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Ostern - Erlösung

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Syrius, 24. Februar 2016.

  1. Syrius

    Syrius Sehr aktives Mitglied

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    Schweizer Mittelland
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    Ostern – Erlösung


    Wir nähern uns dem höchsten Fest der Christen – Gedenken des qualvollen Todes Jesu Christi.


    Für die einen willkommene freie Tage, sonst nichts. Andere vermuten die Reinwaschung der Sünden dieses Lebens – ein Freipass? Vermutlich doch eher nicht – widerspricht ja auch dem freien Willen.


    Was also hat dies denn mit uns zu tun?
     
  2. sibel

    sibel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2004
    Beiträge:
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    Ort:
    Hinter den 7 Bergen
    Gedenken des Todes , aber noch wichtiger ist doch die Auferstehung!
    Was man ja nicht beklagen muß, schließlich ist der Großteil der Menschen keine Christen...
    Zumindest propagiert das ja auch die kath.Kirche so.
    Verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht...
     
  3. Syrius

    Syrius Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2009
    Beiträge:
    5.204
    Ort:
    Schweizer Mittelland
    Wieso ist für Dich die Auferstehung wichtig?

    Ja, grosse Kirchen sind noch heute der Ansicht, Jesus hätte sie von ihren täglichen Sünden befreit, wobei doch jeder Mensch immer sich entscheiden kann, zu sündigen oder es zu lassen. Wie also hätte Jesus wissen sollen, ob wir überhaupt sündigen? Und dass er diesen qualvollen Tod auf sich nahm, um uns eine Lizenz zum Sündigen zu verschaffen halte ich für eher unwahrscheinlich.

    Zudem gilt es zu bedenken: Ein Mensch, der aus Gewohnheit sündigt, wird diese Untugend auch nach dem Ablegen des materiellen Körpers noch haben und eignet sich somit nicht für den Eintritt ins Himmelreich! Also wäre eine pauschale Sündenvergebung völlig nutzlos.

    lg
    Syrius
     
    Grey und Gida gefällt das.
  4. Chloroplast

    Chloroplast Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Berlin, in einem Blatt
    Witzig, dass dieses Fest sogar im Namen so direkten Bezug zu seinem nicht-christlichen Ursprung hat. Spannend ist wo nun die Gemeinsamkeiten liegen.
     
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  5. Syrius

    Syrius Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Schweizer Mittelland
    Hier gehts natürlich nur um den christlichen Teil - dass das Fest früher eine andere Bedeutung hatte und quasi umfunktioniert wurde ist ein anderes Thema.
     
  6. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Voralpen, Aut
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    Du nennst das Evangelium die göttlichste Wahrheit? Mich würde eine vernehmliche Stimme aus dem Himmel nicht überzeugen, daß das Wasser brennt und das Feuer löscht und ein Weib ohne Mann gebärt und ein Toter aufersteht; vielmehr halte ich dies für Lästerungen gegen den großen Gott und seine Offenbarung in der Natur. In diesem Glauben ist es mir ebenso heftig ernst wie Dir in dem Deinen. (Goethe an Pfarrer Lavater 9.8.1782) ... Offen stehet das Grab. Welch herrlich Wunder, der Herr ist auferstanden! Wer's glaubt! Schelmen, ihr trugt ihn ja weg. So der Dichter Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

    Wir sind ein einmaliger und unverwechselbarer Teil der sich immer
    wieder erneuernden, wundervollen Natur, für die wir Verantwortung
    tragen so wie für die kommenden Generationen und für die
    Bewohnbarkeit des Planeten. - Alle Menschen werden
    Brüder und Schwestern, sie gehören gleichberechtigt
    zur einen großen Menschheits-Familie.


    In diesem Sinne, Frohe Ostern!

    (Quelle: http://www.humanistische-aktion.de/ostern.htm )

    Ansonsten hat Ostern nicht mehr Bedeutung, als in dieses Fest hineingelegt wurde. Kirchen, die eine historisch-kritische Untersuchung ablehnen, wissen warum. Ostern ist ein konstruiertes Fest, nichts weiter. Für frühe Christen war Ostern der einzig mögliche Zeitpunkt, um getauft zu werden, da glaubte man noch aber auch dieser Glaube wurde gelockert, so wie die Kirche so ziemlich alles gelockert hat, der Bequemlichkeit zu ihrer Vorteil Gunsten xD

    Was sich zu Ostern feiern lässt muß mit Christus nichts zu tun haben, ebensowenig mit alten Göttern....Erneuerung, des Lebens, der Farben und der menschlichen Fröhlichkeit, vielleicht ist das der kleinste gemeinsame Nenner der Menschlichkeit, den man zu diesem Fest noch feiern könnte, ohne kultisch selbstdienlich die Geister zu entzweien.
     
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  7. sibel

    sibel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2004
    Beiträge:
    6.105
    Ort:
    Hinter den 7 Bergen
    Ist das eine rhetorische Frage?
     
  8. Tacita

    Tacita Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2005
    Beiträge:
    2.874
    Ort:
    Niederösterreich
    Auf die 'Gefahr' hin unreif und kindisch zu wirken: :angel2:
    Ostern ist seit vielen Jahren für mich ein Anlass das Neue Testament zu lesen und mir Filme über Jesus Leben anzuschauen (auch das Musical 'Jesus Christ Superstar' ... ein für mich absolut unglaublich Emotionales und Phantastisches 'Muss' zu dieser Zeit)
    Es ist zwar sehr traurig, dass es so ist ...
    Aber die Art wie Jesus Leid, Verleumdung, Verrat, Demütigung, ... ertragen hat, gibt mir so viel Kraft. Dass er auch Wut und Zweifel empfand, machen in mir um so menschlicher und 'naher' (sagt mach das so?)
    Ostern mit seinem Ursprung und Fasten habe ich für mich persönlich zu einer Zeit der Wiedergeburt und Auferstehung gemacht.
    Das hat Ostern mit mir zu tun. :X3:
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Februar 2016
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  9. trollhase

    trollhase Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2014
    Beiträge:
    5.447
    Ostern wurde von der katholischen Kirche doch nur erfunden, um vom heidnischen Frühlingsfest Ostara abzulenken.
    Die katholische Kirche hat viele heidnische Feste und Bräuche okkupiert und daraus christliche gemacht. :nudelwalk
    Bei Ostern geht es um die Auferstehung Jesu und bei Ostara um die Wiedergeburt der Natur. In manchen Gegenden gibt es immer noch heidnische Osterbräuche. :)

    Ostara ist dieses Jahr am 20. März, es ist zugleich der Zeitpunkt des Frühlingsanfangs und der Frühlingstagundnachtgleiche.
    Tagundnachtgleichen sind zweimal im Jahr, im Herbst und im Frühling, und sie stehen für den Beginn einer neuen Jahreszeit.
    Ostara ist auch der Name der heidnischen, germanischen Göttin, sie ist die Göttin des Frühlings und der Fruchtbarkeit.
    Ab sofort nimmt die Sonne an Kraft zu, die Tage werden immer länger und die Natur, die sich im Herbst und Winter in sich selbst zurückgezogen hat, wird zu neuem Leben erweckt. Pflanzen und Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf. :flower2:

    Ihre Blume ist die weisse Lilie und ihre beiden heiligen Tiere sind der Hase und der Marienkäfer.:)
    Beide sind Symbole für Glück und Fruchtbarkeit.

    Das ist sie, glaub ich:

    [​IMG]

    :blume: :blume: :blume: :blume: :blume: :blume: :blume: :blume: :blume: :blume:
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Februar 2016
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  10. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    6.549
    Ort:
    An den Ufern der Logana
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    Lieber Syrius,

    Du blendest hier einfach das Wesentliche der christlichen Lehre aus. Mit der Taufe bekennt sich der Christ zur Umkehr und wird damit von seinen Sünden reingewaschen. In der Passionsgeschichte geht es hingegen um die Sünden dieser Welt, die Jesus auf sich nimmt, damit das Himmelreich errichtet werden kann. Hier wird das Thema vom Knecht Gottes des Propheten Jesaja aus dem Alten Testament aufgenommen.

    Die Auferstehung Jesus ist die Vorwegnahme der Auferstehung aller Menschen am Jüngsten Tag. Mit diesem Tag ist auch das Jüngste Gericht verbunden, an dem sich jeder Mensch an seinen Taten messen lassen muss, ob er Einlass in dieses Himmelreich finden kann oder nicht (siehe die Offenbarung des Johannes). Ostern ist also ein Fest der Hoffnung auf einen Neubeginn und das auch schon in den alten Bräuchen. Ja, die Sündenvergebung ist nutzlos, wenn die Rede von der Umkehr nur ein Lippenbekenntnis bleibt.

    Du wirst jetzt sicherlich anmerken, dass dem alles so nicht sei – aber das ist nun einmal die Vorstellung aus der christlichen Lehre. Ja und mit Christen meine ich nicht nur die römisch-katholische Kirche. Unabhängig davon muss man sich nicht wundern, wenn jemand seine Spiritualität entzaubert und er sie deshalb nicht mehr finden kann.


    Merlin
     
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