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PsychoSomatische Energetik (PSE); Auslagerung...

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von fhedor, 12. April 2014.

  1. fhedor

    fhedor Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2007
    Beiträge:
    940
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    ...aus 'Inneres Kind/ Innere Anteile & Chakren'


    Über die PsychoSomatische Energetik (PSE) gibt es hier im Forum ja schon mehrere Threads, wobei es dort in 1. Linie um Erfahrungsnachfragen ging, wie z. B. hier im Thread: ‚psychosomatische energetik’.



    Nachdem ich im Thread 'Inneres Kind/ Innere Anteile & Chakren' für die Anempfehlung dieser Methode an die Thread-Erstellerin ziemlich irrational von 2 Usern beschimpft worden bin...



    ...und deren Kritiken jeglicher Substanz entbehren...

    ...will ich hier deshalb über die Methode einmal sachlich/fachliche Infos anbieten, für vorurteilsfreie Mitleser, die Interesse daran haben zu wissen, was die PsychoSomatische Energetik (PSE) eigentlich ist und macht.




    Nun gut...
    Sehr interessant und aufschlussreich ist z.B. die Multizentrische Praxisstudie zur Psychosomatischen Energetik (abgedruckt in der Schweizerischen Zeitschrift für Ganzheitsmedizin Bd. 22, Heft 5, Okt. 2010):

    In einer über 4 Jahre laufenden multizentrischen Praxisstudie wurde der Therapieerfolg der PSE bewertet.
    (In der Anfangsphase einer Methode dienen Praxisstudien dazu, einen ersten Überblick über die Wirkungen der Methode zu erhalten, bevor später kostspielige randomisierte Studien gestartet werden.)

    Elf Praxen von in der Methode speziell ausgebildeten Therapeuten (Zertifizierter Energietherapeut) nahmen daran teil, darunter die Mehrzahl niedergelassene Allgemeinärzte.
    Insgesamt wurden die Daten von 1002 Patienten nach 15 Monaten Therapie ausgewertet.

    Neben dem Gesamterfolg waren die beiden Fragen von Interesse, in welchen Diagnosegruppen welche Therapieerfolge erzielt werden und ob eine Altersabhängigkeit des Therapieerfolgs beobachtet werden kann.


    Insgesamt wurden sieben Diagnosegruppen gebildet. Sie entsprechen der Häufigkeit von Diagnosen und Diagnosegruppen, denen man in einer auf PSE spezialisierten Allgemeinpraxis in der Regel begegnet:


    I: neurologisch/psychiatrisch
    (Depression, Angsterkrankung, Verhaltensstörung
    inklusive ADS, Schmerzzustände, Cephalgien)

    II: vegetativ
    (Burnout, Schlafstörungen, autonome Fehlfunktion wie Hyperhidrose)

    III: internistisch
    (Asthma bronchiale, chronische Bronchitis, gastroenterologische Krankheitsbilder)

    IV: dermatologisch (chronische Ekzeme, Neurodermitis, Psoriasis)

    V: onkologisch (komplementärmedizinische Tumorbegleittherapie)

    VI: immunologisch (Allergie, Infektneigung)

    VII: HNO/gynäkologisch/urologisch/orthopädisch (chronische
    Sinusitis, Dysmenorrhoe, Wirbelsäulensyndrome)


    Bei jedem fünften Patienten wurde ein sehr gutes Therapieergebnis erzielt. Über die Hälfte der Patienten berichtet über einen guten Therapieerfolg. Zählte man die sehr guten, guten und befriedigenden Therapieerfolge zusammen, ergab sich ein Ergebnis von 86,5 % der Fälle; d.h., die große Mehrzahl aller Patienten fühlte sich durch die PSE positiv behandelt.
    Wenn man berücksichtigt, dass in einer PSE-Praxis überwiegend Problempatienten behandelt werden, erscheint der erzielte Therapieerfolg umso beeindruckender. Die PSE-Therapie erweist sich als zuverlässige und effektive komplementärmedizinische Heilmethode, die bei allen gängigen allgemeinmedizinischen Krankheitsbildern erfolgreich angewandt werden kann. Besonders gute Therapieerfolge sieht man bei Kindern und Jugendlichen sowie bei Patienten mit psychosomatisch geprägten Krankheitsbildern.
    Die ganze Studie findet man hier:
    http://www.rubimed.com/wp-content/uploads/2012/07/Multicenterstudie.pdf




    Die Aus- und Weiterbildung zum 'Zertifizierten Energietherapeuten' wird durch die Internationale Gesellschaft für Psychosomatische Energetik (IGPSE) organisiert.
    --> http://www.igpse.ch/de/
    Inzwischen wird die PSE international praktiziert, u. zw. in Belgien, Frankreich, Deutschland, Dänemark, England, Italien, Kanada, Norwegen, Österreich, Spanien, Schweiz, Tunesien, USA, Ungarn und Ägypten

    In Deutschland anerkennen die Ärztekammern mehrerer Bundesländer die Ausbildungsseminare im Rahmen ihrer Fortbildungsverordnungen; entsprechende Bemühungen seitens des Fachverbands werden auch in weiteren Regionen sowie für Heilpraktiker unternommen.

    Die Ausbildung erfolgt berufsbegleitend in mehreren Schritten:

    1. Obligatorisch ein eineinhalbtägiges Basisseminar ... die Ärztekammer Niedersachen z.B. anerkennt das Basisseminar mit Fortbildungspunkten

    2. Sehr empfohlen werden ein oder mehrere Übungstage unter Anleitung eines Schulungsleiters zum praktischen Üben und Vertiefen des theoretischen Wissens des Basisseminars und der praktischen Testfähigkeiten

    3. Obligatorisch ein eineinhalbtägiges Fortgeschrittenenseminar; Vertiefung des theoretischen Wissens; die Ärztekammer Niedersachen z.B. anerkennt das Fortgeschrittenenseminar mit Fortbildungspunkten

    4. Sehr empfohlen werden ein oder auch mehrere Übungstage unter Anleitung eines Schulungsleiters zum praktischen Üben und Vertiefen des theoretischen Wissens des Fortgeschrittenenseminar und der praktischen Testfähigkeiten mit komplexeren Aufgabenstellungen

    5. Obligatorisch 5 dokumentierte, von einem anerkannten Schulungsleiter supervidierte Fälle zur Zulassung an das Intensivseminar

    6. Obligatorisch ein viertägiges Intensivseminar; die Ärztekammer Baden-Württemberg z.B. anerkennt das Intensivseminar mit Fortbildungspunkten

    7. Obligatorisch eine schriftliche sowie praktische Prüfung im Anschluss an das Intensivseminar

    8. Obligatorisch der Nachweis einer Eigentherapie mit PSE. Die Eigentherapie kann bei jedem zertifizierten PSE-Therapeuten erfolgen, auch schon vor der Ausbildung.

    Ausgebildet werden nur Personen mit Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde für Mensch oder Tier (Ärzte, Heilpraktiker, heilpraktisch tätige Psychotherapeuten, Naturärzte, Tierärzte, Tierheilpraktiker etc.), die in ihrem Beruf tätig sein dürfen oder demnächst damit beginnen. Wer eine andere Qualifikation hat, hat aufzuzeigen, ob er die Heilkunde ausüben, Diagnosen stellen und therapieren darf.

    Die Ausbildung schließt mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung ab, im Anschluss an das viertägige Intensivseminar. In der praktischen und der schriftlichen Prüfung weist sich der Teilnehmer darüber aus, dass er die Lerninhalte der Psychosomatischen Energetik® kennt und diese praktisch inklusive gewisser Qualitätsstandards (gute Testfähigkeit, genügend Konzentration, Beherrschen der Technik in den verschiedenen Anwendungsbereichen etc.) anzuwenden weiß.

    Mit bestandener Prüfung erteilt der Vorstand der IGPSE dem Absolventen ein Zertifikat als “Zertifizierter Energietherapeut”. Dieses behält seine Gültigkeit während 5 Jahren und wird erneuert, wenn sich der Anwender über eine regelmäßige und von der Internationalen Gesellschaft für Psychosomatische Energetik anerkannte Fort- bzw. Weiterbildung ausweist.




    Jetzt demnächst (am 16.- 18. Mai 2014) findet in Lindau/Bodensee der Jahreskrongress 2014 der Psychosomatischen Energetik (PSE) statt (10. Expertentreffen).

    Wer sich für die Fortbildungs-Themen interessiert, möge einmal das Programm anklicken.
    -->http://www.igpse.ch/de/wp-content/uploads/sites/2/2014/01/Expertentreffen-2014.pdf
    .
     
  2. Kallisto

    Kallisto Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2013
    Beiträge:
    1.584
    http://www.rubimed.com/wp-content/up...nterstudie.pdf
    Multizentrische Praxisstudie zur Psychosomatischen Energetik

    Ziel dieser „Studie“ ist es, einen ursächlichen Zusammenhang (Kausalität) zwischen PSE und Zustandsverbesserung zu belegen und die Wirksamkeit der PSE nachzuweisen.

    Zu dieser PSE-„Studie“ seien folgende Anmerkungen erlaubt:
    1) Auswahl der PatientInnen völlig ungeklärt (Auswahlverfahren, Einschluss/Ausschlusskriterien,…)
    2) fehlende PatientInnen-Analyse, v.a. nach Diagnosegruppen (Alters- u. Geschlechtsverteilung)
    3) Auswertung der behandelten PatientInnen erfolgt „per protcoll“ nicht
    nicht nach „intention to treat“
    – als „Begründung“ wird HOHE Drop-out-Rate genannt (gut 1/3), auch darüber nur Mutmaßungen
    4) Willkürliche Diagnosecluster ohne weiter Erklärung
    5) in den Diagnosegruppen werden parallele medizinische Behandlung weder angeführt noch unterschieden (weder Art, noch Dauer, noch Zeitraum seit letzter Behandlung), eine mögliche Auswirkung auf die PSE-Behandlung noch nicht einmal thematisiert
    6) fehlende Kontrollgruppe, fehlende Placebogruppe!!!
    7) Beurteilungskriterien völlig ungeklärt
    8) PatientInnen-Verteilung nach Zentren, Verteilung der „nicht verwertbaren Daten“ nach Zentren

    die Mängel-Liste ließe sich noch fortsetzen… Die „Studie“ strotzt leider vor schwersten methodischen Mängeln, die, jeder für sich, schon die Aussagekraft schmälern. In Summe ist damit die Aussagekraft dieser Untersuchung dadurch jedoch genau NULL.


    .
     
  3. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.790


    Naja, was willst du erwarten wenn ein paar hömöopathische Komplexmittel per kineseologieartigem Verfahren "verordnet" werden und dann versprochen wird daß das dann ernsthafte Erkrankungen erfolgreich heilen ("wegschmelzen") können soll.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. April 2014
  4. Kallisto

    Kallisto Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2013
    Beiträge:
    1.584
    Ich wollt diese vollmundige Ansage nicht unkommentiert stehen lassen, noch dazu mit "seriöser" Studienuntermalung...:)
     
  5. Babylon

    Babylon Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.570
    :D Jaja, wird "empfohlen, genau das. In Ö. darf sich jede/r Energethiker nennen, der aufs Amt geht und sich als solche/r einfach eintragen lässt und fertig. Die Internationale Gesellschaft empfiehlt also... :lachen: gleich mehrere Übungstage auch noch...
     
  6. Gerald1130

    Gerald1130 Mitglied

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    16. August 2010
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    Wien
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    Kann mich dem nur voll inhaltlich anschliessen; frage mich auch wie dieses Testfgerät funktioniert und ob es reliavbel und valid testet?

    LG
    Gerald
     
  7. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

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    Bad Ischl, St. Florian, Grundlsee
    sagen wir doch, dass ist es schon eher, als nur verlängern, was durchschnittliche Gesundheit betrifft.

    psychosomatische Energien kennenlernen, anordnen, rückordnen, ist nicht nur vorbeugendes Gesundheitswirkungsfeld,
    es ist eigentlich die Einführung in das Ultra der Gesundheit

    secondär Medizin oder allgemeine Medizin, ist praktisch und fachlich allerdings unbestritten.

    Allenfalls kann auch ein transzendieren "egoistischer" Energiewerte innerhalb der PSE nicht nur durch langsames Absterben der Hoffnung eine eisernen Seele bilden,
    es geht wirklich darum sich um vieles besser zu fühlen, und nicht falsche Bescheidenheit bezüglich diesem Thema vorzuziehen, denn Gesundheit
    ist niemals eine Versuchung zur Zeit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. April 2014
  8. fhedor

    fhedor Aktives Mitglied

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    Naja... ich hoffe, du merkst wenigstens deinen logischen Fehlschluss:

    Wenn - laut Aussagen von Kallisto - aufgrund von methodischen Mängeln die Aussage der Untersuchung gleich NULL ist... in Bezug zur Wirksamkeit der Behandlungsmethode...
    ... so lässt sich daraus natürlich NICHT ableiten, dass eine Wirksamkeit NICHT vorhanden sein kann!!!

    Bleibt die Frage, warum du so erpicht bist, diese Methode mit aller Gewalt zu diskreditieren... tausende Ärzte und Heilpraktiker für verstiegen hältst, und dich damit selbst zum alleinigen Maßstab machst.


    .
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. April 2014
  9. Kallisto

    Kallisto Sehr aktives Mitglied

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    1.584
    @fhedor
    In einem Punkt hast Du recht - diese Untersuchung ist derartig mangelhaft, dass sich keine Aussagen treffen lassen - außer jener, das beim Publizieren kräftig Schaum geschlagen wurde ;)
     
  10. fhedor

    fhedor Aktives Mitglied

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    2. März 2007
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    Also mit der Kritik kann ich nun gar nichts anfangen - du scheinst da einiges ! überlesen zu haben.

    Die empfohlenen Übungstage zwischen den obligatorischen Bausteinen sind eigentlich Selbstverständlichkeiten, damit das zuvor Gelernte verinnerlicht wird - das macht man eigentlich auch bei sonstigen Lernseminaren, sonst ist das Erlernte schnell wieder weg.
    Insofern ist die ausgesprochene Empfehlung eigentlich eher überflüssig.... hat durch die ausdrückliche Erwähnung eher schon was zusätzlich "Obligatorisches"!!!!!

    Und diese Ausbildung in der Psychosomatischen Energetik von Dr. Banis hat auch überhaupt rein gar nichts mit dem Österreichischen Humanenergetiker zu tun.

    Das du das Beides miteinander vermengst... hat das mit deinem Bedürfnis nach Häme zu tun?
    Deine Häme ist mir jedenfalls schon öfters aufgefallen.

    .
     
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