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Planeten am absteig. MK

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von pluto, 10. Mai 2008.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
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    Hallo,

    über einen anderen Thread habe ich folgendes zum absteig. MK gefunden:

    Bei mir steht der Mars dort, evtl. auch noch der Merkur. Mit der Mars-Energie komme ich recht gut klar, meine Außenwelt jedoch nicht. Mit dem Merkur tue ich mich schwer, oder wird "Sprechen und sprache" einem anderen Planeten zugeordnet?

    Wie ist das bei euch?

    Liebe Grüße Pluto
     
  2. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.971
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo Pluto,

    Der absteigende Mondknoten ist eine sichere Basis, ein vertrauter Ausgangspunkt. Der aufsteigende Mondknoten zeigt den Punkt schnellstmöglicher Entwicklung an. Aber der aufsteigende Mondknoten ist ein Ort, er kann daher nur Aspekte von den anderen Planeten empfangen. Nicht umsonst nannten die alten Astrologen den aufsteigenden Mondknoten "Jupiterpunkt" und den absteigenden Mondknoten "Saturnpunkt". Das ganze soll man als Pendelachse verstehen, wobei zuletzt der absteigende Mondknoten keine Weiterentwicklung bringt. Es kommt darauf an, ob bei einer Opposition zum aufsteigenden Mondknoten auch andere Aspekte zu ihm laufen. Mit dem Sextil, besonders dem Trigon, findet man relativ rasch und leicht das "Nadelöhr" zum aufsteigenden Mondknoten. Beim Halbsextil sind es die kleinen alltäglichen Denkschritte und Kontakte, ebenso beim Quincunx. Aber hier kann es länger dauern, entsprechend diesem "Hoffnungs- und Sehnsuchtsaspekt".

    Es ist immer wichtig, dass man eine Horoskopachse integriert, indem man beide Seiten zum Zuge kommen lässt. Diese Aufforderung liegt in der Opposition als solche, und besonders auf der Achse, wo der aufsteigende Mondknoten steht. Das Zeichen in welchen er steht, zeigt immer das "wie" man vorgeht an, das Haus stellt die Forderungen und Lernaufgaben dar. Daher ist besonders das Haus zu bedeuten. Sind keine blauen oder grünen Aspekte ( Sextil, Trigon ist blau, Halbsextil und Quincunx grün ) vorhanden, so fällt der Schritt oft nicht so leicht. Oft kommt es auch vor, dass Saturn am absteigenden Mondknoten steht. Da braucht es manchmal einen Anstoss von außen, gleich einem Katapult, damit man zum aufsteigenden Mondknoten kommt. Zuletzt zeigt der aufsteigende Mondknoten immer den ersten Schritt in Richtung Lebensfernziel Aszendent an.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  3. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    4.802
    Ort:
    Hallo,

    ich habe Chiron am absteigenden Mondknoten. Sitara Mittag sagt, diese Konstellation entspricht dem Jungfrau-Südmondknoten, da Chiron oder Merkur über Jungfrau herrschen. Ich empfinde das als stimmig. Darf ich fragen, wie ihr Chiron am absteigenden Mondknoten seht?
     
  4. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.052

    Hallo Guenter,

    so ganz spontan ist mir dazu in den Sinn gekommen, dass Chiron am Südknoten für eine sehr alte, immer wiederkehrende Wunde steht, die du in jede neue Inkarnation mitnimmst, bis es dir gelingt, diese "Urverletzung" zu erkennen und anzuerkennen und damit auch zur Heilung zu kommen.
    Das ist erstmal ziemlich nebulös aber ich glaube es lohnt sich, da tiefer einzusteigen, z.b. in Form von Meditation oder Rückführung.
    Vielleicht hast du ja auch schon eine Idee dazu?

    lg
    Gabi
     
  5. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hi Pluto
    Das sehe ich anders. Es ist , als wären diese Fähigkeiten nur für sich selbst und den eigenen Blickwinkel da. Es fällt schwer, die Planeten in einen Bezug zur Welt zu bringen.
    Man steht wie auf sich selbst und ist gefangen in sich selbst, so lange man keinen Bezug zu der Welt aufstellen kann (Objektivität; der Blick über den Tellerrand). Daher auch oft das Schlagwort für den abstg. MK: Selbstverständlichkeit. Etwas für selbstverständlich halten. Man ist an gewisse Vorstellungen und Verhaltensweisen gekettet, ein alt hergebrachtes Verhalten das durch die starke Betonung geradezu überholt ist (weil wenn man sich auf etwas sehr stark einlässt, dann fällt es noch mehr auf, wenn es überholt is). Man kommt nur schlecht auf den Gesichtspunkt, diese Einstellungen oder Verhaltensweisen zu erweitern, oder mit dem Gegenzeichen (aufstg. MK) zu ergänzen. Man glaubtt, die Lösung oder opttimalen Wege bereits gefunden zu haben.


    Diese Planeten können für andere kaum eingesetzt werden, das halte ich für den springenden Punkt am abstg. MK., denn der Blick geht immer erst nach innen. Es kommt manchmal aber auch auf den Einzelfall an. Aber die Regel ist wohl, dass der Selbstbezug bei diesen Planeten sehr stark ist. Und eben der Bezug auf andere nicht sehr ausgeprägt ist.

    Gut entwickelt können diese Planeten eigentlich nur werden, wenn man über ihr Gegenzeichen kommt und das Gegenzeichen hinsichtlich des Planeten am abstg. MK integriert.
    Gelegentlich sind diese Planeten am abstg. MK aber stark hervorgehoben (daher könnte man meinen, sie sind gut enwickelt, aber meiner Meinung nach trifft es das nur wenig; es kann nur entwickelt sein, wenn das Gegenzeichen hinein genommen wird) - oft steht eben der Selbstbezug im Wege. Man tut es, wie es einem selbst in den Sinn kommt, ohne zu schauen, wie es in der Welt wirkt, oder ankommt und dann zurückwirkt. Meist fällt einem das Zurückwirken auf, aber es fällt schwerer zu bestimmen, wie diese Planeen ankommen. Man muss eben den langen Weg über den aufst. MK gehen, was eben eine Enwicklung darstellt, die nicht von heute auf morgen zu leisen ist, in kleinen Schritten aber,.

    Bei Merkur kann es vom Zeichen abhängen, es ist dann oft sehr vertieft. Ein Zwillingemerkur kann zB nur noch nach Informationen schauen und Details suchen, die aber ohne übergeordneten Bezug haltlos oder sinnlos sind. Immer geht es um das Gegenzeichen, das man integrieren kann, um die Fähigkeit der Planeten am abstg. MK zum vollen Potential zu führen.

    LG
    Stefan
     
  6. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Kirchseeon/München
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    Hallo Günther,

    Gabi hat es schon sehr gut beschrieben. Wenn man Chiron astrologisch mit einbezieht, dann hast du in der Vergangenheit schon eine Unmenge Erfahrungen damit durchgemacht. Es ist ja so, zunächst verursacht Chiron meist seelischen Schmerz, und durch diesen Schmerz sucht man ständig nach Heilungsmöglichkeiten, nach Wegen der Linderung. Du dürftest mit dieser Stellung am absteigenden Mondknoten aufgefordert sein, dieses Wissen zum aufsteigenden Mondknoten einzubringen, wobei das Haus sehr wichtig ist. Bei dir liegt er im vierten Haus...und gleich in der Nähe findet man Uranus im Skorpion, so dass neue und alternative Heilmethoden wichtig wären. Das passt auch optimal zu deiner Sonne im sechsten Haus, welches der Schütze anschneidet und somit deinen Neptun ins sechste Haus "reinzieht". Da wäre der Heilpraktiker, der Heiler als solches. Pluto steht in der eingeschlossenen Waage, so dass man sehr selektiv und genauestens in die Tiefe der Psyche eindringen könnte. Chiron hat hier sicher einiges auf Lager und sicher auch die Fähigkeit die Heilkraft der Seele zu aktivieren

    Man hat sicher eine bewegte Zeit im vierten Haus hinter sich, wahrscheinlich in der Kindheit. Das vierte Haus ist ein kardinales Wasserhaus, es reinigt und spült zuletzt alle emotionalen Schmerzen hinfort.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  7. Allegrah

    Allegrah Guest

    Hallo Arnold!

    Wie ist das dann zu deuten, wenn absteigender Mondknoten und AC sich im gleichen Sternzeichen befinden, mit absteig. Mondknoten im 12. Haus?
    Schließt sich dann hierbei ein Kreislauf?
     
  8. Allegrah

    Allegrah Guest

    Ich sehe die Verbindung zwischen aufst. und abst. MK etwas psychologischer.
    Dabei tendiert der abst. MK eher in Richtung Unterbewusstsein, während der Aufsteigende das Überbewusstsein repräsentiert: Die in einem schlummernden Aspekte (wie Fähgikeiten, Talente, Möglichkeiten, usw.) gegenüber den bewussten Aspekten des Selbstes.

    In der Hinsicht würde ich meinen, dass deine Mars- und Merkur-Tendenzen sich im Unterbewusstsein verstärkt abspielen.
     
  9. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Allegrah,

    Dazu fällt mir folgender Satz ein: "Ich verlasse meines Vaters Haus, und indem ich erlöse, kehre ich zurück". Haus sechs und zwölf ergeben die Existenzachse, auch Heilachse genannt. Im zwölften Haus kann ich in Ruhe auf das sechste Haus schauen, mehr aus einer geistigen Betrachtung heraus, man gewinnt hier sehr viele Erkenntnisse, da hier Jupiter und Neptun exoterisch herrschen. Das zwölfte Haus gehört dem bewussten Ich-Punkt an, dem intimsten Raum im Horoskop. Das sechste Haus wird von Merkur und der Jungfrau beherrscht, und es steht sozusagen für den irdischen Alltag mit all seinen Anforderungen und Pflichten. Hier herrscht eine Ordnung, welche diesen irdischen Bedingungen entspricht. Man spezialisiert sich in diesem Haus, sortiert solches Wissen aus, was man nicht benötigt. In diesem Haus kommt der Lehrling zum Meister. "Chaos und Ordnung" findet man auf dieser Achse. Der aufsteigende Mondknoten im sechsten Haus will, dass man es zunächst betritt, sich unter- und einordnet, sozusagen "dient". Mit der Mondknotenachse soll man versuchen, seine Eingebungen und Visionen aus dem zwölften Haus im sechsten Haus zu erden.

    Im sechsten Haus findet man ebenso den persönlichen Austausch und die wichtigen Erfahrungen mit dem Du, so dass sich wichtige Kontraste ergeben, die der eigenen Weiterentwicklung dienen. Man soll das zwölfte Haus noch einmal verlassen, sich den irdischen Bedingungen stellen und sie integrieren. Geist und Materie, Transzendenz und irdische Realität ergeben zwei Ebenen für das Bewusstsein. Beide sind vorhanden und sollen ausreichend zum Zuge kommen. Mit dem absteigenden Mondknoten kann es sein, dass man zu einer gewissen Zurückgezogenheit neigt, zum "Eigenbrötlertum". Es geht letztlich darum, dass man die gesunde Mitte auf einer Horoskopachse findet. Jede Achse bedeutet Polarität und in der Mitte davon ist man unendlich frei...

    Alles liebe!

    Arnold
     
  10. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

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    danke gabi und arnold,

    arnold, soll ich eine rückführung machen oder eine alternative heilmethode, oder soll ich selbst heiler werden (habe ich eigentlich nicht vor)?

    glaubt ihr, dass diese verwundung aus früheren leben etwas mit Karriere und Kampf zu tun hat (Widder im 10. Haus)?

    ich bin neugierig, denn ich finde keinen job - und wenn es wegen einer Verwundung in diesem Bereich ist, dann möchte ich sie beseitigen, und zwar schnell.

    mit meditieren tue ich mir eher schwer - gedanken kommen mir durch still sitzen nicht, und so ist mir dabei langweilig.

    rückführung? ich weiß nicht ob das bei mir klappt. bei mir haben schon verschiedene esoterische methoden nichts geholfen, wie ein orgon-akkumulator, bachblüten und aura-soma. und ich möchte nichts zahlen, wenn das wieder nicht klappt, bzw. vom glauben von einem selbst abhängig ist. vielleicht würde es eher etwas nützen, wenn ich um einen derartigen traum bitten würde - das hat schon geklappt.

    leider hat sich nach monaten salaya ayjanda rii noch immer nicht gemeldet, um mir zu zeigen, was ich in vergangenen leben erlebt habe.

    liebe grüße
     
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