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Prüfung VOR Arbeit auf einer Hotline

Dieses Thema im Forum "Esoterik als Beruf" wurde erstellt von Sparky090999, 7. März 2011.

  1. Sparky090999

    Sparky090999 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2008
    Beiträge:
    6
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    Hallo Ihr Lieben,

    mich würde mal interessieren, wie das sog. Prüfen auf einer Beraterline so abläuft. Vielleicht kann sich ja ein "Insider" dazu melden.

    Mir geht es vor allem darum, dass viele Lines (wenn man sich die Mühe macht und einfach mal munter im Netz surft) damit werben, dass bei Ihnen nur geprüfte Berater telefonieren. Zum einen mache ich mir da so meine Gedanken und denke "Wow, es gibt wirklich sehr, sehr, sehr viele Berater. Können die alle wirklich GUT sein?" Oder ist es eben so, dass man bisserl mit dem Linebetreiber telefoniert und ihm erzählt "Ja, klar, ich sage nie was zur Gesundheit etc." und ist dann sofort eingestellt und geprüft?
    Oder legt man dem Ansprechpartner einfach ein großes Blatt und macht eine Beratung? Stell mir nur gerade vor, dass da ein und derselbe Mensch am Tag 5 Beratungen bekommt.....zu immer dem gleichen Thema.

    Hm, weiß jetzt nicht ob ich das richtig ausdrücken konnte. Kurz und gut gehts mir einfach im Infos von Leuten, die auf einer Line arbeiten, geprüft wurden und ihre Erfahrungen dazu schildern. Gerne auch per PM.

    Und noch kurz: Mir geht es weder darum, die Arbeit auf der Line anzugreifen etc. Im Gegenteil, ich würde das auch ganz gerne machen, aber ich würde es mir einfach nicht zutrauen. Ich lege für Bekannte und Freunde, da hab ich einfach mehr Zugang. Ich stell es mir auch sehr schwierig, ja für mich sogar unmöglich vor, kurz am Telefon ein "Hallo, es geht um die Liebe" zu bekommen und in 2 Minuten die große Tafel zu legen und ALLES zu erkennen.

    Ich freue mich auf Eure Antworten.
     
  2. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    bei Hotlines, egal ob man nun Esoscheiss, Krankenkassenscheiss, Datingscheiss oder TV-Aboscheiss verkauft, gehts grundsätzlich darum den Kunden zu dem zu bewegen was man bezweckt - sei das ein Vertragsabschluss, eine Terminvereinbarung oder aber den Kunden so lange wie möglich an der Strippe zu halten (0900 Nummern) - und das wird in jedem Call Center/Bei jeder Hotline geschult - WAS dann schlussendlich verkauft wird ist eigentlich hans was heiri und wer Krankenkassenscheiss verkaufen kann, kann auch Esoscheiss über die Strippe verkaufen
     
  3. sage

    sage Guest

    Manche prüfen...andere nicht...angeblich kann man beim großen Q nur dann als Berater/-in tätlich werden, wenn man Zertifikate beibringt...abgeschlossene Kartenlegerausbildung u.ä.
    Auf anderen lines darf man dem Betreiber die Karten legen...wenn die Aussage stimmt, dann kan man anfangen...desweiteren wird man, vor allem am Anfang häufiger von den lieben Kollegen getestet...latürlich ohne Vorankündigung...es geht dabei vorrangig darum, ob man tatsächlich das sieht, was da los ist, aber auch um den allgemeinen Umgang mit dem Kunden/der Kundin.


    Sage
     
  4. Sparky090999

    Sparky090999 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2008
    Beiträge:
    6
    Das klingt aber schon ziemlich gemein, oder? Wenn da einen die lieben Kollegen anrufen und einen auch testen?

    Vor allem - find ich - muß man ja als Anrufer auch bereit sein, dass der Berater die Karten legen kann. Und wenn da jetzt eine Kollegin einem nicht besonders gut gestimmt ist hast ja eigentlich schon verloren.....

    Trotzdem frage ich mich, wie dann diese Unmenge an "Top-Beratern" zustande kommt.......

    Aber es kann doch auch nicht so sein wie Fist schreibt? Ich meine, in einem CallCenter kann ja praktisch jeder arbeiten. Aber auf so einer Line MUSST du ja eigentlich was können, sonst fällst ja schon durch die Vor-Prüfung.....

    Irgendwie weiß ich jetzt wirklich nicht, auf was es ankommt. Wirklich die Fähigkeiten (und ich bezweifle es nochmal: es kann nicht jeder, der auf einer Hotline arbeitet WIRKLICH so gut sein. Deutschland, früher das Land der Dichter und Denker - heute ein Land der Wahrsager, Hellseher etc.???)
    Oder braucht man lediglich eine gewisse Menschenkenntnis und muß sich vor allem selbst gut verkaufen können?
     
  5. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    das... ist ein Unglaube der oft herrscht und der dazu führt, das viele sich in Callcenter bewerben und nach einigen Wochen schon wieder gekickt werden. Man muss schon Telefonieren können, Verkaufsstrategien und Psychologische Kniffe beherschen damit man in einem Callcenter wirklich arbeiten kann... egal was man verkauft, es geht darum dass man innert ein paar Sekunden erkennt, wie der gegenüber Tickt und sich auf seine Wellenlänge einhakt

    kann man das, kann man alles verkaufen, egal ob nun Zeitungsabonements oder "Esoterische Beratung"

    und bei jedem Seriösen Callcenter wird man auch geprüft und getestet - zum einen ob man die Materie, die man verkauft auch kennt (bzw soweit kennt dass man so tun kann als ob man sie wirklich kennt) - und ob man sie eben gescheit an den Mann bringen kann.. dazu wird in jedem heutigen Callcenter Statistik geführt über anzahl Calls (und deren Länge, vorallem bei 0900 Nummern), wieviele davon erfolgreich sind, welche negativ, wieviele teilweise gerettet werden können, wieviel Prozent davon vergeudet wurden, wieviele Calls man in einer bestimmten Zeit schafft und und und - und nach dieser Auswertung wird dann auch entschieden wie man weiterverfährt (Kündigung, Schulung, Monitoring, Coaching, weiterbildung usw.)
     
  6. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Top Berater sind nicht solche, die über ein "fundiertes Esoterisches Wissen" verfügen, sondern solche, die bei einem Kunden ein bedürfniss wecken können IMMER WIEDER ANZURUFEN... was eigentlich das Gegenteil einer guten Beratung bedeutet... denn eine Beratung die Erfolgreich abgeschlossen ist führt dazu, dass der Kunde ja nicht mehr anrufen muss, weil sein Problem ja gelöst ist - was der Tod einer Hotline bedeutet - also muss das gegenteil der Fall sein, die Beratung selber ist komplett nebensächlich, es geht nur darum, den Kunden so mit "verständnis" und "wohlwollen" zu umgarnen das er, wenn ihn etwas belastet er das Herz immer wieder beim Berater ausschütten will statt bei jemand anderem.

    bei einem Telefongespräch/Verkauf geht es um 95% Empathie und nur um 5% Inhalt - gelingt es einem Agenten beim Kunden diese Empatie zu erzeugen, ist man erfolgreich - egal was für einen Scheiss man dann labert - so funktioniert nun mal das Telefongeschäft - egal ob beim Sextelefon, bei Datinglines, beim verkauf von Abonements, Krankenkassen oder Kaffeautomaten oder (und vorallem) auch bei Esolines die ja grundsätzlich, ausser Empatie und Mitgefühl nichts verkaufen was wirklich einen Mehrwert erzeugt... man könnte also sagen, beim Esotelefongeschäft gehts um 100% Empatie und um 0% Inhalt

    Willkommen in der Realität des Telefongeschäfts
     
  7. Sparky090999

    Sparky090999 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2008
    Beiträge:
    6
    @Fist

    Mit dem CallCenter gebe ich Dir Recht. Ich habe das etwas unglücklich ausgedrückt; ich hab selbst schon in einem CallCenter gearbeitet und dort auch von selbst wieder gekündigt......Aber ich habe da die Erfahrung gemacht, dass sie wirklich JEDEN genommen haben, der sich beworben hat ohne die Bewerbungsunterlagen durchzulesen. Aber wahrscheinlich waren sie froh, dass wieder neue Mitarbeiter kamen, denn es war da schon ein Kommen und Gehen. (Tja, das war vor 7 Jahren, als ich noch jung und noch naiver war:D)
    Aber ich kenne das Geschäft mit "Schulungen", Quote, die man zu erfüllen hat etc. pp. graus.

    Das mit den Eso-LInes ernüchtert mich jetzt schon etwas......dass die "Top-Berater" nicht alle top sein können war mir schon klar.

    Nun, jetzt bin ich alt und naiv.........;)
     
  8. destiny27

    destiny27 Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2007
    Beiträge:
    165
    Ort:
    Baden
    Hallo zusammen!

    Ich arbeite auch auf einer Hotline, nur ich hab auch keine Ahnung ob man geprüfut wird oder nicht, gute Frage!!
    habe auch schon gehört dass es bei manchen Hotlines so ist, nur was wollen die jetzt prüfen? hmmm

    lg
     
  9. sage

    sage Guest

    Ob Du Deinen Job kannst...wenn ich Dich als Testanruferin kontaktiere und Dir erzähle, daß ich ne alleinerziehende Mutter bin und der Vater nicht zahlt und ich keinen Job finde und Du nicht erkennst, daß das ne Lügengeschichte ist...oder ich Dich im Laufe des Gesprächs so ganz lieb frage, ob Du auch außerhalb der line bereit wärest, mir die Karten zu legen, weil mir das über die line auf dauer zu teuer wird und Du darauf eingehst....dann bist Du geliefert. Denn in den meisten Verträgen ist dieses Kundenabwerben untersagt und kostet ne Stange Geld.


    Sage
     
  10. Seelenfreundin

    Seelenfreundin Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2011
    Beiträge:
    2
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    Hallo und guten Morgen, ich arbeite seit Jahren als Beraterin und habe dabei einige "Lines" kennen gelernt. Bei allen für die ich gearbeitet habe wurde vorher "getestet" ob ich auch entsprechend beraten kann. Dafür wurde ein Termin vereinbart, wo mir Fragen zu bestimmten Themen gestellt wurden. Es wurden auch immer wieder Testanrufe gemacht, wo die arbeitenden Berater geprüft wurden wie sie arbeiten. Dies wurde aber immer in den Arbeitsverträgen mit angekündigt - nur so kann eine Qualitätskontrolle erfolgen. Viele Linebetreiber schalten sich auch heimlich in die Gepräche mit ein und hören mit. Meine Erfahrung und mein Stil war es niemals, Leuten irgendwas zu erzählen damit sie länger in der Leitung bleiben oder wieder anrufen - denn jemand der zufrieden mit der erbrachten Leistung ist, ruft automatisch wieder an wenn er wieder ein Problem oder eine Frage hat.
    Bedenklich stimmt mich immer wenn ich Anzeigen lese, wo Leute ein Seminar von 2 Tagen besuchen und dann gleich bei der Anmeldung zum Seminar mit angeboten bekommen, das sie danach als Berater eingestellt werden - da fehlt jede Erfahrung und ein fundierter Hintergrund. Damit ist nach meiner Ansicht keine Qualität gewährleistet, was dann letztendlich dazu führt, das nicht das Thema dahintersteht, anderen zu helfen und beizustehen sondern einfach nur "Kohle" zu machen. Das müssen diese Leute aber mit sich selbst und ihrem Gewissen vereinbaren. Letztendlich wird so nach und nach die Spreu vom Weizen getrennt.
     
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