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Palmblatt Bibliothek

Dieses Thema im Forum "Orakel, Wahrsagen" wurde erstellt von Zaba, 19. Oktober 2011.

  1. Zaba

    Zaba Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. April 2009
    Beiträge:
    1.007
    Ort:
    Überall und nirgendwo
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    Hallo Zusammen,

    ich hab in einer meiner Zeitschriften einen Bericht über Hildegard Matheika gelesen, die eine Palmblatt Bibliothek hat und daraus "lesen" kann.
    Ich fand das sehr interessant...Die Palmblätter sind vor mehr als 5000 Jahren geschrieben wurden und sagen uns Dinge aus unserem aktuellen Leben, quasi in der Vergangenheit für die Zukunft geschrieben...

    Hat sich jemand schon mal mit dieser Palmblatt Bibliothek auseinander gesetzt? Kennt jemand noch eine andere Meisterin oder Meister in Deutschland?

    Hier mal ne Info, wer davon noch nichts gehört hat:

    esotheka.de/Palmblattbibliotheken.htm mit den 3ws voran

    Viele Grüße
    Zaba
     
  2. schnabel

    schnabel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Dezember 2011
    Beiträge:
    6
    Hallo Zaba,

    hier ein Bericht über meinen Besuch bei Hildegard Matheika. Ich habe den Beitrag gestern und heute auch in anderen Foren veröffentlicht und hoffe, dass andere ihre Lehre daraus ziehen werden.

    Palmblatt-Lesung bei Hildegard Matheika

    Im November war ich bei Hildegard Matheika, um mir aus meinem Palmblatt aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft lesen zu lassen. Ich war 5 Stunden mit dem Zug gefahren und wollte auch noch am selben Tag zurück, hatte das Bahnticket rechzeitig gekauft. Die Lesung sollte um 15.30 Uhr sein. Ich kam durch eine kunstvoll geschnitzen Tür, bzw. Wand aus Asien ( Bali ? )in einen Esoterik-De-Luxe-Raum, das Wartezimmer: Überall "Reliquien" ( Engel-Statuen indische und christliche Kult-Gegenstätte in Glasvitrinen, milionenalte Steine mit Versteinerungen von Amphibien), dazu rote Plüschsessel und Stoff-Blumenbuquets in üppigen Vasen. Es waren bereits zwei andere Frauen da. Es stellte sich heraus, dass die beiden auch einen Termin um 15.30 Uhr hatten. Ich wartete. Nach etwas über einer Stunde kam ich an die Reihe. Dass ich den Zug zurück nicht mehr schaffen würde, war klar, aber Gott sei Dank hatte ich eine Übernachtungsmöglichkeit in Hannover.

    Das Reading
    Frau Matheika fing an mich auszufragen: Warum Sind Sie gekommen, was machen Sie beruflich, wo wohnen Sie ? Ich beantwortete Ihre Fragen. Dann bat ich sie, mein Aufnahmegerät während des Readings anschalten zu dürfen. Ja, kein Problem. Sie griff nach hinten, holte einige Rollen mit uralt aussehenden Blättern heraus, fächerte sie auf und griff dann eines davon, während sie weiter mit mir Smalltalk machte . Es ging los.

    Zu den vergangenen Leben: Ich war Nonne ( Musikerin, wie in diesem Leben,) die Orgel gespielt hatte, dann eine Hure, eine indische Tempeltämzerin und eine Kräuterfrau aus Griechenland ( Frage: "Mögen Sie Kräuter ? Sie sehen so schlank aus und scheinen sich gut zu ernähren.")

    Dann zu diesem Leben. "Sie hatten einige Stolpersteine in Ihrem Leben. Mit vier Jahren gab es ein Verlust-Erlebenis. Was war da los ?" Ich überlegte. Müsste sie das nicht wissen ? Die einschneidenden Erlebnisse wie Scheidung der Eltern und andere Probleme kamen eigentlich erst später. Trotzdem gab ich mir Mühe, mitzuarbeiten. "Mein Bruder wurde geboren", sagte ich. "Na sehen Sie !" Sie fühlte sich sichtlich bestärkt. Dann kam sie auf meine Schulzeit zu sprechen. Hier haute sie total daneben, wie auch jeder Hobby-Psychologe daneben hauen würde. Als Klassik-Musikerin mit zwei Diplomen wirke ich diszipliniert und gebildet. Dass meine Schulzeit eine Katasdrophe war und ich frühzeitig abgegangen bin, konnte nur das Palmblatt wissen. Sie sagte: "Sie waren fleißig in der Schule, und wenn es drauf ankam, gaben Sie ihr Ganzes..." Nun widersprach ich ihr. Frau Matheika ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. "Haben Sie Schüler ? Verdienen Sie gut ?" Mehr Fragen als Antworten.

    Zur Gesundheit: "Sie sollten auf Ihren Rücken aufpassen. Da könnte es Probleme geben." Auch daneben. Ich hatte einige gesundheitliche Probleme, die mir zu schaffen machen, auf Grund von Stress und einem schwachen Immunsystem. Volkskrankheiten. aber der Rücken war es nun gerade nicht. Auch wenn das Titel-Thhema der "Geo Wissen" gerade auf allen Kiosken darauf hinwies, dass die Treffer-Quote ziemlich hoch sein könnte.

    Dann: "Zwischen März und September nächsten Jahres wird ein Mann in Ihr Leben treten, der mit Ihnen zusammen arbeiten und Sie managen wird ( kennt sie wohl aus der Pop-Musik-Branche ). Ich sehe eine große Zukunft und Erfolg für Sie in New York ! Ja, hier steht, großer Teich..." Und sie zeigte auf ein paar Schriftzeichen. Und woran erkenne ich ihn ? " Er wird auch Musiker sein, singen und ein Instrument spielen." Auf äußere Dinge wie Aussehen oder genaue Zeitpunkte wollte sie nicht eingehen, denn das würde mich unnötig fixieren. New York also. Ich war skeptisch. Und wenn das nun nicht eintraf ? New York wimmelt von guten Musikern, man braucht Startkapital, usw. Anderseits, soweit wusste ich auch, das Leben läuft nun mal nicht immer logisch, und die unmöglichsten Dinge können passieren. Antwort: Ihre Vorraussagen träfen immer ein, vielleicht nicht immer auf den Monat genau, aber geirrt habe sie sich in ihren 30 Jahren Praxis noch nie.

    Noch Fragen ? Ja, wie steht es mit Kindern ? "Sie können zwei Kinder haben." Was heisst: kann ? "Das hängt von Ihnen ab. Sicher kann man neben der Karriere auch Kinder haben. Aber aufpassen, wenn Sie nicht sofort schwanger werden wollen..." Also heisst das konkret: Ich bin nicht unfruchtbar ? Ja, genau. Was war mit den genauen Angaben, für die doch gerade die Palmblätter so bekannt seien ? "So etwas gibt es nicht. Bei den Palmblattbibliotheken in Indien, zu denen man über Palmblatt-Tourismus-Agenturen hingekarrt werde, müsse man zuerst Duzende Papiere über die eigene Person ausfüllen, dann würde man auch genaue Aussagen kriegen." Mein Einwand: Aber die Vergangenheit nützt einem doch nicht viel, wenn man genaue Angaben über Ereignisse in der Zukunft machen will!" Nein, sie beharrte darauf, dass sie den Palmblatt-Tourismus ablehne, eben wegen der Fragebögen und des Betrugs. Dass sie selbst mir in dem Reading an die hundert Fragen gestellt hatte, kam ihr nicht in den Sinn. Und könne sie mir die Palmblatt-Bibliothek empfehlen, in der sie damals gewesen sei ? "Ja", kam es zögerlich, aber schließlich sei das schon zwanzig Jahre her und sie wisse nicht, wie das heute ablaufe.
    Das Reading ging zu Ende. Sie plauderte über New York, und wie toll die Menschen dort seien, lobte meinen Mantel und meine Figur. Zur Bezahlung: Ich hatte 150 Euro dabei, weil ich gelesen hatte, dass ein Reading so viel kostet. Auf meine Frage per e-mail, ob der Preis noch stimmt, kam keine Antwort. Jetzt sollten es plötzlich 170 Euro sein, weil wir uns in ihrem Büro befänden und nicht auf einer Messe. Weil ich fest behauptete, nur 150 dabei zu haben ( das Reading dauerte etwa eine halbe Stunde ), gab sie sich zufrieden. Ihr Hinweis: Sie sei ausgesprochen günstig, woanders zahle man 250 Euro.
    Im Wartezimmer warteten bereits zwei weitere Damen. Ich warf ihnen einen mitleidigen Blick zu, ging dann raus und testete sofort mein Aufnahmegerät. Nächste Enttäuschung: Aus dem Aufnahmegrät kam nur ein Rauschen und Knacken. Heute morgen hatte ich es noch getestet, es funktinierte einwandfrei. Rückspulen, Kassette wechseln, nichts half jetzt. Ich testete es sofort noch mal. Aufnahme und Wiedergabe liefen bestens. Und es hatte ja auch etwas aufgenommen, nämlich komische Geräusche. Magie ? Das war mein erster Gedanke. Auf der Straße war ich ziemlich konfus. Der Bus war weg, der Zug auch. Ich kramte nach meinem Bahn-Ticket, fand es nicht und ging noch mal zurück. Dort sprach mich im Wartezimmer eine Frau an, und ich erzählte ihr, wie es bei Frau Matheika gelaufen war. Wir tauschten Telefonnummern. Da kam Frau Matheika raus. Ihre erste Reaktion: "Ist die immer noch da ?"
    Als ich dann später im Zug saß, rief die Frau mich an und sagte, sie hätte es sich überlegt, sich höflich bei Frau Matheika verabschiedet und auf das Reading verzichtet. Kleine Genugtuung. Wenigstens eine sinnvolle Tat an diesem Tag. Zu Hause googelte ich das Thema Aufnahme und Störung. Ergebnis: Es reicht schon ein einfacher starker Magnet, unauffällig positioniert, um eine Aufnahme zu verhindern. Frau Matheika hatte vorgesorgt. Und ich konnte dieses Affentheater niemandem vorführen.
    Fazit: In gewisser Weise war ich selber schuld. Es gibt auf ihrer Website genug Anhaltspunkte für Scharlatanerie. Die Preise, das Überangebot inklusive Telefon-Beratung, Existenzgründungsseminare, der Messe-Tourismus ( sie ist das ganze Jahr unterwegs ). Ich dachte, sie ist eine einfache Frau, die sich in ihrem Video nicht so gut ausdrücken kann. Im Grunde auch völlig egal, ob sie nun aus der Hand, dem Gesicht oder aus einem Palmblatt abliest, solange ihre Aussagen echt sind. Ich hatte auf Lebenshilfe gehofft, nicht auf Sensationsmeldungen in Punkto Karriere. Doch dieser plumpe Betrug hat alles übertroffen. Die Frau hat nicht mal Intuition ! Keinerlei psychologisches Gespür ! Und ich hatte schon Angst, sie würde mich googlen und habe ihr deshalb per e-Mail nur meinen Vornamen verraten !

    Wenn ich hiermit jemanden warnen konnte, war der Besuch bei ihr vielleicht doch zu etwas nütze.
     
  3. nufaro13

    nufaro13 Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2010
    Beiträge:
    902
    @Schnabel

    vielen Dank für Deinen Bericht! Ich wurde gleich stutzig als ich eben von einer Hildegard gelesen haben, die ein Palmblattbibliothek besitzen soll. Das ist mehr als lächerlich eigentlich. Um diese Blätter lesen zu können, muss man sie Jahre lang zumindest studiert haben. Wie kommt so eine Dame dazu diese Sprache so perfekt zu beherrschen, dass sie sogar Readings halten kann?
    Dass man einen festen Betrag dafür verlangt ist auch schon peinlich genug, finde ich.
    Der Trick mit dem Magnet ist weitverbreitet, ja. Und wenn man schon jede Menge Geld ausgegeben hat, um eine eigene Palmblattbibiliothek zu bekommen, wird man schon wissen, wie er es verhindert, dass sein Dummfug bekannt wird.

    LG
    nufaro13
     
  4. schnabel

    schnabel Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    6
    Unerklärlich bleibt, wie dieser Bericht in der Frauenzeitschrift "Petra" zustande kommen konnte. Der spricht eine so andere Sprache, dass nur zwei Möglichkeiten bleiben: Entweder Frau Matheika, hatte in meinem Fall einfach keine Lust, nach dem richtigen Palmblatt zu suchen, hatte den beiden Frauen von der Reaktion aber ihr Original-Palmblatt richtig gedeutet ( mit konkreten Aussagen, die beide niemals wissen konnten ), oder der Artikel ist ebenfalls Lug und Trug, also nichts weiter als eine gute Geschäftsidee, um Leser heran zu ziehen. Lezteres ist wahrscheinlicher. Man darf sich von den Medien nicht so blenden lassen.
     
  5. nufaro13

    nufaro13 Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2010
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    902
  6. fantastfisch

    fantastfisch Aktives Mitglied

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    Was ist denn das für ne Sache mit diesen Palmblättern, wenn ich blöd fragen darf?
     
  7. Petrovska

    Petrovska Mitglied

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    Die Palmenblattbibliothek: Habt Ihr gewusst dass in Indien solche Bibliotheken gibt, die für jeden Menschen seine Vergangenheit und die der Zukunft genau vorhersagt.
    Dies heilige Wissen wurde von Rishis (kraftvoller Heiler und Heilige) auf getrockneten Blättern der Stechpalme in Sanskrit, Alt Tamil, Telegu oder auch in geheimen Codes, eingraviert. Die Inhalte der persönlichen Blätter sind Abschriften aus dem "Buch allen Lebens", der sog. "Akasha-Chronik". Da es sich bei den Palmblättern um organisches Material handelt, verfallen diese alle paar hundert Jahre, werden vorher aber "kopiert", d. h. der Inhalt wird übertragen, so dass die Blätter jeweils nur einige hundert Jahre alt sind, der Inhalt dieser aber von der "Quelle" stammt und das Alter somit von der jeweiligen Seele abhängt, deren Leben darin in all den Inkarnationen beschrieben ist. Die "Betreiber" dieser Bibliotheken sind in Alt-Sanskrit geschult, so dass diese den Text übersetzen - und auch interpretieren (daher der Begriff "Shuka-Nadi-Reader" oder "Shuka-Nadi-Interpreter") - können. Dort wird dann einer der Mönche, nach der Nennung des Namens und Wohnortes, die zwei Blätter suchen die demjenigen gehören. Zuerst wird das Blatt vorgelesen auf dem die Vergangenheit steht. Wenn alles stimmt was auf dem Blatt steht, kann man sich das zweite Blatt vorlesen lassen, auf dem seine Zukunft steht. Die Palmenblätter werden von den Mönchen regelmäßig neu abgeschrieben, da die Blätter keine sehr hohe Lebenserwartung haben. Dort gibt es ausschließlich nur Blätter von den Menschen, die diese Bibliothek auch besuchen werden. http://www.esotheka.de/Palmblattbibliotheken.htm

    Es gibt die zwölf Palmenblätter Bibliotheken in Indien, in Madras ist die älteste, bekannteste und gilt als seriös und kostenlos, überall zahlt man 50€ (in Indien)...

    Das es in Deutschland gibt, höre ich zum ersten Mal?!?

    Habe einige Berichte gelesen, Touristen aus Europa, die in Indien solche Bibliotheken besucht haben und die waren durchaus positiv.
    Vor kurzem hatte Besuch aus Indien (Madras) und die Inder schwören auf die Palmenblätter...

    Dort sollten nur Menschen kommen, denen bestimmt ist aus den Palmenblätter gelesen zu werden...

    Liebe Grüße
     
  8. fantastfisch

    fantastfisch Aktives Mitglied

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    Danke für die Erklärung. Was es alles gibt..... :)
     
  9. Petrovska

    Petrovska Mitglied

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    Villach
    Gerne, ich habe vor einige Jahren darüber gehört und es mir vorgenommen einmal eine auszusuchen...

    Mal sehen :)
     
  10. fantastfisch

    fantastfisch Aktives Mitglied

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    Klingt auf jeden Fall abgefahren, wenn du mal damit Erfahrungen gemacht hast, berichte mal :)
     
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