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Oshos Spiegelstarren-Meditation

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von pleasure, 1. September 2004.

  1. pleasure

    pleasure Guest

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    Hallo an alle!

    Ich bin neu im Forum und wollte mal fragen, ob jemand von euch schonmal Oshos Spiegelstarren-Meditation ausprobiert bzw. zu Ende geführt hat (er empfiehlt sie 3 Wochen zu machen). Ich überleg mir gerade, ob ich diese Meditation machen will oder ob sie eventuell zu heftig ist. Wär sehr interessant zu hören, welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt.

    Gruß, pleasure.
     
  2. Daniela

    Daniela Guest

    hi Pleasure,

    leider kann ich Dir von keinen Erfahrungen berichten, aber mich interessiert diese Medi.....
    könntetst Du vielleicht in groben Zügen mal hierreinschreiben wie das abläuft? Wie lange man starrt usw. ? Das wäre echt super.
     
  3. Reinhold001

    Reinhold001 Guest

    Was heißt das Spiegelstarren?
     
  4. Daniela

    Daniela Guest

    @pleasure, ich hab's schon gefunden!

    für Reinhold:

    «Spiegelstarren»

    «Schliesse die Türen zu deinem Zimmer und setzte dich vor einen grossen Spiegel. Das Zimmer muss dunkel sein. Stelle eine kleine Kerze neben den Spiegel, und zwar so, dass die Flamme nicht direkt reflektiert wird. Nur dein Gesicht wird widergespiegelt, nicht die Flamme. Und dann starre unentwegt in deine Augen im Spiegel. Blinzele nicht. Dieses Experiment musst du jeden Tag für 40 Minuten wiederholen, und nach zwei oder drei Tagen wirst du in der Lage sein zu starren, ohne die Lider zu bewegen.

    Auch wenn Tränen kommen, bewege deine Augenlider nicht, starre immer weiter in deine Augen, bleibe dabei; lass die Tränen ruhig fliessen, und innerhalb von zwei oder drei Tagen wirst du auf ein ganz seltsames Phänomen stossen. Dein Gesicht wird neue Formen annehmen. Vielleicht erschreckt dich das. Das Gesicht, das du im Spiegel siehst, wird sich auf einmal verändern! Es wird manchmal ein total anderes Gesicht auftauchen, ein dir völlig unbekanntes.

    Aber tatsächlich gehören alle diese Gesichter zu dir. Jetzt brechen unterbewusste Schichten deines Bewusstseins auf. Diese Gesichter, diese Masken, das bist du. Es kann sogar vorkommen, dass eines deiner Gesichter aus einem vergangenen Leben auftaucht. Nach einer Woche, wenn du jeden Tag vierzig Minuten lang in den Spiegel gestarrt hast, wird dein Gesicht zu einem Strom von Gesichtern, wechselnd wie ein Film. Gesichter werden ständig kommen und gehen. Nach drei Wochen wirst du dich nicht mehr erinnern können, welches Gesicht nun deines ist. Du wirst dich nicht mehr an dein Gesicht erinnern können, weil du so viele Gesichter vor dir hast auftauchen sehen.

    Wenn du diese Meditation regelmässig weitermachst, dann wird irgendwann nach drei Wochen das allerseltsamste passieren: Du wirst auf einmal gar kein Gesicht mehr im Spiegel sehen. Der Spiegel ist leer, du starrst ins Leere. Da ist gar kein Gesicht mehr. Und dies ist der Augenblick: Schliesse die Augen und begegne dem Unbewussten.

    Du wirst ganz enblösst sein - total nackt, so wie du bist. Alle Täuschungen werden von dir abfallen.»
     
  5. pleasure

    pleasure Guest

    Ja genau das ist die Beschreibung.

    Nun schreib ich euch mal, warum ich mit der Meditation zögere. 2 Gründe:

    1. Im Buch "High werden ohne Drogen" schildert Frederick Dodson auch diese Meditation und er hat sie ausprobiert. Er schreibt allerdings, dass er sie abgebrochen hat, weil sie "zu sonderbaren Verwirrungszuständen führt".

    2. Castaneda beschreibt in einem Buch eine sehr außergewöhnliche Erfahrung, wo er mit Don Juan zusammen einen selbst gebauten Spiegel in einen Bach hält. Sie schauen ca. 1h in den Spiegel, Castaneda schildert, dass er auf einmal viel mehr Details wahrnahm und - jetzt kommt das Schockierende - auf einmal bemerkte er außer seinem und Don Juans Gesicht ein drittes Gesicht im Spiegel. Don Juan erklärt ihm, das sei das Gesicht eines Wesens, das im Wasser wohnt. Und dieses Wesen fängt dann auch noch an, an dem Spiegel zu rütteln, um zu versuchen, in unsere Welt zu kommen. Castaneda hat das Gefühl, dass er stirbt und Don Juan bestätigt ihm nach dieser Erfahrung, dass dies auch tatsächlich geschehen wäre, wenn er ihn nicht davor bewahrt hätte. Ich weiß nun nicht, ob bei dieser Meditation evtl. Luftwesen im Spiegel auftauchen könnten. Ich weiß, klingt alles bisschen abgefahren, aber ich wollte keinem solchem Wesen allein begegnen.

    Hat jemand schon Erfahrungen auf diesem Gebiet gemacht (Scrying, am besten mit einem Spiegel)? Habt ihr auch irgendwelche Wesen getroffen / gesehen und was ist passiert? Würd mich echt mal interessieren.

    Es muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er die Meditation ausprobieren will oder nicht. Ich glaube, man kann damit sehr schnell zu dem Ziel kommen, sich selbst zu erkennen, aber man kann genauso schnell, wenn man nicht aufpasst, sich einen bleibenden Schaden holen. Deshalb bin ich so skeptisch, was das Spiegelstarren angeht.

    Gruß, pleasure.
     
  6. Kiah

    Kiah Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2004
    Beiträge:
    739
    Ort:
    NRW
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    Ich denke, um mit dem Spiegelstarren zu beginne, sollte man selbst sehr ausgeglichen sein.

    Es tauchen seltsame Phänomene auf und man sollte dabei eben nicht erschrecken, sondern versuchen, diese zu interpretieren. Das ist allerdings manchmal nicht gerade einfach.

    Wenn du dabei zweifel hast, dann lass es entweder ganz sein und warte, bis es dich nicht mehr so abschreckt, oder versuche es einmal und sieh, was geschieht. Da kann dir keiner raten, denn du weißt selbst am besten, was gut für dich ist. Wenn du dich bei einer Meditation fürchtest, wird sie dir auch nichts bringen.

    Kiah
     
  7. Reinhold001

    Reinhold001 Guest

    Danke für deine Erklärung.
     
  8. Augen

    Augen Guest

    In diesem Thread werden zwei verschiedene Sachen beschrieben: eine Meditationsform; und eine magische Technik. Und sie werden vermischt.
    Was im Prinzip nicht schlecht ist; aber das Verständnis leidet darunter.

    Bei der Meditation geht es darum, durch unsere Illusionen zu blicken. WER BIN ICH.
    Bis das Letzte weggefallen ist. Es gibt kein spezifisches "Ziel". Keinen Beweggrund außer Selbsterkenntnis.

    Alles wird zugelassen. Es ist ein Prozess. Die einzige 'Gefahr' besteht darin - sich selbst näher zu kommen. Seine eigenen Facetten kennen zu lernen (und das kann beängstigend sein. macht aber nichts. > gehe einfach durch die Angst. DAS ist der Sinn der Sache. Alles was kommt ist wunderbar.
    Weil,
    es ist ein Teil von Dir.)



    Kiah versteht es magisch (sie ist gewohnt die Dinge magisch zu verstehen):
    Der magische Weg ist es gewohnt, alles im Außen zu sehen. Als ein "Phänomen" dort.
    Und immer, wenn man 'in die Welt hinausschaut' - gibt es eine Trennung =>Und Gefahr. (das ist die Illusion).

    Im Außen wird zwangsläufig alles interpretiert. Warum? Weil es gefahrvoll wirkt; und um Gefahr in Zukunft besser abwenden zu können> Analyse, Interpretation.

    Der Kernpunkt bei Oshos Meditation ist aber, NICHT ZU INTERPRETIEREN.




    (Anmerkung: In Castanedas Don Juan könnte es sich um einen 'magischen Spiegel' handeln; der gar nicht reflektierend sein muss; sondern eben nur ein Mittel, um Phänomene im Außen sichtbar zu machen.
    =ganz andere Thematik als eine Meditation.)



    Fazit for pleasure: Alles was Dir in Deinem Spiegel 'gegenübertreten' kann bist Du selbst.
    Angst?
    ;->
     
  9. pleasure

    pleasure Guest

    Hmm, weiß nicht, gute Frage... :rolleyes: Ich werd's wohl ausprobieren müssen, um es zu wissen.

    Nachdem sich ja herausgestellt hat, dass Castaneda wohl (zumindest zu einem Teil) gefakt ist, stellt sich mir die Frage, was ist dran, dass das gefährlich sein könnte (diesen magischen Spiegel in einen Bach halten, was er beschrieben hat)? Immerhin sagt Bardon ja auch: Keine Evokationen vor Stufe 8.

    Gruß, pleasure.
     
  10. Hosenvolvic

    Hosenvolvic Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2008
    Beiträge:
    1
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    Hallo liebe Leser,
    ich habe schon Erfahrungen mit der Spiegeltechnik gemacht. Diese Idee hatte ich jedoch nicht von Osho, aber ich muss erst einmal weit ausholen...

    Als Ich ca. 15 war, gab es für mich eine schwierige Zeit im Leben. Ich habe viel gekifft und meine Eltern wussten davon nichts. Dann ging es mir auch so schlecht und ich hatte viele böse Gedanken und ich habe plötzlich mein Spiegelbild gesehen, und mir gesagt, ich gehe hier nicht weg vom Spiegel, bis ich etwas über mich erfahren habe.
    Deswegen habe Ich diese Spiegeltechnik ausprobiert. Ich habe sie allerdings nicht wie Osho es vermittelt jeden Tag 40 minuten gemacht, sondern nur 4 Tage hintereinander. Ich musste einfach wissen wer ich bin, ich war am ende. Wie gesagt ich kannte Osho noch nicht.
    Naja also als ich die ersten zwei Tage ohne Erfolg hinter mir hatte, habe ich das Pensum von 1-2 Stunden auf 3 Stunden maximiert. Plötzlich am 4 Tag, geschah wahrscheinlich mein erstes meditatives Erlebnis.
    Als ich mich im Spiegel betrachtete hatte ich plötzlich unglaubliche Angst, weil vor mir ein schreckliches Wesen, grün, verwest und elend aussehend und böse, vor mir auftauchte und mein Gesicht verschwand. Ich erschrak in diesem augenblick und fiel zurück. So jetzt ist es raus und ich habe sogar jetzt noch angst davor.

    Damals dachte ich ich würde schizophren sein. Aber ich habe irgendwas gesucht und habe eine Antwort erhalten. Dass war alles, mehr wollte ich nicht.
    Ich glaube dies war mein erstes meditatives Bewusstseinsverändernde Erlebnis was ich je hatte. Naja, jetzt meditiere ich schon seit 2-3 Jahren und bin 19. Mir geht es soweit gut und ich habe mein Leben wieder etwas mehr im Griff als damals.

    Ich kann vor dieser Technik nur warnen. Ich habe selbst von Selbtmorden nach Osho Techniken gehört. Wenn ich jetzt zurück denke mit dem Wissen um Osho, wird mir auch klar wieso.

    Osho zeigt einem Menschen die Realität der Welt. Er ist für mich eine Art Inbegriff des Erwachsen seins.
    Wenn man ein Kind in die Reale Welt aussetzt, dann wird es angst kriegen, weil die Welt nicht nur Sonnenschein ist.
    Wenn Oshos Techniken uns die Wahrheit zeigen, dann sind wir die Kinder... Manche Menschen können diese Art der Realität nicht vertragen.
    Deswegen ist die Spiegeltechnik eine sehr hart Technik und ich empfehle sie nur Menschen, die wirklich gelassen sein können und sich nicht in sowas reinsteigern. Für Leute, die schon viel mit Meditation und mit Frazen vorm inneren Auge und so durchgemacht haben, ist diese Technik vielleicht nicht so schlimm wie für mich sie gewesen ist, der noch nie was mit Meditation zu tun gehabt hat und der sich einfach nur mal selber und seine Grenzen finden wollte.

    Ich finde generell, dass Meditation eine Art der Betrachtung der Realität ist. Aber ich meditiere schon so lange, dass ich dort auch keine Meinung mehr habe, die so Schubladendenken wäre, denn Meditation hat mir die tiefe der Welt gezeigt, das alles mit allem in Verbindung steht
     

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