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Pseudo-Ethnologen gegen Schamanen?

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von ancalagon, 22. Februar 2009.

  1. ancalagon

    ancalagon Mitglied

    Registriert seit:
    19. Januar 2005
    Beiträge:
    196
    Ort:
    Wien/ Steiermark
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    Hallo!

    Nachdem im Forum Angebote eine solche Diskussion eigentlich nix verloren hat, stelle ich die Frage hier her. Was haben also Ethnologen gegen Schamanen und wie beurteilen Ethnologen schamanische Arbeit und die Berufung zum Schamanen?

    @ Zyklame,

    gratuliere zum Karrieresprung von der Buchhändlerin (dein Profil) zur Ethnologin (Beitrag). Ich nehme an, dass du noch nach sehr alter Studienordnung studiert hast. Zu deiner Information, Findeisen und andere sind schon überholt, Schamanismus ist KEINE Geisteserkrankung wie Ethnologen in früheren Zeiten urteilten. Ich muss aber auch deine wissenschaftliche Qualifikation in Frage stellen. Wissenschaft urteilt anhand von FAKTEN. Würdest du bitte deine Quellen angeben anhand derer du dein Urteil fällst? Mit welchen der Leute die du hier beurteilst hast du gesprochen?

    Ich muss noch einmal deine Qualifikation anzweifeln, auf wissenschaftlicher Ebene hat man den ursprünglich nur für einen Teilbereich der Turk geltenden Begriff Schamanen auf weitere Teile Asiens als anwendbar ausgedehnt. Also kann deine Frage nicht lauten wer hatte schon mal einen Fuß außerhalb Europas, was ich übrigens rein anatomisch für sehr schwer halte, es sei denn du bist auch Chirurgin. Sie müsste lauten: Wer von euch stammt aus Asien? In diesem Thread lese ich jetzt schon zum zweiten Mal über deine krampfartigen Magenentleerungen. Vielleicht solltest du mal zu einem Arzt gehen, das kann gefährlich sein! Hm, könnte auch psychologischer Natur sein, da gibt es Spezialisten! Oder du gehst zu einem Schamanen, zu einem echten!

    Liebe Grüße,
    ancalagon
     
  2. rai1

    rai1 Mitglied

    Registriert seit:
    25. Oktober 2004
    Beiträge:
    106
    Ort:
    Chile
    Ich weiß nicht wie man zu einem Pseudo Ethnologen wird, aber ich bin überzeugt davon, dass es auch in Europa die Berufung zum Schamanen gibt. Den Begriff etwas weiter gefasst als ursprünglich, wird doch auch bei den Sami Nordeuropas auch von den Wissenschaftern der Begriff Schamane verwendet. Ich fürchte nur, wenn die Geister in Europa jemanden auserwählen oder rufen, landet man in der Psychatrie oder wird für Mediziner zur Stammkundschaft.
     
  3. oh
    ich kann mir gut vorstellen, dass man als etnologin in einer buchhaltung arbeiten muss.
    sind doch die arbeitsplätze im bereich entnologie sehr dünn gesaät.
    nicht war.

    ja
    es ist durchaus möglich in der psychiatrie zu landen, wenn man eine seelische störung hat.
    dies hat mit dem schamaismus aber nix zu tun.

    dieses forum ist immer wieder zu einer steigerung fähig.
    erstaunlich

    von pseudoschamanen wusste ich
    aber
    pseudoetnologen dies ist echt neu

    ich nehme an ancalagon betrachtet sich selbst als berufener schamane
     
  4. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Je nachdem, wem man davon erzählt....
     
  5. Yoyo

    Yoyo Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2007
    Beiträge:
    125
    Ort:
    Wien
    Du verstehst den Zusammenhang nicht recht! Oder ist es nur ein Mangel an Phantasie....?
    Was glaubst du, was passiert mit jemandem in Europa, auf dem Lande oder in der Stadt, der tatsächlich eine schamanische Berufung erfährt, aber nicht weiß – und gar nicht wissen kann! - was da abgeht, weil der kulturelle Hintergrund fehlt.
    Wenn der Sinn der Krankheit nicht verstanden wird, kann das zerstörerisch sein, ja sogar zum Tod führen.
    Und nun stell dir vor, da liegt so jemand im Bett, in Schweiß gebadet und weiß nicht ein noch aus.
    Was denkst du, wird der Arzt tun, wenn er hört, daß sein Patient Geister sieht?

    Gruß,
    Yoyo
     
  6. Delphinium

    Delphinium Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2007
    Beiträge:
    4.673
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    Antipsychotika verordnen ;) . Soo schnell kommst du nun auch wieder nicht in die Psychiatrie, außer man hat das Pech Eigen- oder Fremdgefährdung diagnostiziert zu bekommen. Ich denke auch, daß das Berufungserlebnis theoretisch auch trotz Neuroleptika und auch Psychiatrie erfolgreich sein kann, vielleicht kann man es auch als zusätzliche "Prüfung" verstehen :confused:

    ciao, :blume: Delphinium
     
  7. fluadl

    fluadl Guest

    initiert und psychiatrieerfahren, kostet an hunderter extra..:D


    die hi-ah park hat sich auch länge mal breite valium reinghaut, wies vor lauter visionen nimmer schlafen konnte, hats erzählt.
     
  8. jan68

    jan68 Guest

    Hallo,

    interessante Entwicklung hier.

    Echte Schamanen werden von den Geistern berufen. Sie haben eine exelenten Draht zu den Geistern, nicht zuletzt, weil sie ja täglich mit ihnen zusammen arbeiten. Und Schamanen bekommen auch manchen Stein aus ihrem Weg geräumt, denn schließlich dienen die Schamane ja den Geistern und die Geister pflegen auch ihr Personal. (Kleiner Tipp: Der Job hat auch Vorteile)

    Die in der Psych landen sind keine berufenen Schamanen. 100% nicht!

    Schamanismus ist dann auch noch etwas sehr bodenständiges, was erdet, weil sonst könnte man den Dienst gar nicht erfüllen. Und weil es der Job der Schamanen ist, Mittler zwischen Geistwelt und dem Irdischen zu sein, haben sie auch kein Problem mit spirituellen Dingen für bekloppt gehalten zu werden. Denn, rein jobbedingt, können sie's plausibel und nachvollziehbar erklären (Kleine Trick inbegriffen). Und über die Herrschaften, die alles und jeden zerpflücken müssen, lächeln man - in die Position Psychopharmaka zu verteilen kommen solche Kandidaten eh nicht - denn, auch Psychiater und Psychologen brauchen eine festen Stand im Leben. Die sabbeln nicht so rum.

    Ich weis, in Eso-Kreisen ist die Schulmedizin nicht sonderlich beliebt. Aber es geht hier ja um Schamanen und nicht um Leute, die ihre Probleme mit sich selbst auf den Onkel Doktor projizieren.

    Zwischen Wahnsinn und Schamanismus liegen Welten.

    Alles Liebe
    Jan
     
  9. Elin

    Elin Guest


    Hallo Jan!



    Hab ich richtig herausgelesen, dass du nicht annimmst, dass man Schamanismus erlernen kann, sondern einfach einer ist, wenn man dazu berufen ist? Warum denkst du das?

    Ich glaube dieser Punkt führte auch ein bisschen zu dem Konflikt zwischen dem Threadersteller und der von ihm im Einganspost zitierten Userin.

    Ich bring nur nicht recht zusammen, was jetzt ein Ethnologe gegen einen Schamanen hat.....:confused:



    LG Elin
     
  10. ancalagon

    ancalagon Mitglied

    Registriert seit:
    19. Januar 2005
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    Wien/ Steiermark
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    Hallo Elin,

    die Frage, was eine Ethnologin gegen Schamanen hat stell ich mir eben auch.

    http://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?t=103601

    Für mich fängt Pseudo damit an, nicht zu hinterfragen oder sich mal um die Grundinformationen zu kümmern oder schlicht eine einfache Frage zu stellen, sondern von vornherein zu urteilen, zu schimpfen. Und nicht einmal soweit den Text lesen um zu sehen, dass ich geschrieben habe, dass wir mit einem autochtonen Schamanen arbeiten.

    Wir arbeiten mit einem Turkschamanen zusammen, den Zyklame pauschal, ohne ihn zu kennen als Pseudoesoteriker verunglimpft. Das gibt mir Anlass die Frage zu stellen, wie weit Ethnologen in ihrer Feldforschung gehen. Und ob Ethnologen, wenn sie das schamanische Tun von außen betrachten dabei tatsächlich mitreden können oder ein Urteil abgeben können. Oder sie hängt tatsächlich noch der alten Schule an, wonach ein richtiger Schamane nichts mit Spiritualität sondern mit Wahnsinn zu tun hat.

    Liebe Grüße,
    ancalagon.
     
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