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ON THE JOURNEY TO MYSELF

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Wortdoktor, 23. November 2014.

  1. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    518
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    Habe gedacht mal kreativ zu sein und mir mein Leben in ein Expose verpackt.

    The Journey To myself

    Es war gar nicht allzu lange her als dass mein Leben stupide , hart und langweilig gewesen war. Gleiche Tagesabläufe, vorausgeplante Ereignisse, die dann nach Plan abliefen ohne grössere Zwischenfälle. Es war ein Lebe ohne Relief und Charme kurz: einfach arm.

    Dann hielt man sich selbst klein,plapperte schön nach was die andern sagten und gehorchte der viel zu lauten Musik im Radio. Ein Leben wie ein Traum vom Paradies sollte es eigentlich und die Reise der Reise sollte ins Fussballgeschäft gehen. Mentalcoach im Profifussball. Das war so mein Ding wovon ich noch heute träume.

    Doch anstelle dessen Das Köpfe rollten, lief wie es selbst wollte für eine gewisse Zeit lang unter meinen Ansprüchen. Ständig im Cafe putzen war nicht des Mannes würdig. Viel lieber beschäftigte man sich an der Lebensplanung für ein eigenständiges Sein.

    Selbstständig hatte er sich verboten zu sagen. Und auch was die Liebe betrifft war Festland angesagt keine wilden Überseefahrten wie man es eigentlich in der Sturm und Drangzeit erwarten würde.
     
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  2. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Weiter! :)
     
  3. premiumyak

    premiumyak Sehr aktives Mitglied

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    encore, encore !
     
  4. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    518
    Mittlerweile konnte er verspüren wie sich das Leben wandeln sollte. Sollte die Vereinsmitarbeit tatsächlich zur Realität werden? Unbegreiflich war dieses Leben für den Jungen mann schon immer und dennoch so voller Einsicht.

    Man sollte sich also auf etwas vorbereiten wie die Zeichen der Zeit versprachen. Ob die Wahrscheinlichkeit so hoch realistisch mitzuwirken, bleibt offen. Jedenfalls bricht solangsam aber sicher die positive Energy durch.
     
  5. johsa

    johsa Guest

    :thumbup:
     
  6. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Er merkte nicht wann die Reise begann. Irgendwann passierte irgendwas was Anlass zur Freude geben sollte. Auf der Reise zu sich selbst. Die Sonne wartet und die Energieströme werden stärker. Der kälteste Winter aller Zeiten scheint überstanden zu sein so das jetzt der persönliche Frühling Einzug halten sollte. So zog das Thermometer heftig an.

    Die Zukunft schimmerte mittlerweile wie ein sonniger Strahl ins Eigene Herz sodass man sagen konnte die Verbindung war hergestellt. Zahlreiche Euphorische Vorstellungem entwickelten sich wie die Zukunft aussehen könnte...
     
  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Konkreter? :)
     
  8. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    518
    Die Reise geht unvermindert weiter. Vorbei an schönen Landschaften, die blühend duftenden Sträucher am Straßenrand verlockten zum Stehen bleiben und inne halten um nicht doch den genüsslichen Duft wahrzunehmen. Die Reise führte mich vorbei an Altlasten, die nun an der Vergangenheit angehören sollten und so den Weg für die Gegenwart frei machen sollten. Die Gegenwart sollte die neue Grundlage um das Erreichen der Zukunft umsetzbar wirken zu lassen. Natürlich kann man nicht in die Zukunft einsteigen, aber man kann ja bekannter maßen auf die Zukunft zugehen.

    Und in Sachen Zukunft stelle ich gerade innerlich die Weichen für weiteres vorgehen. Einer der Leidenschaften des jungen Mannes ist ja der Fußball. Da werden erste Fäden gestrickt, um dann später etwas handfestes in der Hand zu haben um eventuell den ganz großen Wurf zu landen. Aber das ist bisher nur Zukunftsmusik die einem vorgedüdelt wird wie die Musik im Radio. Da wechselt jedes Lied alle paar Minuten. Doch mit dem Gefühlschaos soll wie schon erwähnt endlich Schluss sein. Und weiter geht die gute Fahrt.
     
  9. premiumyak

    premiumyak Sehr aktives Mitglied

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    München
    gut Ding braucht gut Weil und
    ein Pups ist keine Pfeil
    oder
    ´ sollte ´ es besser nicht sein

    pfeilschnell kann aber so mancher leidenschaftliche Läufer auf dem Rasen sein
    und eine Freude, seine Künste zu bewundern :)
     
    Wortdoktor gefällt das.
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    26.439
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    JA. Du machst eine Veränderung durch, Kirmes, Du schreibst anders als bisher. Geordneter, schön die Worte verwendet, toll mein Lieber. Tolle Gedanken.

    Geordnete Bilder - ich glaube das ist wichtig in Dir, oder? Geordnete Bilder.

    Hast Du mal die Unendliche Geschichte von Michael Ende gelesen? Ein tolles Buch, das ich Dir empfehlen kann. Ich erzähle es Dir kurz: ein Junge (Bastian) findet ein Buch und verschlingt es auf dem Dachboden seines Schulgebäudes, weil er von zuhause weggelaufen ist. Seine Eltern haben sich getrennt, der Vater, bei dem der Junge wohnt, arbeitet viel und kritisiert an Bastian herum. Bastian bringt im Moment auch schlechte schulische Leistungen. (Mit einem Wort: er steckt in einer psychischen Krise, weil sich seine Eltern trennten. Die Seele leidet.)

    In das Buch, das er da liest, taucht er auf besondere Weise ein: er wird in die Handlung hineingezogen (eine Reaktion des kindlichen Bewusstseins auf das Trennungstrauma) und halluziniert fortan, daß er in der Welt "Phantasien" ein Prinz ist. (Phantasien ist die Traumwelt, die sich ein traumatisiertes Bewusstsein erschafft, um den Schmerz nicht spüren zu müssen.)

    Bastian entdeckt, daß er in Phantasien eine Fähigkeit hat, die er als Mensch sonst nicht hatte: seine Wünsche gehen in Erfüllung. Er muß sie nur laut aussprechen. Weil das so ist, verehren ihn die Tiere und Menschen in Phantasien (es gibt auch Trolle und so weiter und eine böse Hexe, gegen die er erfolgreich kämpft. Er ist ein Held.).

    Aber: Phantasien zerfällt. Dunkle Löcher tuen sich in der Erde auf und zerfressen das Land. Bastian erfährt, daß dies daran liegt, daß die "kindliche Kaiserin" Phantasiens, ein Mädchen in Bastians Alter, im Sterben liegt. Denn mit dem Leben der kindlichen Kaiserin entsteht Phantasien. (Phantasien steht für die kindliche Phantasie, die mit Wünschen noch ohne Beschwerung umgeht und sie alltäglich und klein hält (!). Die kindliche Kaiserin steht für das unverletzte innere Kind eines jeden Menschen, das durch Traumata verschwindet, so daß der Mensch "erwachsen" wird und den Zugang zu sich selbst vorübergehend verliert. Die schwarzen Löcher stehen für die Bedrohung durch Krankheit und Tod, mit der sich eine so psychisch belastete Seele beschäftigen muß. Aber auch für das Vergessen, siehe unten.)

    Bastian rettet das Land durch seine Fähigkeit zu wünschen. Dafür - und weil er manchmal verschwenderisch und egoistisch ist - verliert er aber schrittweise alle seine Erinnerungen an sein reales Leben. (Dieser Mechanismus existiert so, in Kindern wie Erwachsenen: wenn wir traumatisiert sind, flüchten wir uns in eine Phantasie und verdrängen das Trauma, vergessen es also. Und dann kann es passieren, daß wir uns in unsere Phantasie verrennen und dann finden auch wir den Weg aus Phantasien nicht zurück. Wir können dann die Realität für uns nicht nutzen und benötigen Unterstützung, bis es uns besser geht. Und das ist bei jedem Einzelnen so.)

    Bastian hat also alle Erinnerungen an sein Leben verloren und hängt in Phantasien fest. Auf seinen letzten Metern in Phantasien gelangt er dann an ein Bergwerk. Und von diesem Bergwerk wollte ich Dir eigentlich erzählen.

    Es ist ein Bilderbergwerk. Die Bilder sind so wie Kohleflöze oder Gold in den Stein hineingepresst, und man kann sie mit Hammer und Meissel sehr vorsichtig herausschlagen. In diesem Bilderbergwerk, sagt der alte Mann, der das Bergwerk beaufsichtigt, liegt von jedem lebenden Menschen eine Erinnerung verborgen, als Bild. Also auch eines von Bastian, und er benötigt dieses Bild, denn er benötigt eine Erinnerung, um zu wissen, daß er überhaupt nicht nach Phantasien gehört und ein Leben in Freiheit hat. Und nicht in Phantasie.

    Bastian macht sich also für lange Zeit auf die Suche und klopft Bild für Bild frei. Nach langer langer Zeit stößt er endlich auf sein Bild. Weil er es gefunden hat, kann er dann später Phantasien verlassen. (heilen.)



    So. Was lerne ich persönlich aus dieser Geschichte? Ich will es Dir schreiben: wer zu grosse Wünsche hat, verliert sich über diese Wünsche.

    Ich schreibe Dir das, weil ich Dir wünsche, daß Du deine Wünsche gering hältst. Denn über Deine so grossen Wünsche verlierst Du dich. Soviel glaube ich durch das Lesen Deiner Beiträge erkannt zu haben.

    Wonach hast Du Sehnsucht? Nach diesem einen Bild, das Du vergessen hast. Es bedeutet Glück, Geliebtsein, Wärme, Freude, aber auch Ordnung, Orientierung und Verbundensein. Anerkennung. Dieses eine Bild Deines Lebens, diese Erinnerung, die Dir das grosse grosse Gefühl gemacht hat, die Du in Kirmes, Fußball und so weiter suchst: das fehlt Dir in der Erinnerung. Tatsächlich sind es sehr viele Bilder der Erinnerung, die dieses grosse grosse Gefühl enthalten. Du hast sie alle, aber Du hast sie in einem Bergwerk versteckt und tausendundein anderes Bild davorgestellt. Du hast es mit Phantasien verschüttet, dieses grosse grosse Gefühl.

    Und jetzt bist Du in dem Alter und offensichtlich dem Schriftbild nach auch in einer psychischen Situation, in der Du aufatmen kannst, weil es Dir gut geht da wo bist. Du willst aus Phantasien, mit seinen irrealen Wünschen, die uns von der Welt enfernen, aussteigen, oder?
    Oder?

    ;)

    P.s.: Weiter so. Laß mich labern.
     

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