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Probleme mit depressiver Schwiegermutter

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von groovehunter, 9. August 2006.

  1. groovehunter

    groovehunter Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2004
    Beiträge:
    388
    Ort:
    Augsburg
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    Hi Leute
    Muß mich mal eben ausheulen und vielleicht habts ihr ja auch nen Rat.
    Die Mutter meiner Freundin ist lange Jahre schizoid-depressiv, was sich so in Phasen zeigt: erst depressiv, dann agressiv+böse und dann wieder bißchen manisch und gut gelaunt und wiedergutmachend (mit Geld). Meine Freundin ist da erst so am Beginn da sich abzugrenzen und ich muß da ganz schön anschieben, daß da was vorwärts geht.

    Aktuelles Problem ist, daß die Mutter ein Haus für ihre Tochter gebaut hatte vor acht Jahren, damals hats nicht geklappt mit dem Einzug weil ihr damaliger Mann auch Probleme hatte mit ihr und vom Hin-und Her dann auch die Schnauze voll.
    Das Haus war nun die Jahre an Fremde vermietet, diese sind nun seit April raus.

    Nun stehts für uns an. (zwei ältere Kinder, zwei junge, gemeinsam) Was von Anfang an schon doof war, daß die Mutter gar nicht es mir mitangeboten hat, sondern alles über meine Freundin lief. Wir haben den Dachausbau geplant (mit Geldern meines Vaters übrigens). Die Mutter war in der depro-Phase ("Macht Ihr nur, ist schon ok"). Eines Tages aber kam sie zu uns und wollte wissen was wir nun geplant haben. Hat sich voll eingemischt. Ich hab gesagt, ich kanns ihr schon gern kurz erklären, bin aber aufm Sprung in die Arbeit. Naja, so kam es wie es kommen mußte. Sie hat sich voll eingemischt und bei Fragen ob man gleich ein Bad ins Dach baut oder nicht, hab ich dann meine Ansicht kundgetan, daß ich meine Wohnangelegenheiten immer nur auf 2-3 Jahre sehe (zur Erklärung für Euch: weil ich vom Ausland träume und das für uns plane). Da kam dann ihr Ego massiv und böse durch und es wurde klar wie sie ihre Tochter sieht und daß ich ja nur ein Mann bin, der nur nimmt von der Tochter "Meine Tochter wird dort länger wohnen!" und so ähnlich ging das dann.

    Ja ich muß noch hinzufügen, daß sie schizoide Anfälle hat, daß ihr alle was Böses wollen. Paranoia sag ich da salopp dazu, weiß nicht ob das klinisch so genannt wird. Übel halt sowas.

    Wir hatten halt dann Streit und dann kam auf das sie den Vertrag nur mit ihrer Tochter machen will und das kam mir spanisch, weil sie so drauf ist, daß sie sich bei uns auch ganz schön einnisten kann und im Falle eines Streits hätte ich dann schon gern das Recht sie rauszuwerfen. Also hab ich meiner Freundin gesagt, sie solle ihr nahelegen bzw als Bedingung machen, daß ich auch als Mieter im Vertrag bin.

    Tja, meine Freundin wurde schwach und hat alleine unterschrieben.
    Klar hab ich sie zur Sau gemacht deswegen und sie war kleinlaut.

    Mittlerweile haben wir auch einige andere Häuser angeschaut, ich hatte annonciert und meine Freundin ist auch ganz offen, was anderes zu nehmen (oder vielleicht ist dieses Problem so tiefliegend, daß ihr Bewußtsein es ausblenden kann und es nur so scheint als wäre sie offen!?)
    Jedenfalls hat sich erst in den letzten Tagen nun zwischen uns so ein komischer Arbeits-kompromiß gebildet, daß wir nun also in das Haus einziehen und sie sieht zu entweder daß ich noch in den Vetrag reinkomme, oder/und daß falls die Mutter mich anzickt, daß sie ihre nahelegt zu gehen wenn sie da ist sprich sie rausschmeißt und daß sie auch weiter an ihrer Beziehung und dem Problem arbeiten (sie waren gemeinsam bei der psychologin der Mutter, das war kurz vor Vertragsunterzeichnung und nach meinem Streit, die Psychologin wollte die Tochter mal kennenlernen - sehr gut - und es war auch förderlich).

    Aber ich komme mir nun sehr bescheuert vor. Ist so ein abgekartetes Spiel. Ich fühl mich schlicht wie'n Arsch.

    Da heißt es einerseits immer: "Du mußt Deine Familie ernähren, mußt Ihnen Sicherheit bieten!" weil ich halt mein Vertrauen in die Welt lebe und mich nicht für nen Job zum Deppen mache sondern an mein Geschäft glaube, was erst am entstehen ist.
    Aber dann soll mir nicht mal ein Mietvertrag gegeben werden, so daß meine Grundexistenz gesichert ist!
    Ist schon ne Doppelmoral ey.

    Ich lebe seit Anfang an (vier Jahre sind wir zusammen) immer mit der Haltung meiner Freundin und ihrer Mutter gegenüber, daß wir alle zusammengehören und daß man die Mutter aufs ganze Leben hin miteinbeziehen muß und will und stärke den Glauben, auch in meiner Freundin, daß sie mit ihrer Mutter immer besser auskommen wird. Oft habe ich sie beraten, daß sie nicht ins Gegenpol ausschlägt und ihre Mutter monatelang ignoriert und so.
    Die Mutter war (mir) immer willkommen und konnte sich bei uns reinhocken aufn Kaffee wenns ihr schlecht ging.

    Wir hatten schonmal nen krassen Streit, da wuchs dann Gras drüber.
    Geklärt wird da nix bei diesem depressiven Stadium.
    Das sind dreißig Jahre alte Verletzungen, von ihrem Ex-Mann und der ganzen Familie die bös über sie gelästert haben. Darauf ist sie hängengeblieben.

    Es wird mal Zeit für ne Heilung, sag ich mal!!
    Hallihallo!
    hahaha!! jaja, so bin ich drauf; man muß sich mal seinen Agressionen stellen und sie zulassen. (Und ich glaube an Heilung, ja ich weiß daß es möglich ist, wenn die psycho-typen die Patienten nicht in Abhängigkeit halten und die neue Psychologin scheint gut zu sein.)

    Ok jetza bin ich eigentlich am Ende, das letzte war nur noch so ein Stoßgebet.
    Danke fürs zuhören bzw Lesen, so ihr soweit gekommen seit.
    Mutmachen und Meinungen erwünscht.

    so ne doofe Tante ey!!!!
    (kurzer Fluch mußte noch sein...)

    schönen Tach wünsch ich Euch!!!
    der flo
     
  2. groovehunter

    groovehunter Mitglied

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    Beiträge:
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    Ort:
    Augsburg
    Ich sollte noch erwähnen daß ich mich nun frage ob ich mich nicht weigern sollte unter diesen Voraussetzungen nun einfach in das Haus einzuziehen.

    Oder um es konstruktiver zu formulieren - Ich könnte meine Freundin bitten, daß sie einen weiteren Termin bei der Psychologin anstrengt in nächster Zeit, bevor wir einziehen.

    Es ist eine Zwickmühle. Einerseits will ich vertrauen; Andererseits muß man hart bleiben bei den Grenzen, die man nicht noch enger stecken kann, sonst checken die Leute ja nix, wenn man nicht konsequent ist. Was meint ihr?

    flo
     
  3. Pelisa

    Pelisa Guest

    Spontaner erster Gedanke: versucht es mit Mediation. Das würde bedeuten, dass ihr alle drei euch mit einem Psychologen und einem Juristen zusammen setzt und haltbare Lösungen ausarbeitet - haltbar sowohl auf der emotionalen Ebene als auch auf der juristischen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mediation
     
  4. Unterwegs

    Unterwegs Sehr aktives Mitglied

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    Ich wünsche dir viel Kraft, Groovehunter, denn wie immer du dich entscheidest, es wird schwierig werden und es wird keinen Königsweg geben. :)

    Deine Schwiegermutter und deine Freundin sind emotional so eng beisammen, dass sie sich nicht helfen können. Glaub mir, das kenne ich aus eigener Erfahrung und in einigen deiner Beschreibungen konnte ich Mitglieder der älteren Generation in meiner eigenen Familie gut wiedererkennen. :fechten:
    Deine Schwiegermutter hat einen wichtigen Schritt gemacht und ist bereit, sich zu stellen. Aber das wird lange dauern und je nach Krankheitsbild kann sie ihr Leben lang auf psychologische Betreuung und auch auf Pharmazeutika angewiesen sein. Einen anderen Weg wird sie nicht mehr wählen können. Aber sie hat den ersten Schritt gemacht und das ist gut so.

    Dennoch: du musst damit rechnen, dass es immer wieder zum Streit kommen wird und dass sie dir immer wieder sagen wird, dass du eigentlich nur der "Depp" (verzeih mir diesen Ausdruck) bist.
    Da ist die Frage ganz einfach: Kannst du dich damit abfinden und dir ein so dickes Fell zulegen, dass es dich nicht quält?
    Wenn sie wieder damit droht, dich rauszuschmeißen, hält deine Freundin kompromisslos zu dir?
    Was passiert mit eurer Liebe, wenn es öfter zu Zerreissproben kommen wird?

    Ich frage mich in ähnlichen Situationen: Was ist das Schlimmste, das dir passieren kann und kannst du es aushalten?
    Bei eurer Situation sagt mir meine Intuition (lol), dass ihr euch Zeit lassen solltet mit dem Einzug. Überleg dir doch mal, ob du bereits jetzt für ein, zwei Jahre Auslandserfahrung machen könntest und setze alle Hebel dahin gehend in Bewegung.

    Zur rechtlichen Seite: Du hast schon Geld in den Umbau gesteckt. Kannst du das jetzt abschreiben?
    Im Mietvertrag steht jetzt nur deine Freundin, aber ich denke nicht, dass deine Schwiegermutter dich so einfach auf die Straße setzen kannst, allerdings ist die Situation schwer auszuhalten - es sei denn, siehe oben, du hast ein dickes Fell.

    Zur Psychologin kannst du nur mitkommen, wenn deine Schwiegermutter es will. Die ganze Familiensituation ist so kompliziert bei deiner Freundin, dass da so viel dahinter steckt, was beiden noch nicht klar ist.

    Um es kurz zu machen: Jetzt, wo ich meine Gedanken rausgelassen habe, würde ich nicht einziehen an deiner Stelle.
    Ich wünsch dir, dass du weiterhin an dich und deine Ideen glaubst!
     
  5. Unterwegs

    Unterwegs Sehr aktives Mitglied

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    Das ist eine sehr, sehr gute Idee von Pelisa! :banane:
    Ich bin selbst Mediatorin und habe daran nicht gedacht, da sehe ich doch, wie sehr ich selbst in Familiensituationen verwurstelt bin. :D
     
  6. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
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    Moin groovehunter,
    jo, das ist nicht so einfach. Das mit dem weiteren Termin finde ich sehr gut, macht das bzw. laß sie das machen. Du und deine Freundin - ihr solltet euch dann unbedingt zusammensetzen und das Ganze nochmal richtig besprechen.
    Nicht mit einziehen --> das erfordert glaube ich eine Menge Kraft, weil das ja erst einmal ziemlich viel Stress mit sich bringt. Wenn du das schaffst, hast du ja schon eine Konsequenz.
    Vertrauen --> ist an sich gut, doch ich glaube in dem Fall ist Vorsicht geboten, alleine weil die Schwiegermama krank ist, da weiß man nicht, was noch kommt.
    Konsquent sein --> das ist sehr wichtig. Du musst für dich/euch abchecken was schlimmstenfalls passieren kann und ob du/ihr damit leben könnt.
    Lg Eberesche
     
  7. groovehunter

    groovehunter Mitglied

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    Augsburg
    Hey, VIELEN DANK für die Antworten! Gleich mal zurück in der Reihenfolge:

    Hi Pelisa, danke für den Vorschlag, fände ich schon auch ganz gut wenn sowas zustande käme und ich wäre auf jeden Fall bereit da mitzugehen. Aber ich wüßte nicht wie man das angehen sollte, weil ja die Mutter das (vermutlich, wahrscheinlich) nicht einsehen würde. Ich schätze die Einigung muß mithilfe der Psychologin, der die Mutter (einigermaßen vermutlich) vertraut geschaffen werden. Mal gucken.

    Hi Unterwegs! Danke für Deinen ausführlichen Rat. Du schätzt es recht gut ein. Die Mutter und meine Freundin sind da schon sehr abhängig voneinander; Zwei Sätze von Dir haben mich bestärkt: "...dass ihr euch Zeit lassen solltet mit dem Einzug. Überleg dir doch mal, ob du bereits jetzt für ein, zwei Jahre Auslandserfahrung machen könntest und setze alle Hebel dahin gehend in Bewegung..." und den Schluß der ja das nochmal verstärkt.

    Ja, ich bin bereit von hier wegzugehen. Wird aber erstmal nicht Ausland sein, weil zu großer Sprung für die größeren Kinder (ist es das???hmmm), aber evlt. in andere Ecke von Deutschland; Meiner Freundin hats in Vorpommern so gut gefallen als wir vor drei Jahren an der Ostsee waren und wir haben vor paar Wochen darüber gesprochen jetzt dort hinzuziehen. Da ich nen Buchversand mache, ist eh egal wo wir wohnen.

    Bißchen was hast Du glaub ich mißverstanden: Die Mutter wollte nicht mich rausschmeißen sondern ich will sie rausschmeißen können wenn nicht anders möglich. Und dann ist es so, daß sie nicht wirklich den ersten Schritt zur Besserung unternommen hat. In psychologischer Behandlung ist sie schon seit x Jahren; bei dieser Psychologin aber neu, seit drei Monaten und die wollte die Tochter kennenlernen, also die ist die treibende Kraft. Die Mutter hatte sogar morgens vor dem Termin nen Rückzieher gemacht und hat bzw wollte ihrer Tochter absagen, zum Glück war sie gerade unter der Dusche und es war nur die Nachricht aufm AB und sie hat dann behauptet, daß sie es nicht gehört hat (in dem Fall als Notlüge erlaubt).

    Hi Eberesche, Ja den Termin erbitten ist ne gute Sache, werde ich machen. Danke für die Verstärkung! Sag mir bitte wie hast Du das genau gemeint, daß Nicht-miteinziehen und die Konsequenz? Also ich will ja meiner Freundin nun sagen, ich möchte so nicht einziehen, damit meine ich natürlich unsere Familie. Falls es ihr in dieser Sache an Mut mangelt und wir in der Meinung auseinandergehen wird es hart. Ich kann mit allen Konsequenzen leben. Solange ich weiß warum ich wie gehandelt habe und mir treu geblieben bin, immer vorausgesetzt.


    Also danke nochmal für die spontanen Tips!

    Sapperlott aber auch!!!

    na, jetza leg ich erstmal ne Arbeitspause ein und setz mich ne Stunde in den Park, wozu bin ich denn selbstständig??!!
    Erstmal ruhig meditieren über die Schose.

    cheers
    flo
     
  8. Unterwegs

    Unterwegs Sehr aktives Mitglied

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    Hey Flo, ja, das hatte ich anders rum verstanden. Willst du deine Schwiegermutter rausschmeißen, müsstest du im Mietvertrag stehen, klar. Dann bleibt sie immer noch deine Schwiegermutter, der das Haus gehört. Damit treibst du die Probleme eigentlich nur weiter vor dir her, löst sie aber nicht.
    Ich habe es jetzt so verstanden, dass deine Schwiegermutter ernsthaft erkrankt ist und nur zögerlich Hilfe sucht. Da kommt für deine Freundin das Problem hinzu, einen Menschen, der eng mit ihr verbunden ist, im Stich zu lassen. Das heißt nicht, dass es so ist, aber ich könnte mir vorstellen, dass es bei ihr so ankommt.
    Flo, auch eine neue Psychologin kann keine Wunder wirken. Die Therapie ist auf Langzeit angelegt - meint, es dauert, bis du ein Resultat siehst und dann kann es immer wieder Rückschläge geben.

    Da kommt mir die Frage: wie steht es mit eurer Familienverantwortung der Schwiegermutter gegenüber?
    Wie kommt sie allein klar?

    Da sie in Therapie ist und ein diagnostiziertes Krankheitsbild hat, würde ich von einer Mediation abraten oder ich sag mal so: ich würde es nicht machen als Mediatorin.
    Bei der Therapie geht es darum, seelische Konflikte der eigenen Vergangenheit für sich aufzuarbeiten, bei der Mediation geht es um das Aushandeln einer tragfähigen Vereinbarung für die Zukunft.
    Du findest im Internet die beiden Bundesverbände der Mediatoren, sie unterscheiden sich lediglich in der Strukturierung. Dort findest du erfahrene Mediatoren, die dir helfen. Jeder, der an einer Mediation teilnimmt, muss das ganz freiwillig tun - und da scheint mir deine Schwiegermutter nicht stabil genug zu sein.

    Nächste Frage, die mir einfällt: Ihr habt Kinder? Habe ich das gut verstanden?
     
  9. groovehunter

    groovehunter Mitglied

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    Also nur ne schnelle Antwort... bin eben kurz ins Büro zurück und werde vermutlich gleich wieder gehn.
    Ja, wir haben zwei gemeinsame Kids, ein halbes und zwei Jahre alt. Und bei uns wohnen zwei Mädels von zwei Verblichenen (oder wie sagt man?), 11 u. 14 Jahre.

    Zur Frage wieviel muß und will man für die Schwiegermutter sorgen. In unserer Stadt wohnt auch noch der ältere Bruder meiner Freundin, auch mit Familie. Der hat sich schon früher sehr abgenabelt und ist mE nicht so verstrickt in die Auswirkungen der Krankheit und so. Aber er hat keinen Streit mit der Mutter und würde sie nicht heimschicken wenn sie mal ihn bräuchte - also alles im Falle, wir würden wegziehen.

    Wie man sich um jemand kümmert bzw. zu ihm/ihr hält ist ja ne komplexe Frage. Es hilft ja nicht wenn man ja nicht aufmuckt damit es keinen Riesen-Streit gibt und man so immer noch ein winziges bißchen "Einfluß" hat und bißchen helfen kann. Manchmal ist ja eben besser man steckt klare Grenzen, wenn das auch die Konsequenz haben kann, daß der Andere zwei Jahre oder länger bockt. Hauptsache ist doch man hat ein gut lange Zeit vorm Lebensende noch eine gute Beziehung; (immer in der Hoffnung und Annahme daß nicht der Tod einen oder mehrere früher dahinrafft.)
    Also so seh ich's ein bißchen und so sage ich es meiner Freundin immer: Wir sagen (grundsätzlich) immer "JA" zu ihr, aber es muß sein, daß Du ihr klar sagst daß xy. also beispielsweise, daß ich ihr sehr wichtig bin; daß sie sich zurückhalten soll; daß ihre Grenze da und da ist usw - und wenn die Folge erstmal ist daß Streit ohne absehbares Ende da ist.

    Ich weiß von den Irrwegen des Geistes und der Abgründigkeit von Co-Abhängigkeiten und glaube aus Erfahrung an so manches Wunder in der Veränderung von Menschen. Ein Mensch kann so krass am Weg sein, daß er/sie nur aufwacht, wenn alle um ihn rum ganz wahrhaftig sind und nicht mehr nachgeben bloß weil er krank ist. Also bei gewissen geistigen Erkrankungen darf mans auf keinen Fall, bei anderen ist das genau die Lösung und schnellste Therapie.
    Habe auch mit meinen Eltern wieder super-Verhältnis auch wenn zwischenrein monatelang streß war.

    uff jetza erstmal schluß , will grad nicht mehr so sehr eintauchen.

    Werde aber heut abend nochmal reinschauen
    und antworten, falls was ist also falls einer von Euch noch was schreiben tut.

    grüße
    flo
     
  10. Fee

    Fee Sehr aktives Mitglied

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    Hallo,

    puh, da steckst Du aber in einer Zwickmühle!!!

    Für mich gäbe es nur eines: ich würde nicht in das Haus der Schwiegermutter ziehen unter solchen Voraussetzungen!

    Und noch eines: Entweder, Deine Freundin steht zu Dir, oder sie steht nicht zu Dir!!!

    Nicht im Mietvertrag mit aufgenommen werden?
    Wo gibt es denn sowas?

    Ich denke schon, dass Ihr Euch lieber etwas eigenes, gemeinsam geschaffenes-erschaffenes suchen solltet.

    Ihr werdet sonst nie aus der Streitmühle herauskommen, willst Du das wirklich?

    Wovor hast Du Angst?

    LG
    Fee
     
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