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Pharmaindustrie fabriziert (nicht nur) psychische Krankheiten...

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Johanna999, 21. Juli 2012.

  1. Johanna999

    Johanna999 Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
    Beiträge:
    83
    Werbung:
    die-rote-pille.blogspot.co.at/2012/03/erfinder-des-adhs-adhs-ist-eine.html


    ....reinklicken, lesen, darüber nach denken


    LG

    Dr........Johanna999....
     
  2. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795


    .. für belanglosen, undifferenzierten Blabla befinden und wieder wegklicken.... :rolleyes:

    Sorry, aber wenn du zum Thema ADHS nichts fundierteres berichten kannst dann lass es einfach. Das Phänomen der "Zappelphilipkinder" die ohne Grund absolut nicht in der Lage sind still zu sitzen oder sich zu konzentrieren ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Zu sagen "das ist keine Krankheit" wäre so wie zu sagen Mandelentzündung sind keine Krankheit.

    Daß heutzutage viel zu viele Kinder die kein ADHS haben und die nur lebhaft sind und zu wenig Auslauf haben ADHS diagnostiziert bekommen und daß Kinder die ADHS haben mitunter viel zu schnell Pillen verschrieben bekommen bevor andere Therapieansätze ausgeschöpft sind ist eine ganz andere Baustelle.

    Hier findest du VERNÜNFTIGE Berichte und Infos zu dem Thema:

    http://www.rehakids.de/phpBB2/forum50.html

    Und zwar von Leuten die darüber nicht nur "tolle" Internetartikel gelesen haben sondern Leute die davon persönlich betroffen sind, schon wahre Odyseen hinter sich haben mit den Problemen und sich die Entscheidung über Medikation oder keine Medikation nun wirklich nicht leicht machen. Rumquaken über Dinge mit denen man selbst null Erfahrung hat ist immer leicht, gelle?
     
  3. Johanna999

    Johanna999 Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
    Beiträge:
    83
    ...siehst DU
    und wieder stellst du die Behauptung auf zu wissen womit ich Erfahrung habe und womit nicht

    obwohl ich hier nicht mal meine Meinung zu diesem Bericht abgegeben habe

    oder liest du das "imaginär" irgendwo?

    ..du solltest dir wirklich..............................................


    oder

    bist du Das Allwissende menschliche Wesen, dass du hier darstellst?



    wer interessiert ist daran, diesen Bericht zu lesen soll das tun

    wer nicht, dann eben nicht




    eigentlich liebe ich diese Comicfigur Namens "Garfield". doch langsam wird er mir unsympathisch

    muss mir eben immer wieder sagen, nein dass ist nicht der süsse, bummelige Kater

    wie ein Mantra wiederhol ich das jetzt.....
     
  4. daway

    daway Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2011
    Beiträge:
    6.985
    Ort:
    na vielleicht is es eh ganz normal wenns es schon jahrhunderte gibt :D
     
  5. Mondblumen

    Mondblumen Guest

    Ich hab letztes Jahr einen erwachsenen Menschen bei dem ADHS diagnostiziert wurde kennengelernt oder kennenlernen dürfen. Ich kann mir nicht vorstellen (was nichts heißt, aber trotzdem), dass das bei ihm sozusagen "fabriziert" wurde. Er hat dann auf Station auch nach einer Zeit Ritalin bekommen.

    Er war ohne zwar ziemlich aufgedreht, hat aber laufend was Schönes für andere gemacht. Also war auch sehr kreativ. Ich hab da eher den Eindruck dass das einen anderen Hintergrund hat oder haben könnte. Ich weiß aber leider nicht, ob er das von Geburt an schon so hatte. Letztendlich war er auch wegen was anderem da.
     
  6. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
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    Ich bin zur Zeit ganz froh, dass es die böse Pharmaindustrie gibt.

    Das liegt daran, weil ich in dem Fall ganz klar ein Opportunist bin.

    Wenn mir etwas hilft, dann nehm ich es und sag "Danke!"

    Und wenn mir etwas schadet, dann sollte ich das erkennen und in den Müll kicken.

    Meine Depression zum Beispiel hat sich Anfang 1996 so richtig entfaltet, unmittelbar nach der Trennung von meiner Alten. Da war es also schon mal nicht die Pharmaindustrie, die meine psychische Erkrankung verursacht hat, sondern ich selbst.. Ich war am Boden zerstört und der Griff zum Alkohol hat`s nicht besser gemacht.

    Dann, viel später erst kam das Benzodiazepin dazu, das mir der Hausarzt - zugegeben - recht leichtfertig verschrieben hat. Genommen allerdings habe ich es selbst. Und die Dosis gesteigert habe ich auch selbst. Hier sehen wir also ganz klar: Immer ist auch eigenverantwortliches Handeln mit im Spiel.

    Vor wenigen Wochen erst bin ich dann zur Fachärztin für Psychiatrie gegangen und hab ihr mein Problem mit der Tablettenabhängigkeit geschildert und sie gebeten, sie möge mir doch irgendwie aus dieser Benzo-abhängigkeit raushelfen, weil ich das Gefühl hatte, körperlich, geistig und seelisch immer weniger zu werden. Bin ja nur noch rumgelaufen wie ein Zombie.

    Und siehe da - sie hat mir andere Tabletten verschrieben - ebenfalls Psychopharmaka aus der selben, teuflischen Industrie, nur dass diese Tabletten meine Denk und Handlungsfähigkeit nicht mehr beeinträchtigten, mich aus dem 24Stunden-Dämmerschlaf heraus holten, die Benzoabhängigkeit innerhalb kürzester Zeit aufhoben und mich gleichzeitig aus meiner fast 17 Jahre anhaltenden Depression raus holten, weil sie den Hirnstoffwechsel weitgehend normalisierten.

    Also würde ich schon sagen: eine etwas differnzierte Betrachtung des Phänomens der psychischen Krankheit und der Pharmazie kann nicht schaden.
     
  7. Nuss

    Nuss Aktives Mitglied

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    :thumbup:
     
  8. Alcantara

    Alcantara Aktives Mitglied

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    :):rolleyes:
     
  9. Alcantara

    Alcantara Aktives Mitglied

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    ...wenn jemand "aufgedrehter-energievoller" als die Masse ist, dabei auch noch intelligent und kreativ und sensibel...paßt das nicht wirklich in die Gesellschaft, wo doch die meisten mit dem Strom schwimmen...weil ja die Ärzte alle so was von studiert sind..tja..die guten Götter in weiß..:tomate:

    Ritalin Ich bin ein Zombie, und ich lerne wie eine Maschine
    Seite 4/5:
    Der Körper gewöhnt sich an den Ritalin-Putsch

    Ich frage den Frankfurter Moralphilosophen Marcus Willaschek. »Es gibt einen Unterschied zwischen Sport und Wissenschaft«, sagt er. »In der Wissenschaft geht es nicht um das Gewinnen, sondern um Erkenntnis. Jemand, der dopt, nutzt also der Wissenschaft, weil er die gemeinsame Sache voranbringt. Anders ist es in Prüfungen, weil Noten nach der durchschnittlich erwartbaren Leistung vergeben werden. Wenn Prüfungskandidaten dopen, verschlechtern sich mittelfristig die Noten derjenigen, die nicht dopen. Das ist ähnlich unfair wie im Sport.«

    Da hat er recht. Nur: Kann ich es mir leisten, mich daran zu halten? Kann ich meinen Kommilitonen trauen? Sie würden an meiner Stelle dasselbe tun, oder? Und ist ein Spickzettel nicht auch Doping - ein erschlichener Vorteil? Der Ehrliche ist doch immer der Dumme, oder nicht?

    Nachdem mir klar wird, dass ich durch einen Spickzettel immerhin niemand anderen dazu zwinge, sich selbst mit Psychopharmaka aufzuputschen, beschließe ich, etwas zu finden, das harmloser ist als Ritalin. Ich erzähle meiner Apothekerin von den Problemen beim Lernen. Sie schaut mir über ihr Brillengestell hinweg lange in die Augen und verkauft mir schließlich Koffeintabletten für den Tag und Baldriantropfen für die Nacht. Ich beschließe eine Doppelstrategie: Alle zwei Tage nehme ich Ritalin, dazwischen Koffein, Baldrian und Vitamintabletten.

    An den Koffein-Tagen ist die Bibliothek für mich ein sehr trauriger Ort, Neurologen nennen das den »Rebound«. Mein Körper ist an den Ritalin-Putsch gewöhnt und vermindert vorsorglich seine Leistungsfähigkeit. Das Koffein macht mich zwar wach, aber schon das Lesen einer ganzen Buchseite fällt mir schwer. Die Ritalin-Tage hingegen sind intellektuelle Feuerwerke, fast Orgien der Schaffenskraft. Ich fange an, die Ritalin-Tage zu mögen. So sehr, dass mir der Gedanke, dass dieser Selbstversuch einmal zu Ende sein wird, gar nicht gefällt. Ich mag das Euphoriegefühl, das Ritalin mir verschafft, und die Leistung, zu der ich dadurch imstande bin. Ich gefalle mir, wenn ich Ritalin genommen habe.

    Das Vertrackte an Medikamentensucht: Man verpasst den Zeitpunkt, an dem man die Kontrolle verliert. Meine Tabletten gehen zur Neige. Ich suche nach einem Vorwand, mir noch ein Päckchen zu besorgen, und rufe jemanden an, der ein »Gehirndoping« dann und wann befürwortet.

    Der Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky sagt: »Es ist ungerecht, wie ungleich wir geboren werden. Warum wollen wir es jemandem verbieten, der von Geburt wenig intelligent ist, sich mit Pillen ein kleines bisschen schlauer zu machen?«

    – Zum Beispiel wegen der Nebenwirkungen?

    – »Viele Menschen nehmen Substanzen, die dem Körper auch schaden, Koffein, Nikotin. Diese Menschen entscheiden für sich, dass der Schaden kleiner ist als der Nutzen.«
    Übersicht zu diesem Artikel
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    Seite 1 Ich bin ein Zombie, und ich lerne wie eine Maschine
    Seite 2 Sklaven des Bildungssystems
    Seite 3 Droge für die "Pflichterfüller-Generation"
    Seite 4 Der Körper gewöhnt sich an den Ritalin-Putsch
    Seite 5 Eine Gefahr für das Bildungssystem
    http://www.zeit.de/campus/2009/02/ritalin
     
  10. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795
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    Ne, ich denke da früher die allermeisten Menschen in der Landwirtschaft gearbeitet haben, wo es eher einfache, anstrengende Tätigkeiten zu machen gab und von den Menschen Stillsitzen und längeres Konzentrieren in den meisten Fällen garnicht gefordert war und Kinder schon früh mitarbeiten mussten ist es in früheren Jahrhunderten in weiten Kreisen der Gesellschaft nicht extrem störend aufgefallen.
     
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