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Persönlichkeitsstörungen und deren entsprechung im Tierkreiszeichen.

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Merkur_Uranus, 6. Mai 2006.

  1. Merkur_Uranus

    Merkur_Uranus Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2006
    Beiträge:
    92
    Ort:
    Hauptstadt
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    hallo foris, ich hab da was entdeckt. einige von euch kennen bestimmt die "psychiater-bibel", also das handbuch der internationalen klassifikation psychischer störungen.
    nun, mir ist aufgefallen, wie sehr sich einige störungen den "unreifen" formen des tierkreises entsprechen:

    1. histrionische persönlichkeitsstörung = LÖWE
    Merkmale dieser störung: Dramatisierung der eigenen person, theatralisches Verhalten, übertriebener Ausdruck von Gefühlen.
    Egozentrik, Selbstbezogenheit und fehlende Bezugnahme auf andere.
    dauerndes Verlangen nach Anerkennung, erhöhte Kränkbarkeit.
    Verlangen nach aufregender Spannung und nach Aktivitäten, in denen die betreffende PErson im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht.

    2. anankastische Persönlickeitstörung = JUNGFRAU
    Merkmale: Perfektionismus, Bedürfnis nach ständiger Kontrolle und peinlich genaue Sorgfalt, was zur Bedeutung der Aufgabe in keinem Verhältnis steht.
    Übermäßige Gewissenhaftigkeit und unverhältnismäßige LEistungsbezogenheit unter Vernachlässigung von Vergnügen.
    Pedanterie und Konventionalität mit eingeschränkter Fähigkeit zum Ausdruck warmer Gefühle.
    Bedürfnis zu frühzeitigem, detailliierten und unveränderbaren Vorausplanen aller Aktivitäten.

    3. astenische PErsönlichkeitsstörung
    merkmale: Überlassung der Verantwortung für wichtige Bereiche des Lebens an andere.
    Unterordnung eigener Bedürfnisse unter die anderer PErsonen, zu denen eine abhängigkeit besteht und unverhältnismäßige Nachgiebigkeit gegenüber den WÜnschen anderer.
    Mangelnde Bereitschaft zur Äußerung angemessener Ansprüche gegenüber Personen, zu denen eine Abhängigkeit besteht.

    und so weiter... is interessant, oder?

    liebe grüße, merkur
     
  2. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    es gibt interessante untersuchungen, wonach psychiatrische diagnosen bei den klienten, auf die sie gestellt werden, die entsprechenden symptome noch verstärken. das könnte nachdenklich stimmen, welche auswirkungen affirmative horoskopdeutungen nach sich ziehen...

    alles liebe,
    jake
     
  3. Merkur_Uranus

    Merkur_Uranus Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2006
    Beiträge:
    92
    Ort:
    Hauptstadt
    noch interessanter folgender hinweis:

    Psychiatrie: Jeder zweite Autor des DSM-IV mit Interessenskonflikten
    Donnerstag, 20. April 2006

    Boston - Mehr als die Hälfte aller Autoren des aktuellen Diagnostic and Statistical Manual (DSM-IV), des weltweit einflussreichsten Handbuchs in der Psychiatrie, hatten wirtschaftliche Interessenskonflikte mit der Pharmaindustrie. Dies ergab eine Studie in Psychotherapy and Psychosomatics, die in den US-Medien für große Aufregung sorgte.

    Die vierte und aktuelle Version des „Diagnostisches und Statistisches Handbuch Psychischer Störungen“, so die wörtliche Übersetzung, erschien im Jahr 1994. Eine überarbeitete Version wurde 2000 publiziert. Das Werk, das von der American Psychiatric Association herausgegeben und gelegentlich auch als „Psychiatrie-Bibel” bezeichnet wird, enthält genaue Beschreibungen aller psychiatrischen Erkrankungen. Damit setzt es Normen, die darüber entscheiden, ob psychische Phänomene als krankhaft und damit behandlungsbedürftig gelten. Das ist in der Psychiatrie nicht immer unumstritten und auch einem kulturellen Wandel unterworfen.

    Seit einiger Zeit mehren sich die Bedenken, das DSM-IV könnte in einer anderen Hinsicht in eine Schieflage geraten sein. Viele Definitionen von Krankheiten schienen wie geschaffen zu sein für den Einsatz bestimmter Medikamente. Ein häufig genanntes Beispiel ist die Soziophobie, also die Angst, sich in die Gesellschaft anderer Menschen zu begeben. Diese Störung kann durch Antidepressiva behandelt werden, und manche Kritiker hatten fast den Eindruck, dass alle schüchternen Menschen zu Patienten gestempelt würden, um sie zu behandeln.

    Vor diesem Hintergrund sorgt die Analyse von Lisa Cosgrove, einer Psychologin der Universität von Massachusetts in Boston, für Irritationen. Die Studie war am Donnerstag noch nicht im Internet publiziert. Die US-Medien zitierten jedoch die wesentlichen Ergebnisse. Danach hatten 95 der 170 Autoren des DSM-IV in den Jahren 1989 bis 2004 finanzielle Beziehungen zur Pharmaindustrie. In einigen Bereichen wie der Behandlung von schweren mentalen Störungen sollen sogar 100 Prozent der Autoren Interessenkonflikte gehabt haben. Unklar bleibt, wie viele dieser finanziellen Beziehungen bereits vor dem Verfassen des Manuals bestanden.

    Gegenüber den Medien erklärte Cosgrove, was sie zu den Recherchen bewogen habe. Ihr war die Zusammensetzung eines Panels aufgefallen, das sich mit der Frage beschäftigte, ob das prämenstruelle Syndrom eine psychiatrische Störung sei. Fünf von sechs Experten hätten finanzielle Beziehungen zu der Firma Eli Lilly gehabt, die damals genau diese Indikation für das Antidepressivum Fluoxetin (Prozac®) anstrebte.
     
  4. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.972
    Ort:
    Kirchseeon/München
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    Hallo Merkur - Uranus,

    Sicher ist das interessant, wobei es sicher unterschiedliche Methoden für die Ermittlung psychischer Störungen im Horoskop gibt. Die astrologische Psychologie wendet so etwas dann an, sobald tatsächlich jemand echte psychische Erkrankungen hat. Dann kann man entsprechend den "heilenden Hebel" ansetzen. Es kommt halt immer auf den jeweiligen Menschen an, als Widder muss man nicht manisch sein oder immer Kopfweh haben. Ist man tatsächlich manisch, so finden sich auch Planeten auf dieser Achse der Häuser eins und sieben. Sie ist vielen als Begegnungsachse bekannt, aber ebenso ist es die manische Achse. Die paranoide Achse bilden die Häuser zwei und acht, die eptiloide Achse die Häuser drei und neun. Haus vier und zehn ergeben die depressive Achse, Haus fünf und elf die katatone und zuletzt Haus sechs und zwölf die hysterische Achse.

    Meine Lehrer hatten früher bei Roberto Assagioli in Florenz praktiziert und ebenso ihre Forschungsergebnisse ins Horoskop übertragen. Ich persönlich habe nur in den seltesten Fällen mit solchen Erkrankungen in der Beratung zu tun, und wenn, dann kenne ich in meinen Umkreis auch einige gute Psychologen, da hier für einen Astrologen schon aus Kostengründen die Beratung endet. Was anderes wäre, wenn die Astrologische Psychologie auch als Beruf anerkannt und über die Krankenkassen laufen würde....

    Aber auch dies erfordert ein Studium der Psychologie oder Psychosynthese, was in unserer Schule begleitend auch angeboten wird. Einige API Lehrer sind vom Beruf her Psychlogen und nehmen auch - kostenfrei für die Kassen - das Horoskop zu Hilfe, sobald der Klient auch damit einverstanden ist.

    Alles liebe!

    Arnold
     
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