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passives und aktives Tun

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Tanita, 23. Juli 2012.

  1. Tanita

    Tanita Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2008
    Beiträge:
    792
    Ort:
    Norddeutschland
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    Hi:),

    haltet Ihr es für möglich, dass man durch passives Tun (also eigentlich NICHTS-Tun) MIT klarem Focus genauso erfolgreich sein kann wie durch aktives Tun MIT demselben Focus? Oder ist das nonsense? Kann nur der etwas vollbringen, der seinen Hintern hochschwingt und die Ärmel hochkrempelt oder gibt es auch einen anderen Weg ohne Schweißausbrüche?

    Ich geb`s zu. Die Frage klingt ein wenig irrsinnig, aber tatsächlich ging mir das vorhin durch den Sinn. Muss der mensch sich wirklich in die Aktion schwingen, um etwas zu erreichen oder geht dasselbe auch auf dem weibliche, passiven Weg?

    Tanita:D
     
  2. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Faulpelz :lachen:

    Spaß beiseite...

    Ich denke, um ein Ziel tatsächlich zu erreichen, sind beide Wege gleich wichtig. Das "Passive" ebenso wie das Aktive (wobei passiv m.E. nicht so ganz richtig ist, denn auch wenn man in der Ruhe mit Fokuslenkung sein Ziel verfolgt, ist man aktiv). Wenn du immer nur ein Ziel anvisierst aber nie den ersten Schritt dahin machst, wirst du dich schwer tun, es zu erreichen. Dann sind das (unerreichbare) Träume. Wenn du einen bestimmten Job erreichen willst, wirst du auch Schritte setzen müssen, wie Bewerbung schreiben, Vorstellungsgespräch usw. Hintragen wird dich wohl niemand. ;)

    Vermischt du da nicht etwas? Warum müssen Schritte, die zum Ziel führen, mit Schweißausbrüchen einhergehen? Ich denke, da ist die innere Einstellung wichtig... die Freude an dem zu erreichenden Ziel und das Vertrauen... dann gehts auch trotz Schweiß mit einer gewissen Leichtigkeit. :)
     
  3. Freija

    Freija Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    4.945
    bei manchen ists so: je mehr sie sich anstrengen, desto weniger "halten sie in händen",
    bei anderen wirkt es oft so: sie tun nix, und alles fällt ihnen in den schoß......

    das richtige timing ist hat einen sehr sehr hohen anteil an erfolgen........+ wissen was man wirklich will...
     
  4. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
    Beiträge:
    2.512
    Da alles Ansichtssache ist, könntest du als Endlösung einfach deine Ansicht ändern. Dazu muss man nichts tun, außer mental ein paar Verschiebungen durchführen.
    Kannst du dir vorstellen welche das sein könnten?
     
  5. Tanita

    Tanita Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2008
    Beiträge:
    792
    Ort:
    Norddeutschland
    Klar! Nur wenn Du wirklich nicht den allergeringsten Schimmer hast, wie dieser erste Schritt aussehen soll, was dann? Wenn Dein Ziel nach unseren normal menschlichen Maßstäben "unrealistisch" ist, was dann?

    Nein, da hast Du völlig Recht. Schweißtreibend wird es wohl dann, wenn das Ziel mit Krampf über innere Widerstände angegangen wird. Ich stehe auch eher auf die Leichtigkeit des Seins.

    Was jetzt mein Ziel betrifft, da mag ich hier nichts zu sagen. Das wäre öffentliches zum Abschuss freigeben:D. Aber darauf, dass es mit Focus und Leichtigkeit gehen muss, brachte mich übrigens mein Pferd. Ich bilde sie am Boden aus und da sie sich nicht irgendwo reinpressen lässt, geht`s eben nur auf die sanfte Tour und ich bin selbst ganz baff, wie toll das funktioniert. Ich gebe die Richtung vor (Focus) und dann lasse ich ihr alle Zeit der Welt, sich da hinein zu entwickeln. Und bingo. Das funktioniert und steht im totalen Gegensatz zu allem, was man sonst so in der Pferdeausbildung sieht. Da wird geübt, trainiert, geackert, geschwitzt etc.
    Kann das auch in anderen Bereichen so funktionieren?
     
  6. Tanita

    Tanita Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2008
    Beiträge:
    792
    Ort:
    Norddeutschland
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    Nein, verstehe ich nicht. Kannst du mir das genauer erklären, wie du das meinst?
     
  7. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
    Beiträge:
    2.512
    warum machst du das mit dir nicht auch so?
     
  8. Azura

    Azura Guest

    Ich sage, man kann sich erstmal passiv und mental auf das Aktiv-Werden einstimmen und vorbereiten. Ganz ohne Aktivität geht es nicht, sollte es auch nicht, denn wir sind hier in der Dualität und es geht darum, das eine mit dem anderen zu vereinigen.
    Zu viel Passivität oder Aktivität bringt einen nur aus dem Gleichgewicht.
     
  9. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Dann ist es meiner Meinung nach noch kein Ziel, sondern erst ein Traum, vielleicht auch eine Vision. Beide müssen erst zum Ziel werden. Was nichts anderes heisst, als dass zuerst die "passive" Arbeit angesagt ist - Fokus darauf lenken, was werden soll; so lange, bis dieser Traum immer deutlicher und schließlich zum Ziel wird.

    Kommt darauf an, wie groß dieser Traum bzw. die Vision ist, je nach Größe erfordert das eine entsprechend lange Entwicklungs- bzw. (innere) Wachstumszeit. Ich habe an meiner jetzt einige Jahre mental gearbeitet. Und jetzt geht es in die Realisierung, heisst in der Realität aktive Schritte setzen.
     
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    hm, also zunächst mal widerstrebt mir die Zuordnung des Passiven zum weiblichen Aspekt. Aber darum geht es ja nicht.

    Bezüglich der Frage meine ich, daß Passivsein nicht mehr passiv ist, solange man aktiv zuwartet. So nenne ich das immer, was ich bezüglich mancher Dinge tue: Aktiv Zuwarten. Also passiv sein mit dem Ziel, den Moment zu bemerken (die günstige Gelegenheit), an dem man aktiv werden sollte, weil es sich dann lohnt. Lohnt sich ja nicht immer, weil ja alles seine Zeit hat.

    Bei anderen Dingen wiederum lohnt es sich nicht, aktiv zuzuwarten, sondern man muß loslegen und aktiv sein, um sie zu bewegen. Das ist immer dann so, wenn die Gelegenheit gegeben und günstig ist, bzw. wenn durch Nichtstun die Gelegenheit ungünstiger würde.

    So unterteil' ich's für mich und entscheide dann jeweils danach.

    lg
     
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