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Partnerschaft mit einem "Ausländer"

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Silesia, 6. Juni 2007.

  1. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2004
    Beiträge:
    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
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    Aloha :liebe1:


    Gibt es hier Menschlein die einen ausländischen Partner haben oder einderweitige partnerschaftliche Erfahrungen mit einer interkulturellen Beziehung haben?

    Wie denkt ihr über Multikulti-Partnerschaften?

    LG Susi :liebe1:
     
  2. jogurette

    jogurette Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2007
    Beiträge:
    4.134
    Hallo Silesia,

    das ist ein sehr interessantes Thema. Wirklich erfahren bin ich mit diesem Thema nicht.

    Ich persönlich bin sehr neugierig auf Menschen, die aus anderen Ländern und Kulturen kommen. Rede gern mit ihnen und habe auch einige Freundschaften geschlossen. Polen, Türken, Serbe ... Wenn ich nicht schon verheiratet wäre, könnte ich mir durchaus eine Partnerschaft mit einem "Ausländer" vorstellen. Es würde für mich nur ein Hindernis geben. Und das wäre der muslemische Glaube. Aber das sage ich, ohne mich jemals ganz genau mit dem Koran auseinandergesetzt zu haben. Ich weiß nur das, was die Presse uns glauben lassen will. Ich könnte mir nicht vorstellen in diesem Frauenbild zu leben.

    Ich denke das Paar an sich könnte gut mit den kulturellen Unterschieden leben. Ist vielleicht nicht immer einfach, aber machbar. Die Umwelt machst gewiß schwer. Familie, Nachbarn, Freunde .... Gegen die Vorurteile muß man dann auch noch ankämpfen. Vielleicht sind gewissen Trennungen von ihnen sogar von Nöten, weil einfach keine Akzeptanz vorhanden ist.

    Und ich weiß aus vielen Gesprächen mit meinem jugosl. Freund, mit was für Vorurteilen er immer noch zu leben hat. Manchmal bin ich sprachlos darüber, andere Male schäme ich mich dafür.

    Ich persönlich sehe in jedem ersteinmal den Menschen an sich. Wo er herkommt ist eigentlich unwichtig. Aber ich liebe es mit ihnen über ihre Heimat zu reden, nachzufragen, zuzuhören. Die Antworten sind meist wortreich, bunt und ich seh in leuchtende Augen. Es bereichert mich und erweitert meinen eigenen Horizont.
     
  3. Yggdrasil

    Yggdrasil Mitglied

    Registriert seit:
    15. Oktober 2006
    Beiträge:
    406
    Hallo Silesia,

    aktuell habe ich keine, aber ich habe meine positiven Erfahrungen.

    An sich wundert mich das dämliche Thema, worauf willst Du hinaus? Weißt Du Liebes, wenn das Herz pocht, ist der Kulturkreis doch egal. Mach doch einfach eine Umfrage auf. Da kann man so schön werten ...

    Partnerschaft, egal ob interkulturell oder domän, hat nichts mit der Herkunft zu tun, sondern, wie zwei Menschen leben. Das mag auf den ersten Blick unterschiedlich sein, aber im Kern ist es gleich, sonst trifft man sich nicht.

    ?
    Y.
     
  4. stern***

    stern*** Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2006
    Beiträge:
    87
    Ort:
    Bayern Oberpfalz
    hallo zusammen

    ich bin mit einen aus syrien verheiratet,
    er ist kein moslem.
    aber trotzdem hatten wir unsere schwierigkeiten
    aber jeder muss das selber wissen und wenn man sich verliebt schaut man nicht auf die hautfarbe liebe kann man nicht kontrollieren
    :liebe1: :kuss1: :liebe1:
     
  5. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Hallo Susi!

    Seit 20 Jahren lebe ich mit einem Partner orientalisch-muslimischer Prägung zusammen. Wir haben zwei Kinder, die gerade dabei sind erwachsen zu werden.

    Wie schon gesagt wurde, an erster Stelle steht die Liebe.
    Bikulturelle Partnerschaften oder multikulturelle Lebensweise bergen die Aufgabe sich besonders wach mit dem Thema Dualität zu befassen. Eigentlich betrifft das ja die meisten Partnerschaften früher oder später, selbst wenn sich die Partner ähnlich scheinen. Bei einer bikulturellen Liebesverbindung ist diese Herausforderung allerdings wesentlich auffälliger. Und in sofern auch klarer betrachtbar. Eine bikultuerelle Verbindung lehrt das Zuhören, die Einfühlung und die Toleranz. Als Schattenseite empfinde ich, dass man sogar das ständig hinterfragen muss, was eigene Normalität ist. Das kann anstrengend sein, aber ist auch gesund und trägt sehr zur Bewusstseinsbildung bei. Um in einer bikulturellen Lebensgemeinschaft wachsen zu können, ist eine Vereinbarung des gegenseitigen Respekts Voraussetzung und die völlige Anerkennung der jeweiligen Individualität. Dadurch, dass auf der Ebene der Materie die Einigung mühevoll erarbeitet wird lässt sich noch leichter erkennen, auf welcher Ebene Menschen wirklich verbunden sind, nämlich je "höher", desto weniger Unterschied gibt es... (seelische Ebene, geistige Ebene, spirituelle Ebene...) So erlebe ich das jedenfalls.
    Ich spreche mich nicht gegen kulturelle Eigenheiten aus, denn sie bergen viel altes Wissen, organische Entwicklung und resultierende Weisheit. In der heutigen Zeit ist aber grundsätzliche gegenseitige Offenheit eine notwendige Voraussetzung, um Frieden im globalisierten Zusammensein zu ermöglichen.

    :liebe1:
    K.S.
     
  6. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
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    Als Multi-Kulti-Partnerschaft empfand ich sogar einige Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR eine Paarbeziehung zwischen Ost-West-Deutschen. Die Sozialisationen differierten so dermaßen, dass es wirklich - trotz gleicher Muttersprache, die sich aber auch ungleich entwickelt hatte innerhalb von 40 Jahren - so einige Probleme in der Anpassung aneinander gab...
     
  7. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2005
    Beiträge:
    2.392
    Ort:
    Bergisches-Land
    Ich bin mit einer Kroatin verheiratet bzw. seid über 20 Jahren mit ihr zusammen.
    Sie ist zwar von der Staatsbürgerschaft Kroatin,aber ihre Mutter ist nur Kroatin (gewesen),ihr "Erzeuger" ist aber mazedonischer,oder kosovarischer Türke.
    So genau weiss man das nicht. :D
    Ihr Stiefvater ist moslemischer Bosnier.

    So.
    Da ich eher ein kühler "Nordeuropäer" bin,hab ich schonmal so ein bissi Probleme mit dem Temperament der Südeuropäer.
    Die Regen sich über Sachen auf,die in meinen Augen lächerlich sind. :clown:
    Und auf der anderen Seite merke ich,dass Ich mich über Sachen ärgere,die für Südeuropäer überhaupt nicht schlimm sind.

    Das schöne an solch einer Beziehung ist,man wandelt ständig auf dem Grad der Toleranz.Will sagen,durch solch eine Beziehung lernt man (in meinen Augen) tolerant zu werden,und andere Menschen zu verstehen.
    Aber so eine Beziehung ist auch sehr anstrengend.

    Nun war meine Frau (sie ist aus der Kirche ausgetreten,so wie ich auch) nur katholisch,und ich evangelisch.
    Von der Seite aus gibt es keine Probleme.

    Ich bin aber ein absoluter Verfechter der Gleichberechtigung,und finde es sehr bedenklich dass z.B. ein muslimischer Mann zwar eine Christin heiraten darf,aber ein Christ nicht eine Muslima.
    Es kommt zwar vor dass ein Christ eine Muslima heiratet,aber es ist selten.

    Ich kann auch nur davor warnen so eine multikulti Beziehung oder sogar eine Ehe einzugehen,weil es als chick oder super tolerant empfunden wird.
    Denn wird aus diesen Gründen solch eine Beziehung eingegangen,ist sie in meinen Augen zum scheitern verurteilt.

    Unsere bekannte Welt,also die Erde,steht in meinen Augen erst gaaaanz am Anfang den Fehler des Turmbaus zu Babel zu überwinden.
    (Wobei ich sagen muss dass der Turmbau zu Babel nur eine Metapher ist)

    Eine multikulturelle Beziehung,bzw Ehe kann aber durchaus eine Chance haben,wenn beide sich von ihren Erziehungsmustern lösen,um sich dann mental an den Partner zu binden.
    Das bedeutet,die Bindung an die Kultur in dem sie aufgewachsen und erzogen wurden muss sich aus Liebe lösen.
    Dann hat so eine Beziehung eine Chance!

    Aber wie gesagt,die Menschheit steht in dieser Hinsicht am Anfang.....
    aber man redet schon vom Aufstieg der Erde! -->:escape:

    Grüsse vom Narren [​IMG]
     
  8. Ayla

    Ayla Mitglied

    Registriert seit:
    27. Februar 2006
    Beiträge:
    309
    Hi,

    nun ich habe das Glück seit 2 1/2 Jahren mit einem Mexikaner zusammenzusein und man kann nicht grundsätzlich sagen, es ist besser mit einem Ausländer oder nicht.
    Das Gute ist: Meistens sind sie temperamentvoller als der typische Deutsche :) was ich als gut empfinde.
    Außerdem habe ich für mich festgestellt, dass ich mich in Spanisch offener unterhalten kann als ich das sonst in Deutsch tun würde, man denkt nicht zu tief über jedes Wort nach, das sehe ich auch als positiven Aspekt.
    Problematisch wird es, wenn 2 Wertevorstellungen kollidieren, denn es erfordert Kompromissbereitschaft diese Probleme zu lösen. Für mich zB war es kein Problem zur Untermiete bei einem Mann einzuziehen, mein Freund hätte am liebsten gewollt, dass ich in einem Kloster ein Zimmer kriege :weihna1 (mal etwas übertrieben), aber mit der Zeit legt sich sowas.
    Ich kann nur sagen, dass es mich positiv verändert hat und ich jetzt aufgeschlossener bin. Nicht nur weil er aus Mexiko kommt, sondern auch wegen seiner anderen Charaktereigenschaften, die mir geholfen haben, mich selbst zu entwickeln. :liebe1:

    Tschü :)

    P.S. und sobald dein Partner probiert auf Deutsch was zu sagen und es nicht so gut beherrscht, frage lieber nach, ob er weiß, was er da sagt :party02:
     
  9. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2005
    Beiträge:
    2.392
    Ort:
    Bergisches-Land
    Yooo..das kenn ich! :clown:
    Obwohl meine Frau fliessend und aktzentfrei deutsch spricht,frage ich mich schonmal öfters selber,ob sie eigentlich weiss was sie da sagt.
    Manchmal,erkenne ich dass es an der Sprache liegt....
    und manchmal erkenn ich,dass es daran liegt dass Sie eine Frau ist!:stickout2

    Grüsse--->:escape:
     
  10. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2004
    Beiträge:
    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
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    Danke für eure Erfahrungen :)

    Ich stelle mir eine Partnerschaft mit einem Ausländer, speziell aber mit einem Orientalen extrem schwer vor, es sei denn er ist eigentlich nur orientalischer Österreicher.
    Ich finde puren Rassismus gleich in unmittelbarer Nähe, welche noch dazu große Bedeutung für mich hat (mein Vater).

    Ich habe keine Beziehung zu einem Ausländer, es zieht mich jedoch immer wieder intensiv dazu hin... :)

    Alles Liebe
    Susi
     
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