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Psychoonkologie

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Ottokar, 8. Februar 2007.

  1. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
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    Berlin
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    Diese "Visualisierung" ist in Deutschland bekannt unter der Bezeichnung "Bochumer Modell" und geht zurück auf den amerikanischen Arzt Simonton. Diese Technik wurde auch von Gerson-Schülern (vgl. Beata Bishop: "Ich sollte sterben") erfolgreich angewendet. Die positiven Erfahrungen damit haben zur Bildung eines neuen medizinischen Fachgebiets geführt, der Psychoneuroimmunologie bzw Psychoonkologie.

    http://www.hilfe-bei-krebs.de/selbsthilfe/seminare0.html

    Gruß
    Otto
     
  2. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    401
    Ort:
    Berlin
    Hallo allerseits,

    Hier ist noch mehr zum Einstieg in die Psychoonkologie.
    www.windstosser.ch (man muß auf das "Buch" klicken :)

    "'10.0 Psycho-Onkologie
    "Die Botschaft der Krebserkrankung heißt: Finde den Teil Deiner Selbst, der in Dir wuchert, weil er nicht leben darf. Was scheint schon gestorben oder siecht dahin? Was habe ich aufgegeben und wo mich vom Leben zurückgezogen? Was hat meinen Lebenswillen, meine Freude, meine Begeisterung, meine Kreativität, meine Flexibilität, meine Sexualität erstickt?
    Was versteckt sich hinter der Fassade von Anpassung, Freundlichkeit und aufopfernder Pflichterfüllung?
    In einer Atmosphäre von Wärme und Geborgenheit ist es möglich, die nicht gelebten Anteile unseres Wesens zu entdecken und ans Licht zu führen. Indem wir erkennen, daß wir weder der Krankheit noch unseren Verhaltensmustern ausgeliefert sind, können wir uns aus der Opferrolle lösen und zurück ins Leben finden.
    Es gilt, wirklich neue Wege zu gehen!"
    Dr.med.Renate Dicht-Kersten, Ärztin und Psychotherapeutin

    Der Schweizer MEERWEIN prägte den Begriff der Psycho-Onkologie als neue Forschungs- und Behandlungsrichtung. Er legte 1982 erstmals Leitlinien für Ärzte und Pflegepersonal fest, die dazu beitragen sollten, Ängste vor Krankheit, Therapie oder Tod vom Patienten fernzuhalten und eine Atmosphäre des Vertrauens zwischen allen Beteiligten zu gewährleisten, an der es sowohl in der betriebsamen, aber "sterilen" Klinik als auch in der kassenärztlichen Massenabfertigung leider so sehr mangelt. Der Krebskranke möchte und muß sich nicht nur mit seinen Angehörigen, sondern vor allem mit seinem Behandler freundschaftlich und offen aussprechen können, er muß sich verstanden, geführt und betreut fühlen, auch in Augenblicken schlechteren Befindens oder stockender Besserung. Da wird der gute Arzt nicht kneifen und sich in Schweigen hüllen. Ja, es gibt Ärzte, die dem Patienten einen Behandlungs-Mißerfolg gewissermaßen "persönlich übelnehmen".

    Leib-seelische Zusammenhänge und Auswirkungen sind nicht nur im Verlauf der Krebserkrankung von weittragender diagnostischer und therapeutischer Bedeutung. Offenbar liegen in diesen der exakten Wissenschaft so schwer zugänglichen Bereichen schon die tiefsten und geheimsten Wurzeln ihrer Entstehung.'"

    Schönen Gruß
    Otto
     
  3. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    SCHÖN !

    Von LeShan habe ich das so ausgedrückt gehört : die eigene Lebensmelodie finden und spielen. ENDLICH der werden, der man eigentlich ist - sein eigenes Wesen nicht mehr unterdrücken und verfälschen, sich nicht mehr behindern und einbremsen lassen, sondern sich selbst treu werden und das EIGENE Leben leben.

    NICHT GEGEN den Krebs kämpfen - SONDERN FÜR das Leben sich einsetzen.

    Liebe Grüße, Reinhard
     
  4. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    401
    Ort:
    Berlin
    Hallo Reinhard,

    Ja, das ist schön geschrieben, aber schwer verständlich, wenn man wie ich bisher nur in Molekülen und Pharmakon-Rezeptorwechselwirkungen gedacht hat. Darüber will ich noch nachdenken. Mir liegt folgende Erklärung näher:

    (http://www.psychotherapie-prof-bauer.de/seelgeskrebsframe.htm)

    "Wie Prigerson et al. beschreiben (Am. J. Psychiatry 154: 616, 1997), wird das erhöhte Tumorrisiko jedoch nicht durch belastende Ereignisse per se erzeugt, sondern durch die depressive Verarbeitung der Ereignisse seitens des Betroffenen".

    Der Depressions-Kranke denkt typischerweise: "Ich kann nichts, ich bin nichts, niemand mag mich und an allem bin ich selber Schuld". Manche geben auch den Eltern, der Kindheit und sonstigen ungünstigen Umständen die Schuld. Ist es das, was gemeint ist mit depressiver Verarbeitung? Wie soll man es besser machen?

    Schönen Gruß
    Otto
     
  5. Scanja

    Scanja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2006
    Beiträge:
    1.532

    Hi Ottilein,

    habe ja auch meine beiden Großväter durch Krebs verloren, Muttis Paps,
    mein großes Vorbild an Vater, Großvater... hat leider
    seiner Leidenschaft den Havannazigarren gefrönt, Er starb an Lungenkrebs.
    Der Vater meines Vaters starb an Magenkrebs.

    Über die Verhaltensweise..meines Vaters bin ich ja gar nicht glücklich als Vorbild kann ich Ihn leider nicht mehr sehen,
    außerdem hatte Er Unsere liebe Stiefmutter nicht immer gut behandelt,
    Sie hatte ständig Sodbrennen weil Sie ziemlich viel auszuhalten hatte und verstarb schließlich an Magenkrebs.
    Negativer Psychostress kann Krebs auslösen, daran glaub ich sicher...

    Mit innerer Einstellung und positiven Denken,
    raus aus dem negativen Umfeld müsste man doch sicherlich positiven Einfluss auf diese Erkrankung haben,
    parallel dazu eine gesunde Ernährung, frische Luft...

    Mit aller Kraft gegen dies Erkrankung ankämpfen.

    LG:liebe1:

    Sonja
     
  6. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    401
    Ort:
    Berlin
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    Hallo Sonja :)

    Das ist unbedingt richtig. Natürlich wirkt der Streß nicht direkt kanzerogen. Aber täglich vernichtet das gesunde Immunsystem einige Tausend Krebszellen. Wenn es durch negativen Psychostress geschwächt wird, dann kann sich Krebs entwickeln.

    Wer schwer depressiv ist, dem fehlt dazu die Kraft. So wirkt auch Depression
    indirekt kanzerogen und heilungsbehindernd. Dazu hatte ich neulich den Link zum Prof. Bauer gebracht.

    Schönen Gruß
    Otto
     
  7. Scanja

    Scanja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2006
    Beiträge:
    1.532
    Hi Ottilein, ;)

    ja der Berufsstress da kann ich auch ein Lied davon singen! :blue2: :bwaah: :fechten:
    Bei Dauerstress, den ich beruflich hatte, immer mal habe,
    auch Konflikte durch andere nicht angemessene Handlung von höherer Stelle und den sich daraus ergebenen Konsequenzen,
    kann man sich nur durch eine gesunde Ernährung schützen und durch ausprobieren verschiedener Strategien und Verhaltensänderungen.
    Wie schwierig Unser Beruf ist, zumal Wir immer fachlich was regeln, richten müssen und auch falsche bauliche Konsequenzen

    (Architektur bauten sind schön aber in der Pflege und Werterhaltung, sowie der Folgekostenfaktor, da mangelts immer mal...)

    ausbügeln müssen,
    habe ich auch gleich nach dem Staatsexamen an Kolleginnen erfahren dürfen,
    waren frustriert,...
    Kräfteschonend ist die andere Strategie,
    die Fehlentscheidungen der höheren Ebene, 1x zu kritisieren,
    wenn Sie weiter Ihre Schiene fahren,
    diese Fehler auch auf Ihren Schultern zu belassen.

    LG:liebe1:

    Sonja
     
  8. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
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    Berlin
  9. LeBaron

    LeBaron Neues Mitglied

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    Hallo Ottokar, vielen Dank!

    Die Links gefallen mir. Der KID sowieso und diese dapo Dokus sind auch OK (2003/04).

    Jetzt brauch ich erstmal nur eins: ein bischen Zeit...

    Viele Grüsse
    LB
     

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