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PISA: Dramatischer Absturz beim Lesen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von FollowJesus, 6. Dezember 2010.

  1. FollowJesus

    FollowJesus Guest

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    06.12.2010 | 17:12 | Von Regina Pöll (Die Presse)

    Bei der Lesekompetenz liegt Österreich nur noch knapp vor der Türkei. Österreichs Schüler verlieren auch in Mathematik und Naturwissenschaften deutlich. Die Politik sucht nach Erklärungen.

    Österreich ist beim PISA-Test 2009 in allen Bereichen abgerutscht. Dramatisch sind die Ergebnisse beim Lesen, bei dem das Land nur noch knapp vor der Türkei liegt. Aber auch in den Naturwissenschaften und in der Mathematik hat Österreich im Vergleich der Leistungen der 15-/16-jährigen Schüler in 65 Ländern klar verloren.
    Knapp vor der Türkei

    Wie „Presse“-Recherchen vor der Präsentation der PISA-Studie heute, Dienstag, ergaben, liegt Österreich beim Lesen – dem aktuellen PISA-Schwerpunkt – nur noch rund 20 Punkte vor dem Türkei-Leseergebnis. Statistisch betrachtet bestünde damit kaum noch ein Unterschied zwischen den beiden Ländern. 2006, also beim vorigen PISA-Test, schlossen die traditionell schlecht liegenden Türken noch mit 447 Punkten ab, Österreich holte damals 490 Punkte (Platz 16 unter 30 OECD-Ländern).

    Jetzt ist Österreich noch weiter auf 470 Punkte abgerutscht, das soll Platz 31 unter den nunmehr 34 teilnehmenden OECD-Ländern ergeben. Der OECD-Durchschnitt beim Lesen, das 2009 besonders genau geprüft wurde, beträgt nun laut „Presse“-Informationen 493 Punkte.
    Asien und Skandinavien top

    Besonders gut beim Lesen im Test vom Frühjahr 2009 soll sich Shanghai (China) geschlagen haben. Bei den vorigen Tests schnitten auch Korea, Hongkong (China), Kanada oder Neuseeland beim Lesen sehr gut ab. Hervorragend bei PISA 2009 lag in allen Bereichen wieder Finnland, das sich seit den ersten PISA-Vergleichen ab 2000 wiederholt als Testsieger erwiesen hat.

    Bei den Naturwissenschaften ist Österreich mit minus 17 Punkten auf 494 Punkte gegenüber dem Ergebnis 2006 ebenfalls deutlich zurückgefallen, beim vorangegangenen Test lag man noch auf Platz zwölf von 30. Statistisch weniger wiegt der Absturz bei der Mathematik um minus zehn Punkten auf 495 Punkte, 2006 hat man noch Platz 13 belegt.

    Fest steht: Österreich ist von einem eher mittelmäßigen PISA-Schüler 2006 zu einem schlechten Teilnehmer im internationalen Vergleich 2009 geworden. 2006 lag man bei der Mathematik und bei den Naturwissenschaften sogar noch signifikant über dem OECD-Durchschnitt. Beim Lesen befand man sich im Durchschnitt. Davon ist jetzt keine Rede mehr: Geht es nach PISA, dann ist die Kulturtechnik „Lesen“ in Österreich offenbar keine (mehr).
    Schmied: Keine Verantwortung

    SPÖ-Unterrichtsministerin Claudia Schmied hat angesichts des schon länger kolportierten PISA-Debakels bereits mehrfach betont, nicht sie, sondern ihre Amtsvorgängerin Elisabeth Gehrer (ÖVP) wäre für die Leistungen der heute 16-Jährigen verantwortlich. Ihre, Schmieds, Schulreformen – gerade auch bei der Lesekompetenz – würden sich erst ab 2015 bezahlt machen. Ex-Ministerin Gehrer und die ÖVP wehren freilich ab: Die Ministerin – immerhin schon drei Jahre auf ihrem Posten – sei in jedem Fall zur Verantwortung zu ziehen, sagte zuletzt unter anderem Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP).

    Unklar blieb bis Montagabend, ob ein Schülerboykott die neuen PISA-Ergebnisse gedrückt hat: Der damalige Bundesschulsprecher Nico Marchetti hatte die 6500 am PISA-Test teilnehmenden Schüler in Österreich zu einer schwachen Performance aufgerufen – damit sollten sie unter anderem gegen datenschutzrechtlich umstrittene Fragebögen an Schulen und gegen Änderungen bei den schulautonomen Tagen protestieren. PISA (Programme for International Student Assessment) beleuchtet alle drei Jahre die Qualität von Schulsystemen. Zuletzt nahmen 65 OECD- und Partnerländer teil.

    Quelle: http://lehrer.diepresse.com/home/ho.../hoehereschulen/612554/index.do&direct=612554
     
  2. Zugvogel

    Zugvogel Guest

    Ihr solltet mehr auf Jesus hören, dann klappt das auch mit PISA!


    (Ernsthaft, nirgendwo in dem Bericht steht, dass türkische Schüler schlecht lesen, das wird einfach vorausgesetzt...)
     
  3. Sunrize82

    Sunrize82 Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2006
    Beiträge:
    222
    Ort:
    St. Pölten
    Also bei uns in Kroatien ist gutes Lesen irgendwo Selbstverständlich.

    Warum? - seit wir fernsehen können (als Kinder) ist bei uns alles, jeder Film, jede Doku unten mit Untertitel versehen (die meisten sind englisch oder mexikanisch). So waren wir als Kinder gezwungen zu lesen, schnell zu lesen, richtig zu lesen.
    Ich finde daß dies sehr viel zum lesen beitragen kann.

    In meiner Volksschule damals in Kroatien konnte jeder in erster Klasse lesen. So absurd sich das auch anhören mag, aber wir konnten schon alle lesen.
    Auch wenn ich streng gegen TV bei Kindern bin, so bin ich danbar daß ich TV schauen durfte als Kind und habe so auch schnell und korrekt lesen gelernt.

    Sowas gibt es in Österreich nicht. Aus dem Grund bevorzuge ich alles mit Untertitel.
    Finde diese Pisa Studie auch etwas enttäuschend, aber wenn alles Synchronisiert wird dann ist fernsehen eine wahre entspannung für Kinder und auch Erwachsene.
    man muß sich nicht anstrengen, denn alles ist in der Sprache die man versteht.
    Wobei warum beziehe ich das nur aufs TV, WEIL in der heutigen zeit die meisten TV schauen und spielen draußen in der Stadt ist nicht mehr so wie früher. die meisten Kinder hocken zuHause, schauen irgendwelche verblödeten Zeichentrickserien.

    Naja so viel zudem,

    lg, Sun
     
  4. sage

    sage Guest

    Ich habe auch gern TV geguckt...High Chaparral, Streets of San Francisco...aber ich habe auch Bücher verschlungen...oft Bücher geholt, um die Ereignisse, die da im Film gezeigt wurden, zu vertiefen, die geschichtlichen Hintergründe zu erfahren etc...wer heute liest, gilt als Aussätziger...hat wohl nix anderes/besseres zu tun...


    Sage
     
  5. Eisbaer

    Eisbaer Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2010
    Beiträge:
    18
    Also ganz ehrlich, ich habe nicht den Eindruck, daß die Jugendlichen/Kinder seit dem letzten PISA-Test leseunkundiger geworden sind. Ich denke eher, dem Boykottaufruf wurde Folge geleistet und die Schüler haben sich einen Spaß daraus gemacht, sich dumm zu stellen. Das würde auch gut zu dieser Altersgruppe passen.
     
  6. Sayalla

    Sayalla Guest

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    Ich glaub, ich lese schlechter türkisch als viele Türken österreichisch. :D
     
  7. mdelajo

    mdelajo Guest

    Und wo ist das Land der Dichter & Denker positioniert oder war das mal? :morgen:
     
  8. calumet

    calumet Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2010
    Beiträge:
    136
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  9. Sunrize82

    Sunrize82 Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    222
    Ort:
    St. Pölten
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    ja so in der Art kann man sich das vorstellen ;)

    also diese Pisa Studie beruhigt doch auf den Ergebnisen der heutigen Jugend.
    Ich habe die nämlich auch gemeint, den die Generation um Jahrgang 1981.1982.1983, usw ... da gab es noch nicht so viel mit Fernsehen guggn, da ging man schon mal raus und spielte draußen. Und wenn TV dann eben nur mit Untertitel.
    Wir hatten in der Schule (seit der ersten Volksschule) einen Pensum an Bücher die man lesen musste. Klar, alles Kinderbücher, aber die mussten wir lesen, ein Bild dazu malen im Heft und einen kleinen Aufsatz darüber schreiben was man gelesen hat.
    Das hat sich bis zum Gym nicht geändert.

    Soweit ich weiß ist in Österreich z.B. nicht so. Ich kenn einige Schulkinder, die können nicht mal richtig schreiben, geschweige den Lesen.
    Aber naja, wie schon gesagt heutzutage wird einem alles auf den Präsentierteller gelegt und wie SAGE schreibt, lesen gilt als absolutes OUT, man wird als Streber und Aussätziger behandelt :(
     
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