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pädophile Priester

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von emporda, 3. August 2008.

  1. emporda

    emporda Mitglied

    Registriert seit:
    28. März 2008
    Beiträge:
    154
    Ort:
    Costa Brava
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    Die Kirche ist nicht so ahnungslos, sie selber schätzt die Zahl der Opfer durch sexuellen Misbrauch auf 100.000

    http://www.bishop-accountability.org/At ... ed_bishops
    Thousands of Catholic clergy and religious have raped and sodomized tens of thousands of children—perhaps more than 100,000 children—since 1950. These crimes were committed in secret, and bishops nurtured that secrecy. About 14,000 survivors have broken through the silence, and their accounts have created an in-depth picture of the crisis, both in their own writings and in the work of journalists and law enforcement officials. Attorneys have obtained diocesan documents that reveal additional survivor witness and also document parts of a huge cover-up. But for every account that is known, hundreds are not yet public. In order to understand the crisis fully and take the necessary policy actions, the in-depth testimony of individual survivors must be combined with data that capture the breadth of the crisis.
    -------------------
    Kardinal Ratzinger hat Crimen Sollicitationis im Jahr 2001 revidiert, es weist die Bischöfe an wie sie mit sexuellem Misbrauch umzugehen haben und schweigt sich über die Opfer aus. Kritiker meinen, das Dokument wurde nur geschaffen um Strafverfahren leichter zu entgehen.
    http://www.bishop-accountability.org/re ... nglish.htm

    So kann man getrost soziopathische Kriminelle auf Kinder loszulassen, indem man schweigt, lügt, Akten manipuliert und notfalls bezahlt wie Bischof Müller/Regensburg oder Bischof Jacques Gaillot/Evreux, der vor Gericht jede Kenntnis der Taten seines pädophilen Priesters leugnet und als Lügner überführt wird. Bischof Pierre Pican/Bayeux handelt im Fall Abbé Bissey ebenso, verweigert die Aussage und behauptet belastende Informationen ungelesen vernichtet zu haben. Zum Fall des verurteilten Priesters aus Neuburg-Schrobenhausen schweigt Bischof Walter Mixta, obwohl er seit längerem informiert war.

    Im zivilen Strafrecht wird jeder bestraft, der sich Pornobilder von Kindern auf seine PC kopiert und/oder diese vertreibt oder weitergibt - was ich voll unterstütze. Gleichfalls sollte jeder bestraft werden, der sexuellen Priestermisbrauch unterstützt, indem er in die Kirche geht, Theologie studiert oder Kirchensteuern zahlt. Gleiches Recht für alle ist ein Grundprinzip der menschlichen Gesellschaft
     
  2. Kokosnuss

    Kokosnuss Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2008
    Beiträge:
    213
    Ort:
    bei Nürnberg
    Das Problem wäre zu mindestens 95% gelöst, wenn sie der Klerus endlich von dem lebendigen Anachronismus des Zölibates verabschieden würde.
     
  3. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.036
    Ort:
    burgenland.at
    teilweise.
    eher sehe ich darin ein komplement als ein kompliment.

    vorerst bleibt vom system mensch aus gesehen die frage weiterhin offen:
    kein kind, ein kind oder viele kinder?

    darin enthalten ist:
    möchte ich die menschheit zerstören?
    will ich sie gerade mal so beibehalten?
    oder versuche ich damit irgend etwas zu forcieren?

    aber: du mach schön auf "kinderkriegen",
    und ich werde mich da ganz heraushalten.
    das passt aus der grundhaltung zu keiner verhaltensweise.

    da kann man ansetzen!


    und ein :weihna2
     
  4. emporda

    emporda Mitglied

    Registriert seit:
    28. März 2008
    Beiträge:
    154
    Ort:
    Costa Brava
    Darin sehe ich keine Lösung. Die deutsche Bischofskonferenz stellt fest, der Zölibat ist nicht ursächlich am sexuellen Missbrauch durch Priester schuld.

    Es gibt bei den Evangelikalen ebenfalls viel sexuellen Mißbrauch, obwohl die überwiegend verheiratet sind. Allerdings wird bei den Sekten wie etwa ZJ, Mormonen usw. wesentlich effektiver gemauert.
     
  5. sage

    sage Guest

    Ich ebenfalls nicht.
    Denn, so liest man immer wieder, geschehen die misten sexuellen Übergriffe auf Kinder durch nahe Verwandte.
    Soll man die Familie abschaffen?
    Vielleicht sollte man die Priester öfter überprüfen bzw. ihnen die Möglichkeit geben, sich an Psychologen zu wenden, wenn ihnen Zweifel kommen, ob sie Gefahr laufen, in den Sumpf abzurutschen.


    Sage
     
  6. Kokosnuss

    Kokosnuss Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    213
    Ort:
    bei Nürnberg
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    Viele Menschen erkennen ihre Neigungen erst spät.
    Zuvor hielten sie sich oft für Asexuell.
    Asexuelle Menschen machen ca. 1% der Bevölkerung aus.
    Es ist nicht unwahrscheinlich, dass sie sich zum Zölibat berufen fühlen und erst hinterher erkennen, dass sie andere Neigungen haben.
     
  7. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.036
    Ort:
    burgenland.at
    nun, was ist?

    wenn ich als priester nicht dazu beitrage kinder in die welt zu setzen,
    dann zerstöre ich auf lange sicht die menschliche kultur auf diesem planeten.

    unterschwellig genügend zündstoff,
    um in jeder richtung zur explosion zu kommen,
    was immer mein gott ... also mein gottesverständnis dazu meint.

    das ist eine unmittelbare und persönliche einstellung die hier installation erfahren hat.
    ich möchte gar nicht so genau wissen, was hier mit dieser vorgabe "im inneren" alles überdecket werden soll, was man im bausch und bogen einfach mit eingekauft hatte und somit "im äusseren" des priesterberufes zu finden ist.

    so kann ich besser schlafen.


    und ein :weihna2
     
  8. FrauLuna

    FrauLuna Guest

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    Hallo,

    was für mich ein Ansatz wäre, wirklich mal genauer zu hinzuschauen, statt wegzuschauen.

    Im Grunde ist die Kirch total pragmatisch ausgedrückt ja der Arbeitgeber des Priesterstandes. Und eigentlich hat ein Arbeitgeber die Fürsorgepflicht für seine Mitarbeiter. Fürsorgepflicht heißt (für mich) eben auch die psychischen Aspekte die Seele betreffend der Mitarbeiter zu "betreuen".

    Wenn ich mir das so anschaue, was ein "Mitarbeiter" so alles zu leisten und zu bewältigen hat, dann ist das schon recht hart an der Grenze der Belastbarkeit. Wie in jedem anderen Beruf wahrscheinlich.

    ICh für mich würde mir die Frage stellen, warum passiert in diesem Berufszweig der "Missbrauch" mehr als in anderen. - Früher habe ich mich sehr intensiv mit inneren KindThemen befasst. Das verletzte innere Kind usw.
    Im inneren Kind oder der gesamten Seele sitzen eben sehr viele Verletzungen. Und das verletzte innere Kind (vielleicht selbst durch Missbrauch oder Gewalt geschädigt) erschafft sich meist eine Welt, in dem es sich oke und gut fühlt.
    Es ist nur nicht eine Welt der Realität.

    Vielleicht ist das ja Gott oder die Engelwelt, wo alles licht, lieb und hell ist. Vielleicht malt sich dann das Kind aus, wie schön es ist ganz Gott dienen zu dürfen, wie wunderbar es ist ganz für Gott da zu sein und nur für ihn. Ich könnte mir vorstellen, dass viele Mitarbeiter der Kirche hier glauben, Ihre Glückseligkeit im Dienst an Gott und dem Menschen zu finden. Sicher sind sehr viele selbst verletzt worden oder ganz furchtbar einsam gewesen.
    Natürlich gibt es bestimmt viele Berufungen, aber ich meine, da auch viel verletzte Menschen zu sehen.

    Diese Welt ist dann natürlich nur eine gewisse Zeit heil und irgendwann kommt der graue, grausame Alltag, eine hohe Belastung und vielleicht auch Mangelempfindungen aller Arten - und das was das innere verletzte Kind ausgelagert, von sich geschoben, von sich getrennt hat kommt plötzlich auf großen Füssen daher mitten ins Leben.

    Ein Mensch, der "unbewußt" ist, der sich seiner inneren Verletzungen nicht gewahr ist, wird nun automatisch (leider) das tun, was ihm angetan worden ist. Denn das hat es selbst irgendwann mal als Liebe erfahren. Oder meint, dass das Liebe sein könnte.

    Hier braucht es natürlich eine Betreuung, bewußte Menschen, die eben das Seelenbild erkennen können und wissen, dass Gott eben keine eigene Welt, sondern die ganz normale Relität in uns und dem ganz "normalen" Leben ist. Gott wirklich erfahren wir nur in uns. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Ich vermute, dass gerade besonders Mitarbeiter der Kirche ihre inneren Schattenseiten exzessiver verdrängen als andere, weil sich das ja nicht gehört wütend, erregt oder sonstwas zu sein. - Und in lebenskrisen,
    in stresssituationen kommen die Schattenseiten aber trotzdem hoch, weil sie da sind (zwar in der untersten Schublade) und noch nicht angeschaut wurden.
    Und wenn sich hochkommen und gelebt werden, dann leider wohl heftig und krass.

    Hier würde die Reform beginnen, dass eben Gott im Menschen ist und der Mensch sowohl Licht, als auch Schatten ist. Ein ausbalancierter Mensch erkennt das und kann mit seinen eigenen Schattenthemen ganz anders umgehen als einer, dem man permanent sagt, dass alles Sünde ist, was nicht von Gott kommt. Aber selbst das, was ursprünglich von Gott kommt, nämlich ein Austausch zwischen Mann und Frau ist auch noch Sünde. Eigentlich ist ja doch recht viel Sünde, aber grad da sitzt der Kern des ganzen ÜBels.

    Wie sollen Menschen die so konditioniert werden Ihre eigene Mitte finden?
    Dass sie entgleisen halte ich rein seelisch gesehen schon fast für gar nicht anders möglich.

    Entschuldigungen und Lippenbekenntnisse seitens der Kirche sind eindeutig zu wenig, da bräuchte es eine Radikalkur und FÜRSORGE. Aber wahrscheinlich wird das noch dauern, denn eine Radikalkur wäre eine total veränderte Weltanschauung von Jesus und der göttlichen Essenz. Aber über kurz oder lang wird das kommen, es geht gar nicht anders.


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    oder susanne hühn
     
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