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Pädophile Soldaten und die UNO

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Condemn, 30. Mai 2015.

  1. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.305
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    Zu Anfang eine kleine Kontext-Info, was (eigentlich) die Aufgaben der UNO sind:

    Die Vereinten Nationen (VN), englisch United Nations (UN), häufig auch UNO für United Nations Organization(deutsch Organisation der Vereinten Nationen), sind ein zwischenstaatlicher Zusammenschluss von 193 Staatenund als globale internationale Organisation ein uneingeschränkt anerkanntes Völkerrechtssubjekt.

    Die wichtigsten Aufgaben der Organisation sind gemäß ihrer Charta die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts, der Schutz der Menschenrechte und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit. Im Vordergrund stehen außerdem Unterstützung im wirtschaftlichen, sozialen und humanitärenGebiet (siehe auch die Millennium-Entwicklungsziele der UNO).

    *********************


    Wie kaputt diese Organisation sein muss kann man wohl an diesem Skandal sehen:


    Kindesmissbrauch: Pädophilie-Skandal um französische Soldaten erschüttert die Uno

    Französische Soldaten sollen in einem afrikanischen Flüchtlingscamp Sex von hungernden Kindern verlangt haben. Obwohl sie informiert wurde, blieb die Uno rund ein Jahr lang tatenlos. Nun geht sie gegen jene vor, die den Skandal öffentlich machten.

    (...)

    Als der hochrangige UNHCHR-Mitarbeiter Anders Kompass die Vorwürfe an die französische Regierung durchreichte, um Ermittlungen zu erzwingen, war dies der Anfang vom Ende seiner Karriere: Anfang März wurde der Whistleblower von seiner Vorgesetzten Flavia Pansieri, der stellvertretenden Uno-Hochkommissarin für Menschenrechte, zum Rücktritt aufgefordert. Als er sich weigerte, wurde er suspendiert.

    (...)

    Was da ein Jahr lang nicht an die Öffentlichkeit drang, ist gravierend. Nachdem sie wiederholt von angeblichen Missbrauchsfällen gehört hatten, die sie vergeblich meldeten, begannen Uno-Helfer im Flüchtlingslager von Bangui zwischen dem 19. Mai und dem 24. Juni 2014 damit, Zeugenaussagen zu sammeln.

    Vierzehn Kinder im Alter zwischen 8 und 15 Jahren berichteten den Helfern, französische Soldaten hätten von ihnen Oral- und Analsex im Tausch gegen Nahrungsmittel, Trinkwasserflaschen und Geld verlangt. Die Helfer erfassten 14 Fälle von erpresstem, teils wiederholtem Oralsex und zwei Fälle von Analverkehr. Siebenmal wurden Kinder demnach mit Nahrungsmitteln "bezahlt", sechsmal wurde ihnen Geld zugesteckt, in acht Fällen gar nichts.

    Zehn der mutmaßlichen Täter konnten die Kinder beschreiben, von sechs weiteren wussten sie sogar Namen.

    Nicht alle der befragten Kinder fanden die passenden Worte für das, was die Soldaten mit ihnen getan hatten - sie mussten es umschreiben. Manche der Jüngsten waren sich während des Missbrauchs nicht darüber im Klaren, was mit ihnen geschah. Ein Junge berichtete, dass er das erst begriffen habe, als seine Mutter ihn für das "Böse" geschlagen habe, von dem er ihr erzählt hatte.

    Als auch Wochen, nachdem die Helfer die Vorwürfe nach Genf gemeldet hatten, nichts geschah, handelte ihr Vorgesetzter, Anders Kompass, auf eigene Initiative.

    (...)

    Die angemessene Reaktion wurde bürokratisch verhindert

    Tatsächlich erschienen schon wenige Wochen nach Kompass' Informationsweitergabe französische Ermittler in Bangui, um den Vorwürfen nachzugehen. Doch der Zugang zu dem Flüchtlingscamp wurde ihnen von Uno-Soldaten verweigert. Sie sollten sich zunächst an die UNHCHR in Genf wenden, ließ man die Fahnder wissen. Denn die französischen Kontingente, um die es gehe, seien nicht direkt der Uno unterstellt. Aus gleichem Grund meldeten die Kommandanten der Uno-Friedensmission vor Ort den französischen Ermittlungsversuch offenbar gar nicht erst an die Zentrale in Genf.

    Die übergab den französischen Ermittlern schließlich im März 2015 den Bericht, den diese von Kompass bereits im Juli 2014 durchgereicht bekommen hatten. Die Rückfragen der französischen Fahnder
    beantwortete die UNHCHR dann erst Ende April 2015. So unterblieb die Untersuchung der spätestens seit Juli 2014 bekannten Vorwürfe, bis es zum öffentlichen Skandal kam.

    (...)

    Helfer haben nun Angst, Missbräuche zu melden

    Wo die teils detailliert beschriebenen, zum Teil sogar namentlich bekannten Täter heute sind, ist nicht bekannt. Festgenommen wurde offenbar niemand. Das einzige, was umgehend erfolgte, war die Disziplinarmaßnahme gegen den Helfer, der all das schon im Sommer letzten Jahres nicht länger hinnehmen wollte.

    (....)


    Ganzer Artikel: http://www.spiegel.de/panorama/just...erschuettert-vereinte-nationen-a-1036349.html

    ****************************

    Da fehlen einem echt die Worte... Das es unter Soldaten immer auch ein paar Psychos gibt muss man wohl leider als Realität "hinnehmen". Das dazu aber dann noch die Verschleppung solcher Schandtaten durch die UNO ....und die Verfolgung derer kommt, die solche Skandale öffentlich machen, macht die Perversion komplett.
     
  2. Laws

    Laws Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2014
    Beiträge:
    3.158
     
  3. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.305
    @Laws: Kenne die Doku nicht (gucke sie mir gleich oder morgen an), aber... die wurde vor 2 Jahren hochgeladen, was offensichtlich macht, dass es sich beim aktuellen Skandal weder um einen Einzelfall (ist ja eh kein einzelner Fall) handelt noch ist sowas neu. Umso abartiger wie die UNO damit umgeht.
     
  4. Laws

    Laws Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2014
    Beiträge:
    3.158
    Das ist die Illusion, des guten Kriegers. Vielleicht erinnerst du dich an den Bundeswehrskandal, als die Soldaten das Vergewaltigen geübt haben? Kriege sind barbarisch und bringen immer die schlimmsten Seiten des Menschen hervor. Deswegen verabscheue ich jede Art des Militärs. Es ist ein Irrsinn zu glauben, dass Soldaten oder Waffen Frieden bringen können. Das Militär dient nur einem Zweck, es ermöglicht den Krieg.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8742720.html
     
    ralrene und Anevay gefällt das.
  5. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2010
    Beiträge:
    16.880
    Absolut. Frieden schaffen ohne Waffen. Magst auch zum 70er Respektionstreffen kommen?

    http://www.esoterikforum.at/threads/forumstreffen-18-20-9-2015-im-bayrischen-wald.204308/
     
  6. Nithaiah

    Nithaiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2004
    Beiträge:
    5.049
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    Genau das ist es, was es so unfassbar macht. Ich hab es auch gerade in den Nachrichten gelesen und muss das erstmal verdauen. Die von Laws verlinkte Doku hatte ich auch vor einiger Zeit gesehen. Man kann da nun insgesamt wirklich nicht mehr von ein paar "bedauerlichen Einzelfällen sprechen".

    Und wer weiß wie hoch die Dunkelziffer noch ist, wenn von oberster Stelle alles vertuscht wird und diejenigen, die sich mutig dagegenstellen, kalt gestellt werden. Da tun sich Abgründe auf, das ist wirklich unfassbar.
     
    ralrene gefällt das.
  7. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
    22.015
    Ort:
    VGZ
    Will doch keiner wissen, wenn wir hinweisen. Wir sind und bleiben phantastische Spinner

    Wie hier
     
  8. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.224
    Ort:
    Saarland
    Ich stimme dir hier tatsächlich mal zu . Dass Krieg die Menschen schlecht macht, war auch immer eines meiner Argumente (findet sich sicherlich auch hier im Forum), dass selbst Kriege, deren Ziele nachvollziehbar sind (gegen einen Diktatoren) in vielen Fällen vermieden werden sollten.

    Nur, es funktioniert dann auch nicht immer. Den Krieg kann man erklären, den Frieden nicht. Man kann eben nicht immer sagen, dass man da nicht mitmacht. Die Gegner des IS müssen sich nun mal verteidigen, genauso wie man Hitler durch Appeasement nicht bei kam. Und manchmal muss ein Diktator dann auch tatsächlich weg.

    Aber es ist schon richtig, dass man da sehr genau überlegen und abwägen muss. Und das liegt nicht nur daran, dass es zu eigenen Toten kommt, auch findet eben diese Verrohung statt.

    Wobei ich aber nicht überzeugt bin, dass diese Soldaten durch Kampfhandlungen verroht wurden, was allgemein sicherlich sehr gut vorkommen kann (siehe oben). Die haben wohl schlicht ihre Macht missbraucht.

    LG PsiSnake
     
  9. Hellequin

    Hellequin Guest

    Und doch stimmt es nicht. Krieg macht die Menschen nicht schlecht, sondern bietet ihnen die Möglichkeit, ihre garstigsten Triebe ungestraft auszuüben. Die aktive Beteiligung an den Mord- und Folterapparaten totalitärer Staaten ist eine weitere und letztlich die einfachere Möglichkeit, da es Pazifisten grundsätzlich wurscht ist, was diese Staaten im Frieden treiben.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31. Mai 2015
  10. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.305
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    Ich denke, es stimmt beides. Zum einen was Du sagst, dass gewisse Eigenschaften die schon da sind in einem Krieg leicht und in der Regel ungestraft ausgelebt werden können. Aber dazu kommt, dass eben auch Menschen, die sonst niemals morden, vergewaltigen, foltern würden, durch eigene Traumatisierungen zu "Monstern" werden können. Man kann sich jetzt darüber streiten, ob Trauma nur das hochholt was vielleicht vorher schon angelegt war... Aber es macht eben oft genug den Unterschied. Und Kriege traumatisieren kollektiv.

    Übrigens gibts dafür auch nen simplen Beleg... Statistiken über Kriegsheimkehrer in den USA die Amok laufen, eigene Familien umbringen etc. Insofern kann man m.A.n. durchaus sagen, dass Krieg Psychopathen erzeugt und sich nicht nur Psychopathen in einem Krieg leichter ausleben können.
     
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