann auch bedeuten schnell mal Schiffbruch zu erleiden. Und dann steht man da. Wann bekommt man Hilfe? Wie sieht diese aus? Möchte man diese? Hat man dann sofort wieder festen Boden unter den Füßen?

    So viel zu meiner Übersetzung. Jetzt bin ich echt gespannt was ihr mir antworten werdet!:danke:
     
  2. Rehkitz

    Rehkitz Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Mir ist nach schreien zu Mute. Mag mir denn keiner was sagen? Das ist eine Sache die mich schon seit langem beschäftigt.
     
  3. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

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    Dann schrei!

    Frag mal die Karten, die werden dir das selbe sagen.

    Du bist so furchtbar unsicher.... ich gebe zu ich war es auch, viel zu lange! aber egal wie andere es sehen und egal wie andere es machen es gibt kein richtig und kein falsch. Du kennst deine Antworten, deswegen bekommst du hier auch grad keine (obwohl ich wette dass nach diesem Beitrag doch noch einige die Schreiblust packt:rolleyes:).


    Nein im Grunde brauchst du sie nicht neu befragen, denn die herausgefallenen Karten beantworten auch die Frage warum dir keiner Antwortet und was dir momentan innerlich fehlt um deine Sicherheit zu finden.

    Du hast keine Schwertkarte, das ist schon einmal ein gutes Zeichen weil da eben kein direkter Hinweis auf Kopflastigkeit gegeben ist. Trotzdem hast du zwei ganz dominante Kelchkarten die dir ganz deutlich sagen: mehr ins Gefühl gehen, mehr auf die innere Stimme hören! und zwei Münz Karten die zeigen du hast eigentlich viel Selbstvertrauen, bist dir eigentlich auch Sicher in dem was du tust aber irgendwo ist da grad ein ganz großer Zweifler in dir der am liebsten alles auf Herz und Nieren prüfen möchte.

    So und nach dieser ganz oberflächlichen Betrachtung der Elemente, gehen wir näher auf die einzelnen Karten ein.

    Königin und König müssen nicht immer äußere Personen sein!
    Die Königin sagt ganz eindeutig geh in dich, geh in deine Tiefe und lass dich dabei nicht ablenken oder gar verwirren. Gefühle sind manchmal wirr, dass ist die Schwierigkeit aber wenn du sie fließen lässt und dich nicht an ihnen festhälst kannst du auch die Klarheit in diesem Fluss finden.
    Gerade zusammen mit der Königin wird die Furcht vor Tiefe klar. Der Kelch König fürchtet sich dafür in seinen Gefühlen aufzugehen, er ist innerlich etwas geteilt denn eigentlich liebt er es in den Gefühlen zu schwimmen und darin aufzugehen aber er hat eben auch Angst sich selbst darin zu verlieren. Das äußert sich dann oft darin dass er sich in Angelegenheiten anderer einmischt, so sehr dass er sich selbst vergisst.

    Merkst du es? Die Königin sagt "Geh in die Tiefe" und der König zeigt deinen Zweifel, deine Unentschlossenheit und vor allem deine Angst...

    Der König baut aus Angst einen Pool in dem er schwimmen kann, er begrenzt sich selbst, er begrenzt seine Möglichkeiten und schließt sich ein weil er so die Kontrolle hat.

    Schau dir meine Signatur an: Die Antworten auf viele deiner Fragen liegen in deinen Ängsten. Jede Angst ist eine Botschaft und ein unausgeschöpftes Potential deiner Selbst.

    Das habe ich nicht umsonst dahin geschrieben. Die Angst des Königs zeigt sein Potential. Er hat das Bedürfnis es zu begrenzen weil er sonst die Kontrolle verliert, aber braucht er diese Kontrolle?

    Es gibt da noch ein tolles Zitat...

    Der König hat die Wahl, entweder erlaubt er es sich grenzenlos zu sein bzw. seine bisherigen Grenzen bei weitem zu Überschreiten und damit sein vorhandenes Potential zu leben oder er bleibt unglücklich in seiner begrenzten Welt. Unglücklich deswegen weil er sich ja selbst von einem Teil abschneidet nach dem es ihm aber verlangt, er spürt das verlangen in die Tiefe zu gehen, sich auszudehnen und diese Grenzen zu überschreiten....aber er erlaubt es sich nicht und das führt wiederum zu frust und zur ewigen fragerei "was wäre wenn???"

    Der König macht dich also auf das Thema aufmerksam dass du viel mehr kannst als du dir selbst erlaubst. Wenn der König sich in Angelegenheiten anderer einmischt bis hin zur Selbstaufopferung dann flüchtet er vor sich selbst und lebt dieses Potential einfach in einer negativen und letztendlich unbefriedigenden Art und Weise.

    Du stehst vor der selben Frage wie der König: Wie komme ich hier raus? (aus der selbst geschaffenen Begrenzung)
    Die Antwort ist ganz einfach, die Königin hat sie dir bereits gegeben. Geh in die Tiefe, lasse es zu dass sich deine Intuition noch weiter entwickelt und auch dein Einfühlungsvermögen. Fürchte dich nicht vor der eigenen Tiefe oder vor der unendlichen und unkontrollierbaren Weite.
    Grenzen können Schützen, aber sie grenzen halt auch alles ein und beschränken den Freiraum. Grenzen sind nur solange sinnvoll wie man diesen Schutz auch wirklich braucht, also brauchst du diesen Schutz noch?


    Die Münzen machen das Thema auch noch einmal deutlich, das Ass zeigt in diesem Sinne auch die unendliche Weite an, den Gewinn. Die zwei Münzen sind der zweifel und das schwanken... soll ich? soll ich nicht?... ist es richtig?...ist es mein Weg?... fragen über Fragen...wer soll sie dir beantworten wenn du es nicht selbst tust?

    Die Münzen stehen auch für Selbstvertrauen und Selbstwert. Sie machen diesen inneren Konflikt deutlich, du hast eigentlich das Selbstvertrauen und du weißt du kannst es aber dann kommt der Kerl mit den zwei Münzen und bringt dich ins Wanken... willst du es dir nicht doch noch einmal überlegen? fragt er dich und du fängst an zu zweifeln, du fängst an zu grübeln...du verlierst den Bezug zu deinen Gefühlen und stehst plötzlich vor der Frage nach Beweisen "was beweist mir dass ich es kann?" Beweise ist ein doofes Wort, aber du suchst nach Bestätigung ob du es wirklich kannst und solange bist du am hin und her wanken, du kannst dich nicht entscheiden willst du einen Pool oder gleich im Meer schwimmen? willst du gewisse Sicherheiten? oder hast du das Vertrauen zu dir selbst und zu deiner inneren Stimme?


    Hör auf, du kennst die Antwort längst und umso länger du dich von diesem Kerl mit den 2 Münzen verunsichern lässt umso länger eierst du umher und findest keine Antworten.
    Manchmal muss man sich einfach auch Entscheiden was man will. Und lange herum eiern willst du bestimmt nicht, also was hält dich wirklich davon ab an dich und deine Fähigkeiten zu glauben? warum lässt du diese Zweifel zu?

    Ich will nicht sagen dass Zweifel schlecht sind, nein sie sind manchmal Notwendig, aber in Wirklichkeit eierst du schon eine ganze Weile so herum oder? und du kommst zu keinem Ergebnis, du weißt nicht ob du dir selbst so sehr vertrauen solltest oder ob der Kerl mit den 2 Münzen nicht doch recht hat wenn er dich verunsichert.
    Schau in dich hinein, so wie es die Königin dir empfiehlt. Da ist die Antwort schon ganz lange, du weißt es aber du traust dich nicht dahin zu schauen weil es auch heißt wieder einen Schritt weiter in die Tiefe zu gehen die doch so ungewiss ist...was sollte dir denn da unten passieren? was für Monster erwartest du da? sind diese Monster wirklich da oder ist nur die Angst vor ihnen real?

    Weißt du der Kerl mit den 2 Münzen weiß doch einfach selbst nicht was er will, er kann ein furchtbarer zweifler sein weil er nicht weiß welche seiner zwei Münzen die bessere ist aber er kann auch sagen beide haben ihren Platz in der Welt und ganz spielerisch mit beiden umgehen um auszuprobieren was jetzt gerade für ihn passend ist. Stillstand gibt es für ihn nicht, er ist gezwungen mit der Veränderung zu gehen und wenn er das nicht kann fängt er an zu Zweifeln.
    Jedes Potential kann positiv oder negativ gelebt werden. Im negativen bleibt man dann eben an dem Thema hängen, wird manchmal zum nörgler und Zweifler. Im positiven befreit man sich, man löst die Grenzen und fängt wirklich an zu leben, man spürt das Leben und befindet sich im Fluss so dass alles plötzlich von alleine geht und alle Rätsel sich plötzlich in Luft auflösen.

    Erlaube es dir, du weißt schon lange was für dich richtig ist und wo dein Weg lang geht auch wenn du meinst es ist dir nicht bewusst... es ist dir schon lange bewusst, erlaube es dir einfach nur!
    Das hieße dann bildlich dass du den Kerl mit den 2 Münzen der in dir herum spuckt annimmst und ihm zeigst wie er sich spielerisch ausprobieren kann.
    Das Leben kann ein spannendes Abenteuer sein, der Kerl mit den 2 Münzen sieht es aber momentan eher als eine einzige Gefahr und solange versucht er auch Kontrolle zu bekommen indem er seine Zweifel streut. Was also droht dir wirklich an Gefahr? und wieso erlaubst du dir nicht etwas mehr Freiheit? wie viel gut ist für dich daran kannst du dich ja spielerisch heran tasten.

    Du merkst ich spiele mit Worten und Bildern, aber du weißt genau was gemeint ist, nämlich genau das was du verstehst auch dann wenn du an etwas anderes denken solltest als ich es beim schreiben tat.

    Der Kerl mit den 2 Münzen muss sich spielerisch austoben und das steht dem Ernst des Themas nicht unbedingt im Wege. Spiel und Orakel stehen übrigens in sehr engem Zusammenhang, weil Orakel schon immer aus Spielen hervorgegangen sind und Spiele auch aus Orakeln. So hat alles seinen Platz und seine Richtigkeit, auch wenn es manchmal nicht den richtigen Weg findet sich auszudrücken und sich dann als Problem bemerkbar macht.
    Du musst nur hinschauen und auch aufmerksam zuhören, schau welche Angst dahinter steckt dann siehst du das Potential das sich entfalten möchte.

    Lieben Gruß,
    Anakra
     
  4. Rehkitz

    Rehkitz Aktives Mitglied

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    Ich bin buff muss ich sagen, als ich deine Worte gerade gelesen habe.
    Das es kein richtig und falsch geben kann beim deuten habe ich mir schon gedacht und es ist schön dies noch mal von dir zu lesen.
    Ich denke das ich immer den Fehler mache, das ich die einzelnen Elemente und die Personen nicht deute und auch nicht die Menge in der sie auftauchen!

    Das Tarot Karten Thema interessiert mich. Ich möchte gerne mehr darüber erfahren. Sollte ich mir wirklich mal ein Buch zum Thema Tarot zulegen!

    Mehr kann ich gar nicht schreiben, weil deine Worte immer noch in mir nach hallen!
     
  5. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

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    Ich hab ja auch sehr viel geschrieben, kein wunder dass dir dazu im ersten Moment nicht so viel einfällt. :D

    Bücher sind immer mit Vorsicht zu genießen... ich hab jetzt schon sehr viele Tarotbücher gelesen, weil mich auch die Ansichten der jeweiligen Autoren interessiert haben und es gibt wenige Bücher die wirklich gut sind. Aber es kommt halt auch drauf an ob du es eher auf ein Anfänger Buch abgesehen hast oder eines dass dich auch zur tieferen Beschäftigung einläd.

    Dein Weg sich die Karten anzuschauen und aufzuschreiben, ist genau das was ich jedem Anfänger nur empfehlen kann und auch für Fortgeschrittene kann das manchmal echt aufschlussreich sein weil man auch nach Jahren immer noch neues in den Karten entdeckt und noch tiefere Schichten findet und so eigentlich nie ein Ende findet. Das ist es was mich so fasziniert am Tarot, es ist unendlich in tiefe und Vielfalt.

    Wichtig wäre darüber hinaus auch die Beschäftigung mit der Symbolik. Für den Anfang würde ich da Banzhaf empfehlen, er geht auf alles wichtige ein und macht es verständlich.
    Banzhaf hat sehr viele Bücher geschrieben und die meisten davon sind auch durchaus lesenswert, wichtig fürs Grundverständnis der Karten wären aber "Tarot und der Lebensweg des Menschen" wie auch "Die vier Elemente in Tarot und Astrologie". Wer eher etwas zum Nachschlagen sucht "Schlüsselworte zum Tarot" da findet man viele Tabellen und Legesysteme.

    Wer in die Tiefe gehen will dem empfehle ich Akron, genauer gesagt das Buch zum Akron Tarot. Nicht gerade leicht verständlich, aber neben dem Eigenstudium der Karten die beste Quelle, bzw. die beste Anregung um noch tiefer zu gehen was die Bedeutung der Karten angeht.


    Geh am besten in eine Buchhandlung und schau dir ein paar Seiten an. Ein Buch muss dich inspirieren und zum nachdenken anregen um dich weiter zu bringen. Wenn es lediglich wiederholt was du schon weißt hilft es dir ja nicht. Schau einfach welches dich am meisten anspricht.
    Und lass dich auch nicht abschrecken, wenn das Buch nicht direkt zum golden Tarot sein sollte. Ein Magier ist ein Magier egal in welchem Deck, die unterschiedlichen Decks heben nur bestimmte Aspekte dieser Archetypen hervor, verändern diese aber nicht von Grundauf.

    Fürs eigenstudium empfehle ich ansonsten noch auch das Internet zu nutzen. Nimm dir eine Karte und beschäftige dich einfach einige Zeit ganz gezielt damit, schreib auf was du siehst und fühlst und dann schau ins Internet was du dort zu diesem Archetyp finden kannst. Beispielsweise gibt es ganz viel Material zum Narren bei Wikipedia, das mag mühselig sein aber auch das regt zum nachdenken an, du siehst wie der Narr sich im laufe der Zeit verändert hat und was die ganze Zeit über gleich geblieben ist, was typisch ist usw. usf. Dann schreib deinen eigenen Deutungstext. In einem halben Jahr kann dieser eigene Text schon veraltet sein weil sich dein Verständnis des Narren geändert hat aber daran merkst du auch wie du dich entwickelt hast.


    Lieben Gruß,
    Anakra
     
  6. Rehkitz

    Rehkitz Aktives Mitglied

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    Ich bin dir dankbar für deine Hilfe und deine Tipps die du mir gibst.
    Ich habe bisher immer nur eine Golden Tarot Karte als Tageskarte, nur am besagten Abend fielen dann vier raus. Und ich finde wie auch bei meinen Kipper Karten wenn etwas raus fällt beim mischen dann ist es auch wichtig.

    Ich finde meine Tarot Karten schön und bin froh das ich welche gefunden habe die mich ansprechen weil das ist bei dem Raider Waite und dem Crowley nicht der Fall. Meine Crowley Karten habe ich verschenkt an jemanden der damals gerne welche haben wollte, aber bis dato sich da nicht mit befasst hat, weil sie zu kompilziert seien. Aber das ist ein anderes Thema.

    Ein Kumpel hat mir zu Weihnachten ein Buch geschenkt zum Thema Tarot, aber ich weiß jetzt nicht wie es heißt. Aber es ist nicht ansprechend. Es sind Dinge da die durchaus brauchbar sind, aber diese kann man auch nur an einer Hand abzählen.

    Wenn ich eine Karte ziehe dann schau ich mir diese an und lasse diese mir ihre Geschichte erzählen. Meist dauert dies nicht lange und ich schreibe alles auf was mir einfällt zu jedem Tag und zu jeder meiner Karten. Bisher habe ich es noch nie gemacht auch die Bedeutung eines Kelches zu beachten oder das ich speziell auf die Farbgebung geachtet habe, aber was das angeht, merke ich es immer an der Stimmung die die Karte in mir hinterläßt.

    Was du geschrieben hast passt sehr genau auf meine momentane Situation. Ich bin in einer Phase und das merke ich selber in der ich gerade wachse im Spirituellem Bereich vor allem.
    Ich befasse mich seit kurzem mit dem meditieren und auf einer meiner Meditationen in der es speziell um den Seelenführer und das kennenlernen ging, lernte ich diesen auch kennen. Es ist ein Reh. Gut das es das Internet gibt und ich nachlesen konnte, was dieser Seelenführer für mich bedeutet.
    Ich sitze mindestens einmal am Tag da und schreibe mit meinem Engel zusammen, wird auch gerne Automatisches schreiben genannt. Ich möchte gerne seinen Namen wissen, aber er sagt immer das ich ihn erfahren werde wenn die Zeit da ist und ich im moment einfach den Dingen vertrauen soll die da auf mich zukommen und das der Weg den ich einschlagen möchte der rechte ist und ich auf seine Führung vertrauen kann. Ich bin nicht alleine.
    Ich kann die Augen schließen und an eine Person denken und sehe dann in Bildern vor mir was geschehen wird, an welchem Ort, Personen....

    Dies sind aber Dinge die wachsen und wenn sie neu sind auch Angst machen können. Es ist leicht zu sagen die Angst los werden zu wollen, wenn man aber nicht so recht weiß wie.

    Die Tarot Karten liebe ich weil sie tiefer in etwas hinein blicken als die Kipperkarten oder aber irgendein anderes Kartendeck. Und ja, ich beneide dich um dein können und finde es schön, wie schön du es für mich in Worte gefasst hast. Du kennst mich nicht, oder? ;-) aber hast den Nagel auf den Kopf getroffen!
     
  7. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

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    Ich war ja auch mal Anfänger:D

    Nein ich glaube nicht dass wir uns kennen, aber du hast ja gelesen wie ich die Karten beschrieben habe. Ich habe versucht dir den Charakter und das Verhalten der Kartenfiguren zu beschreiben. Sie zeigen uns ganz alltägliche Situationen in immer anderen Kombinationen so dass sie auch ganz genau unsere Situation widerspiegeln können.
    Hier bei diesen vier Karten geht es um Gefühle (Kelche) und erleben (Münzen). Das sind also die zwei wichtigsten Stichpunkte zu dieser Situation und wenn man die genauer betrachtet sollte man auch auf das eigentliche Problem stoßen. Denn sie zeigen was da ist, an Können, Wissen, an Gefühlen und eben auch wo uns unsere Ängste gerade daran hindern dass alles so läuft wie wir uns das wünschen.

    Klar legt man Ängste nicht einfach so ab, aber es ist wichtig dass man hinschaut was für Ängste man gerade genau hat und wodran sie einen hindern. Die meisten Ängste müssen immer weiter hinterfragt werden, bis man auf ihren Kern stößt. Und allein durch die Betrachtung löst sich vieles schon auf weil einfach vieles im unklaren war was man jetzt genauer betrachtet und dadurch besser einschätzen kann oder weil man einfach sieht "da ist gar keine Gefahr".
    Anschauen, hineinfühlen bzw. nachspüren was das für eine Angst ist und wo sie hin führt und immer Hinterfragen...

    Auch wenn dich deine Ängste gerade ziemlich hin und her reißen, eigentlich sind sie nicht so schlimm, du hast dich nur noch nicht entschieden weiter zu gehen weil du dir deiner Richtung etwas unsicher bist.

    Klar neues macht Angst, weil neues unbekanntes Gebiet ist. Das große Unbekannte Abenteuer an dem der Kerl mit den 2 Münzen momentan noch nicht so recht seinen Spaß gefunden hat bei dir.

    Stell dir diese Karten als innere Personen vor. Dieser Kerl mit den 2 Münzen kann furchtbar spielerisch sein weil er neugierig ist und gerne hin und her probiert wann was am besten klappt. Er jongliert geradezu mit seinen 2 Münzen. Du hast die Freude am ausprobieren, jetzt ist die Frage wo wird diese Freude behindert? wer oder was hindert dich daran sie weiter zu spüren und zu leben?
    Es gibt Phasen in denen wir noch mal zurück schauen was passiert ist und ob wir auch wirklich können was wir glauben zu können und dann sind wir ganz furchtbar unsicher und wissen gar nicht wo oben und unten ist. Aber in so einer Phase bist du nicht, jedenfalls wenn man nach diesen Karten geht. Das heißt das Zweifeln und Suchen nach Bestätigung sollten nicht sein, jedenfalls jetzt nicht. Probier einfach aus was das richtige für dich ist, wo es dich hinzieht usw. usf.

    Achte mal einen Moment auf deinen Atem, dann lass beim ausatmen alle Zweifel los und akzeptiere alles was gerade ist. Für den Moment fühlst du dich viel leichter und wenn es wirklich um Ängste geht die du nicht genau ergründen kannst hilft dir dies etwas von diesen Ängsten zu entspannen.

    So ich muss wieder los;)

    Lieben Gruß,
    Anakra
     
  8. Rehkitz

    Rehkitz Aktives Mitglied

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    Dann habe ich es meinen Karten zu verdanken und deiner Fähigkeit mit diesen zu arbeiten, das du sehr gut den Menschen darin entdeckt hast.
    Ängste habe ich keine mehr und bin den nächsten Schritt gegangen den ich beschreiten wollte, aber immer hin und herschob und dachte, ja, nein....doch, oder vielleicht lieber doch nicht. Wobei ich noch nicht mal sagen würde das es eine Angst war. Eher wie eine Blockade die ich mir selber aufgebaut hatte.
    Da ich die jenige bin die sich selber hindert, werde ich dem Herrn mit den 2 Münzen noch mehr Gelegenheit geben sich auszutoben. Er möchte seinen Spaß also soll er ihn bekommen und ich schaue was für mich dabei abfällt.

    Ich weiß was in mir steckt und ich bin auf dem Weg das ich dies auch nutzen möchte.
    Weiter werde ich meine Tageskarte ziehen und so Stück für Stück lernen und mich kennenlernen, die Zweifler in mir und die anderen Schattenseiten die noch kommen können, aber auch all das schöne. Denn es ist ja nicht immer alles negativ:)
     
  9. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

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    Klingt als sei die Botschaft angekommen und hat dir den Schubs gegeben den du gebraucht hast:)

    Dann alles gute auf deinem weiteren Weg, du machst es doch schon genau richtig mit den Karten :kiss4:

    Lieben Gruß,
    Anakra
     
  10. IbkE

    IbkE Sehr aktives Mitglied

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    Liebes Rehkitz, darf ich mal kurz am Thema vorbei :umarmen:

    Anakra, ich bewunder deine Deutungen und deinen Umgang mit den Karten - werde dich irgendwann mal hier "verfolgen" und deine Beiträge aufsaugen. Das ist tausendmal besser , als jedes Buch :)

    So, das musste mal gesagt werden :zauberer1

    LG
    IbkE
     
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