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Rebirthing und meine Folgen

Dieses Thema im Forum "Atmung" wurde erstellt von kalevala, 23. Mai 2016.

  1. kalevala

    kalevala Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2016
    Beiträge:
    2
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    Hallo ihr Lieben :)

    Ich versuch das ganze mal so kurz wie möglich und verständlich zu halten.

    Ich habe vor ca. 9 Jahren einen fiesen Drogencocktail aus Uppern & Downern erwischt, der mich in eine Höllenebene ungeahnten Ausmaßes katapultiert hat. Ich hatte 9 Stunden lang eine emotionale Achterbahnfahrt durch verschiedene Ebenen (m)einer Hölle. Es war purer Terror, Panik und Todessumpf. Ich dachte ich sterbe oder werde verrückt.

    Danach war nichts mehr wie davor. Ich habe Panikattacken und Angstzustände bekommen, gefolgt von Depressionen.

    Die ersten Jahre danach hab ich die ganze Sache versucht mit Alkohol und Partydrogen zu betäuben und einfach das Ganze auszusitzen. Dann kam der Punkt, an dem ich nicht mehr konnte und ich begann zu meditieren und zu reflektieren. Ich änderte viel an meiner Lebensweise und ich ließ los. Ich begab mich auf einen gesünderen und heilenden Pfad. Mein Spiritueller Weg begann seit dem Leidensweg erst so richtig. Es war ein Weg, welcher mir Antworten, Heilung und Unterstützung gab. Ich war schon immer den Dingen und den Konzepten aufgeschlossen und begeisterte mich selbst vordem Vorfall für Dinge wie Reiki und Astralreisen usw.
    Mir ging es besser und besser mit gelegentlichen Talfahren, aber ich bekam mein Leben wieder in den Griff. Die ganze Sache schien aber eher zugeklebt und übermauert worden zu sein. Nur beim gelegentlichen Trinken bzw. danach beim Kater kamen die Symptome verstärkt zurück, aber waren nach einem Tag wieder weg. Ab und an kurze Stimmungsschwankungen aber an sich war ich wieder zurück. Mit Narben, aber zurück.

    Vor einem Jahr, war ich dann auf einem Rainbow Gathering und dort wurde Rebirthing angeboten von einem sympathisch und kompetent wirkenden Mann.
    Ich nahm teil. Wir waren 15 Menschen und hatten 4 Helfer, die auf uns aufpassten. Auf einem wunderschönen Hügel draußen in der wilden Natur. Wir wurden durch die Atmung geführt und bei mir stellte sich ziemlich schnell eine große Wirkung ein. Das ganze ging 1 1/2 stunden ca. und ich schrie, weinte, lachte und schlug um mich. Ich spürte wie Energie und Blockaden sich sammelten und lösten. Es bewegte sich etwas von meinen Leisten in meinen Sodaplexus zu meinem Halschakra. Ich weinte und lachte abwechselnd und war die ganze Zeit da, aber hatte die Augen zu. Meine Arme waren verkrampft und mein Mund zu einem Karpfenmund mutiert. Ich hatte keine Halluzinationen oder sonst was, nur die Emotionen und Empfindungen. Ich sah allerdings viel weißes Licht, bei Augen zu. Danach verfiel ich in eine Kindliche Fötusstellung und fühlte mich warm und weich. Die nächsten tage waren GRANDIOS. Ich war befreit von den letzten Jahren der Beklemmung, Angst und Unsicherheit sowie Depression, die trotz allem immer noch unterschwellig mit schwing, so merkte ich erst jetzt da es mir wieder endlich so gut ging wie damals, als ich ein kleiner Junge war. Ich war zurück in der Blüte meines Lebens. Ich konnte es garnicht fassen und strahlte und lachte.

    Der Mann war dann wieder weg und wir wurden unseren Erfahrungen ohne große Nachbearbeitung selbst überlassen. Das alles sehe ich aber erst im Nachhinein kritisch. Zu dem Zeitpunkt fühlte ich mich einfach nur wunderbar geheilt und warm. Es gab keine Hilfestellung oder therapeutische Nachbearbeitung.

    Als ich zurück in der Stadt war, ging es mir immer noch super aber das Leben war wieder schwieriger mit all seinen Verantwortungen und den Gesellschaftlichen Zwängen.
    Ca. einen Monat nach dem Ganzen ging ich Abends zu Bett und bekam auf einmal komische Sensationen und Gedanken. Ich dachte mir nichts weiter uns versuchte einfach einzuschlafen. Dann brach ohne Vorwarnung, Panik und Angst und all diese Dinge, die ich kannte ums zehnfache so stark aus und hörte vier Tage nicht auf. Ich schlief vier Tage lang nicht und war am Ende. Das war im Oktober 2015. Das Ganze ging über einen Monat so und wurde immer schlimmer. Ich begab mich dann in eine Kambo Froschmedizinbehandlung, welche mich rettete und mir die Kraft gab, meine erneuten Auswüchse in Angriff zu nehmen. Ich probierte noch weitere Heilmethoden aus seit dem, die alle ihre Erfolge erzielten. Von TCM zu Geistheilung. Die letzten acht Monate waren ein intensiver, anstrengender Weg und er ist immer noch im Prozess. Ich stolperte über ein Buch von Frauke Teegen was Rebirthing angeht und las ein Buch, welches sich Kritisch mit sogenannten "New Age Therapien" auseinandersetzte. Ich konnte diesem zweiten Buch nicht sehr viel abgewinnen, aber ein Punkt traf mich sehr und leuchtete mir ein.

    Dort wurde gesagt, dass bei Menschen, welche emotional und psychisch instabil sind, so eine Rebirthing Sitzung alles einreissen lassen kann und sie danach oft doppelt so schwer in ihrer Krise stehen können wie vorher. Es das Ganze also verschlimmert. Das Ganze setze so zwischen ein und 3 Monate danach ein. Das traf auf mich zu und ich habe bis beute das Gefühl, dass ich sehr sehr sensibler geworden bin und meine Ängste, Depressionen, Stimmungsschwankungen und Grübeleien weniger gut im Griff habe oder aushalte. Ich baue mich gerade langsam wieder auf, aber ultimativ hab ich das Gefühl, hat sich da etwas eher traumatisch vertieft oder verschlechtert, trotz der anfänglichen tollen Wirkung und scheinbaren Heilung.

    Meine Frage ist jetzt, ob ich eventuell etwas aufgebrochen habe, was ich weiter angehen sollte, oder etwas verschlimmert habe, was ich einfach verheilen lassen muss und nicht weiter in das Rebirthing reingehen soll ?
    Ich kann meiner Intuition gerade nicht ganz vertrauen. Mir geht es langsam wieder gut und es ist auch im Endeffekt soviel Tolles und Wunderbares und tief Ergreifendes passiert auf meinem Weg, vor allem wegen dieser Schattenseiten und meine Beschäftigung mit Ihnen, aber ich habe gerade konstant das Gefühl, welches ich hatte, als ich damals verkatert war und nervlich hochstrapaziert. Ich halte wenig aus und bin oft ängstlich und vor allem super geschafft. Ich habe wenig Energie und grübel mich zu Tode. Wenn ich nun rekapituliere ging es mir eigentlich viel besser vor dem Rebirthing als Jetzt. Ich fühle mich gebrochen, auch wenn ich Hoffnung und Vertrauen habe, dass es alles wichtig und Teil meiner Reise ist und ich Heil sein kann. Gerade heile ich mich Selber und es klappt sehr gut. Ich mache Yoga, meditation und Pranayama und das gibt mir Kraft und Balance. Ich habe aber immer noch Probleme durchzuschlafen. Mir ist schwindelig oft und ich fühle mich wackelig und benommen. Dazu kommen ab und zu Momente der Ängste und Reizüberflutung sowie depressive Momente. Auch Schmerzen im Körper hab ich dazu. Ich habe seit 8 Monaten eine Art Tinnitus. Einen sehr hohen Ton der mal mehr und mal weniger doll ist. Vor allem fehlt es mir an Energie und das frustriert mich. Ich bin 28.

    Nachdem ich mich eben mehr mit Rebirthing und Stanislav Grof sowie Orr beschäftigt habe, bin ich eben kritisch, ob das, was der Typ da auf dem Rainbow angeboten hat so eine gute Idee war. Jedenfalls wo WIE er es angeboten hat.
    Ich weiß ja garnicht, wie es den anderen danach ging. Ich halte generell schon was von dieser Therapie und springe jetzt nicht auf jeglichen Kritikerzug auf, aber ich denke eben auch, dass man das nicht einfach mal so machen sollte und dann noch vor allem ohne Nachbearbeitung und Therapeutische Supervision. Wir wurden im Vornherein nicht mal gefragt wie es uns psychisch geht oder ob wir irgendwelche Einschränkungen haben. Ich denke, da ist was bei mir aufgebrochen und vielleicht auch zum positiven, aber es fehlte an weiterer Therapie und Beaufsichtigung. Was soll ich nun machen ?

    Danke für die Geduld, wenn ihr bis hier gekommen seid und danke für jeglichen Rat und Hilfe :)

    IN LAK'ECH ALA K'IN
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2016
  2. Gerald1130

    Gerald1130 Mitglied

    Registriert seit:
    16. August 2010
    Beiträge:
    407
    Ort:
    Wien
    Ich kann dir nur Recht geben. Rebirthing und co sollte in einem therapeutischen Kontext stattfindenm also mit der Möglichkeit zu einer weiterführenden (Einzel) Therapie, und von ausgebildeten
    Psychotherapeuten und keinen anderen.
     
  3. 0bst

    0bst Guest

    Ist das nicht immer so, daß auf ein kurzes high eine längere Depression folgt?
    Einige hatten berichtet, daß häufig wechselnde spirituelle Suche zu Orientierungsschwierigkeiten und starke Einschränkung der üblichen Verhaltens- und Denkweisen zu schmerzhaften Erlebnissen führen kann.

    Von daher würde ich das ganz langsam angehen lassen, ohne Zwang, ohne Meditationen.
     
    Almaz und übermütig gefällt das.
  4. übermütig

    übermütig Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2015
    Beiträge:
    1.799
    Hallo kalevala!

    Wenn ich deinen Bericht lese, kommt es mir so vor, als würdest gegen dich selbst arbeiten, mit dem was du tust.
    Ich würde dir absolute Regelmäßigkeit empfehlen.
    Essen, Bewegung und Schlaf zu festen Zeiten, bis dein Körper sich wieder erholt hat.
    Keine Rebirthing, Gathering und sonstigen Experimente.
    Auch keine Literatur dazu, die dich nur im Grübeln festhält.
    Keine Drogen. Nix!
    Auf der Suche nach "Highlights" oder Erleuchtung hast du meiner Ansicht nach schon sehr viel geistige und körperliche Gesundheit riskiert.
    Vielleicht langweilt Regelmäßigkeit dich, aber ich glaube, sie kann dich gesund und stark machen.
     
    sibel, Almaz und 0bst gefällt das.
  5. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.783
    Es ist eigentlich egal, ob du dich mit Substanzen oder bewusstseinsverändernden Manipulations-Methoden in ein künstlich erzeugtes High reinbegibst, auf ein High kommt immer der Absturz.

    Beides ist für sehr stabile Personen evtl ganz unterhaltsam und relativ harmlos, aber für labile Personen ist es in jedem Fall höchst gefährlich. Wenn dein System schon angeschlagen ist langt sowas um es völlig entgleisen zu lassen.

    Solche Leute wie dieser Rebirthing Fuzzi, der solche Methoden anbietet und vorher nicht psychisch labile Personen aussiebt und ausschliesst gehören echt in den Knast gesteckt.

    Ich würde auch von Meditation und vor allem von Pranayama komplett die Finger lassen.
     
  6. kalevala

    kalevala Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2016
    Beiträge:
    2
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    Danke euch für die Antworten und Hilfestellungen. Also euren Rat, es langsam und bedacht angehen zu lassen, folge ich auf jedenfall. Auch schon von selber, da ich merke, dass ich mich ziemlich übernommen habe die letzten Jahre. In vielerlei Hinsicht . Das mit dem Rhythmus tut mir übrigens sehr gut, das mach ich seit ca. 8 Monaten bereits und ich strebe mich kaum noch dagegen :)

    Allerdings muss ich nochmal darauf aufmerksam machen, dass ich keinesfalls darauf aus war, "Highlights" oder sonstige "Highs" zu suchen, sondern einen Weg zu finden meine Ängste und emotionalen Zustände zu bewältigen. Rebirthing sollte ja eigentlich eine Therapieform und keine Suche nach Highs sein. Ich hatte auch nicht as Gefühl, dass ich von einem High zu einem Down kam, sondern eher von einer Befreiung in einen noch tieferen Sumpf, weil es alles viel zu unprofessionell gehandhabt wurde und nicht individuell beobachtet. Alles, was ich die letzten 9 Jahre seit dem Vorfall gemacht habe, ist irgendwie damit umgehen zu lernen und mich davon zu befreien. Ich wollte und will ja lediglich wieder der Mensch sein gefühlstechnisch, der ich war, bevor es mich dermaßen aus dem Leben geknallt hat.

    Deswegen auch das Rebirthing. Es klang nach einer Lösung für mich. Nach einem Weg. ich glaube ich bin da zu naiv herangegangen. Ich denke ich hatte trotzdem noch Glück :)

    Zum letzten Punkt was Meditation und Pranayama angeht: Wieso meint ihr, sollte ich das lassen ?

    Ich hab nämlich eher das Gefühl, dass es mir sehr hilft und mich stabilisiert. Gerade Meditation und auch die Pranayama Übungen jeden Morgen. Was spricht allgemein gegen Meditation? Denn nach meinem Wissensstand hilft diese Praktik eigentlich nur und schadet nicht bzw. kann garnicht gefährlich sein, aber ich lasse mich gerne belehren :)

    Ich bin lediglich neugierig, warum ihr dagegen sprecht und danke euch erneut für die Anteilnahme und die Beiträge
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2016
  7. 0bst

    0bst Guest

     
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  8. Gerald1130

    Gerald1130 Mitglied

    Registriert seit:
    16. August 2010
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    407
    Ort:
    Wien
    [

    Zum letzten Punkt was Meditation und Pranayama angeht: Wieso meint ihr, sollte ich das lassen ?

    Ich hab nämlich eher das Gefühl, dass es mir sehr hilft und mich stabilisiert. Gerade Meditation und auch die Pranayama Übungen jeden Morgen. Was spricht allgemein gegen Meditation? Denn nach meinem Wissensstand hilft diese Praktik eigentlich nur und schadet nicht bzw. kann garnicht gefährlich sein, aber ich lasse mich gerne belehren :)


    Meditation und Pranayama kann dir nicht schaden, wenn du es richtig machst bzw bei jemand
    lernst der es lehren kann.
     
  9. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.783

    High oder auch Horrotrip sind aber bei solchen Methoden nicht selten.

    Und es hat einen guten Grund, warum diese Art von Anwendung in absolut KEINER psychosomatischen oder psychotherapeutischen Klinik im Programm ist. Weil es eben bei eher magerer Heilwirkung ein hohes Risiko enthält, besonders bei labilen Menschen.

    Ich habe keine Ahnung, warum du so eine Heilserwartung an diesen ziemlich rabiaten Eso-Kram hast, den die mainstream Psychologie längst verworfen hat. (in den 70er Jahren wurde da ja mit diversen Methoden experimentiert und rumprobiert)
     
  10. übermütig

    übermütig Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2015
    Beiträge:
    1.799
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    Pardon, Kalevala.
    Dann habe ich falsch interpretiert.
     
    0bst gefällt das.
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