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Rauhnächte

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von trollhase, 30. Dezember 2014.

  1. trollhase

    trollhase Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2014
    Beiträge:
    5.447
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    Die zwölf rauhnächte (25.12.-5.1.) waren bei unseren vorfahren heilige nächte. In ihnen wurde so wenig wie möglich gearbeitet, aber dafür gefeiert, gegessen, getrunken, orakelt und geredet.
    die rauhnächte gelten als eine art „niemandszeit“, eine zeit zwischen den jahren, sie sind auch die differenz der tage des sonnenjahres (365 tage) und des mondjahres (354 tage). Es ist auch eine zeit der stille und der innenschau.
    Der name „rauhnacht“ wird von „rau“ abgeleitet, was früher auch mit haarig, fellbekleidet, wild gleichgesetzt wurde. ---> siehe thread perchtenumzügen
    um sich vor den umgehenden geistern, hexen, dämonen, verstorbenen und wilden tieren zu schützen, zeichneteten die leute früher das andreaskreuz oder den drudenfuß an türen und fenster und räucherten hof und haus mit geweihten kräutern aus. Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass die leute damals keine elektrizität hatten und deshalb der dunklen jahreszeit mit angst gegenüber standen und die wiederkehr der sonne und des frühlings ersehnten.Verboten war es, draußen wäsche aufzuhängen, da sich die umgehenden wesenheiten drin verfangen konnten, auch sollten bis zu beginn der rauhnächte schulden zurückgezahlt, versprechen eingelöst, geputzt und genug vorräte angehäuft werden.
    Es wurde auch genau darauf geachtet, was einem an jedem einzelnen dieser zwölf tage wiederfuhr und was man träumte, denn diese zwölf tage sollen stellvertretend für die kommenden zwölf monate stehen. deshalb wurde außerdem orakelt, z.b. blei gießen an silvester. es gab auch gute und schlechte vorzeichen.
    Weitere bräuche der rauhnächte sind füttern der bäume mit brot, kleine münzen unter die baumrinde stecken, aufstellen/aufhängen von körben, die mit brot, gebäck, obst und nüssen gefüllt sind als kleine aufmerksamkeit für die draußen umgehenden wesenheiten, geldmünzen in die wasserschale tun, in der man sich wäscht, der umzug der sternsinger, welche die dreikönigskerze und den weihnachtsstern von haus zu haus tragen sowie auftragen mit geweihter kreide auf die haustür c+m+b mit der jeweiligen jahreszahl. es ist übrigens ein irrglaube, dass c+m+b auf caspar, melchior, balthasar zurückgeht, es soll in wirklichkeit „christus mansionem benedicat“ heißen (christus segne dieses haus). Manchmal wird anstelle eines „c“ ein „k“ geschrieben, das geht dann auf „kyrios“ zurück (griechisch für „herr“).
     
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