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Prinzip Kombinatorik

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von paula marx, 24. Juli 2008.

  1. paula marx

    paula marx Guest

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    Ich bin ja leidenschaftliche Terminastrologin, mit klassischer Fragestunde-Astrologie kann ich heute aber nichts mehr anfangen. Ansatz ist mir schier unglaubwürdig: die gleiche Frage lesen Menschen innerhalb von Stunden, Tagen, Monaten - kommen sie alle zum gleichen Ergebnis? Kochbuchrezeptartig entwickelte Deuteungsrichtlinien haben mit Astrologie, so wie ich sie verstehe, nichts gemein und mit linear begreifbaren, nach strikten Ursache-Wirkungsprinzipien, angewandten Logik genauso wenig. Gehöre eindeutig zur Kombinatorischen Fraktion, astrologisch anschaulich am besten durch Prinzip von Merkur in Fischen darstellbar.

    Wer noch?
     
  2. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.057
    Hallo Paula,

    bei der Terminastrologie läuft doch das selbe Spielchen wie bei der Frageastrologie, nur umgekehrt.
    Bei der Terminastrologie wird der günstigste Zeitpunkt für ein bestimmtes Vorhaben gesucht, ein Zeitpunkt der für jeden anderen Menschen auch existiert - aber jeder andere hat eben nicht dieses bestimmte Vorhaben.
    So ist es mit der Stundenastrologie doch auch. Ein Horoskop hat immer eine Botschaft und eine Frage taucht immer zum richtigen Zeitpunkt auf. Und diese Frage hat nur der Betreffende selbst, nicht x oder y oder z.
    Das heißt, es müssen immer drei Dinge zusammen kommen: der Zeitpunkt, die Frage und der Astrologe. Der Fragende bestimmt somit die Zeitqualität und die ist immer richtig, so wie jede Geburt auch immer richtig ist.



    Verstehe ich gut, und längst nicht jeder Stundenastrologe betreibt Stundenastrologie nach dem klassischen Vorbild. Mir liegt es auch mehr, das ganze Bild zu sehen und daraus Schlüsse zu ziehen, als jede einzelne Relgel zu beachten, also das Stundenhoroskop eher als Konsultationshoroskop zu betrachten.

    lg
    Gabi
     
  3. paula marx

    paula marx Guest

    Hallo Gabi,

    Terminastrologie betreibe ich immer im Kontext zu Radix des Fragestellers. Nur so kann ich den individuellen Maßzuschnitt gewährleisten. Also hab immer mit zwei Radices zu tun, die miteinader einen zweckerfüllenden Konsens eingehen.
    Ich gehe auch weiter. Aus meiner Radix weiß ich, daß Astrologie eine Lehre ist, die auf meiner Linie liegt. Bei Fragestellendem schaue, ob ich die richtige Astrologin für ihn bin. Dieselbe Methode wende ich bei Wahl des passenden Arztes, Therapeuten, usw.
     
  4. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
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    Deutschland
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    Hi

    Kombination und Deutung bedeutet für mich richtige Zuordnungen zu treffen.
    Ob es um die Bedeutung eines Planeten im Zeichen geht oder um die Zuordnung eines massgeblichen , also signifikanten Planeten für einen Teil einer Fragestellung geht. Oder ob es um den Aszendenten in einem Stundenhoproskop geht, der nämlich meiner Sicht nach nicht immer eindeutig den Fragesteller aufzeigt: "wie es ihm geht oder was ihn antreibt" - sondern auch für einen Teil der Frage, sogar andere Person stehen kann.
    "Das steht eben so bei den klassischen Astrologen", höre ich dann.

    Ich glaube aber nicht gerne blind an etwas, was andere sagen. Das war auch so bei den Würden, die habe ich zunächst abgelegt um dann selbst einiges zu entdecken, und sie als "anwendbar" zu erkennen und zu vertiefen. Mit dem Aszendenten in Fragehoroskopen war es eine Offenbarung. Damit ergab sich mir zugleich, dass jedes einzelne Horoskop wieder einzigartig ist, und das muss auch so sein, weil die ganze Vielfalt des Lebens sich sonst nicht einfangen liesse. Daher ergibt es auch Sinn für mich, dass man in einem einzigen Frage-Horoskop mehrere Fragen (und Antworten) aufstellen und liefern kann, sofern das Radix das auch anzeigen kann. Allerdings muessen es irgendwie zwingende Fragen sein. Die Ereignisse und Angelegenheit muessen eine gewisse Wucht haben, Macht haben, Deutlichkeit im realen Leben, damitt sie durch die Planeten "getragen" werden können.
    Kombinatorik ist eine feine Sache, um eine einzelne Konstellation zu deuten, aber die Schwierigkeit die richtigen Entsprechungen dieser Konstellation zu finden (aus einer Vielzahl von Möglichkeiten) , das kommt hinzu und auch die Eingrenzung der Bedeutung einer einzelnen Konstellation, indem nämlich das ganze Radix auch noch darüber ein Wort verlieren wird, wie sich eine einzelne Konstellation auswirken wird. Der Zusammenhang ist es, - die Summe aller Teile ist nicht das Ganze ( @Jake :) )
    Das geht bei Kombinatorik manchmal verloren. Aber andererseits fehlt mir das Deutungsvermögen einzelner Konstellationen, zum Beispiel was heisst es, wenn Mars in Wassermann steht, was ist das Gemeinsame mit einem Mars in 11 und was der Unterschied zu einem Uranus in Konjunktion mit Mars. Ich glaube, dass ich dem nur in kleinen Schritten nach und nach auf die Spur komme, indem ich dieses Wissen mitttels meiner Intuition und Verifizierung durch Erfahrung und Empirie verdichte. Wobei die Erfahrung wichtig ist, um sich sicher zu sein. Aber die Intuittion vermittelt mir die Grundlagen, die Gemeinsamkeiten, die Prinzipien. Ich glaube, manche kommen über den Verstand dazu, ich muss den Weg über das Symbolische gehen, das nichts anderes als Astro-logik ist, nur vollziehe ich es nicht nach, sondern muss diese Anordnung in ihrer Wirksamkeit und der Logik selbst entdecken, was auch meinem eigenen Weg entspricht: ich musste immer alles selbst begreifen, und konnte mir nie was sagen lassen . :)

    LG
    Stefan
     
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