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opfern (in der nordischen tradition)

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von kona, 4. September 2015.

  1. kona

    kona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2010
    Beiträge:
    5.273
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    hallo miteinander

    ich würde sehr gerne von euch hören, wie, wann, warum und was ihr opfert.

    persönlich habe ich da einen knopf mit der nordischen tradition, welcher ich mich annähere weil sie mich total zieht, welche mich gleichzeitig abstösst mit all diesen berichten von menschen- und tieropfern.

    es scheint zwar nicht ganz klar zu sein, ob die von ausserhalb der kultur berichtenden schreiber ganz "sachlich" blieben, manche heutige autoren gehen ja auch von einem gewissen mass an politischer propaganda aus in den berichterstattungen...

    meinungen dazu, erfahrungen mit nordischen gottheiten und opfern in diesem kontext wären mir auch sehr willkommen.
    auch buchtipps natürlich zu den nordischen völkern von früher...

    ...vielleicht häng ich mich auch einfach an dem wort auf, "opfern" (haha, geile wortwahl, kona!)

    grüsse

    k
     
  2. SoulCat

    SoulCat voll Licht und Liebe Mitarbeiter

    Registriert seit:
    18. Juni 2013
    Beiträge:
    8.827
    Ort:
    Tirol
    Ich "opfere" getrocknete Pflanzen. Oder Räucherwerk, oder Räucherstäbchen wenn nicht vorhanden.

    Tierische und menschliche Opfer lehne ich weitgehend ab. Es gab mal eine Forderung, Haare zu opfern, dem bin ich nachgekommen nachdem meine Verbündeten nichts dagegen einzuwenden hatten.
     
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  3. Eselsohr

    Eselsohr Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2008
    Beiträge:
    829
    Ort:
    Norddeutschland
    Opfern ist ein Lehnwort aus dem Lateinischen. Das ursprüngliche Wort war blotan. Das hat dieselbe Wurzel wie aufblasen. Die Vorstellung dahinter ist, dass man eine Gottheit stärkt, wenn man ihr eine Gabe darbringt.

    Heute gibt es zwei gegenläufige Verständnisse, die einen sagen, ohne eben das Bloten vergeht die Gottheit an sich. Die andere Sicht sagt, die Stärkung der Gottheit durch eine Gabe bezieht sich nur auf die Stärkung der Anwesenheit im Leben dessen, der die Gabe darbringt, die Gottheit selbst steht über allem.

    Was zur weiteren umstrittenen Frage führt, ob diese Vorstellung von Transzendenz nicht schon eine Entlehnung aus dem christlichen Denken ist.
     
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  4. Terrorelf

    Terrorelf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2010
    Beiträge:
    1.037
    Hi Ho!

    Ich seh das nicht so dramatisch, um ehrlich zu sein. So wie ich persönlich die nordischen Götter wahrnehme, lassen die mit sich reden. Bei Odin kommt z.B. ein guter Met oder auch mal Whisky gut an. Das würde ich einfach mit den entsprechenden Geistwesen absprechen. Ich selber bin ja stark mit den Naturgeistern verbunden, und die kriegen oft etwas Milch, Whisky oder auch mal a bissl was vom Mittagessen spendiert. Gutes Räucherwerk wird auch gern genommen.

    Gruss,
    T.
     
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  5. Die alten Götter geben sich bei mir mit Brot und Bier zufrieden ;-)
     
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  6. Tide

    Tide Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. September 2013
    Beiträge:
    2.911
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    Also wenn ich etwa bei den Matronensteinen bin, zünde ich auch ein Teelicht an, oder lege da eine Blüte hin. Doch agiere da nicht im Sinne des althergebrachten "do ut des".

    Ich gebe also nichts, damit gegeben wird, sondern ich tue es, weil es mir ein gutes Gefühl gibt. Es ist schön, was da hinzulegen. Eine Geste der Verbundenheit. Heyhooo, we all come from the mother .... da da da da di da da da.

    Ich glaube nicht an anthropomorphe Götter, sondern sehe es so, das das alles astrotheologische Vermenschlichungen von Planeten und Sternbildern sind. Womit wir bei einem intelligenten Universum sind. Ja und einem Supercomputer kann ich noch soviele Leckerchens da hinlegen^^, der ist unbestechlich. Entweder ich schnalle die Eingabe, kann das Teil bedienen ( = magisch wirken) - oder eben nicht.
     
  7. Terrorelf

    Terrorelf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2010
    Beiträge:
    1.037
    Hi Tide!

    Naja, anthropomorph sind die eh nur, damit Mensch sie besser begreifen kann. Aber ich widersprech dir jetzt mal zum Teil: in der schamanischen Arbeit ist ja der Dialog mit Göttern und Geistern ein kennzeichnendes Merkmal, und es entstehen Freundschaften, Abmachungen und Verträge. Und das kann auch beinhalten, dass Energieaustausch vonnöten ist. Das kann von einer schnöden Auszahlung für Dienste bis zu dem Zeichen der Verbundenheit reichen.

    Gruss,
    T.
     
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  8. Tide

    Tide Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. September 2013
    Beiträge:
    2.911
    Hi TE, coole Mütze übrigens der neue Avatar! ;)

    Ja, okay, du erzählst mir von der traditionellen schamanischen Arbeit, kann ich so stehen lassen, verstehe ich, bleibe ich auch ganz locker in real bei. Hatte gute Corelehrerin. Die war immer in den Elfensiedlungen in ihren Buchen unterwegs.^^

    Ich sehs astro-theologisch. Also nach Kabbala/Astro-Hexagramm - alle strengen Väter ( Jehova, Osiris, Odin, Dispater, Swantewit, etc) sind Saturn, alle Lichtsöhne ( Jeshua, Balder, Lug, Horus, etc) sind Tiphareth, alle Muttergötter Luna. Alle wirkenden Göttinnen ( Freya, Isis, Astarte, etc) Venus, usw usf.

    Das Universum als Supercomputer eben, wo die göttlichen Aspekte dann Kräfteverhältnisse performen/generieren. Und der reagiert nicht auf Leckerchens!^^

    Aber es macht wirklich Spaß etwas zu geben, Gesten eben, für mich .... und bitte, es soll sich niemand in seinen Geschichten angegriffen fühlen.
     
  9. Ich habe früher auch mal so gedacht wie du @Tide ;-)
     
  10. Terrorelf

    Terrorelf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2010
    Beiträge:
    1.037
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    *g* Nur die Ruhe, ich denk diverse Missverständnisse kamen und kommen daher, weil alle von verschiedenen Paradigmen aus denken und handeln. Die Idee mit dem Supercomputer finde ich gar nicht so doof, aber entspricht halt nicht meinen persönlichen Wahrnehmungen und meinem Wesen - was aber nicht heisst, dass die andere Ansicht Käse ist.

    Wie gesagt, ich gehe mit den Geistern sehr "persönlich" um, und da gibts halt schon mal so Absprachen. Dafür kenn ich mich z.B. im kabbalistischen Paradigma so was von gar nicht aus, dass ich da mal schön den Schnabel halte.

    Gruss,
    T.
     
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