1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Petition gegen die Verwendung von Mikroplastik in Kosmetikas....... es geht uns alle an

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Aprology, 8. August 2015.

  1. Aprology

    Aprology Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2005
    Beiträge:
    941
    Ort:
    AT
    Werbung:
    http://action.sumofus.org/de/a/UNEP...e/?akid=12044.7832295.cgonv2&rd=1&sub=fwd&t=1


    Eine UN-Studie zeigt: Mikroplastik in Pflege- und Kosmetikprodukten bedroht nicht nur Seehunde, Fische und andere Meeresbewohner, sondern auch die Gesundheit des Menschen.

    Vom Peeling bis zum Duschgel, viele Pflegeprodukte enthalten winzige Kunststoffpartikel. Für Mikroplastik gibt es natürliche Alternativen. Doch die Kosmetikindustrie setzt auf Kunststoff, weil er kostengünstiger ist.

    Günstiger -- für die Konzerne. Denn tatsächlich zahlen wir einen hohen Preis. Die Plastikpartikel belasten Ozeane und Tierwelt für Jahrhunderte und landen über Umwege in unserem Essen.

    Besonders besorgniserregend: Plastik enthält nicht nur selbst Giftstoffe, es zieht im Meer zusätzlich Umweltgifte an. Dieser Plastikgift-Cocktail ist mittlerweile Teil unserer Nahrungskette.

    Erste Staaten haben auf die Erkenntnisse reagiert und ein Verbot von Mikroplastik beschlossen. Wenn sich genug Menschen an den deutschen Verbraucherminister Christian Schmidt wenden, können wir erreichen, dass Deutschland endlich nachzieht. Ein deutsches Verbot hätte Signalwirkung für ganz Europa.

    Fordern Sie den deutschen Verbraucherminister Schmidt auf, Mikroplastik in Pflegeprodukten und Kosmetika zu verbieten!

    Der Anteil an Mikroplastik in Kosmetikprodukten ist mitunter enorm: Er kann bis zu 90 Prozent ausmachen. Bei einem herkömmlichen Duschgel steckt im Inhalt genau so viel Plastik wie in der Verpackung.

    Der Bericht der Umweltorganisation der Vereinten Nationen (UNEP) beleuchtet das Problem mit den winzigen Plastikpartikeln: Über unser Abwasser landen sie in Gewässern und Ozeanen -- denn sie sind so klein, dass sie nicht herausgefiltert werden können. Sie werden von Fischen verschluckt und landen so wieder auf unseren Tellern. Selbst in Milch und Honig wurden bereits Rückstände nachgewiesen.

    Die Gefahr ist erkannt, Reaktionen folgen bereits: Der US-Bundesstaat Illinois hat als erster Staat die Verwendung von Mikroplastik verboten. Umweltschützer haben ein Programm entwickelt, das Verbraucher schnell darüber informiert, ob ein bestimmtes Produkt Mikroplastik enthält. Einige Konzerne wie 'The Body Shop' haben auf Grund des öffentlichen Drucks angekündigt, in Zukunft auf Mikroplastik zu verzichten.

    Der deutsche Verbraucherminister, Christian Schmidt, aber bleibt untätig und schützt anscheinend lieber die Industrie als Umwelt und Verbraucher. Machen wir ihm klar, dass wir nicht bereit sind, dabei zu zusehen, wie weitere tausend Tonnen Mikroplastik unsere Gewässer verunreinigen.

    Rufen Sie den deutschen Verbraucherminister Christian Schmidt auf, Mikroplastik zu verbieten!

    Wir kennen das Spiel: Wenn sich ein Geschäft auf Kosten der Umwelt machen lässt, sind Konzerne gern dabei -- denn den Schaden tragen andere. Nestlé gräbt den Menschen das Grundwasser ab, um es ihnen abgefüllt in Flaschen zu verkaufen. Und Coca-Cola geht soweit, einen Bundesstaat in Australien für die Einführung eines Recycling-Systems zu verklagen.

    Wir lassen uns das nicht gefallen: Weltweit erheben SumOfUs-Mitglieder ihre Stimme und sorgen dafür, dass Großkonzerne mit dieser Strategie nicht durchkommen. Sorgen wir jetzt gemeinsam dafür, dass dem Geschäft mit Mikroplastik ein Riegel vorgeschoben wird!

    Vielen Dank für ihre Unterstützung!
    Wiebke, Christian und das Team von SumOfUs



    **********
    Mehr Informationen:

    UN environment agency urges ban of microplastics in cosmetics and personal care products, United Nations News Centre, 16. Juni 2015 (in englischer Sprache)
    Mikroplastik - unsichtbare Gefahr, BUND
     
    Dvasia gefällt das.
  2. farnblüte

    farnblüte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2014
    Beiträge:
    537
    Ich weiß, das klingt jetzt radikal .... aber wie wäre es, wenn Leute einfach nur Produkte kaufen, deren Inhaltsstoffe ihnen persönlich zusagen ... in diesem Fall eben nur Produkte, deren Hersteller keine Plastikteilchen verwenden und das auch auf die Packung schreiben ...

    Wenn es anstatt Bittbriefen, dies und das jetzt endlich zu verbieten, Forderungen danach gäbe, endlich die Pflicht, für angerichtete Schäden auch mit dem allerletzten Cent zu haften, wie es für Privatpersonen selbstverständlich ist, umfassend und ohne Ausnahme auch für Personen des öffentlichen Rechts und juristische Scheinpersonen wie einzelne Firmen oder Konzerne einzuführen (und bitte ohne anschließende Firmenrettung, weil jemand "to big to fail" sei)? Das wäre mal sinnvoll...

    lg
     
    Loop, Bougenvailla und Hellequin gefällt das.
  3. Aprology

    Aprology Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2005
    Beiträge:
    941
    Ort:
    AT
    leider sind nicht alle Bürger klug genug um auf andere Produkte, die meist teurer sind, umzusteigen und tatsächlich fand ich auf einer Liste von Kosmetikartikeln von Greenpeace ein Produkt das zwar frei von Silikonen war, dafür aber Mikroplastik drinn.............
    Wie sollte man nun den Konzernen Strafen auferlegen, wenn bereits das Wasser nachhaltig verseucht ist......ich könnte mir da nur eine saftige Umweltsteuer vorstellen, die wohl wieder dem Konsumenten auferlegt wird.

    Ich fänds richtig wenn es halt einfach verboten wird!
     
    Siriuskind gefällt das.
  4. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Aus Sicht des Bürgers eine m.E. gute Forderung, würde ich mir in allen politischen und wirtschaftlichen Bereichen wünschen.

    Allein, es wird bei diesem frommen Wunsch bleiben, denn die Politik ist nicht auf das Wohl der Bürger, sondern auf das Wohl Machthaber in Politik und Wirtschaft ausgerichtet.
     
  5. farnblüte

    farnblüte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2014
    Beiträge:
    537
    Ja, ich verstehe deinen Ärger! Dennoch bleibt unter den gegebenen Umständen keine andere Wahl, als sich selber so umfassend wie möglich zu informieren. Immerhin hast du in der Liste das Produkt ja entdeckt und wirst es also nicht kaufen...

    Es ist gewagt, zu behaupten, jemand der nicht die von dir als schädlich eingestuften Produkte meidet sei nicht klug genug und man müsse ihm den Kauf daher verbieten. Mit der Argumentation müsste ich fordern, dass der Verkauf von glutenhaltigen Getreide verboten wird, da ich es für sehr schädlich halte. Und Leute, die halt nicht das etwas teurere Nussmehl kaufen oder gleich auf Fleisch umsteigen wären nicht klug oder (impliziert in deiner Aussage) zu geizig.
    Ich bekomme von den meisten Ökokosmetika Ausschlag (zu viele ätherische Öle, zu schnell verkeimt usw.), mir ist Chemie lieber, wenngleich ich auch bitte weder Nanopartikel noch größere Plastikteilchen drin haben möchte (wegen der verheerenden Wirkung in der Natur).

    Es ist nicht einfach mit einem Verbot zu regeln. Ist ein Stoff weg, ist das nächste Problem schon da, nur noch nicht verboten...


    Die Deklaration auf Produkten (bzw auf ihrer Verpackung) ist bis ins kleinste Detail geregelt; d.h. es gibt Gesetze, die genau vorschreiben, was in welcher Form (Wortwahl...) drauf stehen muss, was freiwillig draufstehen darf und, sehr wichtig, was man nicht drauf schreiben darf. Organisationen wie Greenpeace oder Stiftung Warentest, Ökotest usw. sind naturgemäß begrenzt, was die Menge der Tests anbelangt und aus den Ergebnissen folgen meist keine Konsequenzen.

    Sehr hilfreich wäre es, wenn man das Gesetz zum unlauteren Wettbewerb streichen würde! Dann würden nämlich Unternehmen auf eigene Kosten die Produkte der Konkurrenz testen lassen und die Ergebnis veröffentlichen (wenn das Konkurrenzprodukt schlechter abschneidet). Das wäre zudem sehr objektiv, würde doch bei falschen Testergebnissen eine Verleumdungsklage folgen!

    Würde eine umfassende Haftungspflicht bestehen, könnten in diesem Fall zum Beispiel Besitzer von Fischereirechten, aber auch Besitzer von Naturschutzgebieten erstens Schadensersatz verlangen und sie könnten verlangen, dass der Schaden behoben wird, das heißt, man würde sehr viel Geld für entsprechende Forschung ausgeben müssen. Und egal, was dabei herauskommt, die Hersteller dieser die Umwelt so sehr schädigenden Produkte würden höchstwahrscheinlich Pleite gehen oder doch zumindest so große Verluste machen, dass sie sicher nie wieder ein so bescheuertes Produkt herstellen würden. Das ist ein sehr großer Unterschied zu einer "Strafzahlung", die meist in irgendwelchen öffentlichen Haushalten versickert, meist eh zu gering ausfällt und auch nichts Gutes tut, um den Schaden zu beheben (soweit das möglich ist, aber das kann man ohne mehr Forschung auch nicht wissen).

    @Lichtpriester: Ja, wohl wahr, das sage ich ja ständig. Aber da wir hier ja in einem Esoterikforum sind, kann es ja nicht schaden, die Themen auch mal aus einem anderen Winkel zu erleuchten.

    lg
     
  6. Aprology

    Aprology Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2005
    Beiträge:
    941
    Ort:
    AT
    Werbung:
    @farnblüte, viele Menschen machen sich gar nicht die Mühe die Inhaltsstoffe zu lesen, weil es denen ganz einfach egal ist - sorry, aber das sind aus meiner Sicht die Menschen die gerne mal Dosen aus dem Auto schmeissen oder warum liegt soviel Müll in unserer Natur rum. Wer kennt schon die chem. Ausdrücke wie zb. Dimethicone usw... man kann ja nicht auf allem Spezialist sein - ich auch nicht. Mikroplastik ist auch in Duschgels drinnen und man fragt sich ernsthaft, was sich Produktentwickler dabei denken, wenn sie sowas auf den Markt bringen. Es soll grundsätzlich jeder nehmen was er mag und verträgt, aber Mikroplastik ist definitiv fehl am Platz. Es kann auch nicht bei der Wasseraufbereitung rausgefiltert werden und all der Nanomüll landet in unserem Körper.
    Drum bleib ich dabei dass es politisch verboten gehört. Das hat nix mit Bevormundung von Bürgern zu tun. Du findest die Liste von Greenpeace im Netz zum downloaden......ich hab den Link nicht bei der Hand......es sind wirklich viele Produkte, wie gesagt vom Duschgel bis zum Make up.

    lg
     
  7. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795

    Wie soll das gehen? Soll der Jungfisch, der ein Plastikpartikel statt eines Planktontierchens frisst, weil sie zu ähnlich aussehen rausfinden, dass der Partikel aus Detuschland stammt und dann vor einem deutschen Gericht auf Schadensersatz klagen?
     
    Siriuskind gefällt das.
  8. farnblüte

    farnblüte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2014
    Beiträge:
    537
    Der Fisch kann zwar nicht klagen, der Inhaber von Fischereirechten kann es aber. Der Vogel kann auch nicht klagen, die Inhaber des Landes, auf dem die Vögel brüten, können es aber. Die Hersteller dieser Partikel können alle verklagt werden und wenn sie nicht selber eine Methode entwickeln, um ihre Teilchen von denen ihrer Konkurrenten zu unterscheiden, alle anteilig ihres Umsatzes verurteilt werden, dafür käme ein internationales Gericht in Frage. Ein großer Anteil des Fisch und Vögel schädigenden Plastiks kommt ja dadurch ins Meer, dass es in ungenügend gesicherten Schiffen transportiert wird (und wohl auch schon schlampig produziert/verpackt) - da gibt es ganz klar Verantwortliche, als da sind Reeder und Fabrikbesitzer, die es an der notwendigen Sorgfalt fehlen lassen. Und die Kosten müssen sich daran messen, das Zeug aus der Natur wieder zu entfernen - momentan heißt das natürlich in erster Linie Forschung, da es ziemlich unmöglich ist einer Seemöwe einen finanziellen Wert zuzuweisen, aber Fischer könnten Ernte-Einbußen in Rechnung stellen und auch Menschen, die durch Kosmetik geschädigt werden, könnten klagen (bei der Zigarettenindustrie hat es das ja schon gegeben, es müsste halt normal werden, wenn Gesundheitsrisiken wider besseres Wissen von Firmen verschwiegen werden).
    lg

    PS: Ich habe die Greenpeace Liste gefunden, interessant finde ich aber nicht die Liste der Produkte an sich, sondern die Liste mit den Abkürzungen für die verschiedenen Plastikarten. Da kann man dann selber nachsehen auf seinen Produkten - ich brauche dafür sehr helles Licht und manchmal fast schon eine Lupe ;) es ist also nicht immer gedankenlos. (Und ich ärgere mich auch über die Müll-aus-dem-Fenster-Werfer) Ein fetter Aufdruck: Frei von XYZ auf der Packung fände ich gut. Oder ein Umweltsiegel, dass das abdeckt oder so. Wenn es nicht mehr so viel gekauft wird, wird es mehr Ausweichprodukte geben, wenn immer mehr leute diese Produkte kaufen, werden gesundheitsschädigende Produkte vom Markt verschwinden...

    http://www.greenpeace.org/austria/G...m_Mikroplastik_Ratgeber_Juli2014_Auflage2.pdf
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. August 2015
  9. Aprology

    Aprology Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2005
    Beiträge:
    941
    Ort:
    AT
    schön dass du die Liste gefunden hast......deine Klagegedanken sind halt völlig bodenlos. Glaubst du ernsthaft dass man eine Rechtsschutzversicherung findet die auf sowas einsteigt. Bei Gericht hat der mit dem größeren Geldbeutel den längeren Ast. Und Gerichte haben auch kein Interesse zu 3/4 mit derartigen Fällen beschäftigt zu sein........ die Gewässer sind bereits nachhaltig geschädigt. Ich bleib dabei, es gehört auf politischer Ebene verboten.
     
  10. farnblüte

    farnblüte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2014
    Beiträge:
    537
    Werbung:
    Nein, das sind sie prinzipiell nicht. Über das Funktionieren einer Privatrechtegesellschaft haben sich schon sehr sehr kluge Professoren sehr sehr positiv geäußert (zum Beispiel Hoppe). Aber das ist halt die Crux mit den Staatsgläubigen, sie kennen nichts anderes und wollen auch nichts anders. deshalb eben tausende von Bettelbriefen an die Mächtigen, doch bitte bitte dies und das auch noch zu verbieten - bloß nicht an die Ursache gehen, lieber Augen zu und ein Symptom nach dem nächsten mit Staatsgewalt versuchen, doch irgendwie in den Griff zu bekommen ...
    :cry:

    traurige grüße
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen