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Realität erschaffen - wie geht das?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von AmandaJohneson, 9. Dezember 2007.

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Erschaffen wir unsere Realität/en?

  1. Davon gehe ich aus.

    18 Stimme(n)
    40,9%
  2. Nein, bestimmt nicht.

    2 Stimme(n)
    4,5%
  3. Das ist eine schwierige aber interessante Frage.

    5 Stimme(n)
    11,4%
  4. Kann sein, aber wie soll das funktionieren?

    2 Stimme(n)
    4,5%
  5. Keine Ahnung.

    2 Stimme(n)
    4,5%
  6. Interessiert mich ehrlich gesagt nicht.

    1 Stimme(n)
    2,3%
  7. Wer sonst, wenn nicht wir selbst?

    12 Stimme(n)
    27,3%
  8. Dafür ist wohl Gott zuständig.

    2 Stimme(n)
    4,5%
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    Hi,

    ehrlich gesagt habe ich grad große Lust, eigentlich wollte ich Pause machen, aber vor dieser habe ich große Lust nochmal die *tiefschwingenden* Themenbereiche zu verlassen (habe mich genug gesuhlt :D) und mal langsam wieder in *lichtere Bereiche* aufzusteigen.


    Vorab, Yeshuah b.J. hat - wenn man den Überlieferungen Glauben schenken darf - rd. 40 Tage in der Wüste gesessen und sich seine Dämonen angeeignet, naja, das ist wirklich ´ne Spitzenleistung, nicht nur ganz generell, sondern auch zeitlich gesehen. Ich erwähne das nur am Rande, weil ich mich in Anbetracht der vorhergegangenen Threads (die noch nachwirken) frage, wieviel Tausende und Zehntausende und Hundertausende von Jahren wir wohl noch brauchen werden. Aber wir wissen ja, es gibt Abkürzungen=Quantensprünge, insofern, alles im grünen Bereich, also ich persönlich bin da ganz frohgemut. So, das noch kurz erwähnt.


    Zur Realitätenerschaffung, obwohl die durchaus auch aus den beiden Threads resultieren, diese Gedanken gerade. Immer wieder liest man in Eso-Kreisen, daß wir unsere Realitäten erschaffen.


    Jetzt stellen sich u.a. einige Fragen, tun wirs wirklich?

    Und wenn ja, wie?

    Und wenn ja, mit welchem Grad von Bewußtheit?

    Und wenn ja, welche Faktoren wirken in diesem Zusammenhang darauf ein?

    Wenn nein, wer erschafft sie?

    Und wie?

    Und mit welchem Grad von ...... usw.


    Ist unser Gedankengut etwas, was damit in Zusammenhang zu bringen ist oder ist es separiert von unserer erlebten Realität zu betrachten?

    Wie ist das mit dem kollektiven Gedankengut? Wirkt das auf jeden Einzelnen ein oder kann man sich auch davon separieren und es einfach unbeachtet lassen?

    Und last, but not least: Gehören jedem seine Gedanken ihm/ihr alleine?

    Viele, viele Fragen, vielleicht zu viele, aber wie gesagt, da wirkt noch einiges nach und fasse einfach mal zusammen. Mache eine Umfrage daraus, hab ich mir grad überlegt.

    Grüßlies, Amanda
     
  2. Gen Fu

    Gen Fu Mitglied

    Registriert seit:
    24. November 2007
    Beiträge:
    323
    Davon ist Kant ausgegangen.
    Er hat geglaubt, dass die Welt jenseits unserer phänomenalen Erlebnisinhalte eine Spekulation bleiben muss. Er nannte die materielle Welt „das Ding an sich“ , etwas was für jeden verschieden ist.
    Eine Radikalisierung des Kantianismus ist der Radikale Konstruktivismus, welcher besagt, dass Alles nur wir selbst erschaffen, soll heißen, dass Jeder sich seine Welt selbst erschafft und sie deswegen anders wahrnimmt.
    Ein Grenzfall ist der Solipsismus: „ Allein das eigene Subjekt ist Wirklich“.
    Der Begriff der Wirklichkeit ist eine schwerwiegende Frage, worüber sich auch viele Philosophen und Psychologen streiten.
     


  3. Hi :)

    So wie ich es jedoch verstanden habe, sagt der *Radikale Konstruktivismus* etwas anderes aus, als der gängige Esoterikbereich, behaupte ich jetzt einmal.

    Nämlich, daß alles, was wir durch unsere Sinnesreize, welche im Gehirn zusammenlaufen, wahrnehmen, unserem ganz eigenen individuellen Erfahrungshintergrund entspricht, und somit jeder eine ganz individuelle phänomenale Welt erfährt und sich in dieser bewegt.

    Wir uns aber in der Gesamtheit dennoch offenbar auf bestimmte Marker geeinigt haben, anhand derer wir uns orientieren und anhand derer eine Interaktion untereinander und mit der Umwelt draussen (der transphänomenalen Welt, über die wir aber im Grunde nichts aussagen können) überhaupt erst möglich ist. Eine sehr schwieriger Themen-Bereich mit vielen Anfälligkeiten.

    Die Realitätenerschaffung im Eso-Bereich sagt - wenn mich nicht alles täuscht - mehr aus, nämlich daß wir es sind, die tatsächlich die Fäden ziehen, d.h. daß wir es sind, die die Welt da draussen *erschaffen*. Ebenfalls ein schwieriger Bereich mit vielen aufkommenden Fragen und möglichen Dissonanzen (oder Inkohärenzen).

    Richtig, oder nicht?

    :confused:
     
  4. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085

    Die zeitl.-kult. Paradigmen bestimmen, was für eine Welt wir als objektiv wirklich wahrnehmen.
    Über die objektive Realität, (Kants Ding an sich) gibt es keine Aussage zu machen.
    Aus heutiger Sicht könnte man bestenfalls sagen, sie sei ein unanschaulich-unbestimmtes Quantenfeld.
    Daraus schöpft der Mensch entsprechend seiner Bewußtseinsentfaltung von Augenblick zu Augenblick die phänomenale Welt.
     

  5. Bei Kant bin ich noch nicht, erst bei den Biographien von Sokrates, Platon, Aristoteles, Plotin und Co., halt, Leibniz ist ja am Rande auch schon dran, die Monadenlehre oder die Quanten des 17. (?) Jhd.??? Bin also in diesem Bereich noch gaaaanz am Anfang, wobei ich sagen muß, die Sprache der Naturwissenschaftler liegt mir ungleich mehr als die der Philosophen, da tue ich mich noch ziemlich schwer, aber vielleicht wirds ja noch was, der Mensch wächst ja mit seinen Aufgaben.


    Ja, und diese Paradigmen ändern sich, von daher kann es gar keine Objektivität im strengen Sinne geben, wie du auch schreibst, es ist nur das, was wir momentan als objektiv wahrnehmen.


    Da kommen wir der Sache doch schon näher.

    WIE schöpft der Mensch aus dem - wie ich es mal jetzt nenne - *Quantenfeld der Potenziale*?

    Wie lassen sich die verschiedenen Bewußtseinszustände von rd. 6,5 Mrd. Menschen auf einen Nenner bringen?
    Also WER schöpft WAS? Und wie kommt es trotzdem zu gewissen Kohärenzen?

    Schöpft der eine vielleicht stärker als der andere und setzt sich durch? Oder wie kommt es zu einer *relativ gemeinsamen gleichgelagerten Realität*, anhand derer wir uns dennoch irgendwie zusammenfinden und miteinander interagieren?

    An anderer Stelle schrieb ich zitierend: "Und doch finden auch die Radikalen immer wieder den Weg nach Hause, oder korrigeren ihn, wenn sie an einer falschen Haustür gelandet sind." (Sinngemäß)
     
  6. Reinfried

    Reinfried Guest

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    Ich möchte mich da Gen Fu anschließen. Es ist meiner Meinung nach der Konstruktivismus mit der Erschaffung der persönlichen Realität eng verwoben. Durch meine gefilterte Wahrnehmung erschaffe ich auch die dazu passenden Situationen.

    Generell, um zur Eingangsfrage zurückzukehren, denke ich, dass die Erschaffung der Realität (und damit meine ich Lebenssituationen) nicht vom Grad der Bewusstheit abhängig ist, sondern in allererster Linie vom Alter.

    Kinder sind noch ins Erwartungshaltungsfeld bzw. Gedankenfeld der Erwachsenen eingebunden. Sie werden von uns nicht nur köperlich, sondern auch gedanklich "versorgt", bis sie später ins selbständige Leben entlassen werden können.

    Liebe Grüße
    Reinfried
     

  7. Hi Reinfriede,

    also, ich gehe mal auf einen Teil deines Beitrages ein, der Rest, da komme ich nicht weiter, bekomme keine Resonanzen, muß aber nichts heißen, immerhin bringst du mich zum Nachdenken, das ist ja auch was wert. :)

    Zum Konstruktivismus, und zwar zum radikalen, ich verstehe diesen anders. Die Aussage: "Durch meinen Filter erschaffe ich die dazu passenden Situationen" geht meines Erachtens bereits etwas zu weit, und zwar in Richtung Eso. So wie ich die Literatur dazu verstanden habe, ist es so, daß wir uns im Grunde in unserem Gehirn bewegen und über die Außenwelt oder die transphänomenale Welt nichts zu sagen vermögen, da wir keinen Zugang zu ihr haben.

    Daß alles, was wir erleben und zu erleben glauben, letztlich und endlich nur eine Interpretation unseres Gehirns ist, ohne irgendetwas da draussen tatsächlich zu *erschaffen* oder anzuziehen oder, oder, oder. Wir kreieren, ja, aber nur in unserem Gehirn eine phänomenale Welt, jeder seine ganz ureigene, bedingt durch ein ganz ureigenes Neuronennetz, welches jeder mehr oder weniger stark ausgebildet hat. (Je stärker, und je mehr Verschaltungen, je besser übrigens :D)

    Watzlawick geht ja sogar so weit zu sagen, "daß nirgendwo im Kosmos jemals ein Licht aufgegangen wäre, sollte es unsere Gehirne nicht geben." Nein, nein, das hat nichts mit Erschaffung von Realitäten im Außen zu tun, sondern ist als eine inwendige Interpretation der zusammenlaufenden Sinnesreize in unserem Gehirn zu verstehen.

    Natürlich kommen diese Reize von außen, sie sind jedoch nicht objektivierbar für uns, da jedes einzelne Gehirn etwas anderes aus den - sagen wir mal sofern so etwas möglich wäre - gleichen ankommenden Sinnesreizen kreieren würde. Was aber nicht heißt, daß wir das da draussen kreieren, sondern es wie schon gesagt inwendig erschaffen.

    Ich bin keine überzeugte Radikale, nebenbei, also meine Sichtweise ist das nicht, wollte aber gerne darauf eingehen, da ich denke, daß das differenziert werden sollte.

    Grüße, Amanda :)
     
  8. Reinfried

    Reinfried Guest

    Ich weiß, dieser Punkt ist ein Punkt, der gerne weggeschummelt wird.

    Ich bin ein Fan von praktischen Beispielen, darum komm ich gleich mit einem...

    Wenn ich mich in den Spiegel schaue und mein subjektiver Filter mir ein hässliches Gesicht zeigt, so reagiert mein Körper mit neuronalen Aktionen - auf körperlicher Ebene werde ich daraufhin vielleicht mit Akne reagieren.

    Durch diese Akne werde ich von den Menschen auch nicht besonders gerne berührt werden - die geschaffene Situation resultiert aus meinem Wahrnehmungsfilter. Und ich finde dadurch eine "Bestätigung" meiner Hässlichkeit.

    Watzlawik beschreibt ja auch Situationen, die wir uns resultierend erschaffen, weil wir genau DAS, was der andere im Moment sagt, falsch verstehen.

    Für mich ist das eine ständige Interaktion.

    Es macht auch Sinn - eine Wiederholung bzw. Verstärkung einer Situation birgt ja auch die Chance einer Lösung in sich.

    Liebe Grüße
    Reinfried
     
  9. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.222
    Ort:
    Saarland
    Hallo Gen Fu

    Zitat: Davon ist Kant ausgegangen.
    Er hat geglaubt, dass die Welt jenseits unserer phänomenalen Erlebnisinhalte eine Spekulation bleiben muss.

    Ja, hab ich auch so verstanden.

    Zitat:Er nannte die materielle Welt „das Ding an sich“ , etwas was für jeden verschieden ist.

    Naja, eigentlich wird über "Das Ding an sich" auch nicht ausgesagt, dass es
    materiell sei. Die Dinge an sich affizieren unsere Sinne, werden dann aber
    räumlich, zeitlich und in Kategorien(Substanz,Kausalität,..) geordnet.
    Da nun aber unser Glaube, die Dinge an sich affizieren unsere Sinne auch
    von unseren Verstandesbegriffen abhängt, könnte selbst dies nur eine Illusion sein.Dann hätten wir Idealismus.

    Zitat:Eine Radikalisierung des Kantianismus ist der Radikale Konstruktivismus, welcher besagt, dass Alles nur wir selbst erschaffen, soll heißen, dass Jeder sich seine Welt selbst erschafft und sie deswegen anders wahrnimmt.
    Ein Grenzfall ist der Solipsismus: „ Allein das eigene Subjekt ist Wirklich“.
    Der Begriff der Wirklichkeit ist eine schwerwiegende Frage, worüber sich auch viele Philosophen und Psychologen streiten.

    Eigentlich ist die ganze (mir) bekannte Welt in meinem Geist.
    Alles "Objektive" ist Teil davon.Dies ist subjektive Realität.

    Nun sehen wir aber, dass wir auf die phänomenologischen Erscheinungen
    bewußt sehr häufig(vor allem bei der Wahrnehmung) keinen Einfluss haben,
    in dem Sinne, dass ich willentlich die Blätter einfach geistig schwarz färbe.
    Es gibt Kontinuität in der Sinneswahrnehmung.Dies führt zur Annahme, dass
    da draußen etwas objektiv passiert. Wenn dem so ist, müsste es uns in einer solchen Welt schlecht ergehen, sollten unsere subjektiven Empfindungen
    nicht an diese Welt angepasst sein.Wir kommen offenbar jedoch zurecht.

    Wenn man davon ausgeht, dass eine Evolution stattgefunden hat, würde
    dies erklären, dass eine Näherung von subjektiver und objektiver Realität
    sinnvoll für ein Lebewesen ist.Allerdings ist diese Anpassung noch nicht abgeschlossen, weiterhin könnte eine Wahrnehmung von Unwichtigem
    unsere Aufmerksamkeit vom Wesentlichen ablenken, das wäre nicht gut.
    Drittens ist manches Objektive fürs Überleben schlicht irrelevant.

    Wir finden in unserem Geist also wohl eine subjektive Annäherung der zum
    Überleben notwendigen objektiven Welt vor.
    "Objektiv" ist das was das Subjekt braucht,
    so kommen wir zum Pragmatismus.
    Was funktioniert wird als real angenommen.

    Wenn die Wissenschaft funktioniert ist sie (wahrscheinlich) wahr.
    Wenn die Magie funktioniert wird sie (wahrscheinlich) auch wahr sein.
    Es setzt sich durch, was sich bewährt.

    Wenn die Wissenschaft zum Beispiel erklärt, es gäbe kein Jenseits,
    könnte man nun antworten:War es für das Überleben wichtig, davon zu wissen?
    Es ist sonnenklar, dass wir davon keine Ahnung haben, dieses Wissen wurde
    in der Evolution nie benötigt.Das sagt aber nichts über die objektive (Nicht)
    existenz aus.

    LG PsiSnake
     
  10. Werbung:
    Hallöchen,

    Reinfriede, habs gelesen, ich wollte auch nicht für die Radikalen jetzt in die Bresche springen, vielleicht gibt es ja einen überzeugten radikalen Konstruktivisten im Forum und meldet sich dazu. Habe nur dargelegt, wie ich es verstanden habe, mehr gibt es dazu von meiner Seite eigentlich auch nicht zu sagen.

    Meine persönliche Sichtweise bzgl. Realitätenerschaffung ist ja eine ganz andere und ich fände es sehr spannend - und dazu passt auch dein praktisches Beispiel - wenn wir dies hier thematisieren.

    Ich möchte nochmal auf die Fragen im Eingangsthread verweisen, die eine Menge Ungeklärtheiten bereithalten, also z.B. die:

    Wie bekommen wir 6,5 Mrd. Menschen auf einen Nenner?

    Denn offenbar haben wir uns ja auf ein paar Orientierungsmarker geeinigt, aber wie funktioniert das genau? Wenn jeder eine andere phänomenale Realität sein Eigen nennt, wie interagieren wir aber dennoch zusammen?

    Und - wie genau erschaffen wir?

    Der Reisende schrieb, wir schöpfen aus der *Quantensuppe* oder so ähnlich, gell?

    Das bedarf doch einiger Erläuterungen, wie ich finde.

    Und dann wolte ich noch etwas nachlegen und zitieren, was ich gestern beim Futtern beim Griechen gelesen habe - aus "Diese Werke werdet Ihr vollbringen ... und Grössere. Die Physik der Veränderung" von Greg Simmons, Mulai de Guise Publishing, Seiten 151, 152.
    Ich habe aus diesem Buch schon öfter zitiert, da kommt sicher noch häufiger etwas. (Anm. vorab, ich habe nicht vor über den Sinn und Unsinn des Lesens von Literatur hier zu diskutieren (und die Vorteile, die aus dem *Innenschöpfen* resultieren), meine Lektüre ist sehr breitflächig angelegt und ich nehme mir die Freiheit heraus immer wieder mal etwas zu zitieren, wenn ich es für angemessen und in den jeweiligen Kontext passend halte :) )

    "Wie es sich durch die letzten Kenntnisse herausstellte, nutzen wir nur ein bis zwei Prozent der Fähigkeit unseres Gehirns. Dieser Prozentsatz wurde festgelegt und in Übereinstimmung gebracht, als das menschliche Genom aufgezeichnet wurde und man feststellte, dass wir 30.000 bis 60.000 verschiedene genetische Sequenzen ausdrücken, die einem oder zwei Prozent unserer DNS entsprechen. Also nutzen wir als menschliche Wesen nur ein bis zwei Prozent unseres Gehirns und den gleichen Prozentsatz unserer potentiellen DNS. Menschen sind die exakte Definition von jemandem, der weniger leistet als erwartet."

    "Was tun die anderen mehr als neunzig Prozent unseres Gehirns?"

    "Sie warten auf jemand Intelligenten, der Anweisungen gibt. Es ist bewiesen, daß wir nicht den Gipfel unseres menschlichen Potenzials erreicht haben."

    (Anm: Mit Sekundärliteratur zum ersten Absatz kann ich leider zur Zeit nicht dienen, ich lasse das mal so stehen, ohne es weiter zu untermauern.)

    Und noch ein weiteres, welches ich hochspannend finde:

    "Warum ermöglicht uns ruhig und still zu sein, größere Antworten und größeres Verständnis zu erlangen?"

    "Wenn wir ruhig und still werden, entspannen wir den Teil unseres Gehirns, welcher der aktivste ist, die Umgebung ständig zu überwachen, um wenn nötig, eine rasche Entscheidung zu treffen. Wenn der Neokortex still ist, bewegt sich das Bewußtsein in einen anderen Teil des Gehirns, der Zugang zu größerem Wissen hat. Diese tiefliegenden Bereiche des Geistes enthalten ganz andere Informationen als der Neokortex, der Hüter unserer Realität. Die Information, die in diesen tieferen Ebenen des Geistes zugänglich wird, kommt selten an die Oberfläche, wenn der Neokortex aktiv ist."

    "Diese Bereiche im Gehirn sind latent und können durch das Verständnis von Wissen und durch Training im Prozess, Realität zu erschaffen, aktiviert werden." Seiten 148, 149.

    Diese Definition von Mensch sollte doch zu denken geben:

    "Menschen sind die exakte Definition von jemandem, der weniger leistet als erwartet."

    Was meint ihr?

    :)
     
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