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Ostern

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von reinwiel, 21. April 2011.

  1. reinwiel

    reinwiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2008
    Beiträge:
    2.602
    Ort:
    In Pörtschach am Wörthersee
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    Wie kann man Ostern empfinden?

    Heute ist Gründonnerstag und wir stehen mitten in der Karwoche. Bei uns steht alles in vollem Grün. Die Natur lacht. Aber das Grün von Gründonnerstag kommt von "greinen" also weinen. Weil nun beginnt die Zeit des großen Weinens für die Christen.
    Es ist nun einmal so, dass der ganze christliche Glaube auf die Passion baut und dadurch sooo traurig ist - ganz im Widerspruch zum Lachen der Blüten in der Natur.
    Ich sehe die Passion deswegen gerne als Entsprechung für das, was in der Natur mit Herbst-Winter und Frühling-Sommer vor sich geht.
    Im Herbst leidet alles natürliche Leben, wird vom Nebel, von Kälte und zunehmender Dunkelheit geschlagen, gemartert. Dann kommt der Tod der Pflanzen - das Leben verliert sich. – Und wir sind das alles als Tatsache gewohnt, weil die Zyklen eben einmal so sind.

    Und bei Jesus Christus ist das Leiden auch so ein Zyklus – aber nur ein einmaliger und von ihm selber so vorgesehen. Ich denke immer daran, dass er dies an sich von Ewigkeiten so wollte. Im ganzen Ostergeschehen steckt ein besonderer Wille und Sinn dahinter – mit dem Eingehen Gottes in den Schmerz bis in den Tod.

    Für uns ist es ja so trostreich, dass im Frühjahr das Leben aus dem Tod zurückkehrt. Helles, leuchtendes Leben beginnt. Sprühend vor Freude. -- Der große Unterschied zu Jesus Christus ist nur, dass die Wiederkehr seines Lebens auf einer so ganz anderen Ebene liegt. Viel höher als die Ebene der Natur - und deswegen entwickeln wir eigentlich kein Verständnis dafür.

    Wir stocken einmal schon stark daran, ob Jesus Christus überhaupt gelebt hatte und ob er überhaupt eine historische Person war. Und deswegen werden auch die Evangelien von der Passion nur zu Mythen eingestuft. Sollen wir ihnen nun glauben oder nicht? Das ist die Frage.

    Ich wünsche jetzt aber jedem ein wirklich frohes und gesegnetes Osterfest.
     
  2. mdelajo

    mdelajo Guest


    Hallo reinwiel,

    für die "Christen" mag es ein Fest des Weinens oder zum Weinen sein. Für die Eingeweihten jedoch ist es eines zum Jubeln.

    Daher ---->





    Ihr solltet ihn wirklich langsam einmal vom Kreuz nehmen.



    Und ja, ich jubiliere wieder.

    :)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31. Dezember 2014
  3. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

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    Ob der Jesus der Eingeweihten mit Jesus noch viel zu tun hat?

    Vielleicht wurde er genau von den Kräften wieder vereinnahmt und verdreht, wegen denen er am Kreuz landete.
    Das "System" gewinnt immer, gegen einzelne.

    Und ein System das 16.000 Jahre an der Macht ist, ganz bestimmt.
     
  4. mdelajo

    mdelajo Guest


    Ich denke schon, Mann aus dem Märchenland.




    Erzähl oder sprich, wies beliebt.

    :morgen:
     
  5. reinwiel

    reinwiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    In Pörtschach am Wörthersee
    Welches System ist gemeint? Und vielleicht hat sich Jesus Christus auch gerade wegen dieses Systems ans Kreuz nageln lassen?
     
  6. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

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    Meine ich ja. Aber danach wurde es wieder verdreht. Und das Leid wurde mehr.
     
  7. morgenröte

    morgenröte Aktives Mitglied

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    Wien
    Kann es nicht sein, dass wir jeder dieses ostererlebnis, dieses leiden sterben und wiederauferstehen in unserem Leben durchmachen manche vielleicht sogar öfters?
     
  8. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Denken kannst du was immer du willst.

    Hab' ich doch. Der Rest ist rausfindbar.
     
  9. mdelajo

    mdelajo Guest


    Ist nicht nur, was ich denke.



    Ja klar. Habe es bisher bewusst vermieden, es konkret hier nachzulesen, sondern lasse dich jeweils im Moment auf mich wirken und das ist nunmal noch nicht so lange hier im Forum der Fall. Mit phasenweisen Inkongruenzen und dann wieder einem "Chapeau", echt genial.

    Aber lassen wir unsere persönlichen Unverbindlichkeiten, es geht ja um Ostern hier im Thread. Und nicht um F&F.

    :morgen:

    ot wieder aus.
     
  10. reinwiel

    reinwiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2008
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    Wenn man es gut betrachtet, stehen wir selber in einem ununterbrochenen Ostererleben: Wir sind oft krank, haben Schmerzen, unsere eigenen Körperzellen welken, sterben und andere erwachen wieder. Und oft fühlen wir uns wie neugeboren.

    Aber an das alles denken wir ja nicht. Wir sehen ja doch mehr oder weniger ein historisches Geschehen, das in sich so unverständlich ist. Warum übergibt sich Jesus Christus den Schergen der Priesterschaft und heilt sogar einem von ihnen das Ohr wieder an, das Petrus mit seinem Schwert abgeschlägt? Mit dem Hinweis, dass ihm machtvolle Engelsheere zur Verfügung stünden?

    Das alles kann ja von vornherein durch Zweifel abgelehnt werden, aber wenn wir uns vom ganzen Ostergeschehen bereichern lassen wollen, dann muss man gegenüber dem ganzen Geschehen offen sein. Zuerst einmal nur als Schilderung eines wahren Ablaufs.

    Dann aber auch als Verständnis, dass alles eine ganz hohe Bedeutung hat. Bei und in diesem Verständnis geht es vielleicht auch darum, dass Gott ganz bewusst alle Schmerzen und auch den Tod an sich erleben will und dadurch auch die kleinen und großen Schmerzen des einzelnen Menschen und ebenso dessen Tod segnet bzw. heiligt.
    Und dann gibt es noch einige andere wesentliche Dinge.
     
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