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Psychiatrische Störungen: Was ist normal?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Greenorange, 15. März 2014.

  1. Greenorange

    Greenorange Guest

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    Was ist normal, was nicht mehr?

    http://www.profil.at/articles/1411/983/373500/psychiatrische-stoerungen-was

    Meine Cousine redet manchmal mit sich laut...wenn sie über etwas nachgrübelt, allein unterwegs ist und dies seit Jahrzehnten...das wirkt sogar witzig, wenn ich sie zufällig treffe, wir lachen drüber.. Sie ist sonst nicht auffällig;) Mutter von drei erwachsenen Kindern, liert, beruflich gut unterwegs, selbstständig.

    Ich nehme wahr, manchmal, überraschend einen Gedanken als Laut, passend zum Thema, das ich gerade bearbeite...geschieht vielleicht 2-3 im Jahr.
    Manchmal singe ich laut Opernarien, wenn ich entlang einer stark befahrenen Strasse, mit kaum Fußgängern, gehe, wissend, meine Stimme gehe im Verkehrslärm unter...

    Sowohl meine Cousine als auch ich werden psychiatrisch als normal angesehen. Das sind meine Gedanken zum Artikel von profil.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. März 2014
  2. Freija

    Freija Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    4.945
    kinder machen das auch, sich vorsagen was sie tun,.....

    oder ich denke bei jeden hat sich mal das hirn ausgeschalten, und man steht da und fragt sich laut: was wollte ich denn gerade tun,.....
    vielleicht auch etwas aus überlastung, das man soviele dinge im kopf hat,.....

    wenn es das leben nicht unangehnem belastet, sehe ich da nix schlimmes....
     
  3. Rudyline

    Rudyline Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. November 2007
    Beiträge:
    308
    Ort:
    D - Hessen
    Ich rede auch manchmal laut mit mir selbst (wenn ich alleine bin)

    Solange weder für den Betroffenen selbst noch für die Umwelt/Mitmenschen Leidensdruck oder "Gefahr" besteht dürfte es in der Regel "normal" sein.
    Wenn auch evl. mancher Mediziner das anders sehen mag.

    Rudy
     
  4. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Obdachlose scheinen oft mit sich selber zu reden oder auch schwer vernachlässigte Kinder.
    Der Grund liegt auf der Hand.
    Wer niemanden zum reden oder trösten hat muss es selber tun.
    Dann wird die Nase drüber gerümpft.
    Betroffene brauchen aber nicht in erster Linie eine Behandlung, sondern Mitmenschlichkeit.
     
  5. Greenorange

    Greenorange Guest

    @Freija, Rudyline, Chocolade,

    Chocolade hat richtig erkannt, meine Cousine war als Kind meist in Obhut von einem Kindermädchen, zusammen mit ihrem Bruder, und er war immer der Liebling, sie dagegen gescholten, wo es nur ging, also ihre Kindheit schaute folgendermaßen aus: Eltern nicht da und sie allein gegen Bruder und Kindermädchen, und den elterlichen Vorgaben nach mußte, sollte sie perfekt funktionieren. Im laut-vor-sich-hin-sprechen fand sie Ventil gegen ihre Vereinsamung und das Verhalten der anderen, das sie als Ungerechtigkeit empfunden hat.

    Meine Lautwahrnehmungen hängen eher mit schon lang ausgeübter Meditation zusammen, ich kann mich beim Arbeiten sehr tief konzentrierend versenken. Das Gute dran, ich höre den Lärm um mich kaum, Kinder konnten um mich rumspielen, mich haben sie beim Arbeiten nicht gestört.

    Und Singen im Strassenlärm? Ich glaub, es ist ein rein persönliches Vergnügen :D
     
  6. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
    22.106
    Ort:
    VGZ
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    Das Thema "normal" hatten wir hier schon zuhauf. Muesste doch langsam jeder alteingesessene Mensch wissen, welche Bedeutung "normal" hat. "Der Strom der zeitgeistlichen Mehrheitsrichtlinie". Das bedeutet jedoch nicht, dass dieser Mehrheitsmarker das Richtig und Falsch oder Gut und Schlecht anzeigt. Er zeigt an, wie die Mehrheit "tickt". Wer noch immer meint, dass das Gegenteil von "normal" krank sei, der ist wohl systemkrank.

    Psychiatrische Stoerungen SIND normal. Das sind keine Krankheiten. Das will nur immer wieder eingeredet werden von Systemstudierten. Die basteln doch an einer einheitlichen Menschendoktur.

    Der eine denkt laut, der andere denkt leise. Weshalb soll das eine oder das andere "eine Stoerungl" sein? Weil sich die einen Menschen als adlige Elite ueber die anderen hinwegheben und sich als was besseres meinen, wie die Anzugtraeger, die in Nobelrestaurants Lederjacken verachten?

    Ist es "normal" sich an einer Dornenhecke zu schrammen und mit nem Blutriss umherzugehen oder ist das auch eine "Stoerung", weil der genobelte Mensch gar nicht erst durch die Dornen geht?

    Mensch Greenchen, was haste da fuer ein Thema justiert. :D:D:D
     
  7. ApercuCure

    ApercuCure Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2012
    Beiträge:
    10.457
    Meine tochter redet mit den leuten im fernsehen, wenn sie etwas toll findet oder sich über etwas aufregt. Sie wird nicht vernachlässigt und sie will da auch gar nicht mit mir reden. Sie quargelt halt ihre gedanken laut vor sich hin darüber was sie gerade da sieht. Ich finde es normal das menschen ihre gedanken manchmal laut aussprechen. Das beginnt schon da, wenn jemand "scheixxe" sagt und laut rumschimpft, wenn ihm was mißlingt.
     
  8. GoldenTree

    GoldenTree Mitglied

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    Südbaden
    Mir macht das manchmal echte Probleme dass ich ein lauter Denker bin. Es passiert nicht oft deswegen kommt das oft aus heiterem Himmel. Ja ich singe auch oder reime was oder ich spiele "Theater" irgendeine Story aus dem Leben weil ich etwas zu verarbeiten habe.

    Was mir am Meisten Angst macht ist wenn ich über eigene Witze lache. :tomate:

    Für mich ist das normal. Es würde mich erst so richtig krank machen wenn ich denken würde es wäre abnormal. Das habe ich zum Glück hinter mir.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2014
  9. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
    22.106
    Ort:
    VGZ
    DIR macht das Probleme oder machen andere dir ein Problem daraus? Oder z<iehst du dir das als Problem an, weil du funktionieren sollst wie andere? Was du schreibst, ist doch voll gesund. Die schwarze Paedagogik hatte das Dogma des Maulhaltens eingefuehrt. DAS war krank. Kinder hatten STILL zu sein, nicht zu mucksen, das macht "krank".
     
  10. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.286
    Ort:
    Achtern Diek
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    Hallo Greeni,

    ich rede manchmal auch laut mit mir selber. Ich kann in diesem Moment dann besser denken oder mich sammeln. M.E. ist dies ein ganz normales menschliches Verhalten und wird im gesellschaftlichem Zusammenhang lediglich unterdrückt und als gesellschaftliches "Nogo" stilisiert. Mach dir also keine Sorgen.:)

    Lg
    Juppi
     
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