1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Pornografie

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von DUCKFACE, 23. Oktober 2013.

  1. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Werbung:
    Hallo!

    Meine persönliche Position:

    Der Konsum pornografischer Materialien kann meines Erachtens einen immensen Schaden anrichten, der insbesondere psychischer Natur ist. So weisen alle mir bekannten Menschen, die während ihrer Jugendphase pornografische Filme ansahen, ein extrem gestörtes Verhältnis zur Sexualität auf. Nicht selten ist deren Sexualität z. B. von einer exorbitanten Aggressivität durchsetzt.

    In Porno-Filmen werden Zärtlichkeit, Liebe, Hingabe, intime Zweisamkeit und emotionale Wärme hässlich entstellt. Vor allem die Frauen werden in derartigen Filmen zum Sexualobjekt, zum Objekt der sexuellen Begierde degradiert. Die sexuelle Energie, die eigentlich dazu beiträgt, Partnerschaften und Ehen zu vitalisieren, das Vertrauen zweier Liebender zu intensiveren und die tieferen Schichten der Psyche des jeweiligen Partners kennenzulernen, wird aufs Animalisch-Triebhafte reduziert. Die sexuellen Exzesse der Porno-Filme gleichen vollständig dehumanisierten Begegnungen.

    Der Nähe- und Beziehungsgestörte delektiert sich an solchen Filmen, da er in selbigen eine Alternative zum sexuellen Kontakt mit einem eigenen Partner findet. Er kann seine sexuellen Impulse abreagieren und ausleben, ohne sich dabei auf eine mit Verbindlichkeit und Verantwortung einhergehende Liaison einzulassen. Dieser Mensch frönt seiner Triebabfuhr und kann zugleich die psychische Reifung ausschlagen. Er lebt sexuell und bleibt dennoch infantil, anstatt in der Libido einen zusätzlichen Motivator fürs Erlernen einer weitgehend intakten Beziehungsfähigkeit zu sehen. Die Angst vor Nähe, Sexualität, Hingabe und Intimität sowie symbiotische Bindungsmechanismen können den Infantilen daran hindern, eine monogame Verbindung mit einem gleichgestellten Partner einzugehen.

    Menschen, die in einer Ehe oder Partnerschaft leben, sollten sich meiner Meinung nach nicht zum Masturbieren zurückziehen, sondern aktiv die sexuelle Nähe zum Partner suchen, auf dass das Sexuelle die Liaison stets von Neuem belebe und sich die Partner nicht voneinander entfremden - weder emotional noch sexuell.

    Ein jugendliches Mädchen, das auf einer Klassenfahrt mit pornografischen Filmen konfrontiert worden ist, entwickelt nach der Heimkehr eine schwere Magersucht. Sie ist entsetzt über die grenzenlose Entwertung des Sexuellen, der Weiblichkeit, des Fraulichen und der Liebe. Ihr Unbewusstes aktiviert daraufhin Mechanismen, die fortan ein Erwachsenwerden blockieren sollen. Sie verweigert die Nahrungsaufnahme. Sie erkennt, dass die Periode ausbleibt. Schlussendlich verstirbt sie. Das durch den Porno-Film ins Negative verzerrte Bild von erwachsener Intimität und Sexualität hat sie abgeschreckt. So wollte sie nicht werden.

    Viele Grüße

    DUCKFACE
     
  2. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Oh Herr...
     
  3. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
    Du hast dieses unangenehme Thema auf den Punkt gebracht.

    Ich wollte in dieser Gesellschaft schon wegen dem ganz normalen, inhumanen Umgang nicht leben (das war vor 30 Jahren, als es noch keine Pornos auf dem Smartphone gab). Habe mich damals innerlich "weggemacht" und nun erkannt, dass es nur besser werden wird, wenn ich da bin und da bleibe.

    Ich verstehe, dass insbesondere Frauen, die in einer Betrachtungsweise die Liebe selbst sind, für diese Erniedrigung Abscheu empfinden. Ich hoffe und arbeite daran, dass diese Erniedrigung der Liebe und Sexualität ein Ende findet, was meiner Meinung nach nur durch eine kompromisslose und dabei sensible Behandlung dieses Themas in der Öffentlichkeit ist.

    Wie macht man Kinder stark dafür, nicht in diese (und andere) Fallen zu geraten, beziehungsweise, wie kommt man aus den Fallen wieder raus?

    Das Problem ist u.A. dass nicht offen angesprochen wird, was geschieht, wenn man Pornografie konsumiert UND was noch viel dramatischer ist, dass es keine interessante Alternative gibt.

    Pornografie hat Suchtmuster und gehorcht den (Energie-)Gesetzen von Sucht.

    Warum gelingt es uns nicht, die Partnersuche, das Leben in einer Ehe, einer festen Partnerschaft und die dort möglicherweise stattfindende Sexualität als etwas Erstrebenswertes darzustellen? So wie unsere Eltern wollten wir nicht werden. Aber warum nutzen wir unsere (scheinbare) Freiheit nur, um noch eine Treppe tiefer in die Hölle zu wandern?

    Umgekehrt gibt es eine riesige Menge Jugendlicher und junger Erwachsener, die sich gerne "Spießer" nennen und eben nichts anderes wollen, als einen sicheren Hafen der Ehe, ein Haus und Kinder mit Vorgarten.

    Dies sind dann die beiden Extreme, die die Verunsicherung durch die zu weite Öffnung der Möglichkeiten (ohne entsprechende innere Stabilität) verursacht hat: einmal mehr Pornografie (wozu auch Kleidung zählt, die nur auf Sexsymbole ausgeschnitten ist) und andererseits Prüderie und Spießertum - doch beides ist dasselbe!! Es führt nicht aus dem Teufelkreis und ist nur Ausdruck von HILFLOSIGKEIT.

    Selbst Tantra und alle anderen Sexschulen sind kein wirklich gangbarer Weg, da es nicht um Sex in erster Linie geht, sondern um gegenseitige Wertschätzung, Achtung und Würde.

    Wie stellen wir also gegenseitige Wertschätzung, Achtung füreinander und Würde wieder her?

    Wie erkennen sich die Menschen, Frauen als Göttinnen und Männer als Götter - was ein Ausdruck dafür ist, wie großartig wir sind?

    Dann erledigt sich das Scheinproblem Pornografie von selbst.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Oktober 2013
  4. Sternenfeuerwerk

    Sternenfeuerwerk Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Januar 2006
    Beiträge:
    2.839
    Ort:
    Austria
    Haben nicht alle schon in jungen Jahren einen porno angeschaut? Ich denke nicht das alles Menschen wegen des Pornos gleich ein gestörtest Verhältnis zur Sexualität haben. Da spielen auch andere Dinge eine Rolle, vorallem was man erlebt...Viel schlimmer noch wenn man etwas erlebt wie eine Vergewaltigung, das geht nie einfach so an einem vorüber. Ich glaube nicht das alle die in jungen jahren eine Porno angeschaut haben eine gestörte Sexualität haben..



    Gut wenn man weiß das das Leben nicht nur ein Pornofilm ist.





    Das ist bestimmt eine gute Sache, wieso hat man einen Partner wenn man es sich dann selbst besorgt<?



    Das ist eine traurige Geschichte, dennoch ist der Pornofilm alleine nicht ausschlaggebend für eine Magersucht ist, da gehören noch viele andere Aspekte dazu die jemanden in so einen Wahnsinn ziehen.
     
  5. PöserWolf

    PöserWolf Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2013
    Beiträge:
    29
    Muss dem zustimmen, ich habe ja auch nichts dagegen wenn sich manche Leute Pornos ansehen möchten, naja ist halt ihre Sache...
    Aber heute redet man ja schon von einer sogenannten Porno Generation und die das noch als Positv ansehen , es so sehen dass die Jugend heute sich ja so aufklärt <_<

    Das ist aber in meinen Augen totaler Bullshit, die werden doch zu schnell mit dem Dreck konfrontiert, wenn man im Fernsehen von Mädels mit 15-16 jahren hört "Ja ich habe schon alles probiert von An*lverkeht bis Bl*sen , mit 2 Typen... usw.

    Ich bin selbst noch nicht so alt darum, kann man mir wohl nicht vorwerfen ich sei veraltet^^ und gläubig bin ich auch nicht, es ist einfach finde ich schlimm, wie sehr die Sexualität herunterkommt, es ist für viele ist heute sex so als würde man einem die Hand schütteln, heute hüpft man anstatt der Geste ins Bett (ja ist leicht übertrieben :D)

    Aber finde dass man die Sexualität nicht durch Pornos kennenlernen sollte, sondern auf natürlicherem , schönerem Wege, der den gegenseitigen Respekt voreinander lernt und die liebe, anstatt zu denken" Ja geil Fleisch, jetzt wird gebumst!"
    Heute ist es leider meist so, dass es keinen Respekt mehr in dem Thema gibt, man soll nicht zu Konservativ sein... aber auch nicht alles bespringen oder sich bespringen lassen, da ich Sexualität doch für etwas besonderes halte , nicht für nen Händedruck...

    LG
    wolf
     
  6. Sayalla

    Sayalla Guest

    Werbung:
    Ach, Pornos gehen doch noch!

    Als man den Kindern früher Märchen vorgelesen hat, was meinste, was da erst alles passiert ist!!!!!!!!!!!!!!!
     
  7. Sternenfeuerwerk

    Sternenfeuerwerk Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Januar 2006
    Beiträge:
    2.839
    Ort:
    Austria
    Ja dem muss ich auch zustimmen, wie zum Beispiel "Die Geschichte vom Daumenlutscher<", damit Kinder die Daumenlustchen endlich damit aufhören weil sonst der Daumen abgeschnitten wird.#
    Ist ja auch krass, so ein Kind muss ja danach voll einen Schock haben.

    Schlimm ist wenn die Jugendlichen sich mit Pornos aufklären und denken das ist "der Sex" der in der Liebe praktiziert werden muss.
    Früher hat nur keiner davon gesprochen, aber trotzdem waren früher auch schon viele solche Dinge gelebt worden.
    Huete wird einfach nur mehr darüber gesprochen.
     
  8. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.475
    Kommt auf den Porno an.

    Sexualität auf natürlichem Weg zu erlernen, ohne das einer der Partner wirklich Ahnung, Kenntnisse hat, führt gemeinhin zu einem sehr eingeschränktem sexuellen Erleben voller Monotonie. "Man darf" dann "Schmutziges" nicht ansprechen, Wünsche haben, egoistisch sein, weil das "verboten" ist.

    Aber genau das, was gesellschaftlich pfui ist, wird ja dadurch erst pathologisch in der Auswirkung, weil eben diese Glaubenssätze gesellschaftlich bestehen.

    Und was ist wirklich los in der Gesellschaft, die so sehr auf Treue und "es darf nur einen Partner geben" fokussiert? Die Leute poppen fremd wie der Teufel, leben heimlich ihre schmutzigen Bedürfnisse aus.

    DAS finde ich krank.

    Nicht ein Pornosternchen das einen DP zeigt und wo jedem halbwegs gebildeten Menschen klar sein sollte, dass das eh nur gestellte Show ist.

    Duckface, eine Buchempfehlung: David Schnarch "Die Psychologie sexueller Leidenschaft". Lesenswert. Weil es dort eben nicht nur um trockenes Herumpsychologisieren geht, sondern ans Eingemachte, meint die authentische zwischenmenschliche Begegnung und den Umgang mit den eigenen Bedürfnissen.

    LG
    Any
     
  9. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Was ist wo passiert? Beim Vorlesen von Märchen - oder was in den Märchen passiert?

    Was in den Märchen passiert ist das was Menschen darin interpretieren. Ich hatte einen Deutschlehrer, der sich auf dem Fach Interpretationen von Märchen stark machte - das Tanzen mit der Schwiegermutter wurde so zum hemmunglosen Sex mit Derselbigen...

    ...der Unterschied vom Märchen zum Porno ist jedoch, das Märchen lässt jedem seinen Raum zur Interpretation - der Porno nicht! Deswegen sind Märchen ohne Altersbeschränkung, denn Kinder sehen im Tanzen nicht ein pornografisches Gelage, so wie es der Deutschlehrer mit einer guten Schulnote bewertete.

    Pornografie ist nach meiner Meinung selten schön anzusehen, ich stimme Duckface zu, Frauen werden als Objekte degradiert, die nur zu Funktionieren haben und zum Benutzen da sind. In Zeiten des Alleinseins habe ich auch pornografische Filme angesehen, doch verlor ich schnell die Lust an diesen Frauenverachtenden Darstellungen dessen was eigentlich ein Teil der menschlichgen Zuneigung sein sollte - zumindest nach meinen Ansichten.
    One-Night-Stands sind ebenso nicht mein Ding wie gekaufte Liebe...

    ...hübsche Aktbilder (nicht diese obzönen Posen) zum Anregen der Phantasie bei Selbstbefriedigung empfinde ich persönlich als in Ordnung.

    Doch am Schönsten ist es mit einer lieben Partnerin, wobei ich Partnerin so meine, keine Frau die duckmäusert sondern eine starke Partnerin an meiner Seite und ich an ihrer Seite - Liebe, Kuscheln, Sex, Zusammengehörigkeit und gegenseitiger Respekt - eben eine wertschätzende Partnerschaft mit allem Drum und Dran!

    Ich denke, das Wichtigste ist das Vorleben, nach Außen Zeigen, Reden und Informieren immer noch die besten Mittel zur Aufklärung gegen Selbstsucht und Ellenbogengesellschaft sind!
    Diskussionen, wie hier im Forum können nur positiv dazu beitragen...

    P.S. - Der Daumenlutscher ist kein Märchen im klasischen Sinne. Der Struwwelpeter ist ein Bilderbuch, das zur Erziehung von Kindern dienen sollte. Märchen sind Geschichten die einen wahren Kern haben und durch Ausschmückungen zur Unterhaltung dienen sollten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Oktober 2013
  10. Sternenfeuerwerk

    Sternenfeuerwerk Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Januar 2006
    Beiträge:
    2.839
    Ort:
    Austria
    Werbung:
    P.S. - Der Daumenlutscher ist kein Märchen im klasischen Sinne. Der Struwwelpeter ist ein Bilderbuch, das zur Erziehung von Kindern dienen sollte. Märchen sind Geschichten die einen wahren Kern haben und durch Ausschmückungen zur Unterhaltung dienen sollten.

    Ich kenne aber heutige Erwachsene die diese Geschichte vorgesetzt bekamen und sich das Daumenlutschen abzugewöhnen.
    Märchen wären schon wenn sie nur zu der UNterhaltung dienen würden, denoch sind auch Botschaften darin enthalten wie...Suppenkaspar...wenn du nichts ist stirbst du. Hänsel und Gretel..geh niemals alleine in den Wald...usw...
     

Diese Seite empfehlen