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psychische Vergewaltigung

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von herzverstand, 7. November 2008.

  1. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    4.802
    Ort:
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    Zitat von Pluto:
    Mit ca. 9 Jahren 3 Monaten lief der Mars über die Sonne. Was gab es da für einen "Zwischenfall" mit deinem Vater? So wie ich das H. sehe, warst du völlig anders, und zwar ein freiheitsliebendes, optimistisches Kind, das gerne etwas erlebte und spätestens mit 9 Jahren wurde dir der Riegel vorgeschoben, denn so ein Kind, das völlig anders als die Eltern war, musste angepasst werden. An erste Maßregelungen (Einschränkungen deiner Person) dürftest du mit ca. 3 Jahren erlebt haben.

    das war die erste episode, an die ich mich kaum mehr erinnern kann.

    hier ein zitat aus der zeitenschrift: die rosenkreuzer über menschen, die zwischen 7. dezember und 27. jänner geboren sind:
    diese menschen brauchen mitgefühl und verständnis, wenn man sie gut kennenlernen will. niemals sollten sie in berufe gezwängt werden, wo mit mechanik oder schweren maschinen umgegangen oder harte körperliche arbeit verlangt wird. schnell ängstigen und langweilen sie sich. als kinder und jugendliche sollte man sie nie orten aussetzen, wo viel lärm und unruhe herrschen. wenn solche menschen in den krieg geschickt oder in das durcheinander der wall street und in ähnliche situationen gedrängt werden, so zerstört man damit ihre besten talente und eigenschaften. das kann zu einem stetigen zerfall des körpers führen bis hin zu einem vorzeitigen tod. diese menschen bringen uns die heiterkeit ins leben und sind für gewöhnlcih die gesunden, süßen charaktere, welche wir gerne idealisieren.

    meine geschichte dazu ist, dass ich bis 19 jahre ein sehr begabter schachspieler war. und ich tat es mit freude und begeisterung. nur in meinem elternhaus wollte man unbedingt, dass ich einen "normalen" beruf ergreife. also studierte ich. immerhin glaubte ich, dass ich mich dort auch wohlfühlen könnte. doch immer mehr kam ich dort in die krise, da ein studium einfach nur schwerstarbeit bedeutete. sodass ich schließlich zum studieren aufhörte. doch ein psychologe zwang mich dazu, mit dem studium wieder zu beginnen, weil es "sein müsse". und so wurde ich noch tiefer in die scheiße gerissen. denn nun kam ich in den zweiten studienabschnitt und musste controlling machen:tomate:. das war das schlimmste, was ich jemals erfahren musste. denn diese leute sind derart extreme arbeitsfanatiker und dort geht es zum teil auch um mechanik und dergleichen, also dinge, die für mich laut obigen text nicht geeignet sind - also totale scheiße, die nur dazu geeignet ist, mich zu zerstören. kein wunder war es dann, dass ich mich auch beim schach immer weniger wohl fühlte, weil ich immer nur diesen mechanik-dreck im kopf hatte, der alles vergiftete. und ich muss auch sagen, dass mich auch meine beziehung zu meinem onkel zu dem studium antrieb, denn er ist sehr rechts orientiert und ebenfalls ein arbeitsfanatiker (denke ich), der meine aktivitäten im schach immer abwertete.:cry2: erstens hatte ich angst vor ihm und wollte politisch gegen diese angst kämpfen und zweitens wirkte diese ständige abwertung meiner aktivitäten. doch jetzt habe ich genug von dem dreck meiner bisherigen aktivitäten. meine frage: glaubt ihr, dass ich mich befreien kann von den traumatischen erfahrungen in meinem leben und vielleicht im schach wieder auf die überholspur zurückfinde. oder ist das nicht heilbar?

    lg
     
  2. DayaLina

    DayaLina Mitglied

    Registriert seit:
    4. November 2007
    Beiträge:
    181
    Ort:
    Deutschland, Hessen
    Das ist nicht die Frage, sondern die frage ist:

    "GLAUBST DU,DAS DU ES SCHAFFEN KANNST?
    ....................wenn du es möchtest...wirst Du es schaffen
     
  3. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    4.802
    Ort:
    danke dayalina
    ich denke schon dass ich es schaffen werde. immerhin kann man mich von zuhause aus nicht mehr unter druck setzen. denn ich habe den weg beendet, den man von mir gefordert hat (studium). jetzt kann ich machen, was ich will.:) ich finde es halt schlimm, wenn psychologen nicht traumata tilgen, sondern sie verursachen.:3puke:
    lg
     
  4. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2006
    Beiträge:
    12.676
    Ort:
    wo die Wirren irren ...
    Darf ich mal böse sein....:D

    ich finde du triefst vor Selbstmitleid, wach mal aus dir auf,
    dann wirst du sehen wie kindisch es ist, zu glauben, alle Welt sei um dein Wohl bemüht,
    genauso kindisch, als wäre alle Welt nur darauf aus dir zu schaden.

    Pack es selbst an, du bist der Lenker deines Wagens, sonst niemand!
     
  5. vittella

    vittella Guest

    Ja natürlich wirst Du Dich davon befreien :)
    denn es gehört der Vergangenheit an und existiert nur noch in der Erinnerung,
    wenn es Dir reicht und Du es satt hast darauf zu schauen, dann ist es bereit zu verschwuinden,denn Du erhälst Ddie Erinnerung am leben indem Du auf sie schaust und Dich als Opfer derselben betrachtest :)
    Liest Du Bücher oder bist Du offen für besondere Therapien..?
     
  6. vittella

    vittella Guest

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    das tun Psychologen nicht, Du lässt es zu.!. das Zauberwort heisst Selbstverantwortung..!..Du packst das, aber nicht mit Anklage, sondern mit Liebe ;)
     
  7. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    4.802
    Ort:
    ja ich lese bücher.
    so wie du es sagst, kann ich nur schließen dass eine beziehung zu einem psychologen eine wie zu jedem anderen menschen ist, potentiell wohltuend und potentiell gefährlich. also brauche ich keinen. lg:)
     
  8. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.302
    Nimms mir nicht übel, aber ich denke was Du v.a. heilen musst, ist, Dein Bedürfnis danach Gründe für Dein Scheitern zu suchen. Diese ganzen Theorien, von Zeitabschnitten wo Kinder so und so seien etc.... das ist Quatsch. Der Verstand ist verdammt kreativ darin, die Verantwortung abzuschieben und es scheint irgendwie fast so zu sein, dass derjenige der das größte Opfer ist irgendeinen Preis gewinnt... Tatsache ist aber dass man selbst die Verantwortung hat und immer hatte, und das es niemandem etwas bringt Schuld irgendwo zu sehen. Wirklich, dieses abschieben von Schuld ist die größte Krankheit die die Menschen haben, wahrscheinlich fast alle, natürlich in verschiedenem Ausmaß. Und man kann ganz klar sagen: Diejenigen die das extrem machen, sich dauernd hinter ihrem Opfer-sein verstecken, viel stärker leiden, als diejenigen die Verantwortung übernehmen. Der Erstere bleiben Opfer und machen immer wieder Erfahrungen dieser Art. Wenn Du diese Denkweise beibehältst, wirst Du noch viele Erfahrungen haben, wo Du Dich von anderen begrenzt oder genötigt oder "psychisch vergewaltigt" fühlst. Du kannst dann hinterher natürlich das "gute Gefühl" haben, nicht Schuld zu sein... Nur, Opfer zu sein ist kein wirklich gutes Gefühl.

    Ist übrigens wirklich eine seltsame Dynamik was das Opfer-Sein betrifft. Überall scheint man dann zu gewinnen, wenn man sich möglichst überzeugend als Opfer darstellen kann. Vor Gericht sowieso, aber auch sonst...
    Aber diejenigen die wirklich gewinnen sind diejenigen die Verantwortung übernehmen.

    VG,
    C.
     
  9. sage

    sage Guest

    Und? Werd Schachlehrer, schreib für ne Schachzeitung oder zock in Kneipen andere mit Deinem Talent ab.


    Sage
     
  10. Aladdin

    Aladdin Guest

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    Hmm..ich hatte schon mit Leuten zu tun, die vergewaltigt wurden und sehr stark suizid gefährdet waren.
    Es gibt immer zwei grundlegende Energie im Leben, die ich als negativ erachte.
    Eine ist die negative Passivität (Opferdasein) und die andere Richtung die negative Aktivität (Täterdasein).

    Wir befinden uns oft in einem Hin und Her zwischen diesen beiden Extremen.
    Tatsächlich suchen wir dann Schuldige, um unser Verhalten zu entschuldigen.
    Auch mir erging es oft so. Ich halte aber auch überhaupt NICHTS von der Aussage, immer die Verantwortung auf sich zu beziehen, denn das wiederum macht dich auch zu einem Opfer.

    Wir können lernen uns selbst in dieser Rolle zu bemerken. Du kannst lernen, dass du gerade wieder in der Opfer oder Täterrolle steckst.
    Du kannst das beobachten und dadurch Abstand gewinnen, denn dein eigentliches Problem ist die Identifikation damit.
    Du identifizierst dich mit deiner Geschichte aus der Vergangenheit und bist dadurch ein Opfer. Ein Psychologe bzw Therapeut hat dich also zum Studium gezwungen? Das macht kein Therapeut und du selbst musst das ja auch nicht machen. Mir ist bewusst, dass deine Eltern dich in diese Richtung gedrückt haben. Ich kenne das. Du hast es aber selbst in der Hand diese Energie anzunehmen oder einfach aufzulösen.

    Jede negative Richtung enthält auch eine positive Gegenrichtung.
    Das, was uns oftmals leiden lässt, führt uns auch zu tieferer Erkenntnis.
    Wir machen es uns selbst schwer und sonst nichts.
    Glaubst du Erkenntnis basiert auf Friede Freude Eierkuchen?
    Das Leid, welches dich so belastet, rührt nur daher, weil du dich damit identifizierst.

    Gruß
     
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