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Position der Frau

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Begone, 11. März 2015.

  1. Begone

    Begone Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2010
    Beiträge:
    58
    Ort:
    2640 Prigglitz und 9122 St. Kanzian
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    Es war am Sonntag der Frauentag da wurde von Quotenregelungen,Gehaltsdifferenzen und vieles mehr besprochen.
    Wenn ich das Frauenthema als Rosenstock betrachte wird meiner Meinung nach an den Trieben und Blüten herumgezupft und bearbeitet die Wurzeln wo der Ansatzpunkt ist wird nicht bearbeitet.
    Es gibt so viele meistens unbewusste Programme,Glaubenssätze die in uns Frauen noch laufen das sind die Wurzeln.
    Ich durfte selbst meine Wurzeln kennenlernen,bei mir war es z.B. Darf ich Erfolgreich sein?Ich liebe mich SELBST uneingeschränkt?
    Zu Beginn kam ein klares NEIN mit 3 Rufzeichen.
    Durch meine Arbeit weiß ich das bei sehr vielen Frauen ähnliche Programme laufen und es ist keine Frage des Alters.Das zieht sich durch von Schülerinnen die mehr lernen "müssen", Mütter die alles auf die Reihe kriegen "müssen" Job,Kind,Mann und nicht STOP sagen zum Eigenschutz sondern laufen bis sie ausbrennen,allgemein im Beruf ,es betrifft alle Bereiche des Lebens.Die Frage der Eigenliebe des Werts ist eine Grundthema bei uns.
    Es zeigte sich auch immer wieder das ganz alte Programme laufen ich nenne sie Clansätze das sind Sätze/Programme die in der jeweiligen Familie laufen von der weiblichen Linie von beiden Seiten und nicht nur von einer Generation.

    Wie geht es euch dabei ?
     
    Walter gefällt das.
  2. Greenorange

    Greenorange Guest

    was ist hier also die Wurzel? Tradition, mittelalterliche Erziehungsformen (der Junge mit spätestens 6 Jahren wandert unter die Obhut/Einfluß des Vaters)?

    Im Heute liegt die Wurzel in der Begleitung und Förderung der Kinder, an der sich Frau meist mindestens zu 50% beteiligt, häufig viel mehr, also liegt es in ihrer/unserer Verantwortung, Weichen zu stellen.

    Darf ich Erfolgreich sein? fragtest Du dich, Begone. Für mich klingt diese Frage optimistisch gedeutet nach 19tem Jahrhundert, wir leben aber bereits im 21ten ...folglich liegt das Problem aus meiner Sicht in Deinem Umfeld ---> in der Bildung.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. März 2015
  3. cheerokee

    cheerokee Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2012
    Beiträge:
    1.391
    Ort:
    waldviertel raabs
    JA wir Frauen leisten vielleicht oft die selbe Arbeit oder mehr wie Männer im Beruf und Verdienen viel weniger .Aber für heutige Mütter hat sich sehr viel geändert, : Mütter aleinerziehende Mütter hat es schon immer gegeben und die hatten nicht die vielen Staatlichen Unterstützungen wie Heute - ich spreche da von meiner Mutter und den Erzählungen von meiner Oma aus der Kriegszeit. Tja was wir aus unserem Leben machen liegt in unsrer Hand . Und ich sag mal das einige von uns Frauen zu Engstirnig denken . Esgibt zwar den Weltfrauentag- aber genau an diesem Tag werden Frauen Misshandelt oder Vergewaltig- haben kein Essen usw.... Interessiert das jemanden ?

    lg cheerokee
     
  4. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    39.537
    Ort:
    Wien
    Ich kenn das nicht so. Mein Großmutter war schon erfolgreiche Dentistin, später als die Zahnärzte kamen und sie den Beruf nicht mehr ausübern konnte, war sie Hebamme und Operationsschweser. Sie hat mir oft erzählt, dass sie den jungen Ärzten oft erklärt hat, wie sie mit dem Skalpell den Schnitt ansetzen müssen wei "die patscherten Mannsbilder frisch von der Uni haben ja keine Ahnung von nix". Mit 80 Jahren hat sie noch demente und bettlägrige alte Menschen betreut. Mit 81 ist sie gestorben.

    Meine andere Großmutter hatte 6 Kinder von 4 Männern.

    Meine Mutter ist dann zwar ein bissl eingeknickt mit der beruflichen Verwirklichung. Aber dennoch hat sie sämtliche Männer im Haushalt ganz gut eingespannt zum Geschirrabwaschen, Einkaufen, Staubsaugen und Bettenmachen. Meine Brüder mussten ihr Zimmer auch selber saubermachen. Ich nicht :D
    Mein Vater hat auch schon in den 60igern den Kinderwagen geschoben. Und das sehr sehr gerne, wie er heute noch sagt.

    Upps, ich werd hier grad bebraucht ... später mehr ....


    :o
    Zippe
     
    The Crow und cheerokee gefällt das.
  5. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.875
    Ort:
    An der Nordsee
    Einfach nur dasitzen und lamentieren "dass sich nichts ändert" bringt niemanden weiter.

    Jede Frau in der westl. Welt hat es selbst in der Hand in wieweit sie sich gegen gesellschaftliche oder private Ausbeutung und gegen verinnerlichte/vorgelebte Muster wehrt.

    Auch Männer leiden unter festgefahrenen Traditionen. Ihr Problem ist eher Erfolgszwang, Ernährerverpflichtung, Macher und Beschützer.

    Wir haben in unserer Gesellschaft Unmengen von Möglichkeiten uns sowohl beruflich als auch privat weiterzubilden und somit Änderungen herbeizuführen.

    R.
     
  6. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
    2.551
    Ort:
    n.ö.
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    meine meinung als mann dazu ist, dass wir die position der frau nicht von der position des mannes abkoppeln können.
    frauen neigen dazu, sich als opfer der männer zu sehen und merken dabei nicht, dass sie fleissig an ihrer malaise mitarbeiten.
    die positionen und erfahrungen von mann und frau sind teilweise archetypisch, von religion und der evolution der gesellschaft bestimmt.
    die alten programme, die du clansätze nennst, dienen meiner ansicht nach generationenübergreifend der integration und aufarbeitung und sind zugleich eine chance.
    lg winnetou
     
  7. Abraxas

    Abraxas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    5.565
    Ort:
    Ziemlich genau dort wo ich gerade bin
    Ich kenne so viele Karrierefrauen.
    Single, oder mit Lap.
    Um es auf den Punkt zu bringen, ich mag die zwar alle sehr gern, aber es fühlt sich falsch an.
    Wofür das Theater? Für irgendeinen Konzern Papiere die sowieso sinnlos sind umherschlichten, einen Chef freundlich stimmen, der er selbst auch nur ein geschiedener Sozialkrüppel ist der seine Ängste hinter Arbeit und Ellbogen versteckt?
    Was ist das für eine glückliche Frau, am Herd und Zuhause mit vielen Kindern die am Rockzipfel ziehen. Mit ECHTER Verantwortung und WAHRER Liebe im Herzen?
     
  8. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    39.537
    Ort:
    Wien

    Ja genau, das wollt ich erst noch erwähnen, dass nicht nur Frauen eingefahrene Muster haben, sondern auch die Männer.

    Bei denen gibt es genauso eine Erwartungshaltungen, die sicher nicht immer leicht zu erfüllen sind. Die Folgen wie Herzinfarkte, Schlaganfälle und Gastritis, Depressionen - da sind die Männer vorn dabei.

    Die Gehälter Frauen gehören angepasst.
    Obwohl bei mir war es die letzten 12 Jahre schon so, dass ich gleich viel verdient hab, wie die Männer in der Organisation. Aber das klappt noch nicht überall so gut, wie man hört.

    :o
    Zippe
     
  9. SPIRIT1964

    SPIRIT1964 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2011
    Beiträge:
    33.851
    Ort:
    Raum Wien
    Naja bedingt. Nehmen wir das Beispiel AEZ - sie haben nicht die gleichen Karrieremöglichkeiten, wenn ihnen einerseits die Erziehung ihrer Kinder am Herzen liegt und sie andererseits auch die Kids beaufsichtigen müssen (Stichwort Kranksein oder Schließzeiten von Betreuungseinrichtungen). Meist liefern sie da einen Spagat ab. Man muß halt auch immer die Umstände betrachten.
     
  10. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    32.569
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    Damit könnte man mich jagen... das wäre so in etwas die Horrorvorstellung von einem Leben als Frau.

    Insofern darf die Gleichberechtigung aber natürlich keine Seite bevorzugen oder besser heißen, aber machen wir uns nix vor, dadurch, dass Frauen aktiv und sehr produktiv mitarbeiten, vergütet, können sich Familien doch erst seit den 70er Jahren den Familienurlaub leisten, den Zweitwagen oder ein Haus gemeinsam mit dem Partner schon mit Mitte 20 kaufen.

    Es wird zwar gerne argumentiert, dass früher alles besser war und ein Alleinverdiener (der Mann) ausreichte um die Kosten zu decken, was auch stimmt, aber alles über diese Grundversorgung hinaus konnte dieser einzige Verdienst nicht oder nur selten finanzieren.

    Auch heute noch muss jede Frau mit dem Traumbild "Hauptberuf Mama" weitreichend verzichten und das auf alles. Kleidung, Nahrungsmittel (oder auch haushalten mit dem vorhandenen einem Einkommen des Mannes genannt), Reisen, schöne Kurzurlaube, Freizeit und Hobbies für sich, keine oder nur eine geringe Rente, völlige materielle Abhängigkeit vom Partner usw.

    Außer sie heiratet einen Mann, der wenigstens seine 3-4.000 Euro Netto mit nach Hause bringt, um seine Frau und 3-4 Kinder durchzubringen. Und ihr monatlich eine Rentenversicherung auszahlt und ein Ehevertrag, der ihr ein weiteres Einkommen zusichert, auch nach der Scheidung.

    Zurück zum Herd bedeutet zurück zu einer weitreichenden Bescheidenheit. Sprich Frau muss sich dessen vollumfänglich bewusst sein. Ebenso, dass viele Kinder und eine Karriere sich nicht vertragen.
    Außer man hat auch hier das nötige Kleingeld sich Freiräume zu erkaufen.

    Die Eigenliebe greift hier sehr gut als Thema hinein. Das Mütterbild der Aufopferung und Selbstaufgabe mag als Familienmeme weitergegeben worden sein. Dadurch kommen heute vielleicht mehr Frauen unter Druck, weil sie sich nicht bewusst sind, dass sie nicht Beides haben können, aber meinen Beides haben zu müssen bzw. irgendwie zu regeln im Alltag, wodurch eine Mehrfachbelastung entsteht, vor allem, wenn die Väter sie nicht unterstützen.

    LG
    Any
     
    Urajup, Abraxas und KingOfLions gefällt das.
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