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Pro und Contra Heiraten

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Angel66, 24. Juni 2003.

  1. Angel66

    Angel66 Mitglied

    Registriert seit:
    27. April 2003
    Beiträge:
    447
    Ort:
    Wien
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    Mich würde interessieren, aus welchen Beweggründen heute geheiratet wird oder warum es unterlassen wird.

    Ich selbst habe eine 20 jährige Beziehung hinter mir in der ich 17 Jahre verheiratet war. Ich habe damals aus Liebe geheiratet und weil ich dachte, dass eine Ehe ein Garantieschein für die ewige Liebe ist....bis das der Tod euch scheidet.....

    Nun bin ich seit über 2 Jahren geschieden, aber auch wieder in einer Beziehung....ich habe quasi in meiner höchsten Verzweiflung (das Ende meiner langjährigen Ehe) eine neue und intensive fast perfekte Liebe kennengelernt. Alles was ich in meiner ersten Ehe entbehren mußte , habe ich jetzt bekommen. Bis auf meine wunderbaren Kinder....die bekam ich in meiner ersten Ehe.

    Irgendwie macht es mich traurig, dass man immer irgendwelche wichtigen Abschläge machen muß um dem perfekten Glück zu begegnen und es geniessen zu können.:confused:
     
  2. anubis

    anubis Guest

    Hallo Angel !

    Siehst du garantieschein für die Liebe da fängt der unfug ja schon an
    unfug für mich ,wenn für wem das heiraten was positives an sich hat ,okey

    Die Menschen mit ihren Heiraten und ewigen Liebe bis euch der Tod scheidet
    hm....... nicht einmal der Tod scheidet zwei wahrhaft Liebende

    Meine Ansieht: Menschen glauben durch die Heirat verbunden zu sein ,aber wenn wir die Heutige Zeit in betracht ziehen ,lässt sich jeder Zweite scheiden ,eine Heiratsurkunde zu besitzen heist für mich ,bei einer scheidung den materiellen Wert des anderen in besitz zu nehmen ,im durch seine abhänigkeit am Wert etwas zu entnehmen ,nicht nur das Materielle sondern den Wert ,seine Energie durch diesen verlust ,bewußt auszuschöpfen und sich mit ansehen wie er zugrunde geht

    Okey jetzt haben wir ja einen punkt des negativen einflusses einer Heirat
    Nehmen wir jetzt das Positive daraus ,es ist eine Erfahrung ,ob schlecht oder gut ,egal ,erfahrung bleibt erfahrung

    Es gibt auch positive Seiten einer Scheidung ,aber diese kommt sehr selten vor ,aber doch

    Ein Beweis für mich ,das Menschen noch einen weiten sehr weiten weg vor sich haben
    Werden sie es je Lernen ,das leben von anderen Seiten zu schätzen

    Ach viel drum herum ist auch nicht das Wahre ,Heiraten ist und bleibt das dämlichste was einen beigebracht wird ,aber das führt schon wieder zur Kirche ,zum Galuben usw usw.........

    Erst wenn der Glaube durchbrochen wurde ,wird alles seine Richtung nehmen ,bis dahin kann ich denn betroffenen Menschen nur mein Beileid aussprechen ,und ihnen denn segen zusprechen das alles gut wird
     
  3. Angel66

    Angel66 Mitglied

    Registriert seit:
    27. April 2003
    Beiträge:
    447
    Ort:
    Wien
    @anubis....danke für deine Antwort und das du mir deine Sicht der Dinge erzählt hast....

    Für mich persönlich hatte die Ehe einen sehr hohen Stellenwert und ich fühlte durch die Hochzeit eine besondere Zugehörigkeit zu meinem Mann....Verwandschaft eben ohne Blut.....und ich denke immer noch, dass man sich von Freunden schneller trennt als von seinen "Verwandten"....wie auch immer....Allein, dass man den Selben Namen trägt, zeigt doch auch in der Gesllschaft die innige Verbundenheit...und ich werde manchmal gefragt ob ich verheiratet bin und wenn ich dann sage, nein ich lebe mit meinem Lebensgefährten zusammen kommt meist ein...achsoooo....wie auch immer das zu deuten ist..und ist es nicht auch so, dass die Hemmschwelle bei den Männern erst dann beginnt, wenn eine Fau sagt, dass sie bereits verheiratet ist? Denn so lange man das nicht ist, versuchen Männer wie auch Frauen doch weiter einen zu erobern.......
     
  4. RoguS

    RoguS Guest

    warum ich es unterlassen würde

    - weil ich mich nicht unter dem haupt eines rechtschaffenden gottes, so wie ihn die bibel darstellt, in eine zugehörige zeremonie einlassen möchte, die absolut nicht mit meiner auffassung übereinstimmt

    warum ich es tun würde

    - eventuell, aber wirklich nur gaaaaaaaaaaaaaaaaanz eventuell standesamtlich, um vorteile / sicherheiten zu schaffen, für beide partner (und evtl. kinder)

    sonst sehe ich persönlich keinen grund darin, eine ehe zu schließen.
    wieso soll ich einem menschen, den ich liebe, jenes mit ach und krach "beweisen"?
    wer einen beweis braucht, der vertraut nicht - liebt nicht bedingungslos?
    wie auch immer, das ist mein standpunkt zum thema "ehe".

    nein-sagende grüße
    RoguS
     
  5. RoguS

    RoguS Guest

    ich denke, sie tun das, weil sie genau so denken wie jeder dem das heile bild von der "christlichen ehe" in ihren schädel gebrannt wurde - biste verheiratet, ist das der garantieschein für die ewige liebe (wurde ja hier schon genannt), das is lebenslang, da kann man nix dran rütteln.

    wenn DIE wüssten :)

    nein, im ernst, ich denk das liegt schon an dem glauben des christentums...

    orthodoxe grüße
    RoguS
     
  6. Lady Nada

    Lady Nada Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Oktober 2002
    Beiträge:
    352
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    Angel:
    Dh. heisst also Du willst heiraten damit die Leute nichts schlechtes denken?
    Oder was auch immer sie denken, es beeinflußt Dich. Ist es Dir so wichtig was die Gesellschaft denkt?

    Wenn Du Dich erobern lassen willst, dann laß Dich erobern.
    Wenn nicht dann kannst Du den Männern sicher klarmachen, daß sie keine Chance haben.

    Ich halte nichts vom heiraten. Ich finde kein einziges Argument das dafür spricht. Ja ausser vielleicht die von Rogus angesprochenen finanziellen Vorteile. Aber nicht mal das würde mich dazu bewegen.

    - auch nein sagende Grüsse -
     
  7. Yara

    Yara Guest

    Ich denke auch eine Heiratsurkunde ist nur eine Absicherung.


    Eine Bestätigung oder eine Kinokarte die den eigenen Platz sichert.....für den der es braucht.

    Doch für die Gefühle.....Verbundenheit.......Liebe......braucht man keinen Beleg.....es ist was es ist.....Vertrauen......und wenn nicht eine Erfahrung!
     
  8. Calendula

    Calendula Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2002
    Beiträge:
    303
    es gibt keinen grund für die Heirat, selbst materielle Absicherung kann durch verträge gestaltet werden.

    nur, wer für eine Partnerschaft Papier und Siegel braucht, da kann es mit der verbundenheit nicht weit her sein.
     
  9. Angel66

    Angel66 Mitglied

    Registriert seit:
    27. April 2003
    Beiträge:
    447
    Ort:
    Wien
    ....also erstmal vielen Dank für die Teilnahme an dieser mir wichtigen Diskussion.....es ist ja fast schon befreiend Eure geschätzte Meinung zu lesen....

    Vielleicht tu ich mir ja auch nur deshalb so schwer mich mit der neuen Art des Zusammenlebens, weil ich doch von Klein auf suggeriert bekommen habe (habe vielleicht zu viele Hans Moser...Peter Alexander....Heinz Rühmann....Doris Day- Filme gesehen), dass der schönste Tag im Leben der wäre, wo man sich im Beisein seiner Freunde und Verwandten verspricht immer für einander da zu sein und für einander zu sorgen. Sozusagen ein "heiliges" Versprechen das einen magischen "Touch" hat. Warum feiern wir eigentlich überhaupt noch irgendetwas...wie Weihnachten, Geburtstag, Namenstag, oder Studienabschluß, Lehrabschlußprüfung....usw. oder liegt es daran, dass man keine Hochzeit mehr feiern will, weil keiner mehr für den anderen verantwoptlich sein möchte....wenn es nämlich darauf ankommt?

    Ich hab euch schon einmal erzählt, dass mein Freund (Lebensgefährte..ich hasse dieses Wort, weil es so klingt als ob mich jemand auf einer Reise mal kurz begleitet) und ich im Herbst 2001 einen schweren Verkehrsunfall mit dem Motorrad hatten, bei dem mein Freund fast ums Leben gekommen wäre. Ich stand ihm zur Seite während er im Koma lag obwohl ich erst ca. 4 Monate mit ihm zusammen war. Für mich ist das das selbstverständlichste der Welt gewesen und hab nie weiter darübr nachgedacht, bis auf den Tag, als mir heuer eine Urlaubsbekanntschaft aus Deutschland ihren Respekt aussprach. Sie meinte ihrer Erfahrung nach (Sie war lange Zeit bei einem Arzt als Helferin tätig) würden sich viele Pärchen in solchen Situationen trennen. Das gibt es in einer intakten Ehe wohl eher seltener...oder?

    Was mich an so manchen männlichen Beiträgen stört, ist diese materiell angehauchte Angst vor Verlust.

    Ist das eure einzige Sorge an Verlust? Solltet ihr nicht eher versuchen die Ehe zu retten?......
     
  10. Calendula

    Calendula Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2002
    Beiträge:
    303
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    als Frau ziehen wir selten einen materiellen Verlust aus einer Ehe, da muß es schon ganz dicke kommen.
    Deshalb versteh ich auch jeden Mann, der nicht heiraten will.
     
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