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Psychodynamik der Hypochondrie

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von DUCKFACE, 4. Oktober 2012.

  1. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

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    Hallo!

    Oft stelle ich mir die Frage nach der psychologischen Funktion psychischer und psychosomatischer Symptome. Hypochondrische Ängste stellen in unserer Gesellschaft meines Wissens keine Rarität mehr dar. Aus welchem Grunde aber erleiden die Hypochonder immer wieder panische, sich mit aller Konzentration auf ihre Gesundheit fokussierende Ängste?

    Meine ganz persönliche These lautet, dass zum Einen ein falsches Lernen am Modell die Genese dieser psychischen Dysfunktion initiieren kann. Wenn sich ein Elternteil im Übermaß um die eigene und um die Gesundheit des Kindes sorgt, integriert das Kind diese von Angst durchsetzten Denkschemata in die eigene Persönlichkeit. Sie werden ein elementarer Bestandteil seiner Identität, welcher sich im adulten Zustand im Gewande hypochondrischer Angstattacken bemerkbar machen kann.

    Zum Anderen sehe ich in narzisstischen Konflikten eine nicht irrelevante Ursache hypochondrischer Ängste. Die Gedanken des Hypochonders zirkulieren in den panischen Phasen ausschließlich um das Thema der eigenen Gesundheit, womit er sich selber ins Zentrum des Erlebens stellt. Auch die von ihm alarmierten Ärzte werden sich komplett und anteilnehmend auf den Hypochonder fixieren und ihm somit die seinerseits vermisste soziale Resonanz und Aufmerksamkeit zuteil werden lassen, so dass er seine Minderwertigkeitskomplexe, seine Emotionen der Bedeutungslosigkeit und Einsamkeit erfolgreich kompensieren und abwehren kann.

    Der Infantile sucht permanent ein Substitut für die Mutter. Ohne die emotionale Bindung ans elterliche Objekt fühlt er sich unsicher, ängstlich, ohnmächtig, hilflos, ausgeliefert, unvollständig, allein. Als Mutterersatz fungiert vielleicht ein Scheinmedikament, das der Hypochonder auf seinem Nachttisch platziert, so dass es ihm abends vor dem Schlafen eine emotionale Sicherheit verleihen kann. Das auf dem Nachtschrank positionierte Scheinmedikament symbolisiert in diesem Falle die mütterliche Hand, welche behutsam und Schutz stiftend die "Hand" des in der Kindheit nicht in die Autonomie entlassen wordenen Hypochonders hält.

    So viel zu meinen persönlichen Hypothesen betreffs der Hypochondrie. Wenn Ihr weitere Ideen habt, lasst mich doch daran teilhaben.:)

    Viele Grüße

    Bella
     
  2. PanThau

    PanThau Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2008
    Beiträge:
    1.166
    Man könnte sich auch fragen, warum jemand in einem nicht-wissenschaftlichem Forum mit Spezialausdrücken so um sich wirft. Wenn du nur Antworten von Doktoren möchtest, würds vielleicht Sinn machen, aber dann bist immer noch im falschen Forum.

    Du hast das ja eh schon gut zerlegt, gibt nicht viel hinzuzufügen... Ängste treiben die seltensten Blüten, und eine davon ist eben Hypochondrie. Da ich mich aber nicht so geschwollen ausdrücken kann, mach ich wieder einen Schuh und sag leise Servus.
     
  3. vergessen

    vergessen Guest

    Zur Hypochondrie fällt mir die Jungfrau ein, Planeten in der Jungfrau (Astrologie) - kann das sein?

    Vielleicht schaut ja hier mal jemand rein, der sich da aus astrologischer Sicht auskennt.

    (Ich hab 5 Planeten in der Jungfrau, deshalb der Gedanke dazu. :o:rolleyes::D)
     
  4. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
    1.825
    Bist du ein Hypochonder?
     
  5. vergessen

    vergessen Guest

    Kann ich nicht beantworten, weiß ich nicht. Ich glaube eher nicht. :confused:
     
  6. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
    1.825
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    Ein Hypochonder hat eine übersteigerte Angst vor Krankheiten, die in der Regel sein Leben bestimmt. ;)

    :confused:
     
  7. vergessen

    vergessen Guest

    Ja, ich weiß. Ich kann dir nur nicht sagen, ob ich ein Hypochonder bin. Kann gut sein, dass Tendenzen da sind, aber ob ich definitiv einer bin, weiß ich nicht. Ich bin glaub ich sehr aufmerksam, was meinen Körper angeht und hatte manchmal auch schon Angst, wg. eventueller Krankheiten, hab mich verrückt gemacht usw. Nur weiß ich eben nicht, inwieweit das bei anderen vielleicht auch so ist.

    Ich meinte auch deshalb, wegen der Jungfrau:

    Jungfrau Hypochondrie
     
  8. NiNaNu

    NiNaNu Mitglied

    Registriert seit:
    25. November 2011
    Beiträge:
    320
    Hallo Bella :)

    Ich komm jetzt hier total offtopic rein geschneit weil ich denke... Ah je... Duckface hat wieder ein Thread aufgemacht :)

    Du beschäftigst dich mit Sachen .... Buh.... Du bist, ich glaube 17? Jahre alt? Es ist gut sich zu bilden, sich Dinge anzulesen, Erklärungen zu finden auf Dinge die einen interessieren und zum rätseln bringen....
    Bei dir hab ich aber das Gefühl, dass is einfach ne Fassade. Eine Fassade die dich schützen soll... Du vergötterst wahrscheinlich deinen Vater (was vollkommen okay is) und beliest dich in den Themen die er verschriftlicht... Aber bist du das???????
    Auf der einen Seite schleuderst du mit Fachausdrücken aber auf der anderen Seite bist du total kindlich und erschüttert über Twighlight Bella die ein Verhältnis mit jemand anderem hat...

    Na ja, wäre mal schön was "echtes" von dir zu lesen :)
    Meine das alles nicht böse und ich hoffe du fasst es auch nicht so auf....
    Lg NiNaNu
     
  9. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
    1.825
    Ich glaube wenn es einen trifftigen Anlass gibt, ist es völlig normal.
    Sollte allerdings die Angst vor Krankheiten/Symptomen eine enorme Angst verursachen, die ein Gedankenkarussell auslöst welches nicht mehr oder sehr schwer zum stoppen ist, dann ist es Hypochondrie.
    Vorallem, wenn sich das Ganze ständig und immer wieder wiederholt.

    Ja, ich weiß. :)
     
  10. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
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