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Prophezeihungen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Lazarus, 30. Juni 2005.

  1. Lazarus

    Lazarus Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2005
    Beiträge:
    37
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    Anmerkung: Die hier vorliegenden Prophezeiungen sind vom Urheber und dem genauen Jahr her unbekannt. Auch sind sie nicht komplett. Es fehlt beispielsw. „Das Lied der Linde“.

    Stand: Mai 2005
    Von: Balance
     
  2. Lazarus

    Lazarus Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2005
    Beiträge:
    37
    Die Vierzeiler Brâns

    I.
    Im Jahre 462 werden neue Sterne über Albion leuchten
    Draco wird die Welt betreten
    Eine grosse Stadt wird aufsteigen und fallen
    Feuerväter unterworfen durch die Hand der Königin

    II.
    Der Adler wird seinen Tag erleben
    Zwanzig und einer entkommen der Tyrannei
    In der Dämmerung ein Sonnenpakt aus Blut
    Eine Stimme aus Eisen ruft sie hervor

    III.
    Ein Junge, zur Magie bestimmt, wird geboren
    Inselsohn und Abtsfluch
    Sieben Jahre Erbe des Höhlenmannes
    Letzte Hoffnung gegen die Belagerung

    IV.
    Die altehrwürdigen keltischen Väter
    Auf ihrer tiefsten Stufe
    Zurückgerufen von einer sterbenden Welt
    Ein verborgenes Heer für künftige Träume

    V.
    Riesen werden sich in der Erde niederlassen
    Eine Grabstätte am Meeresufer wird ihre Weisheiten lehren
    Ein versunkenes Schiff wird übersetzen
    Ein neues Land wird blühen und gedeien

    VI.
    Vom Himmel bricht sich eine neue Woge Bahn
    Eine andere Ordnung unter den Bäumen
    Einer wird zurückgebracht, um die Worte zu lehren
    Sein Name steht über drei Büchern geschrieben

    VII.
    Der Schrein aus Holz wird gehört werden
    Über einem Feld das Lied von Salomon
    Zwei grosse Geister unter einer Eiche
    Ihr Schicksal getrennt

    VIII.
    Die weisse Eiche vom schwarzen Kreuz geplündert
    Gefangene ziehen vom tiefsten Kerker bis zum höchsten Turm
    Die mittleren Jahre sind die schlimmsten
    2005 aus dem Schmutz aufsteigt, 21 Sieger beschliessen das neue Zeitalter

    IX.
    Der neue Staat gewährt den neuen Wald
    Ein Riese wird ein Heer von Elfen führen
    Gefesselt in eisernem Verliess
    Das Blut von dreien danach alles bedeckend

    X.
    Von Wind, Meer, Feuer und Stein
    Soll Feuer der höchste Herrscher sein
    Die dreimal Verlorenen werden wieder erscheinen
    Sohn der Sonne, um den Drachen zu heilen

    XI.
    Nach einer dritten Mondfinsternis
    Wird der Sonnengott schwanken
    Ein grosser Drache wird aufsteigen
    Von einer Stadt, die das Hufeisen trägt

    XII.
    Doch das Meer soll sie, die ein großes Volk führen werden,
    nicht haben
    Die Plage geht vorüber
    Ungewisser Sieg erwartet die Jüngeren

    XIII.
    Der grösste der Seher
    Wird die Tiefe des Waldes zu seinem Reich machen
    Und in seinen letzten Tagen verstört umherwandern
    Nur die Apfelinsel ein Trost

    XIV.
    Ein Heer von Gelehrten verdammt
    Den Bewohner vom Flusse Roe
    99 wird zu 2000
    21 werden von neuem ausgerüstet

    XV.
    Der verwunschene Berg wird wieder lebendig
    Neues Gesetz in einem neuen Land
    Nicht weit von der Wende zum neuen Jahrtausend entfernt
    Werden sich die Verbrannten aus ihrer Asche erheben

    XVI.
    Neumond ruft alte Freunde zusammen
    Eine zaudernde Sonne für eine Zeitlang entzündet
    Heere von Eiferern im Nebel verirrt
    Unter dem Apfelhügel, ein altes Buch in alten Händen

    XVII.
    Auf diesem geweihten Grund
    Wird ein einstmals grosser Geist erweckt werden
    Newhill bringt einen grossen Fürsprecher hervor
    Die Welt wird wieder zu seiner Bühne

    XVIII.
    Wenn ein Sohn des Drachen herrscht
    Werden Knochen des künftigen Königs gefunden
    Ein Grabmal unter einem Stein
    Beendet die Herrschaft einer gefürchteten Königin

    XIX.
    Der Garten, unglücklich und verlassen
    Schreit auf, als die Sonne aufgeht
    Die Erde erbebt, alle warten
    Auf die Tagundnachtgleiche des Herbstes

    XX.
    Nach langen Jahren der Hoffnung
    Nicht in Albion wird er erscheinen
    Wiedergeboren in den Ländern Kolumbus’
    Die neue Provinz bringt den neuen Wald hervor

    XXI.
    Heilige Nacht besiegt wider das hölzerne Kreuz
    Ein Zeitalter rituellen Opfers endet
    Neue Geistlichkeit kleidet sich in die alten weissen Gewänder
    Die Ordnung wird nicht mehr von dem Schwarzen Buch gestützt

    XXII.
    Zur Rettung von Gaia wird ein mächtiger Aufruf erlassen
    Eines ungewöhnlichen Liedes Stimme wird gehört
    Aufgegriffen und gesungen inmitten von Grün
    Die welt dazu gezwungen, von heiligen Wassern zu trinken

    XXIII.
    Nicht alles, was glänzt, ist Gold
    Zwanzig und einer von Hunger erlöst
    Wieder herrschen David und Salomon
    Legenden, aus drei vergoldeten Flammen geboren

    XXIV.
    Vergangenheit und Gegenwart in tränen vereint
    Ein Steinkreis auf einem Drachenhügel
    Geplündert bis auf die Fundamente Marias
    Insel verloren an den Sommersee

    XXV.
    Grosse Logenhäuser aus Stein und Holz
    Alte Namen, bis zu 20 wiederhergestellt
    Vergessene Orakel werden zwischen den Bäumen flüstern
    Brâns Worte werden von neuem lebendig

    XXVI.
    Eine Zeit der Verwirrung über das Sein wird kommen
    Frauen, die teilhaben möchten am Mannsein
    Männer, auf das Mondenmeer eingestimmt
    Einer dazu bestimmt, zwischen beiden zu gehen

    XXVII.
    Von einem alten Verzeichnis, drei als eins gezählt
    Vom Drachen gesucht im Land des süssen Todes
    Drei Worte, in einer Seele verborgen
    Ausgegraben von jemand, der fremd und arbeitet mit Holz

    XXVIII.
    Dann wird ein Römer hervortreten
    Geliebter Beschützer des Bären
    Sternschnuppe aus dem Norden
    Sein Licht wird eine grosse Finsternis aufhalten

    XXIX.
    Sieben, sechs und elf
    Die Zahlen der Buchstaben des Namens
    Drei Rote werden drei Pergamente beflecken
    Nachdem es gefügt, wird ein grosses Wunder gesehen

    XXX.
    Jenseits von Wort und Tat
    Wird ein Buch von einundzwanzig den Weg bereiten
    Drei verlorene Schriftrollen, zu einer verbunden
    Dann vier neue Hände erwählt, sich zu kreuzen

    XXXI.
    Spät in der dunkelsten Nacht
    Silberbaum schlägt Silberjungen
    Vergessene Worte rufen die plötzliche Flut hervor
    Lange erstorbene Stimmen aus Gobannium

    XXXII.
    Liedzauber ertönt wieder von einem vergessenen See
    Mit so herrlichem echo, dass einer erwachen wird
    Zur Wintersonnenwende ein unnatürliches Tauwetter
    Der alte Barde spielt auf seiner Harfe, auf dass es 20 werden

    XXXIV.
    Langsam fällt der grosse blaue Tempel in sich zusammen
    Himmelssteine geben ihre Macht auf
    Jene, welche die Steine zu tragen versuchen
    Finden Obdach im Neuen Wald

    XXXIV.
    Tödlichste ihrer Gattung
    Eine strahlende Königin, Wunden ohne Waffe
    Regt sich im Schlaf, kirchliche Geistigkeit lächelt
    Gelübde, vom König nicht länger gehalten

    XXXV.
    Der Gesalbte zwischen zwei Welten gefangen
    Ein vollkommenes Kind als Nachfolger auserwählt
    Wenn das Jahrtausend sich seiner Wiedergeburt nähert
    Wundersames grosses Aufsehen durch die Gestalt von Christos

    XXXVI.
    Widerhall von altem Gestein tönt hervor
    Ein gigantisches Werk fällt langsam in sich zusammen
    Kirche und Staat von Geistern geplündert
    Waldwinde führen dazu, dass die Belagerung endet

    XXXVII.
    Die Dracheninsel wird ihr Eigentum wiedererlangen
    Der Nadeln drei, von einem gefunden
    Gebunden durch Schlangenblut, in Eisen gebrannt
    Nach 91 ein seltsames Zeitalter unter zwanzig

    XXXVIII.
    Alle Götter werden wie einer
    Ein Komet, allein am Herbsthimmel erschienen
    Holz und Stein bilden einen neuen Turm
    Ein neuer Tempel, abgelehnt von der Kirche

    XXXIX.
    Während Jägers Mond geboren
    Die Schlacht von Marcus wieder entbrannt
    Die dritte Heimstätte wird als die richtige sich erweisen
    Ein alter Priester kommt aus dem frostigen Norden herab

    XL.
    Die Macht eines Wortes lässt den Adler zurückweichen
    Rechtmässige Erbin nimmt wieder das Apfelhaus in Besitz
    Zwei Hörner desselben Ziegenbocks
    Schwert und Kelch unter den Eichen vereint

    XLI.
    Übergangsriten von der Hand des Zauberers
    Zwei werden geboren
    Warten auf ein letztes Gespräch zwischen den Ländern
    Nord und Süd begegnen sich in einem dritten

    XLII.
    Die Welt weilt zwischen den Welten
    Die breite Masse klagt um die alten Lehren
    Im Kopf des Königs wird das Feuer von neuem entfacht
    Zwanzig alte Bäume neue versammelt

    XLIII.
    Die Rose des Nordens ist blauer als je zuvor
    Langsam erwachen die Auserwählten aus ihren Träumen
    Laufen wie Kinder unter grünem Waldgezweig
    Von hoch oben steigt ein König in Weiss herab

    XLIV.
    Jenseits von Wort und Tat
    Jenseits von Vergangenheit und Gegenwart
    Erklärt das geschriebene Wort vergessene Lehren
    Tote Männer aus drei Geschichten wiedergeboren

    XLV.
    Der Mund von Pharon spricht noch einmal
    Zwanzig und einer werden zum Land der Verheissung berufen
    Logenhäuser aus Holz und Stein errichtet
    Wie ein Schatten erhebt sich der Turm aus dem Schlummer

    XLVI.
    Wildes Notfeuer wird über die Wälder hereinbrechen
    Holunderbüsche sich das Herz aus dem Leibe singen
    Ogma kehrt mit einer Heerschaar von Dichtern zurück
    Lange verschwundene Stimmen hallen durch die Welt

    XLVII.
    Das Lied der Waldbäume
    Ruft den allergrössten Seher auf den Plan
    Viele verdammten seinen Geist als verwirrt
    Doch sein Genius befrei einen grossen Stamm

    XLVIII.
    Und die Bäume gingen dort, wo er ging
    Die Priester sangen der neuen Zeit ein neues Lied
    Der Wolf heulte die ganze Nacht
    Stein von einem Baum hängend, seine Stimme kehrt zurück

    XLIX.
    Zuflucht aus Feuer und Blut
    Todesschreie werden gehört von den Zwanzig
    Ein schrecklicher Aufruhr auf den Inseln
    Verborgenes Gold in mystischer Tat

    L.
    Erinnerung an das Nemeton
    Die Hohe Suche in Träumen begonnen
    Ein grosses Feuer wird inmitten von Grün gesehen
    Rosen erfüllen die Nachtluft mit Gift

    LI.
    Das Haupt verstummt für immer
    Bis zur letzten Finsernis des Mondes
    Dann werden Adler und Sonne beide Sieger sein
    Wahre Flamme verzehrt eine Herrin des Wassers

    LII.
    Ddraglais, das fliehende Feuer
    Flammenzungen, das Lied des Sehers
    Gemeisselte Gesicher überstrahlen das Dunkel
    Alter Kreis, in einem Stein verborgen Botschaften

    LIII.
    Der silberne Zweig wird der Schlüssel sein
    Der goldene Ast trägt
    Weiss, anstatt schwarz, altes, anstatt Neues
    Die Neugesalbten bringen langen Frieden

    LIV.
    Ein Kriegsengel wird erwählt
    Kein Wort aus seinem Munde
    Engel über der Erde, Krieger hienieden
    Seine Flügel werden den Grössten Verderben bringen

    LV.
    Zu guter Letzt die Berufung
    Seine Familie fast auseinandergerissen
    Das Donnern alter Götter von der Höhe
    Liebe zu einem Auserwählten stützt den neuen Staat

    LVI.
    Siehe: das Fleisch wird wiedergeboren
    Römer und Kelten wirken Seite an Seite
    Der Herzog von Camel errichtet neu seinen Thron
    Shunamitismus* der Schlüssel für alles

    LVII.
    Die Nebel von Calen herabbeschworen
    Zeit wird eins durch einen
    Einheit, Frieden und Wandel: die neue Triade
    Vier aus Alba unter den Zwanzig erhoben

    LVIII.
    Von nichts kommt nichts
    Anfang und ende müssen das Rad widerhallen lassen
    Wer gegen das neue Jahrtausend antritt
    Braucht nur zu beachten den Schlüssel von Brân

    --
    * Unübersetzbares Schlüsselwort aus dem Arabischen für eine lange und enge Beziehung zwischen Meister und Schüler/Lehrling.​
     
  3. Lazarus

    Lazarus Mitglied

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    Die Prophezeiungen des Johannes von Jerusalem (Teil 1)

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird Gold im Blute sein
    Wer den Himmel betrachtet, wird dort Taler zählen
    Wer in den Tempel tritt, wird dort Händler treffen
    Die Lehnsleute werden Geldwechsler und Wucherer sein
    Das Schwert wird die Schlange verteidigen
    Aber das Feuer wird schwelen
    Jede Stadt wird ein Sodom und Gomorrah sein
    Und die Kinder der Kinder werden zu einer Glutwolke werden
    Sie werden die alten Fahnen heben

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird der Mensch Himmel und Erde und Meere mit seinen Geschöpfen bevölkert haben
    Er wird befehlen
    Er wird die Macht Gottes anstreben
    Er wird keine Grenzen kennen
    Doch alles wird sich umkehren
    Er wird schwanken wie ein betrunkener König
    Er wird galoppieren wie ein blindes Pferd
    Mit Sporen wird er sein Reittier in den Wald treiben
    Und am Ende des Weges wird ein Abgrund sein

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden sich an allen Punkten der Erde babylonische Türme errichten
    Es wird Rom und es wird Byzanz sein
    Die Felder werden sich leeren
    Es wird kein Gesetz geben, nur das eigene und das der eigenen Gruppe
    Doch die Ungläubigen werden in der Stadt sein
    Es wird nicht mehr Brot genug für alle geben
    Und die Spiele werden nicht mehr genügen
    Und dann werden die Menschen ohne Morgen die großen Feuer anzünden

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird viele Menschen der Hunger treffen
    Viele Hände werden blau vor Kälte sein
    So dass diese Menschen eine andere Welt sehen wollen
    Und die Händler der Illusion werden kommen und Gift anbieten
    Doch es wird die Körper zerstören und die Seelen verderben
    Und jene, die ihr Blut mit dem Gift vermischten
    Werden wie wilde Tiere in der Falle sein
    Und töten und vergewaltigen und erpressen und rauben
    Und das Leben wird zu einer täglich wiederkehrenden Apokalypse werden

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird jeder versuchen, soviel Genuss zu erreichen, wie er kann
    Der Mann wird seine Frau so oft verstoßen, wie er sich verheiratet
    Und die Frau wird durch hohle Gassen gehen und sich jeden nehmen, der ihr gefällt
    Und Kinder gebären, ohne den Namen des Vaters zu nennen
    Doch kein Meister wird das Kind führen
    Und jeder wird zwischen allen anderen allein sein
    Die Tradition wird verloren sein
    Das Gesetz wird vergessen sein
    Als ob es die Verkündigung nie gegeben hätte und der Mensch wieder zum Wilden würde

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird der Vater seine Tochter zu seiner Lust nehmen
    Der Mann den Mann, die Frau die Frau
    Der Alte das Kind
    Das wird vor aller Augen geschehen
    Doch das Blut wir unrein werden
    Das Böse wird sich von Bett zu Bett ausbreiten
    Der Körper wird alle Fäulnis der Erde aufnehmen
    Die Gesichter werden gequält, die Glieder abgezehrt sein
    Die Liebe wird die größte Bedrohung für jene, die sich nur noch über das Fleisch erkennen

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird der, welcher von Schwur und Gesetz spricht
    Nicht mehr gehört werden
    Die Stimme dessen, der den Glauben an Christus predigt
    wird in der Wüste verhallen
    Doch überall werden sich die mächtigen Wasser der treulosen Religionen verbreiten
    Falsche Messiasse werden die blinden Menschen um sich versammeln
    Und der Ungläubige wird Waffen tragen wie noch nie zuvor
    Er wird von Gerechtigkeit und Recht sprechen, und sein Glaube wird glühend und scharf sein
    Er wird sich rächen für den Kreuzzug

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird das Dröhnen des Todes wie Donner über der Erde krachen
    Die Ungläubigen werden sich mit den Soldaten der letzten Legionen vermischen
    Die Gottlosen werden in den Herzen der Heiligen Städte wohnen
    Einer nach dem anderen wird barbarisch, treulos und wild
    Es wird keine Ordnung und keine Regel mehr geben
    Der Hass wird sich ausbreiten wie Feuer in einem trockenen Wald
    Die Ungläubigen werden die Soldaten massakrieren
    Die Gottlosen werden die Gläubigen erwürgen
    Die Grausamkeit wird eines jeden und aller sein, und die Städte werden zugrunde gehen

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden die Menschen richten nach ihrem Blut und ihrem Glauben
    Niemand wird die leidenden Herzen der Kinder hören
    Sie werden wie junge Vögel aus dem Nest gestoßen
    Und niemand wird sie beschützen vor der Hand mit dem Panzerhandschuh
    Der Hass wird die Erde überfluten, die sich friedlich glaubte
    Niemand wird verschont werden, nicht die Alten, nicht die Verletzten
    Die Häuser werden zerstört und geplündert werden
    Die einen werden an die Stelle der anderen treten
    Alle werden die Augen verschliessen, um die vergewaltigten Frauen nicht zu sehen

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird jeder wissen, was an allen Enden dieser Erde ist
    Wird man Kinder sehen, deren Knochen die Haut durchstoßen
    Und solche, deren Augen von Fliegen bedeckt sind
    Und solche, die gejagt werden wie Ratten.
    Doch der Mensch, der dies sieht, wird sein Gesicht abwenden
    Denn er kümmert sich nur um sich selbst
    Er wird eine Handvoll Korn als Almosen geben
    Während er auf vollen Säcken schläft
    Und was er mit der einen Hand gibt, wird er mit der anderen wieder nehmen

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird der Mensch mit allem Handel treiben
    Jedes Ding wird seinen Preis haben
    Baum, Wasser und Tier
    Nichts wird mehr wahrlich geschenkt sein, und alles wird verkauft werden
    Doch der Mensch wird dann nicht mehr sein als das Gewicht seines Fleisches
    Sein Körper wird feilgeboten werden wie ein Pfund Fleisch
    Sein Ohr und sein Herz wird man nehmen
    Nichts wird mehr heilig sein, weder sein Leben noch seine Seele
    Man wird sich um seine sterbliche Hülle und um sein Blut streiten, als wolle man Aas zerfetzen

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird der Mensch das Gesicht der Erde verändert haben
    Er wird sich für den Meister und Lehnsherren der Wälder und Herden halten
    Er wird den Boden und den Himmel zerpflügt
    Und seine Furchen durch die Flüsse und Meere gezogen haben
    Doch die Erde wird nackt und unfruchtbar sein
    Die Luft wird brennen und die Luft übel riechen
    Das Leben wird welken, denn der Mensch wird den Reichtum der Welt ausgeschöpft haben
    Und der Mensch wird einsam sein wie ein Wolf in seinem Hass

    ***
    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird auch das Kind verkauft werden
    Manche werden sich seiner bedienen wie einer Zielscheibe
    Um Genuß zu finden an seiner jungen Haut
    Andere werden es wie ein unterwürfiges Tier behandeln
    Die unantastbare Schwäche des Kindes wird vergessen sein
    Und sein Geheimnis
    Es wird wie ein Fohlen sein, das dressiert wird
    Wie ein Lamm, das geschlachtet und ausgeblutet wird
    Und der Mensch wird nur noch die Grausamkeit kennen

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden Blick und Geist des Menschen Gefangene sein
    Sie werden trunken sein und es nicht bemerken
    Sie werden Bilder und Spiegelungen für die Wahrheit der Welt halten
    Man wird mit ihnen machen, was man mit einem Schaf macht
    Dann werden die Raubtiere kommen
    Raubvögel werden sie zu Herden zusammentreiben, um sie leichter zum Abgrund zu drängen
    Und einen gegen den anderen aufhetzen zu können
    Man wird sie häuten, um ihre Wolle und ihre Haut zu bekommen
    Und wenn der Mensch überlebt, wird er seiner Seele beraubt sein

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden die Lehnsherren ohne Glauben herrschen
    Sie werden den unschuldigen und untätigen Menschenmengen gebieten
    Sie werden ihre Gesichter verbergen und ihre Namen geheimhalten
    Und ihre festen Burgen werden sich in den Wäldern verlieren
    Doch sie werden über das Schicksal von allem und jedem entscheiden
    Niemand wird an den Versammlungen ihrer Ordnung teilnehmen
    Jeder wird in Wirklichkeit ein Leibeigener sein und glauben, ein freier Mann und Ritter zu sein
    Allein werden sich die aus den wilden Dörfern und mit ketzerischen Glauben erheben
    Doch sie werden zuerst besiegt und lebendig verbrannt werden

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden die Menschen auf der Welt so zahlreich sein
    Dass sie einem Ameisenhaufen gleichen, in den ein Stock getrieben wird
    Sie werden umherrennen, und der Tod wird sie mit dem Absatz zermalmen
    Wie verwirrte Insekten
    Große Bewegungen werden sie von einem Ort zum nächsten treiben
    Braune Haut wird sich mit weißer vermischen
    Der christliche Glaube mit dem des Ungläubigen
    Manche werden den versprochenen Frieden predigen
    Doch allerorten werden verfeindete Stämme Krieg führen

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden die Menschen alle Grenzen überschreiten wollen
    Die Mutter wird graue Haare haben wie eine Alte
    Der Weg der Natur wird verlassen werden
    Und die Familien werden wie Körner sein, die verstreut wurden und die nichts mehr einen kann
    Es wird also eine andere Welt sein
    Wie ein durchgegangenes Pferd wird ein jeder herumirren ohne Halt
    Ohne Führung in alle Richtungen gehen
    Unglück dem Reiter, der dieses Tier lenkt
    Er wird keine Steigbügel haben und in den Graben stürzen

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden die Menschen sich nicht mehr dem Gesetz Gottes unterwerfen
    Sie werden das Leben wie ein Reittier lenken wollen
    Sie werden ihre Kinder im Leib ihrer Weiber wählen wollen
    Und die töten, die sie nicht mögen
    Doch wer wird der Mensch sein, der sich so für Gott hält
    Die Mächtigen werden das beste Land und die schönsten Weiber an sich reißen
    Die Armen und die Schwachen werden wie Vieh sein
    Jede armselige Hütte wird ein Gefängnisturm sein
    Die Angst wird sich wie Gift in jedes Herz fressen

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird es eine dunkle und geheime Ordnung geben
    Ihr Gesetz wird der Hass sein und ihre Waffe das Gift
    Sie wird immer mehr Gold wollen und ihre Herrschaft über die Erde verbreiten
    Und ihre Diener werden untereinander durch einen Kuss des Blutes verbunden sein
    Die Gerechten und Schwachen werden ihren Regeln gehorchen
    Die Mächtigen werden ihr zu Diensten sein
    Das einzige Gesetz wird das sein, welches sie im Schatten diktiert
    Sie wird das Gift bis in die Kirchen hinein verkaufen
    Und die Welt wandert mit dem Skorpion unter ihren Sohlen

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden viele Menschen mit verschränkten Armen dasitzen
    Oder sie werden mit leeren Augen umhergehen, ohne zu wissen wohin
    Denn sie werden keine Schmiede mehr haben, wo sie das Eisen schmieden können
    Und kein Feld mehr, das sie bestellen können.
    Sie werden sein wie das Samenkorn, das keine Wurzeln schlagen kann
    Umherrirrend und entblößt, gedemütigt und hoffnungslos
    Die Jüngsten und die Ältesten oft ohne Heim
    Es wird ihnen nur noch bleiben, für ihr Heil in den Krieg zu ziehen
    Und sie werden zuerst sich selbst bekämpfen und ihr Leben hassen

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden die Krankheiten des Wassers, des Himmels und der Erde
    Den Menschen treffen und ihn bedrohen
    Er wird das, was er zerstört hat, wiedererstehen lassen, und das, was geblieben ist, bewahren wollen
    Er wird vor den Tagen Angst haben, die vor ihm liegen
    Doch es wird zu spät sein
    Die Wüste wird die Erde überziehen, und das Wasser wird tiefer und tiefer werden
    Es wird an bestimmten Tagen fließen und alles mit sich reißen, wie eine Sintflut
    Seinetwegen wird es für die Erde kein Morgen geben
    Und die Luft wird die Körper der Schwächsten zerfressen

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird die Erde an mehreren Stellen erbeben, und die Städte werden untergehen
    Alles was ohne den Rat der Weisen gebaut wurde
    Wird bedroht und zerstört werden
    Der Schlamm wird die Dörfer unter sich begraben, und der Boden wird sich unter den Palästen öffnen
    Der Mensch wird starrköpfig sein, denn er ist vom Stolz besessen
    Er wird die Warnung nicht hören, die ihm die Erde immer wieder zuruft
    Feuerbrünste werden die neuen Roms zerstören
    Die Armen und die Ungläubigen werden trotz der Legionen die verlassenen Reichtümer plündern

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird die Sonne die Erde verbrennen
    Die Luft wird nicht mehr vor Feuer schützen
    Sie wird nur noch ein löchriger Vorhang sein
    Und das brennende Licht wird Haut und Augen verzehren
    Das Meer wird aufschäumen wie kochendes Wasser
    Die Städte und Flüsse werden begraben werden
    Ganze Kontinente werden verschwinden
    Die Menschen werden sich auf Anhöhen flüchten
    Und sie werden beginnen wiederaufzubauen und vergessen, was geschehen ist

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden die Menschen Trugbilder zum Leben erwecken können
    Die Sinne werden getäuscht werden, und sie meinen zu berühren, was gar nicht ist
    Sie werden Wege beschreiten, die nur die Augen sehen können
    Und der Traum wird so Wirklichkeit werden
    Doch der Mensch wird nicht mehr unterscheiden können zwischen dem, was ist, und dem, was nicht ist
    Er wird sich in falschen Labyrinthen verlieren
    Jene, welche die Trugbilder zum Leben erwecken können
    werden mit dem gutgläubigen Menschen ihr Spiel treiben und ihn betrügen
    Und viele Menschen werden zu unterwürfigen Hunden

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden die Tiere, die Noah in seine Arche aufgenommen hat
    nicht mehr in den Händen der Arche sein
    Der die Tiere nach seinem Willen verändert hat
    Und wer wird sich um ihr nicht enden wollendes Leid kümmern
    Der Mensch wird jedes Lebewesen so gestalten, wie es ihm gefällt
    Und er wird unzählige davon getötet haben
    Was wird aus dem Menschen werden, der die Gesetze des Lebens verändert hat
    Der aus dem lebenden Tier einen Lehmklumpen machte
    Wird er das Ebenbild Gottes oder das Kind des Teufels sein

    Fortsetzung folgt...​
     
  4. Lazarus

    Lazarus Mitglied

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    37
    Die Prophezeihungen des Johannes von Jerusalem (Teil 2)

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Muss man um das Kind des Menschen Angst haben
    Gift und Hoffnungslosigkeit werden auf es lauern
    Man wird es nur für sich wünschen und nicht um seinetwillen oder für das Leben
    Es wird gehetzt werden, und manchmal wird man seinen Körper verkaufen
    Doch selbst jener, welcher von den Seinen beschützt wird
    Wird bedroht sein, einen toten Geist zu haben
    Er wird im Spiel und im Trugbild leben
    Das ihn führen wird, denn er hat keinen Meister mehr
    Niemand hat ihn gelehrt, zu hoffen und zu handeln

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird sich der Mensch für Gott halten, obwohl er nicht mehr sein wird als bei seiner Geburt
    Er wird immer zuschlagen, überwältigt von Wut und Eifersucht
    Doch sein Arm wird stark sein durch die Macht, die er ergriffen hat
    Als blinder Prometheus wird er alles um sich herum zerstören können
    Er wird in seiner Seele ein Zwerg bleiben und die Kräfte eines Riesen besitzen
    Er wird mit Riesenschritten voranschreiten und nicht wissen, welchen Weg er nehmen soll
    Sein Kopf wird schwer von Wissen sein
    Doch er wird nicht wissen, warum er lebt und stirbt
    Er wird wie seit jeher der Verrückte sein, der mit den Armen fuchtelt, oder das Kind, das wimmert

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden ganze Landstriche Kriegsbeute sein
    Jenseits des römischen Limes und selbst auf dem alten Reichgebiet
    Die Menschen derselben Städte werden sich gegenseitig die Kehlen durchschneiden
    Hier wird Krieg herrschen zwischen Stämmen und dort zwischen Gläubigen
    Die Juden und die Sarazenen werden nicht aufhören, sich zu bekriegen
    Und die Erde Christi wird ihr Schlachtfeld sein
    Doch die Ungläubigen werden überall die Reinheit ihres Glaubens verteidigen wollen
    Und es werden ihnen nur Zweifel und Macht gegenüberstehen
    Während der Tod überall voranschreitet wie die Standarte der neuen Zeit

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden viele Menschen vom menschlichen Leben ausgeschlossen sein
    Sie werden keine Rechte, kein Dach und kein Brot haben
    Sie werden nackt sein und nur noch ihren Körper haben zum Verkaufen
    Man wird sie verstoßen weit weg von den Türmen des Überflusses zu Babylon
    Sie werden bedrohlich knurren in Schuld
    Sie werden ganze Landstriche besetzen und sich vermehren
    Sie werden die Weissagung von der Vergeltung hören
    Und sie werden die hochmütigen Türme stürmen
    Die Zeiten der Invasion der Ungläubigen werden gekommen sein

    ***

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird der Mensch in ein undurchdringliches Labyrinth eingetreten sein
    Er wird Angst haben und die Augen schließen, denn er wird nicht mehr sehen können
    Er wird voller Argwohn sein und bei jedem Schritt Furcht empfinden
    Doch er wird vorwärtsgetrieben, denn es wird ihm keine Rast gewährt werden
    Die Stimme der Kassandra aber wird laut und stark sein
    Er wird sie nicht hören
    Denn er will immer mehr besitzen, und sein Kopf wird sich in Trugbildern verlieren
    Jene, die seine Meister sein werden, werden ihn betrügen
    Und es wird nur mehr schlechte Hirten geben

    ***

    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Werden die Menschen endlich die Augen geöffnet haben
    Sie werden nicht mehr in ihren Köpfen und ihren Städten gefangen sein
    Sie werden von einem Ende der Erde zum anderen sehen und einander verstehen können
    Sie werden wissen, dass, was den einen schlägt, den anderen verletzt
    Die Menschen werden einen einzigen großen Körper bilden
    Von dem jeder von ihnen ein winziger Teil ist
    Gemeinsam werden sie das Herz sein
    Und es wird eine Sprache geben, die von allen gesprochen wird
    Und so wird es endlich geboren werden, das große Menschliche

    ***

    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Wird der Mensch den Himmel erobert haben
    Er wird Sterne schaffen im großen, dunklen blauen Meer
    Und er wird auf diesem glänzenden Schiff reisen
    Als neuer Odysseus, Freund der Sonne, auf die himmlische Odyssee gehen
    Doch er wird auch der Herr des Wassers sein
    Er wird große Wasserstädte bauen
    Die sich von den Früchten des Meeres ernähren
    Er wird so an allen Orten der großen Domäne wohnen
    Und nichts wird ihm verboten sein

    ***

    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Werden sich die Menschen unter Wasser bewegen können
    Ihr Körper wird neu sein, und sie werden Fische sein
    Und einige werden höher fliegen als die Vögel
    Als ob der Stein nicht zur Erde fiele
    Sie werden miteinander kommunizieren
    Denn ihr Geist wird so offen sein, dass er alle Botschaften aufnehmen kann
    Und Träume werden sie miteinander teilen
    Und sie werden so lange leben wie der älteste unter den Menschen
    Jener von dem die Heiligen Bücher sprechen

    ***

    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Wird der Mensch den Geist aller Dinge kennen
    Den Stein oder das Wasser, den Körper des Tieres oder den Blick eines anderen
    Er wird die Geheimnisse durchdringen, welche die alten Götter hüteten
    Und er wird ein Tor nach dem anderen aufstoßen zu dem Labyrinth des neuen Lebens
    Er wird schaffen, kraftvoll und sprudelnd wie eine Quelle
    Er wird alle Menschen das Wissen lehren
    Und die Kinder werden die Erde und den Himmel besser kennen als irgend jemand vor ihnen
    Und der menschliche Körper wird größer und gewandter sein
    Und sein Geist wird alle Dinge umgeben und sie besitzen

    ***

    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Wird der Mann nicht mehr der einzige Herr sein, denn die Frau wird kommen, um das Zepter zu ergreifen
    Sie wird die große Herrin zukünftiger Zeiten sein
    Und was sie denkt, wird sie den Männer aufzwingen
    Sie wird die Mutter dieses Jahrtausends sein, das nach dem Jahrtausend kommt
    Sie wird die milde Süße einer Mutter verströmen nach den Tagen des Teufels
    Sie wird die Schönheit sein nach den hässlichen Zeiten der Ungläubigen
    Das Jahrtausend, das nach diesem Jahrtausend kommt, wird sich in eine leichte Zeit verwandeln
    Es wird geliebt und geteilt und geträumt, und Träume werden wahr gemacht werden

    ***

    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Wird es für den Menschen eine zweite Geburt geben
    Der Geist wird sich der Masse der Menschen bemächtigen
    Die eins sind in der Brüderlichkeit
    Dann wird das Ende der Zeiten der Ungläubigen verkündet
    Es wird die Zeit einer neuen Stärke im Glauben sein
    Nach den schwarzen Tagen am Beginn des Jahrtausends, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden die glücklichen Tage beginnen
    Der Mensch wird den Weg der Menschen wiederfinden
    Und die Erde wird ihre Ordnung wiederhaben

    ***

    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Werden Wege von einem Ende der Erde und des Himmels zum anderen führen
    Die Wälder werden wieder dicht sein
    Und die Wüsten werden bewässert werden
    Die Wasser werden wieder rein sein
    Die Erde wird wie ein Garten sein
    Der Mensch wird auf alles achten, was lebt
    Er wird reinigen, was er beschmutzt hat
    Er wird die ganze Erde als seine Heimat ansehen
    Und er wird mit Weisheit an das Morgen denken

    ***

    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Wird jeder sein wie ein gleichmäßiger Schritt
    Man wird alles über die Welt und seinen Körper wissen
    Krankheiten werden geheilt werden, bevor sie auftreten
    Jeder wird sein eigener Heiler und der anderer sein
    Man wird verstanden haben, dass man helfen muss, um aufrechtzuerhalten
    Und der Mensch wird nach den Zeiten der Verschlossenheit und des Geizes sein Herz
    Und seine Börse den Besitzlosen öffnen
    Er wird sich als Hüter der menschlichen Ordnung verstehen
    Und so wird endlich eine neue Zeit anbrechen

    ***

    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Wird der Mensch gelernt haben, zu geben und zu teilen
    Die bitteren Tage der Einsamkeit werden vorbei sein
    Er wird von neuem an den Geist glauben
    Und die Ungläubigen werden alles anerkannt haben
    Doch was wird nach den Kriegen und Feuersbrünsten geschehen
    Es wird aus den verkohlten Trümmern der Türme von Babel erstehen
    Und eine eiserne Faust wird nötig sein damit Ordnung in das Chaos kommt
    Und der Mensch den rechten Weg wieder findet

    ***

    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Wird der Mensch wissen, dass alle Lebewesen Träger des Lichts sind
    Und das sie Geschöpfe sind, die Respekt verlangen
    Er wird neue Städte gründen
    Im Himmel, auf der Erde und auf dem Meer
    Er wird sich erinnern an das, was einst war
    Und er wird zu deuten wissen, was sein wird
    Er wird keine Angst mehr haben vor seinem eigenen Tod
    Denn er wird mehrere Leben in seinem Leben gelebt haben
    Und er wird wissen, dass das Licht niemals erlöschen wird​

    Ich sehe und ich weiss. Meine Augen entdecken den Himmel, was sein wird, und ich durchmesse die Zeit mit einem Schritt. Eine Hand führt mich an den Ort, den ihr nicht seht und von dem ihr nichts wisst. Tausend Jahre werden vorbeigezogen sein, und Jerusalem wird nicht mehr die Stadt der Kreuzritter Christi sein. Der Sand wird die Mauern unserer Burgen, unserer Waffen und Gebeine unter seinen Körpern begraben haben. Er wird unsere Stimmen und unsere Gebete erstickt haben. Die Christen, die als Pilger von weither kommen, dorthin, wo einst ihr Gesetz und ihr Glaube war, werden sich nicht mehr zum Grabe und zu den Reliquien wagen, nur noch in Begleitung jüdischer Ritter, die ihr Königreich und ihren Tempel hier haben, als ob Christus niemals am Kreuz gelitten hätte. Es wird eine riesige Schar von Ungläubigen geben, die sich überall ausbreiten, und ihr Glaube wird wie ein Schlag des Tamburins vom einen Ende der Welt zum anderen widerhallen. Ich sehe die gewaltige Erde. Kontinente, die Herodot in seinen Träumen nicht benennen konnte, werden dazukommen, jenseits der großen Wälder, von denen Tacitus sprach, und weit weg am Ende der grenzenlosen Meere, die hinter den Säulen des Herkules beginnen. Tausend Jahre werden vergangen sein seit der Zeit, in der wir leben, und die Lehen werden sich überall zu großen Reichen und riesigen Imperien vereinigt haben. Kriege, so zahlreich wie die Glieder der Kettenhemden, welche die Ordensritter tragen, werden einander überlagern und die Reiche und Imperien stürzen, um neue zu schaffen. Und die Leibeigenen, die Bauern, die Armen ohne Feuer werden tausendmal den Aufstand geprobt, Ernten, Burgen und Städte angezündet haben, bis man ihnen bei lebendigem Leib die Haut abzieht und die Überlebenden zwingt, in ihre Schlupfwinkel zurückzukehren. Sie werden wähnen, dass sie Könige seien. Tausend Jahre werden vergangen sein, und der Mensch wird die Tiefe der Meere und des Himmels erobert haben, und er wird wie ein Stern am Firmament sein. Er wird die Kraft der Sonne gewonnen haben und sich für Gott halten und auf der gewaltigen Erde tausend babylonische Türme bauen. Er wird Mauern errichtet haben auf den Ruinen derer welche die römischen Kaiser einst bauten, und sie werden ein weiteres Mal die Legionen von den Barbarenhorden trennen. Jenseits der großen Wälder wird es ein Reich geben. Wenn die Mauern zusammenbrechen, wird das Reich nur noch schlammiges Wasser sein. Die Völker werden sich ein weiteres Mal vermischen. Dann wird das Jahrtausend beginnen, das nach dem Jahrtausend kommt. Ich sehe, und ich weiss, was sein wird. Ich bin der Schreiber. Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt, wird der Mensch vor dem dunklen Eingang zu einem undurchdringlichen Labyrinth stehen. Und in der Tiefe dieser Nacht, in die er eintreten wird, sehe ich die roten Augen des Minotaurus. Hüte Dich vor seiner grausamen Wut, Du, der Du in dem Jahrtausend lebst, das nach dem Jahrtausend kommt.

    Stand: nicht bekannt
    Von: Raziel
     
  5. whiterabbit

    whiterabbit Guest

    viele prophezeiungen zielen darauf ab unseren willen und somit energie für ihre zwecke zu missbrauchen. jeder wille wird astral realität. z.b. denke ich an ein haus, entsteht auf einer anderen (jenseitigen) ebene ein haus. denken dieses nun viele menschen verdichtet sich dieser gedanke bis diese prophezeiung realität annimmt. was auch oftmals beabsichtigt wird...
     
  6. Lazarus

    Lazarus Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2005
    Beiträge:
    37
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    Da muss ich Dir recht geben, whiterabbit.

    Im Übrigen wollte ich für die Admins noch hinzufügen, dass alle Themen und Postings von mir, deren Urheber andere Namen tragen, auch von anderen Urhebern sind. Ich kann hierbei aber mit reinem Gewissen beruhigen, dass wir uns seit langen Jahren kennen und ich die nachweisbare Erlaubnis zur Weiterverarbeitung ihrer Informationen habe. (Sinst würde ich das nicht tun.)

    Seyla,

    Balance
     
  7. Kangiska

    Kangiska Guest

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    Hallo Whiterabbit,

    Das sehe ich ähnlich.

    Wie heisst doch diese wunderschöne Wort: Selffulfilling prophecies ;)

    Gruss


    Kangiska
     
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