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Präventive Zwangsuntersuchung für Pädosexuelle?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von fantastfisch, 9. November 2011.

  1. fantastfisch

    fantastfisch Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Oktober 2009
    Beiträge:
    5.081
    Ort:
    Bikini Bottom
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    http://www.derwesten.de/gesundheit/forscher-wollen-paedophilie-im-gehirn-erkennen-id5169884.html

    Aufgrund jener Untersuchungsergebnisse werden Stimmen laut, solch eine MRT-Untersuchungen verpflichtend für Männer zu machen, wenn sie einen Beruf oder eine Tätigkeit ausüben wollen, die mit der Betreuung von Kindern zusammenhängt. Quasi als Zwangsuntersuchung, um eine Erlaubnis für eine solche Tätigkeit zu erteilen.

    Was haltet ihr davon? Ist das sowohl rechtlich wie auch ethisch vertretbar? Macht die Neigung schon eine solche Tätigkeit unmöglich? Würde eurer Meinung so etwas zur Selektion von Gut und Böse genutzt? Ist die Neigung an sich eurer Ansicht nach schon strafbar, selbst wenn niemals ein Übergriff stattfindet? Und warum sollten Frauen nicht so untersucht werden - sind nur pädophile Männer eine Gefahr?

    Ich bin sehr gespannt auf eure Sicht auf diese Thematik.
     
  2. Sayalla

    Sayalla Guest

    In Anbetracht der Tatsache, dass man einer christl. Religion angehören muss, will man bspw. bei der Caritas arbeiten, halte ich die o.g. Massnahme für die sinnvollere, da es dort um einen effektiven Schutz von Kindern geht.
    Evtl. könnte man das aber freiwillig einrichten und nicht verpflichtend. Da ja meist mehrere Bewerber auf eine Stelle sind, erledigt sich das wahrscheinlich sogar von selbst.
     
  3. unterwelt

    unterwelt Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2009
    Beiträge:
    1.452
    frau klar leben doch in der zeit der gleichberechtigung. oder sind die immun gegen die krankheit.

    :banane:

    apropopos welche kindermodels dürfen sich dann für den job verdingen.

    :thumbup:

    es ist ebenso nachgewiesen das so ziemlich jeder auf bestimmte körperreize reagiert. das nennt sich kindchenschema. kann man ja mal nachlesen, wenn man mag. und wird erfolgreich in der werbeindustrie eingesetzt.

    auf die selbe art hat man übrigens die wirkung von killerspielespielen auf killerspielespieler untersucht. heraus kam das die hirnaktivitäten zwar dadurch beeinflußt werden, aber das nur für den jeweils speziellen fall.

    im klartext killerspielespieler reagierten emotionaler auf reale gewalt als nicht spieler weil sie im laufe der zeit sich mehr mit dem thema auseinander setzen mussten.

    heißt das also automatisch das jemand der emotional reagiert automatisch ein gewaltverbrecher ist und keine entscheidungen abwägen und treffen kann?
     
  4. reinsch

    reinsch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2006
    Beiträge:
    2.818
    Oh, gefährlich. Das ist Vorverurteilung. Nächster Schritt - Gentest?
    Selbst wenn eine Veranlagung vorläge, heißt das noch nicht, daß es auch zu einer Straftat kommen muß.

    Will sagen, daß es jemandem gar nicht wirklich bewußt sein muß, warum er/sie sich zu einem bestimmten Berufsbild hingezogen fühlt und die ethisch moralischen Schranken doch stärker als der Trieb sind.

    Besser finde ich die Idee des erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses. Wird auch schon umgesetzt.

    Bei dem Thema ist man geneigt, dem zuzustimmen. Und dann? Wo fängt es an und wo hört es wieder auf?
     
  5. daway

    daway Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2011
    Beiträge:
    6.985
    Ort:
    tja stellt sich die frage wollen wir die freiheit oder wollen wir die sicherheit aufkosten der freiheit weil freiheit missbraucht wird? hmm?

    grundsätzlich bin ich so und so schockiert wieviel gestörte menschen frei herumlaufen ... ohne dass es ihnen auch nur wer eindringlich sagt oder verständlich beibringt wie sie sich aufführen ...

    schlussendlich werden dann die opfer weggesperrt zu ihrere eigenen sicherheit weil sie in ihrem trauma verzweifeln ... werden therapiert usw. obwohl die ursachen weiterhin ihr unwesen treiben

    ganz unabhängig von der pädo-geschichte ...

    grüße liebe
    daway
     
  6. reinsch

    reinsch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2006
    Beiträge:
    2.818
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    Eine schwierige ethisch /moralische Frage.
    Aufklärung und Sensibilität bei dem Thema würde helfen.
    Persönlich mußte ich die Erfahrung machen, daß weggesehen wird. Auch von sogenannten "Fachleuten".

    Ach, will mich gar nicht weiter damit beschäftigen. Man kennt das ja.

    Will nichts und niemanden in Schutz nehmen, doch mit Vorverurteilungen zerstört man Menschen auch.
     
  7. dragonheart7

    dragonheart7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2010
    Beiträge:
    9.780
    Ort:
    im Herzen von Angeln
    Hurra ! Nun nähern wir uns wieder mit einem riesigen Schritt dem "Eine-Welt-Staat" - und hey, die, die da durch das Raster fallen - ist doch egal .....Hauptsache man hat wieder eine Möglichkeit gefunden, den Menschen total gläsern zu machen .... wer hat denn eigentlich vorher die "Untersucher" auf etwaige Reaktionen gehirnmäßig untersucht ? .... und wo wird die Überwachung denn enden - demnächst dürfen solche Menschen, die z.B. beim Bäcker arbeiten auch zu so einem Test hin - tropft ihnen beim Anblick eines Stück Kuchens oder eines Brötchens der Zahn, sind diese schon mal draußen ...
    Eine Stelle hat nun getestet, und von EINER Stelle werden diese Ergebnisse publik gemacht .... bräuchte es da denn nicht mehr Aktionen um eine scheinbare Sicherheit vorzuführen ....
    Es wird auch durch solche Kontrollen keine Sicherheit geben, denn weiß man, warum eine Reaktion stattgefunden hat - kann ja auch sein, der Probant reagiert einfach, weil ihn die Situation an etwas Prägendes aus seiner Kindheit erinnert .... ich bin skeptisch und wünsche mir, daß es genug Menschen gibt, die ähnlich denken - ich mag nicht gerne an der Leine gehalten werden !
     
  8. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

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    22. November 2006
    Beiträge:
    4.802
    Ort:
    alle situationen wo menschen mit ihren beschützern schlafen, gehören weg.
     
  9. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.303
    Falls das eingeführt wird, wird es allerdings mit Sicherheit auch zu dem ein oder anderen falschen Ergebnis kommen. Und das bedeutet immerhin, dass jemand der nicht pädophil ist, als Pädophiler eingestuft wird und für den wird es so gut wie unmöglich sein, seine "Unschuld" zu beweisen. Und der Gedanke ist schon hart...
     
  10. fantastfisch

    fantastfisch Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Oktober 2009
    Beiträge:
    5.081
    Ort:
    Bikini Bottom
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    ich denke, ich verstehe dich richtig, wenn du meinst, Verantwortliche dürfen nie mit ihren schutzbefohlenen schlafen?


    das ist aber der Knackpunkt. warum reagiert das Hirn? Mit sicherheit ist im Großteil der erkannten Fälle eine tatsächliche Neigung vorhanden, doch kann man 100% wirklich diagnostizieren?
    Und es geht noch weiter - selbst WENN eine neigung vorhanden sein SOLLTE, muß es dann automatisch zu Übergriffen kommen?
    ich sehe schon Sinn darin, nicht unbedingt Kinderfans im Kindergarten arbeiten zu lassen. es ist nicht zu billigen, wenn sich Menschen an Kindern vergreifen. und das natürlich ein Pädasexuell angelegter Mensch nicht in der Krabbelgruppe arbeiten sollte, ist völlig logisch. man steckt auch keinen Diabetiker in die Konditorei - wobei das bespiel schlecht gewählt ist, denn der würde bei Haltlosigkeit nur die eigene gesundheit gefährden. Aber es ist klar, man muß den teufel nicht herausfordern.

    Aber rechtfertigt das eine Zwangsuntersuchung? und was passiert danach? Wird eben jener mensch generell ausgesiebt? Wird er sanktioniert aufgrund seiner gedanken, auch ohne sie je umzusetzen? das ist für mich ein ethischer Knackpunkt.
     

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