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Postiv Denken hat keinen Einfluss auf den Verlauf von Krebserkrankungen

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Gawyrd, 24. Oktober 2007.

  1. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Gerade steht im Standard ein Artikel, dass nach einer Untersuchung "Positives Denken" keinen Einfluss auf den Heilungsverlauf bei Krebserkrankungen hat - und dass es absolut in Ordnung ist, Zweifel und Ängste zuzulassen. (Den Artikel kann man leider nicht direkt verlinken.)

    Ich schreibe das, weil es sich mit meiner Beobachtung deckt - dass "Positives Denken" bei schweren Krankheiten eher eine Form von Selbstbetrug ist und ein Sich-und-anderen-etwas-schönzureden-Versuch.

    Ängste und Zweifel sind große Kräfte (die durchaus genützt werden können). Um sie durch "Positives Denken" zu unterdrücken und zu verdrängen, brauche ich nochmals viel Kraft - die für die Durchführung tatsächlich sinnvoller und wirkungsvoller Heilformen fehlt. (Auch wirken verdrängte und unterdrückte Ängste stärker, als wenn man sie zuläßt.)

    Einfach zum Nachdenken ...

    Gawyrd
     
  2. Женечка

    Женечка Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2006
    Beiträge:
    2.395
    Ort:
    erde/sbg.at
    Hallo Gawyrd,

    haben Ängste und Zweifel einen "besseren" Einfluss ? :)

    Ich würde gern beides zulassen... :cool: :D
    (interessant, ob es dafür auch schon ein Artkel gibt ?)
     
  3. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Ja - weil sie Teil eines gesunden Gefühlsleben sind. Man kann die Gefühlskurve nicht an einem Ende beschneiden - man kann sie nur als Ganzes zulassen (mit Höhen und Tiefen), oder sie generell verflachen. Emotionen sind eine ganz wichtige Kraft - und es ist nicht sinnvoll, gegen sie zu arbeiten. ZB. unterdrückte Trauer wirkt viel länger und zerstörender als gelebte Trauer.

    Es ist nicht sinnvoll, sich Ängste und Zweifel zu verbieten und auszureden - sondern es geht darum, sie wirklich so gut wie möglich zu lösen.

    Gerade in Familien von Krebspatienten habe ich erlebt, dass ein enormer fassadenhafter Optimismus gespielt wird - und jeder mit seinen Ängsten und Sorgen vereinsamt : aus Angst, durch "negatives Denken" zu schaden. Und das ist verrückt. Gerade bei schweren Erkrankungen ist Ehrlichkeit und Offenheit ganz wichtig.

    Gawyrd
     
  4. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Hallo Gawyrd,

    danke für den Beitrag.
    Klingt sehr logisch und fühlt sich gut an.
     
  5. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Was mich dazu interessiert, wäre ein genaueres Eingehen auf den Begriff "positives Denken". Da hat sich im Laufe der Zeit so ein seltsames "Allesistwunderbarundmirgehtesgut"-Geklingel eingebürgert, mit diesem seltsamen verzückten Lächler, du weißt schon.

    Positiv Denken heißt aber für mich, ich erkenne ein Problem, nehme es als Problem wahr und halte Ausschau nach einem sinnvollen Weg, mit diesem Problem umzugehen. Darin ist ja dann durchaus Platz für Angst und Schreck und Zweifel.

    Was also ist wahrhaft positives Denken (nicht "RosaBrilleAufsetzen")?
     
  6. Женечка

    Женечка Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2006
    Beiträge:
    2.395
    Ort:
    erde/sbg.at
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    Dies war sowieso schon immer die Basis, oder ? :)
     
  7. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Es gibt zB. den Versuch der Auto-Suggestion - mit der Aufforderung, den gewünschten Zustand als gegenwärtig zu bezeichnen. "Ich bin gesund und glücklich", "Mir geht es von Tag zu Tag besser" - und dabei kotzt man zB. nach der Chemotherapie wie ein Reiher und kann nix essen, weil der ganze Mund entzunden ist. Das ist Selbstbetrug - da schreit das Innere "Nein - stimmt nicht".

    Bei Auto-Suggestionen ist es ganz wichtig, sie so zu formulieren, das innerlich ein tiefes und erleichtertes "Ja - das stimmt" dazu entsteht. ZB. "Ich bin offen für eine Heilung". "Ich wünsche mir von ganzem Herzen Heilung". etc.

    Das weiß man aus der Hypnose : Man darf nicht die innere Zustimmung des Klienten verlieren. Man darf ihm nicht einfach das Blaue vom Himmel suggerieren - sondern man muss immer wieder sein "Inneres Ja" auslösen.

    Gawyrd
     
  8. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Jaaa - genau, das waren die Sätze, die bei mir beim bloßen Anhören Übelkeit hervorgerufen haben. Ich hab immer gestaunt, daß es Menschen gibt, die das wirklich ernsthaft versucht haben...

    Leuchtet ja auch ein. Diese Art von Denken beeinflußt dann aber sehr wohl den Organismus und seine Chancen, wieder heil zu werden, oder?
     
  9. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    3.606
    Ort:
    Wien
    genau - so sehe ich es auch !!!

    egal ob bei einer schweren krebserkrankung, unfall mit querschnittfolge (bin da betroffene ...), es ist wichtig, platz für angst, schrecken, verzweiflung zuzulassen, aber doch auch positiv zu denken, eine weg zu suchen ....

    die "rosa-rote-brille" theorie mit dem gleichzeitigen verstreuen von licht und liebe mag ich auch nicht; trotzdem haben mir grad in meinem fall positive affirmationen sehr geholfen!

    (und siehe da- es sieht schon alles ganz anders aus als vor einem jahr !!!
    sowohl emotional als auch gesundheitlich !!!!

    lg die lila :liebe1:
     
  10. Женечка

    Женечка Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2006
    Beiträge:
    2.395
    Ort:
    erde/sbg.at
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    Ich vermute, Dich beunruhigt
    ganz anderes Thema als Positives Denken, Gawyrd... :D

    (ohne Ehrlichkeit - kann man auch Angst nicht verstehen :))
     
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