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Opferrolle

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Tamarand, 16. Februar 2012.

  1. Tamarand

    Tamarand Mitglied

    Registriert seit:
    15. September 2009
    Beiträge:
    128
    Ort:
    Hamburg
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    Immer wieder begegnen mir Menschen, die sich in irgendeiner Opferrolle befinden. Ich würde mich gern mit euch über eure Ansichten und Erfahrungen dazu austauschen.

    Wenn jemand Opfer "sein will", das heißt einverstanden ist die Opferrolle zu nehmen (bitte, nicht falsch verstehen!), dann heißt das für mich nicht automatisch, dass ich dann auch grausamer Täter sein muss/soll/darf. Manches muss ich tun zur Erfüllung des Bedürfnisses des Anderen, manches ist aber auch eine Prüfung für meine Ethik/Moral/Wertschätzung.

    (Ich denke mal in Kladde)
    Das würde auch beinhalten dass die Verantwortung beim Täter liegt???- ist das dann wirklich immer so???
    Ich glaube nicht.
    Kann nicht auch das Opfer aus seiner Rolle austreten?? Nicht immer- wenn ich an all die Kinder denke die missbraucht werden.
    Sie haben keine Chance.
    Sind die Opfer wirklich immer Opfer??
    Ist dann alles soo vorherbestimmt weil wir mit einem bestimmten Lebenserfahrungspaket durch die Welt gehen sollen?
    Ich gestehe, dass mich das etwas verwirrrt.
    Ich denke gerade an mein Leben und die schmerzlichen Erfahrungen, die ja jeder mehr oder weniger macht.
    Hätte ich damals aus diesem Opferkreislauf austreten können?
    Nein- denn mir fehlte schlichtweg das Wissen dafür und so musste ich da durch.
    Heute, mit 62 hab ich das Wissen was ich damals gebraucht hätte.
    Heute weis ich, ich war NICHT unbeteiligt an dem "Spiel"
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Das Thema ist sooo vielschichtig, dass man ein dickes Buch darüber schreiben könnte.
     
  3. Sayalla

    Sayalla Guest

    Die Kinder möchte ich mal ausklammern, die haben bei mir einen Sonderstatus.
    :)

    Unter Erwachsenen gilt, dass
    man nicht sieht, was sich alles auf einem Gemälde befindet,
    solange man selbst im Gemälde drin steckt und dort in eine bestimmte Richtung blickt.
    Man müßte, um wirklich betrachtend schauen zu können, aus dem Bild heraustreten.
    Das aber ist die Schwierigkeit, weil einem ja überhaupt nicht klar sein dürfte, dass man im Bild selbst drin gefangen ist...
     
  4. Isisi

    Isisi Guest

    Hast du schon mal daran gedacht dass vielleicht du nicht richtig siehst? Vielleicht ist ja Loop die Sehende?

    Und von welchem Opfer reden wir eigentlich?

    Das vierjährige Kind, dem vom Vater der Schwanz in den Hintern gesteckt wird?
    Oder die Frau, die von der Bushaltestelle nach Hause geht und brutal vergewaltigt wird?
    Oder von der Kassiererin an der Tanke die von einem Bewaffneten ausgeraubt wird?
    Oder (erst kürzlich in unserer Stadt passiert) der junge Mann, der von vier Fremden erstochen wurde weil sie sein Geld wollten?
    Oder die Rentnerin der ihr Rente geklaut wurde weil sie sich nicht wehren konnte?
    usw. usw.
    Wenn wir davon reden dann möchte ich auch das hier :3puke:machen.

    Oder reden wir einfach nur von der Kollegin die sich immer ausnutzen läßt weil sie sich nicht durchsetzen kann?
     
  5. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    28.892
    Ort:
    Wien

    :danke:
     
  6. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
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    da es hier offensichtlich um eine fortgesetzte Diskussion von woanders geht, möchte ich kurz anmerken:

    Zum Täter gehören Opfer und Retter(Helfer).
    Aus diesem Dreieck auszusteigen ist nicht einfach, aber es ist möglich.

    Nehme ich die Antwort von @Isisi dazu, dann handelt es sich um Straftaten, dann geht es mehr und Recht und Ordnung, und nicht um Täter-Opfer-Gerede. Das sind kriminelle Energien.

    pluto
     
  7. NikaMo

    NikaMo Guest

    Ich glaube, man sollte unterscheiden...
    zwischen Opfer und Täter, die karmisch miteinander verstrickt sind...
    oder die durch Erfahrungen und Erlebnisse in der Kindheit zu Opfern werden, und als Erwachsene entweder Opfer bleiben oder zu Tätern werden. Manche werden auch zu Rettern, wie man in diesem Forum sehen kann.
     
  8. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2006
    Beiträge:
    12.687
    Ort:
    wo die Wirren irren ...

    Was widert dich denn daran wirklich an ?

    Wie gesagt, Kinder ausgenommen, denke ich ähnlich.

    Das Leben ist unberechenbar und eine Herausforderung, wenn
    im Selbstmitleid verharrt wird, wer ist denn da wirklich Schuld ?
     
  9. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    28.892
    Ort:
    Wien

    Mich widert das draufhauen auf Leute an, die schon verletzt am Boden liegen.
    Denen noch die Schuld geben, das Entlasten und Entschuldigen der Täter.

    Die Opfer können sich nicht mehr wehren, wenn sie noch mehr verletzt werden.
    Durch dieses Verdrehen der Verantwortung ändert sich nichts in der Gesellschaft, in der immer noch das Recht des Stärkeren zählt. Täter werden kaum bestraft, Opfer bekommen weiterhin keine Hilfe und bleiben allein, arbeitsunfähig, krank, depressiv. Und werden dafür auch noch fertig gemacht und beschuldigt.
    Hört man eh immer bei Vergewaltigungsopfern, die hat es ja provoziert mit dem kurzen Rock, selber schuld. Das ist dieses Denken, es richtet so viel Schaden an. :(


    Daß Kinder ausgenommen werden, stand nicht im Ausgangsbeitrag, da war generell von allen Opfern die Rede.
     
  10. Mondblumen

    Mondblumen Guest

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    Das ist mir vorhin auch durch den Kopf gegangen, dass manche auch Opfer ihrer selbst sind, ihres eigenen Verhaltens.
     
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