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Psychische Auswirkungen ?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Brigdet, 27. Januar 2010.

  1. Brigdet

    Brigdet Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2008
    Beiträge:
    1.036
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    Hallo,

    bin seit einigen Monaten mal wieder in einem Veränderungsprozess und in einer Phase der Innenschau.

    Dabei ist mir zum ersten Mal bewusst geworden, dass der Umstand, dass ich im Alter von 6 Wochen an bis ich 3 Jahre alt war in einer Wochenkrippe untergebracht war, mich sicher stärker geprägt hat, als mir bisher bewusst war.
    Das heisst, ich war von Montag früh bis Freitag abend in dieser Einrichtung und nur am Wochenende zu Hause bei meinen Eltern.

    Ich habe mich schon etwas belesen und glaube immer mehr, dass es für mich wichtig ist, mehr darüber zu erfahren, welche Auswirkungen diese frühe zeitweise Trennung von den Eltern hat bzw. haben kann.

    Vielleicht könnt Ihr mir dabei helfen?
    Auch über gute Literaturhinweise zu diesem Thema würde ich mich sehr freuen.

    lieben Gruß
    Birgit
     
  2. Phönixkind

    Phönixkind Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2010
    Beiträge:
    254
    Ort:
    Ich bin überall und nirgendwo
    Hi Brigdet
    Ich glaube nicht, dass dir das jetzt grossartig hilft, aber du solltest vielleicht lieber nicht darüber informiert sein was dies für Auswirkungen haben kann.
    Denn es ist gut möglich, dass wenn du sowas liest, dich selbst in eine Depression stürzen kannst, und das nur weil du dir mögliche Symptome (einredest)..... Entschuldige, dass ich dies so formuliere

    Andererseits kann es dir auch helfen wenn du versuchst alle Auswirkungen und Symtome aufzuspüren, um schlechte Muster aufzulösen und dich von ihnen befreist.

    Es liegt dann letzten Ende an dir wie du mit solchen Infos umgehst.

    Du solltest dann auch für dich selber herausfinden warum du das wissen willst, um dementsprechend mit den Informationen arbeiten zu können.
    Bücher kenne ich aber leider nicht. Hoffe, dass ich dir helfen konnte.
    Lg
     
  3. Brigdet

    Brigdet Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2008
    Beiträge:
    1.036
    Hallo Phönixkind,

    lieben Dank für deinen Beitrag.

    Doch, ich möchte es wissen. :)

    Die Depressionen habe ich sowieso bereits seit meiner Kindheit.
    Ich bin jedoch nie so recht dahintergekommen, wo sie herrühren.
    Lange Zeit dachte ich vorrangig an Vererbung, da mein Vater manisch-depressiv war.

    Nun komme ich langsam dahinter, dass die ganz frühe Kindheit auch ein Grund dafür sein könnte.

    Deshalb würde ich liebend gern mehr darüber erfahren, welche Auswirkungen diese frühe (zeitweise) Trennung haben kann.

    Ich picke mir dann schon raus, was passt.
    Was nicht, schmeiss ich über Bord. :)
    Aber ganz lieben Dank für deine Fürsorgleichkeit.

    lieben Gruß
    Birgit
     
  4. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Birgit,

    du könntest dir Bücher über die Bindungsforschung zulegen, oder auch Vorträge von den Grossmann´s vom auditorium-Verlag. Sie heißen Karin grossmann und ihr Ehemann (Namen findest du bei google oder amazon). Karl-Heinz-Brisch hat auch viel über Bindungsstörungen geforscht. Die Bücher sind aber nicht ganz billig, d.h. sie sind teuer.

    Dann könntest du dir die Methode der "psychologischen Kinesiologie" nach Dr. Keding aneignen und selbst auf Forschungsreise gehen. Was meinst du, was ich alles schon über mich herausgefunden habe, was mich geprägt hat? Das fing schon in der Schwangerschaft an.

    Dann gibt es von BBC eine Serie, davon ca. 8 Folgen auch auf DVD, von "Kinder unserer Zeit". Darin werden Kinder von der Schwangerschaft bis zum Erwachsenenalter mit der Kamera begleitet.

    Ob diese Zeit im Kinderheim dich geprägt hat und wie und welche Ereignisse herausragend waren, das weißt du. Nur ist alles verdreht und die Zusammenhänge stimmen nicht. In der Rückführung ist es möglich dies zusammenzuführen, ein einziges Ereignis kristallisiert sich heraus und bei entsprechender Behandlung bist du frei davon. Der Wiederholungskreislauf hört auf.

    lg Micha
     
  5. Sepia

    Sepia Guest

    und wenn das die Beste Zeit war die Du hattest.?
    vielleicht interessiert Dich das:
    http://www.dasteam.org/familienaufstellung.html
     
  6. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.709
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    Hallo Brigdet,

    Ich sehe daraus, du hast durch andere jedes deiner Wahrnehmungen erfahren , durch andere vielleicht gelobt worden, oder aber auch negative Erfahrungen gemacht.
    Das kann ich natürlich nicht wissen, doch das wenigste haben dir dann wohl deine Eltern beigebracht.
    Da es wohl nicht die Art und Weise deiner Eltern war, die dich geprägt haben, sondern wahrscheinlich die eines anderen,
    Im endeffekt hast du zwei Prägungen erfahren, die immer im Zwiespalt stehen.

    Welche davon dein Leben stärker beeinflußt kannst du erforschen, in dir schlummern zwei Wege .

    LG
    flimm
     
  7. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.864
    Ort:
    An der Nordsee
    Ich wäre dankbar, wenn man mich in diesem Alter in eine Krippe gegeben hätte und ich nicht bei einer Mutter, die mich vom ersten Tag an (offen) gehasst hat, hätte sein müssen.

    R.
     
  8. Azuzena

    Azuzena Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2009
    Beiträge:
    444
    Ort:
    Braunschweig
    Nun vielleicht darf ich meine Erfahrungen beitragen? Ich selbst wurde von meiner Mutter im Alter von etwa 5 Jahren(zusammen mit meiner älteren Schwester) in ein Kinderheim abgegeben. Nach ca einem halben Jahr holte sie uns (reuig wahrscheinlich??) wieder ab.
    Im Nachhinein betrachte ich gar nicht so sehr die Trennung von der Mutter sondern eher die Bereicherung der Erfahrung im Heim!

    Letztlich fällt mir das in Deinem Beitrag auf, das Du hauptsächlich die Trennung erwähnst (also wohl eher die "unangenehme" Seite der "Medaille") und den bereichernden Effekt der Wochenkrippe etwas übersiehst!
    Vielleicht täusche ich mich aber da auch?
    Ich sehe die verantwortungsvolle Handlung Deiner Eltern die wohl gut eingeschätzt haben mit Deiner ständigen Betreuung und Versorgung überfordert gewesen zu sein und so entschieden haben "nur" am Wochenende Zeit mit Dir zu verbringen.
    Nur Du allein kannst wissen wie die Wochenenden verlaufen sind. Hast Du Dich geliebt gefühlt? Wie war die Qualität der Zeit mit Deinen Eltern?
    Möglicherweise hast Du weit mehr von Deinen Eltern gehabt als andere die immer bei ihren Eltern waren, wo aber viel Zeit zusammen eben weniger Qualität war??


    Liebe Grüße
    Azuzena:)
     
  9. WUSEL

    WUSEL Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    11.681
    Ort:
    Steiermark

    Hi!
    Leider kann ich Dir nicht helfen, aber ich hoffe, dass Du Leute findest, die das tun.
    In Zukunft dann - kannst Du beruflich damit arbeiten, den heutzutage sind die Kinder e auch kaum mehr bei den Eltern.
    Mir kommt sowieso vor, dass nur mehr Kinder zur Welt gebracht werden, weil es sich einfach so gehört... - Heiraten - Kinder- Arbeiten... und die Kinder bleiben auf der Strecke und dann wundert man sich über Verhaltensauffälligkeit, die es ja früher nie gab. Und Warum?
    Weil früher die Mutter wenigstens bis zum Schulalter zuhause blieb und sich um das Kind kümmerte.
    Gut - es gab keine teuren Urlaube, aber es gab Geborgenheit.....


    Glg W.:)
     
  10. Brigdet

    Brigdet Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2008
    Beiträge:
    1.036
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    Boah … ihr seid der Hammer :umarmen:

    Herzlichen Dank für den, für mich „neuen“ Denkansatz, dass diese Wochenkrippe vielleicht auch eine Art „Glück“ für mich war.

    Was mir immer unbegreiflich war, dass ich bereits als Kind ein tiefes inneres Gefühl hatte von „Ich werde geliebt“, nur nie wusste, wo es herkam und wer mich liebt.

    Denn meine Mutter war es ganz sicher nicht (sie war damals erst 18 Jahre und hat meinen „ungeliebten“ Vater nur geheiratet, weil sie ungewollt mit mir schwanger war und um dieser „Schande“ zu entgehen). Mein Vater schon eher, aber er verfiel allzu bald dem Alkohol, war oft depressiv und dann wieder extrem aggressiv und beendete sein Leben dann selbst durch Suizid.

    Woher kam also trotzdem dieses Gefühl, geliebt worden zu sein?

    Meine Mutter erzählte mir, dass ich sozusagen „ein Liebling der Erziehrinnen“ in der Wochenkrippe war. Wenn sie mich abholte, war ich wohl immer bei einer Erzieherin auf dem Arm.

    Des Weiteren fühlte ich mich in meiner Familie immer fremd. Also ich meine damit, auch die Werte, Normen und Moralvorstellungen meiner Eltern. Ich konnte damit nie konform gehen. Es war wirklich so, als wäre ich nicht das „Produkt“ meiner Eltern.
    Logischerweise war ich auch immer das „schwarze Schaf“, das einfach nicht so war und ist, wie sie mich eigentlich haben wollten.

    Von Kindheit an sind mir auch immer wieder Menschen begegnet, die sozusagen einen Narren an mir gefressen hatten, mich sehr mochten und das auch offen zeigten. Ich war dann immer völlig verunsichert, weil ich nicht verstand, warum und was an mir denn so liebenswert sein soll.
    Aber wenn wir mal davon ausgehen, dass sich Muster wiederholen, dann wäre es ja logisch, dass, wenn ich auch nur von einer der Erzieherinnen geliebt wurde, das auch erklärt, warum mir solche Menschen immer wieder begegneten.

    Flimm greift da auch einen wichtigen Fakt auf, der glaube ich, passt.

    Wenn ich sozusagen zwei (Erziehungs-)Prägungen hatte, könnte dies auch die vielen inneren Konflikte erklären und dass ich oft nicht wußte, was nun richtig ist oder nicht. Ich war als Kind oft extrem verunsichert, wie ich mich nun richtig verhalte.

    Naja, da habt ihr mir ja ne harte Nuss zu knacken gegeben. :)
    Ich muss das erstmal weiter sacken lassen.

    Ganz herzlichen Dank an Euch alle für diese echt hilfreichen Hinweise.

    Was mir nur noch nicht so klar ist, wie sich das vereinbart mit den „psychischen Auswirkungen“, die ja wohl bei (Heim)kindern auftreten sollen.
    Einige dieser Stereotypen hatte ich nämlich sehr ausgeprägt, wie das lange „am Daumen lutschen“, Fingernägel abknappern etc. und eben die Neigung zu Depressionen.

    Lieben Gruß
    Birgit
     
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