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Polemik am rechten Ort (engl. farts)

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Iakchus, 16. Oktober 2006.

  1. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
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    Ja, ich habe was gesagt

    Wieso hast du was gesagt, wenn man das so liest,
    könnte man ja glatt meinen, du hast was gesagt.

    Okay,
    ich fange mal an mit meinem gross angelegten Kritteln.
    Wo Kritik ist, da ist ja auch eine Menge Potential.

    Rechtfertigt das denn eine Aussage,
    kann man das so einfach sagen?

    Dann müsste man morgen sehen, wohin das Potential geführt hat.
    Man greift also etwas auf, was einer schreibt,
    stellt es als B hin, obwohl sinnerfassend steht da A.
    Nachher sagt man dann, nein nein, das ist einfach meine Methode,
    Erkenntnisse zu bekommen.

    Es ist dieser nörgelnde Zug bei nahezu allen Menschen anzutreffen.
     
  2. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Wenn ich übermorgen aufstehe sehe ich nur die Gerüche des Gestern.

    Wieso muss man A zu B machen, wenn sowieso A gleich B ist und es keinen Widerspruch gibt zu dem, was ich als A an B erkenne?

    Und kommt sich überrumpelt vor, weil man glaubt, man könne einfach rhetorischen Unfug treiben.

    Das ist dein Eindruck, mit dem ich nichts zu tun habe, denn was ich tue, ist keine Nörgelei. Du nörgelst da an etwas herum, das ist einfach Unfug. Du nörgelst mir einen vor, dass es unbedingt notwendig sei, den Zug der Zeit und Bildung von Worten und Sinn in das Katheder der Worte zu bringen. Wieso gehst du darauf ein, wenn doch meine Absicht die Erkenntnis ist.

    Polemik: Sinnerfassendes Lesen würde damit anfangen,
    jemandes Worte falsch zu verstehen und wenn das einer bei dem tut, dann wirft man ihm vor, er hätte nicht richtig gelesen.

    Kurzum
    Mir hängt es am Halse raus,
    diese ewige Gezwitscher da oben in den Gehirnregionen,
    jemanden zu zitieren und abzufertigen,
    wenn ich das täte, würde ich schnell anecken und irgendwann würde ich sagen, warum lasst ihr euch denn an-ecken?

    Da lassens die Sau raus und wunderns nicht,
    wenn es stinkt.

    Es gibt zwei Probleme:
    1. Ich sage etwas und es ist zu enträtseln,
    was ich meine.

    2. Ich lese etwas und versuche gar nicht erst den Sinn zu erfassen.

    Zum Kotzen. Denn wenn 2. beim Gegenüber vorherrscht, kann man mit 1. noch so deutlich sein, etwas zu sagen und zu meinen. Wenn ich nicht versuchen würde, jemanden zu verstehen, sinnerfassend vorzugehen, dann würde ich aber Fragen stellen, und nicht andauernd die Worte und Kontexte des Gemeinten und den Sinn, was einer wohl nur meinen kann, jemandes zu VERDREHEN.
    ZUM KOTZEN.

    Ich kann meine Meinung sagen, ohne jemand anderen zu behelligen. Subtile Vorgänge und Projektionen, Deckmäntel.
    Es ist zum Kotzen, jemand klein zu machen, indem man ihn subtil in die Ecke stellt und indirekt, subtil ja fast plutonisch Vorwürfe gestaltet, er wäre mit einer Aussage zB nicht zutreffend genug , denn WENN ICH DAS SO LESE, UND VERSTEHEN WILL, WIE MAN ES NUR VERSTEHEN KANN, ABER ICH NICHT DRAUF ACHTE, WAS WOHL GEMEINT IST, WORAUF EINER HINAUS WILL !!!!!!!!!!!!!!!!!
    DANN LIEGT DAS VERDAMMT NOCH MAL AN MEINER LESART. Das ist sehr ignorant mein Herr.
    Zum Kotzen. Einfach.
    Jemand kann eine andere Meinung haben, und man fängt dann an, zu sagen: "wenn du das so siehst, würde das ja bedeuten, blah" (und sagt geschlussfolgerte Dinge, die man selbst gar nicht so sieht, man käme selbst zu anderen Schlussfolgerungen etc.) - und am Ende erst sagt man, dass man anderer Meinung ist, anstatt diesen ganzen Wischi-zirkus beiseite zu lassen und gleich zu sagen, wie man selbst drüber denkt.

    Die tun dann so, als würde der Schreiber sich keine Mühe machen.
    ABER SIE TUN ES SELBST ALS LESER ÜBERHAUPT NUR WENIG und es ist so einfach jemanden zu zitieren und darauf seine eigene MEINUNG aufzustülpen, und die andere Meinung zu verzerren, als vermenge sich hier symbiotisch der GEIST aller Menschen.
    ICH HABE ÜBEL LUST ES IHNEN HEIMZUZAHLEN, DIE ICH ERWISCHE, DIE SO VORGEHEN: ABZITIEREN, STÜCK FÜR STÜCK WIDERLEGEN WIE EIN OBERLEHRER. Heimzahlen, Zurückzahlen, DEN SPIEß UMDREHEN.
    Aber damit würde ich meine Seele verdüstern.

    Friede auf Erden, in Foren? FRIEDE?
    Beileibe STREITKULTUR! Das ist in vielen Foren anzutreffen. Streitkultur. Kritteln. Das erzeugt einfach einen überflüssigen Sog.

    >So. Fertig.
     
  3. Ja, könnte man, ist aber offenbar gerade in Internet-Foren aufgrund fehlender visueller Reize durch das (eben nicht) Gegenüber und fehlender anderer nonverbaler Kommunikation oder Körpergestik oft so, daß eben etwas mitgeteilt wird oder doch nicht mitgeteilt wird. Oder daß die Kommunikation scheinbar auf einer Ebene des wirklichen Austauschs oder des wirklichen Dialogs verläuft und tatsächlich ist sie soweit wie nur irgendetwas entfernt von einem echten Austausch oder einem echten Dialog entfernt. Statt dessen nur eine Farce, ein Spiel, ohne Inhalt, nur zum vorübergehenden Amüsement, von wem auch immer, manchmal schmerzhaft für den anderen. In diesem Fall bin ich nicht sehr forenerfahren, da mir solcherart im Grunde wirklich nicht liegt.

    Sollte man meinen, ist aber nicht für jeden etwas.

    Gut, Potenziale zum Wachsen kannst Du aus allem ziehen, somit hat natürlich auch alles seinen Sinn. Irgendwann wirst Du wissen, für was dies - also zum Beispiel eine anregende Kommunikation, die abrupt in Mißklang geraten ist und beendet wurde - nun wieder gut war, auch wenn sich der Sinn erst später erschliesst, das ist ja oft so.

    Ich weiß nicht, was Du nun als ´nörgelnden Zug´ bezeichnest, aber meine Erkenntnisse aus meiner nun doch mittlerweile recht lang anhaltenden Forumszeit sind mir unwiderbringlich, auch wenn es phasenweise ganz, ganz heftige Erkenntnisse dabei gab, die wirklich nicht so einfach anzuschauen waren/sind. Aber das ist ja schließlich (für mich zumindest) der Sinn eines Aufenthaltes in einem Internetforum. Ein Medium, welches zur Selbsterkenntnis genutzt werden kann. Ein paar Freundschaften sind allerdings auch entstanden, mit Menschen, die ich sehr liebgewonnen habe, die ehrlich und aufrichtig sind und wirklich eine Bereicherung für mich.

    Und alles andere, da wird sich mir der Sinn auch noch mal erschliessen, mal sehen, irgendwann sicherlich.

    Also unter dem Strich, ob Unehrliche, Spieler, Nörgelnde oder auch Aufrichtige, Ehrliche, Authentische, sie erfüllen schon alle ihre Funktion hier, das ist wohl so.

    :)
     
  4. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hi Amanda,

    ich versuche mal vorzuführen, was ich als Nörgelnd empfinde,indem ich die Rolle des Nörglers einnehme. (In Klammern setze ich dann, wie ichs wirklich meine, soll also heissen, alles was ich nun schreibe, ist NICHT ECHT, sondern gespielt, bis auf das, was ich in Klammern schreibe)-

    Dann könnte ich auch sagen, dass es keine Rolle spielt, was ich schreibe, weil alles ein Spiel ist. Und das Gegenüber kann keine Schmerzen empfinden, weil es dem Spiel zustimmt.
    (Nörgeln empfinde ich zB so: Spitzfindigkeit, oder etwas denken, und sagen, was nicht direkt gesagt wurde, und in Wirklichkeit dem Schreiber gehört (Projektion), und nicht dem zugehört, was oder wen er zitiert; das Wort Nörgeln, weil es ein gewisser "kritischer" Zug ist. In Wirklichkeit steht die Motivation / Empfindung dahinter:
    "Ach mir passt es nicht, was du sagst".-
    Es ist einfacher zu kritisieren, als irgendwen zuzustimmen oder wenn keine Zustimmung möglich ist, seine eigene meinung zu sagen, ohne jemand anderen zu behelligen, zu berühren...)

    Und wenn ich sterbe hat das also auch einen Sinn? Da steckt ja auch eine Menge Potential drin, zu sterben oder etwas zu verlieren. Damit stirbt aber die Potenz.
    (Ich denke, es kommt wirklich auf das KANN an, es kann alles ein Potential zum Wachsen haben, genau).

    Wie kann eine Kommunikation anregend sein, wenn sie in Mißklang geraten ist? Sicher, ich finde es dann anregend, die Situation zu beenden, indem ich denjenigen nicht mehr schreibe und mich anderen Aktivitäten widme. Der Sinn der sich mir erschliesst ist es dann, dass ich besser bin als der andere, oder wenn ich mich zB entschuldige, dem anderen den Eindruck gebe, er ist besser als ich. Denn in den meisten Fällen ist es ein Ego Spiel, wer ist besser, wer hat Recht. Und es wird so oft verhüllt und verdeckt weil jeder glaubt, er hätte hehre ehrenvolle Absichten.
    (Wenn ich mich anstrenge und mich nicht empfindlich zeige, besteht aber tatsächlich der Sinn nur darin, auf der EBENE DER KOMMNIKATION Verbesserungen herbeizuführen, was ich nur für mich und meine eigenen Angelegenheiten tun kann. Über die Sache gibt es bei abgedrifteten Dialogen/Diskussionen nichts mehr zu erfahren.
    Bei der nächsten Gelegenheit, habe ich die Wahl, soll ich mich drauf einlassen, oder nicht. Ich ziehe es vor, das zu tun, meine Meinung dahin zu stellen, konfrontativ vielleicht (allein dass ich eine andere Meinung habe), um daran zu wachsen, was daraus entsteht, an Für und Wider, das ist für mich der Sinn: es im Vorhinein zu ahnen, was daraus wird, und im besten Fall die Worte also gut auszuwählen. Dafür aber brauche ich Kraft und Energie, die habe ich nicht immer im bester Manier. )

    An allem etwas auszusetzen haben, und das direkt anzumerken, immer kritisieren wollen, Widerspruchsgeist, anderen Vorwürfe indirekter Art machen, zum Beispiel mit der Floskel: "Wenn das so wäre wie du das sagst... dann..."...; dass überhaupt jemand anderer Meinung ist! Betrachte ich Menschen auch mich, dann ist das einfach so, es gibt da in uns einen Ort, der sich daran reibt, an dem Widerspruch. Aber es ist auch so, wenn du (jetzt nicht persönlich aber beispielsweise) zum Beispiel nicht verstehst was ich sage, mit einem Satz zB meine, dann versstehst du nur irgendetwas, anstatt nachzufragen, was ich genau meine. Denn das ist schwerer, man würde sich da selbst als "Unwissend" ausliefern (versuch doch aus Spaß mal irgendwo bei jemanden im Thread eine naive Frage zu stellen, - du wirst merken, dass es dir nicht grad angenehm ist das zu entäussern, dass du etwas nicht verstanden hast) - lieber einen anderen diesen Part überlassen, dass er Ausgelifert ist, indem man gleich für ihn die Antwort gibt auf die Frage, die man ihm insgeheim stellt.

    Da du dann irgendetwas verstehen möchtest, bildet sich dabei eine Ansicht heraus, die polar der eigenen Meinung entgegengesetzt ist, - denn wäre es so, dass man mit dem anderen auf einer Wellenlänge wäre, würde man sich sympathisch "verstehen", und irgendein Schlüsselwort genügt dann oft.

    Der Grund für Missverständnisse ist auch oft die Unzulänglichkeit und Unausgegorenheit des Schreibers Wortwahl und Satzbau, mit dem er Sinn entwerfen will. Dann antwortet jemand, nörgelnd, und es fällt ihm - den Schreiber des ursprünglichen Textes - schwer den Kurs zu wechseln, weil er sich eingestehen müsste, unrecht gehabt zu haben. Das wäre leichter, wenn er nicht direkt für das, was er gesagt hat, angegriffen (abzitiert) worden wäre.

    Unausgegoren wäre es zum Beispiel, wenn ich jetzt nicht noch sagen würde, dass es normal ist, dass diese Dinge so ablaufen. Rede, Antwort, Widerrede und Richtigstellung. Das ist das Leben. Es ist nicht alles ein Weichei Paradies.

    Aber ich kann mir gleichwohl vorstellen, dass dies nicht so sein muss: ich gehe durch die Foren, und schnuppere, meine Intuition / Ahnung ist nicht von ungefähr: um zu erkennen, wie leicht es sich die meisten User machen...
    zu leicht um anzuecken.
    Sowohl die Schreiber als auch Leser. Müsste man aber als Schreiber auf so eine Genauigkeit achten, würde man tausend Seiten lange Beiträge schreiben... weil man alles beachten muss. Das geht nicht, dafür gibt es die Zitate nachfolgende Diskussion.
    Dabei aber sollte man sich gewiss sein, als Zitat Antworts-Verfasser, dass man selbst den anderen vielleicht missversteht. Ihm die Chance geben... und nicht die Richtung des Gespräches determinieren durch versteckte Beleidungen oder Anmassung über die Intentionen von jemanden. Das geschieht oft sehr subtil, und ein Wort kann genügen. Sogar dass man jemanden ein Wort unterschiebt, eine Interpretation. Da kann also eine ziemliche Willkür und Unachtsamkeit sein. (weil es leichter ist)


    Treffende Formulierung.
    Denn wenn man einigermassen Bescheid weiss über diese Gesetze, wie manches funktioniert, der Austausch und die Kommunikation, - dann kann man weiter lernen sich an den Widerständen und Reibungen "geistig ertüchtigen".

    Lg
    Stefan
     
  5. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    hi Stefan:

    bei mir ist es so: wenn ich innerlich laut mitlese und mir dabei zuhöre, dann kann ich vom Gelesenen nicht gedanklich abweichen. Wenn sich "denkende Stimmen" beim lesen dazwischenwerfen wollen, merke ich die auf und stelle sie beiseite.
    Je nachdem wie sehr man sich mit Emotionen beschäftigt, gelingt das aber nicht und Kritteln ist auch nur ein sprachlicher Ausdruck- der in uns drin ist ;-)

    hey, mach Dir mal nen unachtsamen Spass und sag Ziege zu jemandem, der das so schön kann, da geht aber die Luzi ab. Da wirst Du dann bekrittelt bis die Ziege ohnmächtig wird. Nur so als Anregung für auslaufende Prozesse.

    :liebe1:
     

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