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psychisches Problem bei meinem Sohn?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von liebeloewin65, 22. Juli 2009.

  1. liebeloewin65

    liebeloewin65 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juli 2009
    Beiträge:
    15
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    Ich bin einfach auf der Suche nach einem neuen Weg für meinen Sohn, vielleicht kann ich das ja mit Eurer Hilfe:

    Habe einen 11 jährigen Sohn, der seit seinem ersten Schultag ein sogenannter Schulverweigerer ist. Kurz vor seiner Einschulung habe ich mich von seinem Vater, nach 20 Jahren Ehe getrennt und das war sehr heftig, da leider nichts mit gütlicher Einigung war.
    Mittlerweile haben wir schon so viel ausprobiert, aber irgendwie ändert sich nichts an seinem schulischen Verhalten. Er geht in eine Tagesgruppe vom Jugendamt, wo ausgebildete Erzieher mit ihm zusammen Hausaufgaben machen, ist seit 1,5 Jahren in Therapie bei einem Kindertherapeuten. Zuvor war er 2 Monate in einer psychiatrischen Station im Krankenhaus. Herausgefunden hat man nur, dass er zwar einen IQ von 136 hat, aber darauf überhaupt keinen Zugriff hat, d.h. er tut sich in der Hauptschule schwer, überhaupt das Klassenziel zu erreichen. In vielen Gesprächen hat man mir gesagt, dass eine Unterforderung bei ihm nicht der Fall wäre, was ja öfter bei intelligenten Kindern vorkommt.
    zuhause gibts mit ihm nur dann Probleme, wenn er Hausaufgaben machen muss. Er reagiert mittlerweile auch mit körperlichen Symptomen wie Kopf - und Bauchschmerzen. Er ist ein eher stilles Kind, das anderen gegenüber sehr verschlossen ist - leider alles andere als ein Charmeur, der die Lehrerin im den Finger wickeln könnte. Er reagiert einfach nur bockig, sobald Leistung von ihm verlangt wird.
    Ich glaube die Schulmedizin ist hierbei ganz einfach überfordert und kann ihm nicht wirklich helfen. Ich möchte nicht dass er sich seine ganze Zukunft verbaut, ausserdem graut mir vor der Pubertät, womöglich beginnt er dann ganz der Schule fern zu bleiben, was ihm zur Zeit noch nicht möglich ist.
    Er hat noch zwei ältere Brüder, die kurzzeitig auch Probleme gemacht haben, aber das hab ich in den Griff bekommen. Zuhause haben wir jetzt ein harmonisches Leben, es gibt zwar feste Regeln für alle, aber ich denke - und weiss von den Jungs, dass sich jetzt alle wohlfühlen.
    Ich hoffe von Euch hat jemand eine Idee was ich noch mit ihm tun könnte
     
  2. ufuba

    ufuba Guest

    Wie sieht denn der Kontakt, seine Beziehung zum Vater aus? Hier würde ich nach Möglichkeit ansetzen, falls noch nicht geschehen.
     
  3. liebeloewin65

    liebeloewin65 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juli 2009
    Beiträge:
    15
    Der Kontakt zu seinem Vater gestaltet sich etwas schwierig, weil der ca. 500 km entfernt bei seiner neuen Familie wohnt. War auch lange Zeit Thema in Gesprächen, mittlerweile sagt aber der Therapeut, dass mein Sohn sich mit dieser Situation arrangiert hat und damit auch klarkommt.
     
  4. Darkness

    Darkness Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juli 2009
    Beiträge:
    1.511
    Ort:
    Tief unter der Erde
    Das glaub ich weniger das er mit der Situation klarkommt!
    Ich finde das er vielleicht eine tiefere Bindung zu seinem Vater hat, kann das sein?
    Du sagtest die Probleme sind schon länger, welche?
    Warum Psychiatrische Station?



    PS: Kräuter helfen da auch nicht oder Hand auflegen oda so ein Sch...!;)
     
  5. mongol

    mongol Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Beiträge:
    204
    Ort:
    Steiermark
    Hallo!

    Ich habe mich auch nach 14 JAhren von meinem Mann getrennt und habe in Bezug auf meine beiden Söhne vieles mit Hilfe von Familienaufstellungen hinbekommen. Vielleicht wäre das eine Option.

    Liebe Grüße :umarmen:
     
  6. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.632
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    Hallo,

    dieser obige Satz ist mir einfach so ins Auge gestochen.

    Trennung und Schulbeginn. Vielleicht verbindet er beides miteinander.

    Doch warum war er in der Klinik?
    Und warum lässt du die Therapie nicht wirken?
    Erwartest du die Lösung innerhalb kürzester Zeit?
    Das wird kaum möglich sein.
    Dein Junge ist zwar intelligent, aber man sollte , wie in der jüngsten Zeit so üblich, nicht alles daran festmachen.

    Ich finde es leider immer schade wenn Trennungen und voallem die Zeit danach auf Kosten der Kinder geht, was hier der Fall ist.

    hast du denn schon mit ihm über die Trennung gesprochen, lässt du ihn regelmässig zum Vater?
    Wo ist das Problem hier, die Entfernung kanns doch nicht wirklich sein, Kind inden zug gesetzt oder in den bus und er wird losgeschickt.

    Aber in Therapie, du redest immer von Therapeut, kein Psychologe?, gehört er, schon mal eine Mutter-Kind Kur gemacht um das gemeinsam terapieren zu können.
    das bringt auch sehr viel,

    Aber man kennt zuwenig Hintergründig als das man hier rumdoktorn kann,

    LG
    flimm

    Apropos Familienaufstellung, frage mal den Therapeuten, ob ihr das machen könnt?
    Viele mache diese Familienaufstellungen auch während der Therapie,

    Ist die Frage Löwin, hast du die Trennung voll und ganz verarbeitet oder laufen Streit oder Ungereintheiten zwischen dir und deinem EX immer noch, wenn das so sein sollte, wie sollte dein Sohn dann das beenden können, was vielleicht noch läuft?

    Du kannst auch eine Familienaufstellung machen in Bezug auf deinen Sohn, vielleicht erfährst du darin, warum er so handelt?
     
  7. Eselsohr

    Eselsohr Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2008
    Beiträge:
    829
    Ort:
    Norddeutschland
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die bewusste Annahme und Verarbeitung trotzdem nicht immer die Lösung ist. Unerreicht (unbewußt) tragen wir manchmal Verletzungen, die vom drüber reden nicht aufgelöst werden.

    Die garantierte Abwehrreaktion erinnert mich ein bisschen an Allergien und die dort manchmal auftretenden Hintergründe, eben weil er ausgewählt nur in einem Bereich unangemessen reagiert. Nicht jede!, aber manche Allergie kann durch energetisches Lösen solcher Ursachen geheilt werden. Ich denke vor allem an den Geistheiler Horst Krohne, der mit seinem Konzept bei einigen erstaunliche Erfolge hat. Er geht davon aus, dass jedes Ereignis energetisch gespeichert wird und Schwierigkeiten auslösen kann.

    Wenn es Dich anspricht, dann schau einmal nach seinen Büchern.
     
  8. Lilatag

    Lilatag Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2009
    Beiträge:
    430
    Ort:
    Zuhause
    Kinder brauchen oft viel Aufmerksamkeit, gerade nach solchen unsicheren Situationen.
    Er ist das jüngste von dreien und daher finde ich es sehr "normal", dass er
    die Schwierigkeiten hat.
    Und sicher ist die Schulverweigerung auch die Bedeutung, dass er als er
    noch nicht in die Schule ging, der Vater noch da war, also
    alles in Ordnung war. Und dann kam die Schule und der Vater war weg.

    Und obwohl der Zusammenhang ja nur ein zeitlicher war,
    ist das gefühlsmäßig leider als zueinander gehörig gekoppelt.
    Solche "Einstellungen" sind leider gefühlsmäßiger Natur.

    Sicher ist es schon auch anstrengend mit ihm.
    Durch die ganzen Maßnahmen hat er die Aufmerksamkeit der Erwachsenen.

    Was ich mir immer gut vorstellen kann, ist, dass Kinder nach der Trennung/ Scheidungsfall gefühlsmäßig sehr viel "Sicherheit" brauchen.

    Bei Trennungen und Scheidungen hat man als Erwachsene oft viel
    damit zutun und ist gefühlsmäßig sehr strapaziert.
    Das fehlt den Kindern dann auch noch.
    Und Kinder leiden vielleicht weniger, das ein Elternteil fehlt,
    sondern mehr unter einer unangehmen Trennung.
    Und den emotionalen Belastungen und Verlust, den der andere
    Elternteil durchlebt.
    Und die vielleicht immer noch vorhanden ist.

    Also die emotionale Balance ist wichtig.
    Und das die Familie trotz dem fehlenden Vater eine Familie ist.
    Ja, so ein richtig gutes Familiengefühl.

    Da nun fast 6 Jahre nach der Scheidung vergangen sind,
    würde ich auch erwarten, das sich vieles normalisiert.

    Ich würde es dem Kind niemals vorwerfen, da es so lange nun
    schon mit der Schule nicht klappt.

    Ich würde wenn es mein Kind wäre so eine Haltung entwickeln wie:
    "Was muss passieren, das er/ Du in der Schule lernst und Hausaufgaben machst"?
    "Was muss passieren, dass Du zu Hause Hausaufgaben
    machen kannst"?

    So eine Frage sich selber stellen, Ideen entwickeln. Und ruhig mit dem
    Kind besprechen.
    Also was für Vorstellung habe ich selbst. Und was für Vorstellungen
    hat mein Kind darüber. Oder kann über die Schule gar nicht
    gesprochen werden?

    Ich würde für mich persönlich ruhig auch dahin gehend denken,
    und sagen: gut er ist ein Schulverweigerer und vielleicht bleibt
    dass auch so.
    Und dies als seinen Weg akzeptieren.

    Jedes außerschulische Interesse fördern und loben. (Sport, Musik,
    konstruieren, gute Freundschaftsbeziehungen haben ...)
    Also seine jetzigen Stärken sehen.
    Und jede Situation ausnutzen, die ihm deutlich machen kann:
    Wenn Du willst, schafft Du alles ... zu lernen, dieses Ziel zu erreichen,
    soviel Erfolg zu haben.

    Aber wie gesagt, vielleicht bliebt es so.

    Es gibt auch Menschen die erst sehr spät sich "berappeln".
    Aber das ist nie zu spät.
    Sicher ist es beruflich schwerer. Aber solche Menschen
    können meisten mit einer belastbaren und gefestigten
    Persönlichkeit aufwarten.

    Ich wünsche viel Gelassenheit und Humor.
     
  9. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
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    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo,

    wie weiter oben schon hervorgehoben wurde, sehe ich auch eine schlimme Verbindung im Gedächtnis deines Sohnes mit dem Schulbeginn und der Scheidung seiner Eltern.

    Ich lese gerade ein Buch, das evtl. dir auch Hinweise geben könnte:
    "Der Junge, der wie ein Hund gehalten wurde"
    Darin werden Schicksale von Kindern beschrieben, die teilweise von Institution zu Institution gereicht worden waren und sich das Krankheitsbild immer mehr verschlechterte. Der Autor kritisiert darin die Diagnose "Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom" die oft in solchen Fällen gestellt worden war. Er geht von Traumatisierungen während des Aufwachsens aus, was bei euch passen würde. Traumatisierungen verändern Prozesse im Gehirn. (was auch zu euch passen würde). Möglicherweise fühlt sich dein Sohn von euch (dir und deinem Mann) vernachlässigt, bzw. er fand dies damals und hängt heute noch an dem alten Muster und kann es nicht überwinden. Mit den herkömmlichen Methoden wie Verhaltenstherapie wird dies nicht möglich sein.

    Die Festhaltetherapie von Irina Prekop wäre da schon hilfreicher. Zusätzlich mit einer entsprechenden Therapie, wie z.B. EFT oder MET (= Klopftherapie) oder Psycho-Kinesiologie nach Dr. Keding oder Dr. Klinghardt.

    Leider wissen noch viel zu wenige von der Wirkung von traumatischen Belastungsreaktionen und entsprechend wenig werden sie behandelt.

    LG Pluto
     
  10. liebeloewin65

    liebeloewin65 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juli 2009
    Beiträge:
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    Vielen Dank - da waren jetzt sehr viele Denkansätze dabei. Da sich dieses Problem jetzt schon über 5 Jahre zieht, sind die meisten davon auch schon bei mir gewesen.
    Natürlich stehe ich alternativen Methoden offen gegenüber, da die Schulmedizin in diesem Bereich einfach an ihre Grenzen stösst (Wie so oft) Zu sagen wäre vielleicht noch, dass der Vater der Kinder, kein Interesse an seinen Kindern hatte, d.h. wichtig war ihm immer nur seine Ruhe zu haben, durch seine Launen war sehr oft eine angespannte Stimmung zuhause. Heute gibt es das so nicht mehr, wir haben Spass zusammen, und geniessen es, dass alles so friedlich abläuft. Sogar die Jungs untereinander streiten - für Geschwister - ziemlich selten. Ok, der älteste ist 23 und wohnt in seiner eigenen Wohnung mit Freundin, aber wir sind trotzdem oft alle zusammen.
    Das Verhältnis von dem kleinen zu seinem Vater ist für ihn bestimmt oft enttäuschend, weil meistens der Kontakt von ihm ausgehen muss, aber auch ich denke, dass ein Kind sich damit arrangieren kann - gut wird er es sicher nicht finden....
    In der Psychiatrie war er, weil die Schule natürlich irgendwann streikt, ein Schulwechsel hatte nur kurzzeitig kleine Erfolge gebracht. Und wenn alle sich nicht mehr zu helfen wissen, dann eben in die Psychiatrie. OK - dieses Horrorbild was vielleicht viele hier von diesen Stationen haben, trifft nicht so ganz zu. Hilfreich war es insoweit, dass wir wenigstens jetzt wissen, welche Probleme er nicht hat .
    Ich glaube jede Mutter hier kann nachvollziehen, dass man es nicht einfach hinnehmen kann, wenn ein Kind sich schon in diesem Alter seine Zukunft verbaut. Jetzt denkt bloss nicht dass ich vielleicht sehr ehrgeizige Pläne mit meinen Kindern habe - nein, ich möchte nur, dass sie glücklich werden können, und wenn der Traumberuf wie bei meinem ältesten nun mal Schreiner ist, dann setze ich alles daran dass der dieses Ziel auch erreichen kann - er arbeitet sehr erfolgreich in diesem Beruf.
    Aber glücklich werden, wenn man von Harz 4 abhängig ist, weil man keine Arbeit bekommt - das kann ich mir leider nicht vorstellen.
     
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