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Patanjali/1tes Buch

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von ananda, 16. August 2005.

  1. ananda

    ananda Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    113
    Ort:
    bayern
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    tachen,

    irgendwie gelüstet es mich euch das erste buch von patanjali reinzustellen.

    hier bitte:

    samadhi pada

    sama bedeutet großartig, fantastisch. dhi bedeutet fliegendes harmonisches bewusstsein.

    also entweder großartiges fliegendes bewusstsein oder einfach übersetzt ein stiller geist

    1. das wiedererkennen ist jetzt
    2. das wiedererkennen ist das versiegen des soges, der dich ununterbrochen in sich zieht
    3. nur im jetzt nimmst du dich wahr
    4. andernfalls bist du eins mit dem sog

    5. dieser sog ist leidvoll oder nicht leidvoll, er hat 5 arten
    6. richtiges erkennen, falsches erkennen, eingebildetes erkennen, schlaf und erinnerung
    7. richtiges erkennen erlangst du durch unmittelbare wahrnehmung, schlußfolgerung und die worte eines meisters.
    8. falsches erkennen erlangst du, idem du eine sache nicht als die erkennst die sie ist
    9. eingebildetes erkennen erlangst du, in dem du über etwas sprichst, oder denkst, das es gar nicht gibt.
    10. schlaf erlangst du, in dem der sog dich in die vorstellung von nichts zieht.
    11. erinnerung erlangst du indem du das erlebte nicht loslässt.

    12. das versiegen des soges, der dich unaufhörlich von dir weg zieht erreichts du, indem du ständig übst, einfach alles los zu lassen.
    13. ständig üben bedeutet, immer bei dir zu sein, im versuch dich zu spüren.
    14. dieses üben wird irgendwann wie selbstverständlich, indem du es lange zeit ohne unterbrechung mit viel liebe für das zu erreichende ziel ganz bewusst ausführst
    15. ein zeichen diese ständigen übens ist denn, dass du kein verlangen mehr nach sichtbaren und hörbaren dingen mehr hast.
    16. das führt dazu, das du die eigenschaft der natur loslässt, weil du dein wahres wesen erkennst. dies ist ein überwältigendes sein.

    17. erfüllte, glückliche gedanken, die ein geschlossenes weltbild ergeben,
    führen zu einem seeligen zustand, welcher in einem überwältigendem bewusstseinszustand der eigenen größe gipfelt.
    dieses nennt man einen augeglichenen geist mit gedanken.
    18.das ständige üben des loslassens der gedanken wie oben beschrieben, führt aber dazu, das immer noch eindrücke erhalten bleiben.
    19. diese geisteshaltung ist der grund für das körperlose verschmelzen mit der natur.
    20. andere erlangen diesen zustand durch glaube, tatkraft, erinnerung, einem ausgeglichenen geist oder erkenntniss

    21. ein starkes absolutes gefühl des unmittelbaren
    22. doch selbst, wenn du sehr weich,mittel oder etwas intensiver dabei bist, ist es etwas besonderes.

    23. oder duch hingabe an gott
    24. gott ist eine besondere wesenhaftigkeit unberührt von leid, den folgen der handlungen und den unbewußten prägungen
    25. dort ist die keimhafte allwissenheit unübertroffen
    26. auch den ahnen ist er ein lehrer, unberührt vom ziel

    27. sein ausdruck ist der hauch der urkraft, der ohne anstrengung aus der stille tritt und auch dorthin wieder entschwindet
    28. inneres und äusseres wiederholen dieses urkraft hauches, bei gleichzeitigem aufgehen in seinem sinn
    29. dadurch erreicht man die ausrichtung auf das innere und ebenso das verschwinden von hindernissen

    30. krankheit, trotz, zorn, unachtsamkeit, faulheit sowie gier, irreführende lehren, die unfähigkeit einen festen geistigen zustand zu erlangen bzw. ihn immer wieder verlieren. dieses so zerstreute bewusstsein ist ein hinderniss
    31. angst, verzweiflung, zappeln, zittriges einatmen und ausatmen begleitet dieses zerstreute bewusstsein.
    32. dies alles fernzuhalten ist der sinn von übungen.
    33. laß dein herz erfüllt sein von freundlichkeit gegenüber den glücklichen, bring mitgefühl den ängstlichen entgegen und liebe die vollkommenheit der tugendreichen, doch habe geduld mit den untugenhaften. indem du diese in dein herz läßt, wird sich dein geist beruhigen.

    34. dein geist wird auch beruhigt, durch ausatmen und das sanfte abgleiten in den bereich des nichtatmens, der dich zur urkraft des lebens trägt
    35. oder indem du dich die ganze zeit einem ziel verschreibst wodurch eine erkenntnis geboren wird, die den geist stabilisiert
    36. oder sei einfach glücklich und dadruch bist du im besitz des höchsten lichtes
    37. oder dein geist wird beruhigt, indem du ihn fliegen lässt,in einen bereich der völlig frei ist, von zielgerichteter leidenschaft
    38. oder du bist, während du schläfst, in deinen träumen vollkommen bewusst.
    39. oder du versenkst dich in etwas, daß du wirklich ersehnst.
    40. egal wie winzig, oder riesen groß, letztendlich wirst du es in den griff bekommen.

    41. wie ein wissender, der weiß, dass er erkannt hat, dass die farbe, die er in einem kristall sieht, nicht wirklich in ihm ist, sondern nur eine verbindung mit ihm eingegangen ist,so bist auch du, wenn du deinen sog erfolgreich abgeschwächt hast,in der lage zu erkennen, dass du nicht deine gedanken bist
    42. du glaubst so lange, dass du deine glücklichen gedanken bist,solange wort, bedeutung und wissen zu bestimmten vorstelllungen führen
    43. erst wenn deine erinnerungen gereinigt sind und nur noch dein eigener wesenskern strahlend erscheint, bist du frei von glücklichen gedanken.
    44. genauso wie mit deinen glücklichen gedanken zu verfahren ist, so verhält es sich jetzt auch mit deiner weltanschauung, nur wird es jetzt immer subtiler.
    45. die feinstoffliche natur endet letztlich im unmanifestierten

    46. all diese meditationen bergen letzendlich noch einen samen in sich,der deinen, wenn auch mittlerweile ruhigen geist bindet.
    47. nur ohne jedwegliche weltanschaung wird dein geist klar und zu einem göttlichen geschenk.
    48. an diesem ort ist das urwissen um die rechte ordnung und lehre.
    49. heilige schrifte, logik und das wiederholen von urwissen haben ein anderes ziel, als diesen besonderen zustand
    50. der aus diesem zustand geborene eindruck überstrahlt alle anderen eindrücke.
    51. erst wenn selbst dieser eindruck versiegt, ist jeder keim verschwunden und dein geist ist ein stiller geist



    viel spass damit.

    lg, ananda
     
  2. ananda

    ananda Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    113
    Ort:
    bayern
    ihr könnt ruhig eure meinung kund tun was ihr davon haltet ;).

    lg, ananda

    ps: falls intress an dem 2ten buch herrscht kann ich das auch noch hirein posten. von den anderen 2 büchern fehlt mir noch eine gute übersetzung.
     
  3. Kenedy

    Kenedy Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2004
    Beiträge:
    1
    Um das, was du hier gerade reingepostet hast, zu verstehen, wurden eigens Bücher geschrieben. Für Laien ist es gänzlich ungeeignet.
     
  4. Mr. Dream

    Mr. Dream Mitglied

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    Schweiz
    :rolleyes: da bevorzuge ich die nicht mehr ganz neue Übersetzung mit Swami Vivekananda:

    1. Jetzt wird Konzentration erklärt.
    2. Yoga ist die Unterdrückung der Denksubstanz.
    3. Während dieser Zeit (der Zeit der Konzentrazion) ruht der Schauende im eigenen (unveränderten) Wesen.
    4. Zu anderen Zeiten (als denen der Konzentration) ist der Schauende mit den Funktionen identisch geworden.
    5. Es gibt fünf Arten von Funktionen (einige) mühevoll und (andere) mühelos.

    usw.

    MD
     
  5. ananda

    ananda Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
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    bayern
    @kenedy:

    du sollts sie auch nicht verstehen sondern durchdringen und das kannst nur du selbst. da braucht man keinen der es für dich intrepretiert.

    @mr. dream.

    er hats einfach nicht richtig übersetzt. klar sanskrit ist auch etwas interpretation. das beste beispiel ist:

    2. yoga ist die unterdrückung der DENKSUBSTANZ

    er übersetzt, sanskrit: vritti als denksubstanz was einfach so nicht richtig ist, ein vritti ist ein sog der dich von dir weg zieht und nicht allgemein das denken. meist ist das denken ein vritti ja, aber ein vritti ist nicht gleich das denken....

    lg, ananda
     
  6. Mr. Dream

    Mr. Dream Mitglied

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    Gerhard Pflug erklärt diese Zusammenhänge anschaulich in seinem Buch das Yoga- Lehrbuch.

    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3897671638/qid=1124365112/028-5389574-5320561

    Ich halte fest, dass jeder konzentrierte und übersetzte Text (oft aus dem Sanskrit ins Englische und dann noch ins Deutsche) eine Quelle von Fehlinterpretationen ist. Darum sind Kommentare eine gute Chance, sich zu überlegen: *könnte das sein?*, *sehe ich dies auch so?*.

    Die heikelsten Texte sind wohl die klassischen 3 des Hatha Yoga.
    :rolleyes:

    MD
     
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