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Plädoyer für eine fortschreitende Zeit

Dieses Thema im Forum "Astralreisen, OBEs" wurde erstellt von River, 13. November 2004.

  1. River

    River Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2004
    Beiträge:
    87
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    Hallo Astralreisende,

    Ich frage zuerst Euch, weil ihr entsprechende Erfahrungen besitzt: Die Zeit, wird gemunkelt, soll eine Illusion sein. Das glaube ich jedoch nicht. Sie ist eine Funktion, die immer fortschreitend ist. Klar, man kann sie für sich kurz mal anhalten und sie wird schneller oder weniger schnell empfunden. Aber somit ist nur das Tempo der Zeit individuell bestimmt.

    Das, was man z.B. bei einer Rückführung macht, ist Erinnerung an die vorhergehende Zeit. Aber wir leben nicht mehr dort. Die Vergangenheit ist so, wie sie geschehen ist, man kann sie nicht mehr ändern.

    Die Zukunft ist aber offen. Es ist schon klar: je kürzer sie Zeitspanne für ein zukünftiges Ereignis wird, desto mehr steigt die Chance, dass dieses Ereignis eintritt. Das hat aber mit der Bewegungsrichtung des astralen Zeitfeld zu tun. Dieses Zeitfeld informiert uns über Träume oder Hellsehen, was in der Zukunft passieren kann. Deja vu's, wer hatte sie nicht schonmal?

    Also: Die Zeit läuft nur in eine Richtung: in die Zukunft. Auch eine Erklärung: wenn es nicht so wäre, dann würde gar nichts existieren. Denn man wäre zugleich überall. Dann könnte man gar nichts steuern, alles wäre so, wie es wäre. Das stimmt nicht. Ich kann im Moment machen, was ich will. Nur die Zukunft ist davon tangiert. Ich rede jetzt nicht vom Gegenteil des Urknalls. Nach diesem Zusammenfall würde es schon wieder von vorne beginnen. Aber das ist wohl noch nicht so weit.

    Freue mich auf anregende Fragen und Kommentare.

    Grüsse,
    River
     
  2. River

    River Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2004
    Beiträge:
    87
    Hmmm, ich sehe, wir sind noch nicht so weit...
     
  3. Arthemis

    Arthemis Guest

    Hallo River,

    ich bin neu hier im Forum und freue mich über Deinen Beitrag. Du sprichts da enorm viel auf einmal an. Ich will auf ein paar Sachen eingehen.

    Für mich ist die Zeit keine Illusion, denn die Existenz der Zeit entsteht aus dem Bewusstsein über die Zeit. D.h., sobald irgendjemand die Zeit "erfährt" oder über sie nachdenkt, wird sie zu einem realen Phänomen.

    Was in meinen Augen jedoch eine "Illusion" (oder besser: irreführende Annahme) ist, ist die Vorstellung, Vergangeheit, Gegenwart und Zukunft würden getrennt von einander existieren. Wer kann schon unterscheiden, wann die Vergangenheit aufhört und die Zukunft beginnt? Aber das ist genau das Wesen der Zeit: Sie beginnt, "läuft" und endet in jedem Moment gleichzeitig.

    Zeit hat physikalisch gesehen sehr viel mit Materie zu tun. Der Raum, den wir kennen und der durch den Urknall entstand hat (mindestens) drei räumliche und eine zeitliche Dimension. Allerdings ist die Zeit nichts anderes als als eine vierte räumlich Dimension - für unseren Verstand jedoch schwer als solche erfassbar. Gleichzeitig entstand mit dem Urknall aber auch die Materie - nichts anderes als geballte Energie. Vorher gab es weder die uns bekannten Dimensionen noch Materie. Und im "Moment" des Urknalls war das Universum " ein Gravitationskegel, an dessen Spitze die Zeit der Zukunft in die Vergangenheit zurückfällt" (Zitat eines russischen Physikers, Namen weiß ich nicht mehr). Das beschreibt ganz gut, wie sehr die Erfahrung der Zeit an eine materielle Welt gebunden ist. Wenn wir die Zeit also in einem materiellen Kontext sehen (was materiell passiert ist, kann man nicht mehr ändern, etc.), läuft die Zeit tatsächlich nur eine Richtung. Mann kann den Urknall aber auch so betrachten, dass er die untrennbare, gesamte Existenz in einzelne Dimensionen und trennbare Materie gespalten hat. Davor gab es kein Vorher, kein Nachher und keine trennbaren Ereignisse. In diesem Sinne war tatsächlich alles gleichzeitig.

    Ich bin überzeugt davon, dass es tatsächlich noch diese Ebene oder Dimension der Urknallsituation gibt: Eine Ebene, in der alles untrennbar miteinander vereint ist. Und wir nehmen die Welt jedoch nur durch ein Raster wahr, dass Dinge voneinander unterscheidet. Wenn wir uns durch eine Astralreise oder Hellsehen ein Stück von diesem Raster lösen, können wir Vergangenheit und Zukunft erfahren. Aber ändern können wir an beiden Realitäten nichts, zummindest nicht auf materieller Ebene. Ich bin mir nicht sicher, wie groß unser Einfluss tatsächlich ist. Du sagst, Du tust, was Du willst. Vielleicht ist es so. Ich kann mir jedoch auch vorstellen, dass wir alle durch die Existenz miteinander verwoben sind, z.B. durch ein astrales Feld. Jeder agiert und reagiert auf alle anderen gleichzeitig. Dadurch ist der Einfluss des Einzelnen verschwindend gering, um nicht zu sagen: gleich Null. Andererseits hat aber auch jeder Einfluss auf alles andere.

    Um es kurz zu sagen: Die Unterscheidung zwischen Vergangenheit und Zukunft existiert nur in unserer beschränkten Wahrnehmung. Der Einfluss, den wir glauben zu haben, ist an die Vorstellung von einem getrennten Individuum gekoppelt. Wenn es ein getrenntes Individuum gibt, dann hat dieses Einfluss - aber auch nur auf sich allein und nicht auf die materielle Welt, die es Umgibt.

    Ich bin gespannt auf Reaktionen, Fragen und Kommentare.

    Arthemis
     
  4. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
    Hallo,

    die Wahrnehmung der Zeit ist individuell. In Astralreisen und luziden Träumen kann man selbst den wahrgenommenen Verlauf der Zeit verlangsamen und beschleunigen.

    Rückführungen basieren hauptsächlich auf Suggestion und daraus abgeleiteter Konfabulation. Das Unterbewußtsein kreiert aus dem Anspruch, in vorheririge Leben zurückkehren zu wollen, phantasievolle Geschichten, die, so weit es möglich ist, auf angelesenem Wissen basieren.

    Gruß,
    lazpel
     
  5. River

    River Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2004
    Beiträge:
    87
    Hallo Arthemis,

    Danke für Deine interessante Antwort. Meine neusten Erkenntnisse will ich nun vermitteln. Ich stimme grundsätzlich in vielen Punkten mit Dir überein, erkläre sie vielleicht hier noch auf eine andere Art und Weise.

    Raum entspricht in der materiellen Dimension der Zeit, habe ich unterdessen ebenfalls rausgefunden. Von Mensch zu Mensch sind es eher geringfügige Unterschiede („Minidimensionen“), unter anderem abhängig vom Gesundheitszustand und dem Bewusstsein eines Menschen (beeinflussbar durch das Individuum). Was die Parallelität von materiellen Dimensionen anbelangt, hast Du auch recht. Alles existiert gleichzeitig. Aber meiner Meinung nach nur innerhalb einer temporalen Dimension. Will heissen, ich kann erstens nicht in meine Vergangenheit reisen. Und wenn ich in eine andere Dimension wechsle, dann nur innerhalb dieser temporalen Dimension (eine Art Zeitstrahl). Ich will nicht ausklammern, dass physische Zeitreisen möglich sind. Man müsste sich aber schneller als ein Universum bewegen können...und ich weiss nicht, ob das geht.

    Die Empfindung einer Zeit ist nicht rein materieller Art. Denn in höherschwingenden Dimensionen (z.B. einer astralen) gibt es auch eine Zeit. Relativ zu der materiellen Dimension ist sie natürlich viel langsamer. In wiederum höheren Dimensionen ist sie wiederum langsamer usw. bis die Zeit in der "obersten Dimension" dann wohl tatsächlich stillsteht. Deshalb sollte man in "dimensionalen Ordnungen" mit einer unterschiedlichen Zeit denken. Nun ist relativ einfach zu ergründen, was in einem schwarzen Loch geschieht: offensichtlich ein Dimensionssprung von der materiellen in eine höhere Dimension mit höheren Schwingungen (weil die Zeit nahe eines schwarzen Loches viel langsamer vonstatten geht...). Klar ist, dass solche Strukturen wie ein schwarzes Loch nötig sind, um das Gleichgewicht von materiellen Strukturen zu bewahren. Das bedeutet, dass die materiellen Dimensionen ohne solche Dimensionslöcher nicht existieren könnten.

    Über den Einfluss der individuellen Entscheidungen: Wenn alles zusammenhängend ist, dann ist eigentlich logisch, dass ich eine Entscheidung nie unabhängig treffe. Ich treffe sie immer aufgrund vom individuellem Status: wie ich bin, was ich weiss, was ich gelernt habe usw. Zudem sind Entscheidungen abhängig von äusseren Einflüssen jeglicher Art. Deshalb könnte ich jetzt schon sagen, welche Entscheidungen ich in einem Jahr treffen werde, wenn ich die Erfahrungen dieses Jahres schon gemacht hätte (und entsprechend daraus gelernt hätte...). Es ist aber nicht möglich, diese Entscheidungen schon jetzt zu machen, weil ich die Erfahrungen dazu nur über äussere Einflüsse mache. Und die äusseren Einflüsse müssen eben ein Jahr lang andauern, bis ein Jahr wirklich vorbei gegangen ist.

    Durch die äusseren Einflüsse entsteht die also Zeit. Also ist die Zeit keine Illusion. Sondern sie ist eine temporale Manifestation (in der temporalen Dimension). Eine Manifestation, die für das Individuum durchaus real ist. Wir haben keinen Einfluss auf das objektive Fortschreiten der materiellen Zeit, obwohl sie zwischen Dimensionen relativ ist. Wir könnten die Zeit nur individuell für uns „anhalten“. Z.B. mit einer entsprechenden Meditation. Oder wir beschleunigen sie, z.B. wenn wir „im Stress“ sind. Und nicht nur die Zeit ist relativ: alles ist relativ. Deshalb auch alle physikalischen Konstanten. Das wissen wir ja daher, weil sich im Moment alle physikalischen Konstanten verändern. Physikalische Konstanten sind deshalb nur der Versuch einer Umschreibung der Naturgesetze.

    Der „Urknall der heutigen Physik“ ist nichts anders als eine Neuorganisation eines Universums. Der „Urknall“ ist der Anfang und das Ende. Und deshalb gab es auch keinen allgemeinen Urknall (dies ist nur logisch). Es war vielleicht immer schon alles und es wird auch immer alles sein. Aber für ein Individuum natürlich nicht, wegen der temporalen Manifestation. Das Individuum befindet sich nur in einer temporalen Dimension.

    Freue mich auf Antworten.

    Grüsse,
    River
     
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    Ich kann dir ein,bzw,zwei Bücher empfehlen,von denen Du etwas über deine Fragen erfahren wirst.Über Zeit und die Gleichzeitigkeit von Vergangenheit ,Gegenwart und Zukunft. Jane Roberts"Gespräche mit Seth" ,und "Die Natur der persönlichen Realität".:alien:
    Gruß Rolf
     
  7. River

    River Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2004
    Beiträge:
    87
    Okey, nun bin ich etwas, weiser, ohne das obige Buch gelesen zu haben: Die ordinale Raum-Zeit ist der springende Punkt (nicht zu verwechseln mit der orthogonalen): alles existiert zusammen. Doch nur die orthogonale Raum-Zeit existiert gemeinsam "zum selben Zeitpunkt". Die ordinale Raum-Zeit existiert zwar zur selben Zeit, aber eben auch an einem anderen Ort. Auch Zeit ist eben zyklisch, deshalb ist dies möglich.

    Grüsse,
    River
     
  8. Franz4

    Franz4 Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    23
    Ort:
    Salzburg
    Hallo,

    dass die Zeit etwas relatives ist, zeigte schon Einstein eindeutig auf. Es gibt keinen einbahnartigen Zeitverlauf. Die Quantenphysik (eines der Haupthemen der modernen Physik) zeigt sehr deutlich, dass die Zeit im Grunde eine "Illusion" ist und nur durch unser Bewußtsein so konstruiert wird, wie wir sie wahrnehmen. Im Reich der kleinsten Teilchen ist alles bezüglich der Zeit möglich. Die Grenzen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gibt es hier nicht. Für unser Bewußtsein völlig alogische Phänomene können dort auftreten, wie das Erscheinen eines Teilchens aus dem "Nichts" bzw. das Verschwinden ins "Nichts", das gleichzeitige Auftreten an verschieden Orten usf. Es gibt sehr viele Paradoxen in dieser Welt, die bist heute nicht exakt erklärt werden können. Einer der besten Ansätze diesbezüblich ist die Annahme von parallelen Universen, wie sie schon in den 40iger Jahren von ein einigen Physikern postuliert wurden.

    Bücher vom Physiker Wolf Alan Fred (z.B. Parallele Universen - Die Suche Nach Anderen Welten) geben einen faszinierenden, aber nicht leicht zu verstehenden Einblick, in die Quantenwelt, und was sich daraus ableiten läßt. Im erwähnten Buch wird auch die Konstruktion einer "Zeitmaschine" erörtert, wie sie in den 30iger Jahren von einem Physikstundenten in einer wissenschaftlichen Arbeit postuliert wurde.

    bg
    Franz
     
  9. River

    River Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2004
    Beiträge:
    87
    Hallo Franz,

    Zu Einstein: Die Zeit ist nicht nur relativ, sondern auch zyklisch...wie alles andere auch diesem Gesetz folgt. Und Zeit ist zudem auch parallel (Parallelwelten haben eine andere Zeit) und zudem wird sie subjektiv empfunden.

    Ich stimme sonst allem zu, was Du sagst, aber ich glaube, man muss da zwei Dinge unterscheiden: man kann die Zeit tatsächlich als eine Illusion betrachten, weil zugleich alles und nichts existiert. Aber man muss davon das Hier und Jetzt unterscheiden. Das Hier und Jetzt ist keine Illusion, sondern eine "Manifestation des Bewusstseins". Denn meineserachtens ist eine "Illusion" etwas, dass man sich vorstellt oder etwas, das nur so scheint, aber in Wirklichkeit nicht ist. Und Ich glaube nicht, dass wir uns das hier und jetzt nur "vorstellen", sondern wir befinden uns tatsächlich im hier und jetzt. Da gefällt mir das Hier und Jetzt umschrieben als "Manifestation mithilfe der subjektiven Warnehmungskraft" schon eher...:rolleyes:

    Grüsse,
    River
     
  10. ViShu

    ViShu Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2005
    Beiträge:
    5
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    illusion/realität hängen von standpunkt deines glaubenssystems ab.

    jedoch: wenn zeit im sinne der menschl. vorstellung von zeit (liniear, einbahnstrasse, ...) "real" wäre, wieso haben dann die menschen bis heute kein reales messinstrument für zeit?

    oder glaubst du wirklich dass deine armbanduhr "zeit" misst? :lachen:
     
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