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Probleme mit/nach Aufstellung

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von seelchen, 20. April 2004.

  1. seelchen

    seelchen Guest

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    Hallo :)

    Bin durch Zu-fall auf diese wunderbare Seite gekommen und hoffe, dass mir jemand einen Rat geben kann.

    Ich habe vor ca. 1 1/2 Monaten eine Familienaufstellung gemacht, Beweggrund war, dass ich von Kindesbeinen spürte, dass "etwas nicht stimmt" aber weder Gefühle und so noch Ursprung zuordnen konnte. Seit ich mich erinnern kann litt ich an Alpträumen, Angstzuständen, regelrechten Panikattacken, die sich erst legten als ich in die Pupertät kam. Ich hatte bislang in 11 Jahren 6 epileptische Anfälle wobei hier auch Jahre dazwischen lagen (allerdings der schweren Art) ohne körperliche Ursache. Dazu kommt eine Antriebslosigkeit, Müdigkeit die mich veranlasste endlich nachzuforschen.

    Bei der Aufstellung kam nun heraus, dass ich eine Schuld, die ursprünglich meinem Vater gehört übernommen habe (äussert sich auch durch die Epilepsie) quasi nach dem Motto "lieber ich als Du". Zusätzlich würde es ihn unbewusst zu seinen 2 toten Geschwistern (bereits im Babyalter verstorben) hinziehen und auch das kam zu mir, sprich seine Schwester stellte sich neben mich. Ich hatte seit jeher das Gefühl, dass da jemand ist. Gesamt gesehen scheine ich in so starken Verstrickungen zu stehen, dass mir zu einer weiteren geraten wurde.

    Das mit der Schwester liess sich zwar auflösen (in mir ist es noch nicht weg), ersteres aber nicht, sprich sowohl meine Stellvertreterin als auch ich konnten die Schuld nicht an meinen Vater geben und innerlich schaffe ich das jetzt auch nicht. Plötzlich tauchen wieder Panikattacken, fast Todesangst auf (für ihn zu gehen - höhere Macht), sodass es mir viel Kraft raubt.

    Zudem kommt dass ich generell eine sehr sensible Seele bin, vieles spüre, wahrnehme was über "normal" hinausgeht, sodass ich das ev. noch bewusster erlebe und da ich derzeit keinen recht Weg sehe, hadere ich mit meinem Leben.

    Vielleicht kann mir hier jemand mit seiner Erfahrung weiterhelfen, bin euch schon jetzt dankbar! :)

    Ein Seelchen :)
     
  2. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Liebes Seelchen,

    (der Name allein schon!) ich habe deine Worte gelesen und sie zeigen mir: da ist soooo viel Liebe zu deinem Vater. Sooo unendlich viel: "Ich tue alles für dich. lieber Papi", lese ich dauernd zwischen den Zeilen. Alles tust du - sogar bei den Toten leben.

    Diese Liebe muss gewürdigt werden und gesehen. Offenbar hat da jemand zu schnell auf die Lösung geschaut...

    Wollte der Aufsteller/die Aufstellerin dich retten?

    Leiden ist viel leichter als Lösen. Das zeigst du uns hier. Lösen wäre für dich möglicherweise wie ein Verrat an deinem Papi.

    Auch das muss geachtet werden und darf sein.

    Ich achte deine große Vaterliebe.

    Morgen schreibe ich vieleicht noch was dazu. Heute kommen mir keine sonstigen "erleuchteten" Gedanken mehr dazu... Sorry. Bin unfit im Moment. Aber es rührte mich an und da dachte ich: schreibste noch schnell was.

    Alles Gute und achte deine große Liebe
    Christoph
     
  3. Tiana

    Tiana Guest

    Hallo Ihr beiden,
    alle Hilfe in Lebensfragen in Ehren, aber nach den letzten Erkenntnissen zur Familienstellung nach Hellinger ist diese nichts für Hilfensuchende.
    Der selbsternannte GURU der Familienstellung ist wohl auf Grund seiner Überheblichkeit ins Absurde abgerutscht.
    Jetzt hat er ein neues Buch veröffentlicht, in welchem er sich auf einen fiktiven Dialog mit Adolf Hitler einläßt.Er verzeiht ihm!
    Hellinger wohnt übrigens ind Hitler`s ehemaliger Villa in Berchdesgaden.Ist das nicht bedenkenswert?
    Seelchen ist nicht die Einzige, welche seelische Probleme nach einer Familienaufstellung hat.
    Bitte hinterfragt diese Theorien und nehmt sie nicht bedingungslos hin.
    So mancher Theoretiker der vergangenen Zeit hat Menschen ins Bodenlose gleiten lassen.
    Mag man auch ein glühender Verehrer von Hellinger sein, er ist kein Psychiater oder Messias.
    Natürlich werden von der Wissenschaft neue psychologische Theorien und Praktiken angezweifelt, aber Hellinger`s Prkatiken sind für mich wirklich nicht nachvollziehbar.
    Wie kann ein in der Kindheit missbrauchter Mensch seinem Peiniger verzeihen?
    Irgendwo ist eine Grenze und die mag auch Bert Hellinger nicht durchbrechen!
    Bitte verzeiht mir meine barsche Meinung, aber ich denke, es ist gefährlich , jedem selbsternannten Heiler auf den Leim zu gehen!
    Viel Licht und Liebe, Tiana :angry2:
     
  4. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    ich denke, es ist auch verantwortungslos, sattsam bekannte vorurteile, halb- und fehlinformationen einfach wiederzukäuen und unreflektiert ins forum zu k... also ich meine jenen vorgang, bei dem unverdautes wieder durch krampfartige konvulsionen der speiseröhre nach draußen...

    tiana, nur weil eine aufstellung nicht beim allerersten mal ein wunder gewirkt hat, soll die methode gefährlich sein? seelchen hat eine lange leidensgeschichte mit zahlreichen anderen (und wohl vielen "klassischen", "anerkannten" therapieversuchen) hinter sich... was hat es gebracht?

    ich bin gern bereit, tiana, mit dir ineinem anderen thread über ein paar missverständnisse in puncto systemisches familienstellen zu reden - eines davon ist, dass das eine hellinger-sache wäre. er hat sehr viel dafür getan, aber es gibt vor ihm und nach ihm wertvolle arbeit, die in diesem metier geleistet wurde, praktische und theoretische, und dein statement zeigt lediglich, dass dein urteil auf äußerst lückenhaftem wissen beruht. es wäre also zu entscheiden, ob du über die methodische der systemischen aufstellungen herziehen willst oder über die person bert hellingers ... beides ist nicht deckungsgleich.

    zu hellinger und deinem unverständnis, wie man sowohl eltern als auch hitler "verzeihen" könne... wenn du in deinem abschiedsgruß viel licht und liebe wünschst, kannst du auch das vergangene, in das wir alle in vielen zwiebelschalen verstrickt sind, mit licht und liebe ansehen und annehmen (und das ist etwas anderes als verzeihen... verzeihen ist die arroganz eines menschen, der zuvor geurteilt hat). wenn du das nicht kannst, halte ich licht und liebe für eine phrase.

    wie gesagt, ein anderer thread, wenn es dich interessiert. hier geht es um seelchen und ihren prozess, der in keiner weise dadurch gefördert wird, dass du dich aufspielst.

    mit ziemlichem ärger,

    jake
     
  5. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Liebe Tiana,

    ich möchte dir zu deinem Beitrag ein paar Fragen stellen und zu der einen oder anderen Behauptung etwas sagen.

    Wer genau hat auf welche Weise und aufgrund welcher Daten/Erfahrungen diese "letzten Erkenntnisse" gewonnen? Um welche "Erkenntnisse" genau handelt es sich dabei?

    Wo bzw. wann genau hat sich Bert Hellinger als "Guru" ernannt? Meines Wissens ist Bert Hellinger der erfinder des phänomenologischen Familienstellens und einiger wqeiterer Methoden, die sich als überaus nützlich erwiesen haben - zumindest nach meiner persönlichen Erfahrung und der vieler anderer.

    Wem gegenüber hat Hellinger sich wie genau "überheblich" geäussert?

    Ich persönlich kenne keine Äusserungen von ihm, die ich als übetheblich einordnen würde.

    Leider kenne ich diese neue Buch noch nicht, kann mir aber - so wie ich ihn zumindest bis jetzt kenne - mir kaum vorstellen, dass er irgendjemandem "verzeiht". Nach bisheriger mir bekannter Ansicht hellingers ist es nicht gemäß, jemandem zu verzeihen, weil das einen Eingriff in sein Schicksal und damit eine überhebliche Anmaßung darstellt. Ich werde mir sein neues Buch heute noch kaufen. Welches von den vielen neuen meinst du genau, bitte?

    M.W. ist dies eine Falschinformation. Nach den Gerüchten, die ich in den letzten Tagen erfuhr, handelt es sich keineswegs um "Hilters Villa". Die ist nämlich das "Adlernest" auf dem Obersaozberg und im Bseitz der Amerikaner. Sie ist heute ein Museum, meine ich.

    Allerdings hörte ich gerüchte, Helinger wohne jetzt in der ehemaligen "Reichslanzlei" im Ort selbst. Und wenn dem denn so ist, dann ist das nicht der schlechteste Platz, um zu zeigen: alle Sein sind in meinem Herzen undaben dort einen Platz. Wnn von diesem Haus nun Gutes ausgeht, dann ist das doch nicht das Schlechteste - vielleicht eine Art Ausgleich.

    Allerdings weiß ich nicht, was seine Motivationen dazu sind. Marketingtechnisch ist das vielliecht keine so gute Idee gewesen... Aber jeder soll da leben, wo er mag. Ich würde da nicht leben wollen, mische mich aber auch nicht ein. Was geht es mich an wo B.H. wohnen mag?

    Wen genau kennst du, der oder die ebenfalls Probleme dieser Art hat? Über den möglichen Hintergrund von Seelchens Problemen damit habe ich bereits etwas geschrieben.

    Ich selbst kenne durchaus Leute, die mit den Fakten ihres Lebens zunächst einmal ein Problem hatten - z.B. wo es um die eigene Verantwortung und deren Übernahme ging. Allerdings kenne ich keinen einzigen, der erst durch eine Aufstellung Probleme bekommen hätte. Keinen.

    Daher bin ich durchaus an wahren Berichten und der Erforschung solcher Fälle und was da tatsächlich geschehen ist, interessiert.

    Das finde ich eine gute Idee! Und bitte tut das auch mit den Ideen und Vorstellungen der Kritiker und selbsternannten Retter der Nation.

    Welcher genau ist das und wie gestaltete sich für wen genau das Bodenlose?

    Richtig! Und niemand - ausser den Rettern der Nation - hat ihn je so bezeichnet. Am wenigsten er selbst. Bert Hellinger ist tatsächlich kein Psychiater und schon gar kein Messias! Gegen letztere Bezeichnung würde er sich vermutlich auch vehement wehren! Allerdigns ist Hellinger durchaus ausgebildeter Psychoanalytiker und hatte bis zum Zeitpunkt, wo er sie zurückgegeben hat, weil er keine therapeutische Einzelarbeit mehr machen wollte, eine Kassenzulassung für große Psychotherapie.

    Beides kann ich nachvollziehen. Vermutlich hast du noch keine Aufstellungserfahrung? Ich persönlich hatte anfangs auch große Vorbehalte, wurde aber dann durch den Erfolg meiner eigenen Aufstellungen überzeugt und kann sie heute - so glaube ich - in dem was sie können oder nicht können, einigermaßen realistsich einschätzen. Aufstellungen sind keinesqwegs ein Allheilmittel! Und wer glaubt, er lässt das mal einen Aufsteller mache, dass sein Leben jetzt so läuft, wie er sich das vorstellt, der hat die falschen Erwartungen. Man muss schon selbst arbeiten an seinem Leben.

    Wo wird das denn gefordert? Ich habe das noch nie erlebt. Über Hellingers Haltung in Bezug auf das Verzeihen habe ich oben schon geschrieben. Und da ich selbst zu der von dir so reißerisch und aufhetzend mit dem Wort "Missbrauch" bezeichneten Gruppe der "Opfer" gehöre, kann ich dir aus meiner eigenen Erfahrung sagen: Ich habe meinem "Peiniger" (wie manipulativ formuliert! So werden die Massen aufgehetzt.) nich verziehen und werde edas auch nicht. Aber ich habe gesheen, was dahinter stand und dass er seine tat aus (wenn auch merkwürdiger) Liebe begangen hat. Ich konnte ihm einen Platz in meinem Herzen geben und auch die Folgen ganz bei ihm lassen. Seither bin ich ganz frei davon.

    Wer genau setzt diese Grenze, woran misst sie sich und wer genau sagt, dass Bert Hellinger sie nicht durchbrechen darf?

    Nein - über das Verzeihen habe ich etwas gesagt. Ich werde nicht in dein Schicksal einzugreifen suchen.

    Natürlich darfst du meinen, was immer du willst. Über das Meinen habe ich unten ja etwas in der Signatur. Udn sicher hast du gute Gründe für dieine Ansichten, die du mir sicher in der Antwort auf meine Fragen darlegen kannst. Und dies Gründe sind sicher aus deiner Sicht absolut berechtigt. Daher interessieren sie mich.

    Was allerdings unverzeihlich ist, das ist, wenn Menschen andere Menschen manipulativ gegen einen, den sie unqualifiziert verteufeln, aufhetzen, damit die für sie die Drecksarbeit der Vernichtung machen sollen. Und ich vermute, du bist solchen Menschen aufgesessen. In letzter Zeit ist es ja Mode geworden, sich derart in der Öffentlichkeit hervorzutun und zu hetzen. Insofern schließe ich mich - vorausgesetzt wir erweitern und setzen statt "Heiler" auch "Retter" oder "Kritiker" - deiner Forderung an:

    Genau!

    Liebe Grüße
    Christoph
     
  6. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

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    15. Januar 2004
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    Danke Jake!

    Hiermit schließe ich mich dem an und schlage vor, du, Tiana, antwortest in einem anderen Thread...

    Liebe Grüße
    Christoph
     
  7. seelchen

    seelchen Guest

    hallo erstmals und danke für die auf-merk-samkeit ;-)

    uiuiui das hat ja eine regelrechte diskussion entfacht, kein problem wenn das hier diskutiert wird, geb gern meinen Senf dazu *g*

    laut möcht ich sagen, ich seh mein Leben nicht als Leidensweg, quatsch, jeder hat seine Meilensteine, der Beweggrund hier zu schreiben war nur, dass ich diesen überwinden möchte und es eines der wenigen Male ist, wo mir Impulse wirklich weiterhelfen könnten. Ich habe keine therapien oder sonstiges gemacht, da ich bislang und vermutlich gerade wegen meiner Sensibilität gut klar kam. In der Norm bin ich eher Ansprechperson für andere, da ich vieles verstehe, fühlen kann, das eine Gabe darstellt, einen wertfreier macht gegenüber allen Menschen und Schicksalen. In jedem anfänglich meist negativen liegt oftmals eine positive essenz, so wie epilept. Anfälle zwar eine enorme psych. Belastung sind (ohnmacht, muskelschmerzen usw.) aber gleichzeitig hatte ich hier auch extrem spirituelle Erlebnisse, die meine Entwicklung antrieben.

    also mal zur Aufklärung, insbesonders für Tiana

    ich habe die Aufstellung bei einer lieben, einfühlsamen und sehr erfahrenen Psycho-Therapeutin gemacht, deren positive Erfolge und Kompetenz weitgehend bekannt ist, ein Punkt der mir klarerweise sehr wichtig war. An ihr oder der Methode (die nicht strikt nach Hellinger sondern erstlinig nach Gefühl erfolgt) gibt es meinerseits keine Kritik zu üben.
    Mein Beweggrund war ja jener, dass ich ein sehr bewusster Mensch bin und es Gefühlszustände gab, die ich meiner Person nicht zuordnen kann, keine Ursache in meinem Leben o. hier und jetzt zu finden waren und wenn man sich klar ist über die Tatsache von unbewussten Vorgängen, kollektiven Bewusstsein usw. dann weiss man auch, dass sich Dinge übertragen können. Gerade die Epilepsie, die Entkrampfung - das heraus-lassen, zeigt, dass etwas feststeckt.
    Mein Vater war immer eine zentrale Person, einerseits wegen der strengen Erziehung (er ist mit den Jahren auch weicher offener geworden), aber auch weil ich wusste "da ist etwas", was sich bestätigte durch Verwandte, die sagten "irgendetwas war früher mal". Letztendlich war wohl etwas mit meinem Opa im Krieg (einige schlimme Dinge weiss ich, doch es gibt etwas dunkles was alle spüren, doch nicht mehr herauszufinden ist)... und mein Vater hätte diese Bürde zu tragen, doch aus dieser tiefen unbewussten Liebe und weil "Ausgleich" etwas ist, was generell in meinem Wesen stark verankert ist, begann ich das Kreuz zu tragen. Ich spürte Menschen immer schon imens und so ist da für mich kein Zweifel, es ist klar.

    Es ist doch auch nicht so, dass ich permanent in einer Depression schwelge, doch es brodelt enorm, nur ist das was schlechtes? Wenn man sich konfrontiert dann weiss man, dass man eine Phase einschreitet die nicht in Harmonie und Fröhlichkeit liegt, sondern man blickt in die eigene Dunkelheit um eben Licht hineinzubringen. Äh, ist das verständlich?

    Mich störrte massiv, dass Du schriebst, dass es mehreren Menschen schlecht geht, ja das ist doch klar, die Wahrheit schmerzt meist anfangs nur verspricht sie ja auch Heil, sofern man will und das will ich... meist lernt man durch Leid am stärksten, die Frage ist nur, wie schaffe ich es nun loszulassen was nicht mir gehört und ihm sein Schicksal zurückzugeben, auch wenn es heisst, dass er ev. seinen toten Geschwistern nachfolgt? Es klingt dramatisch, aber ev. ist es das ja auch.

    Dass Hellinger in seiner Art nicht jedem gefällt ist klar, er ist auch nicht mein Typ, fakt ist, er hat ein Instrument empor gebracht, dass in den richtigen Händen vielen helfen kann Ursachen zu erkennen und somit zu lösen. Weiters glaube ich, jeder Mensch sucht sich schon seinen Weg und wenn man sich selbst gut spürt, führt es einen auch.
    -------------
    Christoph, danke wirklich, ich hab gespürt wie du es mit dem Herzen gelesen und gesehen hast, auch dass ist eine Gabe :) ... ein sehr grosse... und wenngleich es paradox ist, da ich meinen Vater innerlich (äusserlich wagte ich es aufgrund der Autorität nicht) lange ablehnte, jedes Kind hat Liebe für seine Eltern. Es tut gut dich zu lesen ;)

    Jake, yep, ich muss dir zustimmen, verzeihen ist so ein Wort, doch wenn man erkennt und begreift, wenn man versteht, dann ist es möglich, durch die Augen der Liebe. Hitler ist ev. auch ein zu komplexes Thema, denn schliesslich waren viele Menschen beteiligt und er hat nicht jeden einzelnen selbst getötet, es sollte wohl eher der Mahnfinger sein, dass jeder zu sich selbst geht und weiss was er ist, um Fremdeinflüsse differenzieren zu können. Gelle *g*... doch wer das schafft hier zu verzeihen ist sicherlich spirituell sehr weit.

    :)

    :danke:

    das seelchen (keine sorge bin schon eine ganze *g* aber da so ein weicher mensch trifft es das eher christoph *g*)
     
  8. AlphaWölfin

    AlphaWölfin Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2004
    Beiträge:
    57
    Hellinger ist nicht der"Erfinder" von Familienaufstellung!!!

    Moreno war der erste der diese Methode erarbeitet hat,
    und das auf seriöse Art und Weise. :maus:
     
  9. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Graz
    moreno hat die methode des psychodrama entwickelt, die in ihren auswirkungen auf das systemische stellen gerade von kibed/sparrer gewürdigt wurde. systemisches denken ist moreno hingegen fremd. virginia satir hat familienskulpturen gestellt, systemisches arbeiten hat viele wurzeln... hellinger hat vieles zusammengefasst und vieles in unvergleichlicher weise auf den punkt gebracht. auf www.syst.info beschreibt matthias varga von kibed sehr redlich die vielen wurzeln, die das systemische stellen hat...

    was hellinger neu und sehr verdienstvoll eingebracht hat, war, die systemischen verstrickugnen als "ordnungen der liebe" zu sehen und zu behandeln. damit ist viel krieg aus der therapeutischen arbeit genommen worden... dazu die (aus chassidischen wurzeln genährte) anschauung von schuld als schuldigkeit, die abgetragen und ausgeglichen werden kann - das ermöglicht lösungen über generationen hinweg. nur zwei beispiele... dagegen ist ein kissen, auf das eingedroschen wird, ein bisserl lächerlich...

    alles liebe, jake
     
  10. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

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    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
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    @ Seelchen:

    Ach, Seelchen,

    das tut gut, so ein Lob! Fast ein bisschen so: :kiss4:

    Tut mir heute gut, wo ich irgendwie einen gebrauchten Tag erwischt habe...

    Lass dir einfach noch ein wenig Zeit. Es ist erst wenige Wochen her. Aufstellungen entfalten ihre Wirkung in einem Zeitraum bis zu 2 Jahren.

    Und wenn du mehrfach verstrickt warst/bist, dann lohnt sich in einem halben Jahr eine weitere. Aber lass dir Zeit und vertrau mal der Seele.

    Liebe Grüße
    Christoph


    @AlphaWölfin

    Ja, so spielen sie sich gerne auf und usurpieren den Erfolg anderer. Selig sin die Neidischen...

    Leider irrst du völlig. Ich habe mich im Studium vor langer Zeit Psychodrama ausgiebig beschäftigt. Und ich habe mich seit Jahren ausgiebig mit Aufstellungen beschäftigt. Sorry - aber wer so etwas behauptet, der hat weder vom Einen noch vom Anderen einen Schimmer.

    Allerdings haben sich viele Psychodramatiker derzeit an den erfolgreichen Zug des Familienstellen angehängt. Klar alles ist dasselbe: ein Trabi ist dasselbe wie ein Porsche. Deshalb haben die in der DDR auch Porsches gebaut. Ja, nee, is klar.

    Die einzige Übereinstimmung zwischen Psychodrama und Familienstellen ist, dass mehrere Leute in Rollen stehen. Ansonsten - sorry - gibt es definitif keine. Es sind zwei Methoden, die auf völlig unterschiedliche weise und auf gänzlich unterschiedlichen Ebenen wirken. Und das Psychodrama sei hier ausdrücklich in seinen Möglichkeiten auf der entsprechenden Ebene gewürdigt.

    Sehr wohl gibt es Aufsteller die den Unterschied nicht begriffen haben - das habe ich schon erlebt. Und das sind dann Aufstellungen ohne Kraft. Ich halte nichts davon aber wer so arbeiten möchte - gut.

    Als NLPler habe ich mich natürlich auch mit Virgnia Satir beschäftigt. Auch ihre methode der Skulpturen mag eine der Wurzeln gewesen sein. Das wird übrigens von Bert Hellinger auch ausdrücklich gewürdigt. Deswegen war sie aber noch lange nicht die Mutter der Aufstellungen. Phänomenologisches Familienstellen (vielleicht auch im Unterschied zum konstrukltivistischen Aufstellen nach Sparrer/v. Kibéd) ist etwas völlig anderes, als die Arbeit Virginia Satirs.

    Diese Methoden in einen Topf zu werfen achtet weder Moreno noch Satir, finde ich. Sie haben - ebenso wie Bert Hellinger - ihren eigenen beosnderen Platz verdient!

    Achtungsvolle Grüße
    Christoph



    @ Tiara

    "Keine Kritik?" Na? das ist doch der Beweis, dass sie geschädigt (oder gehirngewaschen?) ist, oder? ;)

    Übrigens: die Aufstellerin hat nach eigenem Gutdünken gearbeitet. Also hat es schon gar keinen Sinn, Bert Hellinger die Verantwortung für (zudem erfundene und angedichtete "Schäden", die es offensichtlich nicht gab) in die Schuhe zu schieben, oder?

    Zu den Möglichkeiten eines Therapeuten, einem Klienten zu schaden hat sich Hellinger bereits in einem Interview auf NDR VIER im Jahre 2001:

    Seelchen zeigt, wie sehr dies stimmt.

    Gruß
    Christoph
     
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