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Passion of lyrics

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Mipa, 14. Juli 2010.

  1. Mipa

    Mipa Guest

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    Ich wollte eigentlich nicht auch noch anfangen, hier zu schreiben, weil ich es sowieso schon zu ausgedehnt,
    zu oft und zu lange tue.
    Aber was soll man tun, wenn das herz voller leidenschaft fürs schreiben
    ist, wenn es einen ständig verführt, einem fremde welten eröffnet, wenn es einen
    atemlos macht, überglücklich, tieftraurig, hoffend, bangend, sehnsüchtig,
    liebend, wissend.....
    wenn es einem so viel gibt?

    Sommerhitze

    Die glut verschluckt mich,
    verbrennt meine gedanken,
    löscht einen teil in mir aus.

    Ich ringe nach atem, nach
    frischen gedanken, wie klares wasser,
    verwirrt und verstört nehme ich mich
    als fremde wahr.

    Ich brauche den wind,
    ich brauche die leichtigkeit,
    den nächtlichen himmel, das funkeln
    der sterne, das rascheln der blätter.

    Ich erwarte die nacht,
    ich sehne sie herbei,
    sehnsuchtsvoll hoffend,
    dass sie mir meine gedanken
    zurückgibt, frisch und leicht,
    mich aufatmen lässt -
    mich wieder freigibt.

    :)
     
  2. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2010
    Beiträge:
    10.840
    Ort:
    Frankfurt/Main
    Mmm, feines Gedicht, liebe Mipa! :)
    Bin ja auch ein Kind der Nacht und ihrer erfrischend kühlenden Inspirationen.
     
  3. Elfenwind

    Elfenwind Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. April 2010
    Beiträge:
    2.315
    Ort:
    jenseits des Saturn, in der Nähe der Plejaden
    ja, ich konnte es förmlich fühlen
     
  4. Mipa

    Mipa Guest

    Rhein-tauchen

    Magisch ziehst du mich an,
    grün-schillernd, verführerisch,
    kalt und blau, sanft und samtig,

    esig umfängst du mich, ziehst
    mich in deine tiefen, ich versinke
    in dir, wohlig, mich hingebend,

    prikelnde kälte auf meiner haut,
    eisig nimmst du mir den atem,
    nochmal spüre ich dich, lass mich
    von dir tragen, sanft wiegen,
    stürmisch umarmen,

    dann ziehe ich mich zurück,
    verlasse dich schaudernd,
    spüre dich ein letztes mal
    um mich - und tauche auf.

    :)
     
  5. Mipa

    Mipa Guest

    Vielen dank, liebe Elfenwind!
    Ich wünsche mir, gefühle zu erzeugen -
    nicht zu beschreiben,
    weiss aber nie, ob mir dies gelingt.

    :)
     
  6. Sayalla

    Sayalla Guest

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    Liebe Mipa

    Im Rhein habe ich früher auch mal gebadet. Daraus entstand später folgendes Gedicht. Ich teile es dir gern mit und hoffe, dich hier in deinem thread damit nicht zu beeinträchtigen.:)



    Rhein- Gedenken

    Zitternd ging ich in die Knie;
    Erschöpft. Doch warst Du mir eine Wonne
    als ich unter praller Sonne
    wie von Sinnen nach Dir schrie!

    Immer, am Ufer, welche Freude:
    mich umfing sofort dieses kühle Nass!
    Doch sehe ich Dich nicht heute,
    erblicke nur gut abgestoch`nes Gras.

    Denn dort, wo einst Deine Auen grünten,
    haben Menschen längst gebaut.
    Und wo zarte Blümlein blühten
    hab ich nun meinen Augen kaum getraut.

    Du hast mich einst ermächtigt
    zu toben in Deinem kühlen Nass!
    Beschämt habe ich nun genächtigt
    im Hotel "Zum Rheine". Es war kein Spass.

    Verboten ist mir nun der Zugang
    zu Dir, ohweh!
    Die Millionäre gingen längst auf Bauernfang
    und fingen, wen wunderts, "meinen Glücksklee" ...
     
  7. Eisfee62

    Eisfee62 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2008
    Beiträge:
    14.667
    Was soll ich da noch sagen`??????????
    :thumbup::flower2::flower2:Sehr schön...
     
  8. Mipa

    Mipa Guest

    Liebe Sayalla

    Herzlichen dank, dass du dein schönes gedicht mit mir und den anderen teilst!
    Der Rhein ist sehr inspirierend für mich, da ich kaltem wasser, das grün schillert, nicht widerstehen kann.

    Ganz liebe grüsse...:)
     
  9. Sayalla

    Sayalla Guest

    Gern.
    Mir hat sehr gefallen, wie du über das fliessende Wasser denkst. Es kam an :umarmen:
     
  10. Mipa

    Mipa Guest

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    Weil gerade ein wahnsinns-gewitter niederging......

    Sommergewitter

    Wolken sich türmend und zerfallend,
    sich verbindend oder jagend,
    in schwarz-blauer farbe,
    der auffrischende wind mir
    den atem raubend,

    ich breite die arme aus,
    empfange die heftige bise,
    sie durchfährt und umwirbelt
    mich, verfängt sich in meinen
    haaren,

    ich rieche den erdigen duft des
    regens, der mich benetzt, auf mich
    niederprasselt, immer heftiger
    und verlangender,

    blitze durchtrennen den
    dunklen himmel, der donnergott
    ruft, hell wird's um mich,

    ich drehe mich im kreis, mit
    ausgebreiteten armen,
    tränenblind, atemlos, gefangen
    und befreit innerhalb eines
    schauspiels,

    das mich jedesmal von neuem
    fasziniert -

    :)
     

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