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Qualitätsmerkmale und Tips - Familienaufstellung

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Gawyrd, 13. November 2006.

Status des Themas:
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  1. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Es kommen hier immer wieder ähnliche Anfragen : Wie erkenne ich die Qualität von Aufstellungen - AufstellerInnen, was tue ich nach einem Seminar, ist eine Familienaufstellung allein oder mit Partner günstiger, für welche Anliegen sind Aufstellungen geeignet, welche Formen der Aufstellungsarbeit gibt es etc.

    Deswegen könnte es (insbesondere für "Neuankömmlinge") hilfreich sein, in einem eigenen Thread all diese Hinweise, Informationen und Tips zu sammeln, und - wenn es funktioniert - den Moderator zu ersuchen, diesen Thread als Fixpunkt "oben anzuheften".

    Worum es hier NICHT gehen soll : um Nennung von Namen von AufstellerInnen (Empfehlungen bzw. Warnungen) - sondern ausschließlich um sachbezogene Meinungsäusserungen.

    Liebe Grüße, Reinhard
     
    FireMoon gefällt das.
  2. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Dann fang ich gleich selbst mit den aus meiner Sicht wichtigsten Hinweisen an :

    "Familienaufstellung" ist ein freier Begriff (und KEINE geregelte therapeutische Methode) - es gibt hier weder ausbildungsmäßige noch inhaltliche Vorgaben und Standards.

    1. Im Grunde könnte jeder (auch ohne die geringste Ausbildung) Aufstellungsseminare anbieten. Insoferne ist es dringend zu empfehlen, sich vor der Teilnahme an einer Aufstellung über die fachliche Qualifikation der Aufstellungsleitung zu informieren.

    2. Es gibt völlig unterschiedliche inhaltliche Konzepte hinter dem Oberbegriff "Familienaufstellung" :

    - aus der systemischen Familientherapie,
    - in der Tradition von Hrn. Hellinger,
    - auf spirituell/schamanistischem Hintergrund

    und einiges andere (auch viele Verknüpfungen mit bereits bestehenden therapeutischen Ansätzen).

    Insoferne gibt es nicht DIE Familienaufstellung als homogene Methode.

    LG, Reinhard
     
  3. Galahad

    Galahad Guest

    Hallo Reinhard

    Du hast diesen Thread ja nun für "Neulinge" gestartet.
    Wäre es Da nicht hilfreich wenn Du nicht nur die unterschiedlichen Arbeitsweisen nennen, sondern auch beschreiben würdest?

    Ein Neuling wird die Unterschiede zwischen Systemisch, Hellinger und Schamanisch nicht kennen.

    LG
    Galahad
     
  4. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Reinhard,

    wäre es möglich, ein bisschen die Unterschiede der verschiedenen Aufstellungsarten herauszuarbeiten?

    Was mir noch einfällt:
    - Psychodrama
    - Familienskulptur

    Bei Aufstellungen nach B.H. greift sich der AL "einfach" ein Thema heraus, das er für wichtig empfindet. (Leider habe nur wenige wirklich die Wahrnehmung wie B.H. und greifen dann auch mal daneben). Wäre es nicht sinnvoller mit dem anzufangen, was dem Klienten stört und darauf ein lösendes Bild aufzubauen? Gibt es evtl. schon eine Richtung, die so verfährt? (Ich frage, weil ich mit meiner Tochter so wesentlich effektiver zu einem stärkenden Ergebnis gekommen bin, als ich es aus Aufstellungen erlebt habe.)

    Liebe Grüße pluto
     
  5. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Lieber Galahad,

    Vorweg : Danke für Deine schnelle Reaktion.

    Ja - ist ein sehr guter Hinweis. Ganz am Anfang war es mir wichtig festzuhalten, dass es nicht nur um die Frage geht "Mache ich eine Familienaufstellung ?" sondern auch "Wenn ja - welche ?". (Bzw. darum, dass die Kritik an einer erlebten Aufstellung nicht unzutreffender Weise auf alle Formen der Familienaufstellung verallgemeinert wird.)

    Ich finde es günstig, wenn der die Aufstellungsform beschreibt, dem sie auch wirklich vertraut ist (und nicht einer über alles schreibt).

    Hoffentlich ensteht hier unter breiter Beteiligung mit der Zeit eine Sammlung hilfreicher Informationen in zwangloser Reihenfolge.

    In dem Sinne : auf ein fröhliches Sammeln und Zusammentragen

    :winken5:

    Reinhard
     
  6. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Nächster Tip : Es kommen im Forum immer wieder Anfragen in der Art "Ich war auf einer Aufstellung - und was jetzt ?" Ich finde es günstig, bereits am Seminar selbst mit dem Aufstellungsleiter zu klären, wie man mit ihm allfällige im Nachhinein entstehende Fragen besprechen könnte. Auch wie man anschließend mit dem Erlebten am besten umgeht.

    Gar nicht selten ist es so, dass man zwar die Aufstellungen der anderen Seminarteilnehmer gut erinnert - aber von der eigenen kaum mehr etwas weiß. Da kann es sinnvoll sein, sich rechtzeitig die Telefonnummern oder Mail-Adressen der anderen Aufstellungsteilnehmer zu besorgen, um bei ihnen nachzufragen (zB. bei den StellvertreterInnen in der eigenen Aufstellung).

    Reinhard
     
  7. Harry55

    Harry55 Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2004
    Beiträge:
    300
    Ort:
    Nähe Graz / Österreich
    Um ein eigenes Anliegen aufstellen zu lassen, halte ich es für wichtig, mit dem Aufstellungsleiter
    und der verwendeten Methode vertraut zu werden
    .
    Es dauert dann zwar etwas länger, bis ich meine eigenes Thema aufstelle, hat aber folgende Vorteile :

    1. Als Stellvertreter arbeiten und selbst erfahren, dass diese Methode funktioniert !!!
    2. Aufbau von Vertrauen zum Auftellungsleiter / oder notwendiger Wechsel zu einem anderen
    3. Vertrautwerden von Begrifflichkeiten ( Feld, Sippe, Karma, Liebe, System....)
    4. Vorarbeit durch Stellvertreterrollen
    5. Das ursprüngliche Anliegen kann sich schon geklärt haben und eine eigene FA ist nicht mehr notwendig bzw.
    ein wichtigeres Thema ( das eigentliche Anliegen ) kommt zum Vorschein.
    6. Kennenlernen von anderen Menschen, die Probleme - aber auch Lösungswege haben und diese kennenlernen

    Diese gilt für Anfänger und ist für mich ein Qualitätsmerkmal eines Aufstellungsleiter, Personen und ihr Anliegen anzunehmen.
    Die Ergebnisse werden besser sein, die Klienten nicht überfordert.

    Liebe Grüsse
    Harry
     
  8. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Wie verläuft eine Aufstellung :

    Die Gruppenmitglieder haben beim Seminar nacheinander die Gelegenheit, ein wichtiges persönliches Anliegen zu bearbeiten. Dafür wählen sie aus der Gruppe StellvertreterInnen für die in Bezug auf ihr Anliegen wichtigen Personen aus und stellen sie nach Intuition im Raum auf. Die StellvertreterInnen spüren erstaunlich genau, welche Gefühle und Wünsche in den von ihnen vertretenen "Originalpersonen" wirken. Durch die Arbeit mit den StellvertreterInnen kann erkannt werden, wo Probleme ihre Wurzeln haben und welche Schritte zu einer guten Lösung führen können. Wir haben in uns sehr viele Informationen gespeichert, die wir durch die "Beauftragung" auf den Stellvertreter übertragen. Da er nichts von den genaueren Umständen weiß, kann sein Verstand nicht verfälschen und die vermittelte Information unverzerrt wiedergeben.

    Man kann nicht nur Menschen durch die Stellvertretung in Aufstellungen vergegenwärtigen - die Möglichkeiten sind vielfältig. Man kann zB. ebenso Gefühle, Krankheiten, Beruf, Firma etc. mittels StellvertreterIn in die Aufstellung einbeziehen - bis hin zu spirituellen Wirklichkeiten und Wesen.

    Das ermöglicht neben der Bearbeitung von Familien- und Beziehungsfragen vielfache Möglichkeiten der Aufstellungsarbeit - zB. als Hilfe bei Entscheidungsfragen (indem man zB. die Person und die verschiedenen zur Wahl stehenden Alternativen aufstellt.)

     
  9. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Ich kann nur von meiner persönlichen Erfahrung ausgehen - und von den Aufstellungsleitern, welche ich schon persönlich in Aufstellungen erlebt habe. Stimmt, nicht jede/r behandelt das Thema, welches vom Klienten *auf dem Silbertablett präsentiert* wird.

    Die meisten Aufstellungsleiter, die ich kenne, *bohren* tiefer und suchen nach dem Metathema, welches sich meist dadurch aufdrängt, weil der Klient aus Sekundärgefühlen in seine Primärgefühle kommt.

    Und oftmals ist das dann für den Klienten weniger angenehm, ganz einfach aus dem Grund, weils eben *tiefer* geht, als sie eigentlich wollten. Ich habe als Repräsentant schon öfter daran gezweifelt, dass gerade *das richtige Thema* behandelt wird, aber im Endeffekt hats den Klienten eigentlich immer weiter gebracht. Gerade an derartigen Aufstellungen habe ich persönlich sehr viel gelernt.

    Sinnvoller wofür?

    Ich weiß zwar nicht, welche Art der Aufstellung du persönlich erlebt hast, die dir diesen Eindruck vermittelte, kann dir aber noch ein paar eigene Denkanstösse dazu liefern.

    Wenn ich als Klient in eine Aufstellung gehe, dann habe ich ein vorgefertigtes Bild meines Themas - und möglicherweise auch schon Vorstellungen, wie ich es ev. lösen könnte. Allerdings habe ich es bisher noch nicht alleine geschafft, sonst bräuchte ich nicht mehr zu einer Aufstellung gehen.

    Was glaubst du, was passiert, wenn ich jetzt mit einer fixen Vorstellung davon, wie *es* zu laufen hat in eine Aufstellung gehe - und der Aufstellungsleiter darauf einsteigt? Gibts dann ne Chance, etwas zu lösen? Oder besteht nicht sogar die Gefahr, dass ich noch mehr in meinen Vorstellungen verharre?

    Ich gestehe, es ist oftmals durchaus unangenehm, wenn ich genau weiß, wie was zu sein hat - und mein Gegenüber folgt mir dann nicht. Muss aber nicht unbedingt heißen, dass jetzt der Aufstellungsleiter *schlechter* ist als Hellinger, nur weil er *anders hinschaut*.
     
  10. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
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    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
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    Danke für diesen Hinweis, ist, meiner Meinung nach, ein ganz wichtiger Punkt.

    Ich möchte mal zwischendurch zusammen fassen und auch noch ergänzen:
    Ich würde auf jeden Fall noch die Aufstellungsform von Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibed erwähnen wollen.

    Bei Hellinger würde ich noch unterscheiden zwischen dem, wie er früher arbeitete - und was sehr oft unter dem Begriff *Familienaufstellung nach Hellinger* läuft - und seinen *Bewegungen der Seele* und anderen neuen *Formen*, weil die sich - meines Wissens nach - wesentlich unterscheiden.

    Und auch noch Organisationsaufstellungen in all ihren Varianten, da ich persönlich sehr oft erlebt habe, dass Organisationsaufstellungen in die dahinter liegende Familienproblematik *kippen* können.

    Und es gibt Kartenleger, welche Familienstrukturen mit Tarotkarten *legen*, das empfinde ich persönlich zwar nicht als *Aufstellung* - aber funktioniert in gewisser Weise natürlich auch.
     
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