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Paradoxon Ziel

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von deepminder, 23. November 2006.

  1. deepminder

    deepminder Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2006
    Beiträge:
    89
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    ...oder:

    Wenn die Erfüllung eines Wunsches ihn gleichzeitig aufhebt.

    Die Wunscherfüllung verändert das Objekt, auf das sich der Wunsch bezieht derartig, dass es nicht mehr wünschenswert ist.

    Man hat einen Wunsch, ein Ziel, beispielsweise möchte man ein Spiel gewinnen. Gewinnt man, ist der Gegenspieler beleidigt, so will man aber nicht gewinnen. Oder man möchte eine Pflanze pflücken, die duftet. Man möchte sie zuhause haben und riechen können. Der Duft verschwindet aber, sobald man sie pflückt. Ok, schlechte Beipiele, es gibt viel schlimmere.

    Kennt ihr sowas, was sagt ihr dazu. Kann man was dagegen machen?

    Ein bisschen Gedankenspielerei...

    Gruß
    deepminder
     
  2. ich frage mich, warum ich/du so etwas möchtest? warum soll die Pflanze zu Hause sein? da habe ich überhaupt nichts von, wenn sie dort eingeht...

    "Wünsche sind zum träumen da"
    warum sollte es dann erfüllt werden wollen? ein nettes Egospiel?!


    es gibt so ein schönes Gedicht:

    "IM VORÜBERGEHEN"
    von Johann Wolfgang von Goethe:

    Ich ging im Felde
    So für mich hin,
    Und nichts zu suchen,
    Das war mein Sinn.

    Da stand ein Blümchen
    Sogleich so nah,
    Daß ich im Leben
    Nichts lieber sah.

    Ich wollt es brechen,
    Da sagt es schleunig:
    Ich habe Wurzeln,
    Die sind gar heimlich.

    Im tiefen Boden
    Bin ich gegründet ;
    Drum sind die Blüten
    So schön geründet.

    Ich kann nicht liebeln,
    Ich kann nicht schranzen;
    Mußt mich nicht brechen,
    Mußt mich verpflanzen.

    Ich ging im Walde
    So vor mich hin;
    Ich war so heiter,
    Wollt immer weiter -
    Das war mein Sinn.
     
  3. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    Dafür machen....sich z.B. ein Gefühl wünschen.

    Was möchtest du denn erreichen mit dem Gewinn des Spiels, was mit dem Duft der Blume ?
    Das dazu gestellt zu dem was der/die andere erreichen will.....

    ...und es ergeben sich ganz andere Möglichkeiten....

    :) Jo
     
  4. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    haha, ja klar- be careful, what you wish, you might get it.

    Ist doch ne prima Sache, das. Alle Lehren sprechen davon, die Begierden aufzugeben. Der Mensch strebt nach Glück, aber er sucht es in den falschen Dingen. Erst rennt er hinterher wie blöde- und wenn er sie dann erreicht hat, seine Wunscherfüllung, dann ist sie seltsam schal. Weil sich das erhoffte Glücklichsein nicht einstellt. Oder nur kurzfristig- dann vergeht es wieder- und er rennt neuen Wünschen hinterher. Die bei Verwirklichung wieder schal sind. Und immer so weiter.

    Bis er wach wird, der Mensch. Also satt ist vom Wünschen.
    Man kann also sehr wohl was machen, sogar zweierlei. Einerseits wünschen, bis der Arzt kommt. Irgendwann ist der Sättigungsgrad der Enttäuschungen erreicht, mit Sicherheit. Und wenn es 1000 Leben dauert. :D
    Andererseits kann man den Mechanismus des Wünschens auch sofort erkennen. In einem Augenblick.

    Jetzt.
     
  5. hat das denn deepminder gemeint, dass er nach dem Glück sucht, wenn er ein Spiel gewinnen möchte, ein Ziel erreichen kann oder die Blume beschnuppern will? wenn seine Wünsche/Träume erfüllt werden?

    ist es wirklich Glück, das gesucht wird??
     
  6. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
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    Na- was denn sonst?
    Warum sonst wünscht man sich etwas?

    Was auch immer das sein mag, worin der Einzelne sein Glück sucht.



    haha, ich seh' gerade deine Signatur. :weihna1
     
  7. okidoki

    okidoki Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.380
    Ort:
    Wesel


    Hi deepminder

    Das ist genauso wie das das Gefühl der Erwartung viel intensiver ist als das Gefühl wenn die Erwartung vorbei ist,
    wenn man bekommen hat was man wollte und sich gewünscht hat.

    warum das so ist ....

    weiss nicht....

    mal überlegen......


    LG
    Oki
     
  8. deepminder

    deepminder Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2006
    Beiträge:
    89
    Ich überlege nur gerade, ob das Ziel wirklich die Wunscherfüllung ist. Oder doch der Weg. Vielleicht sind alle Ziele nur Mittel zum Zweck, um viel höherwertige, idirekte Ziele zu erreichen. Vielleicht leitet uns unser Unterbewusstsein automatisch auf die richtige Spur. Dann sollten wir unsere Wünsche nicht so ernst nehmen, jedenfalls nicht die unbedingte Erfüllung der Wünsche, sondern mehr, was mit ihnen im zusammenhang steht, was eigentlich beabsichtigt wird.
     
  9. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Ja genau. Und darum wünscht man sich oft sogar genau das- das der Zustand des Wünschens erhalten bleibt. Dass sich das Gewünschte nicht verwirklicht- um die Spannung zu erhalten. Die Spannung zwischen dem Leid der Nichterfüllung des Wunsches und dem Begehren, ihn doch erfüllt zu sehen. Das Leid wird natürlich lautstark bejammert. :weihna1

    Dabei ist auch das gewünscht.
    Paradox, nicht wahr? :weihna1

    Ja, tu' das. Gründlich.
     
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    das Ziel aller Religionen ist die ERleuchtung. Aber das, was glücklich macht ist der Weg dorthin.
    wie langweilig ist das Leben, wenn ich schon erleuchtet bin... was habe ich dann noch für Ziele und zu lernen???:escape:
     
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