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Oma - Enkel ... Groll

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Tarja, 11. August 2009.

  1. Tarja

    Tarja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2008
    Beiträge:
    1.108
    Ort:
    auf der Erde
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    Hallo,

    ich fühle mich hin und her gerissen, denn es steht eine große Entscheidung an, die der Oma überhaupt nicht gefallen wird.

    Bisher durfte mein Kind (da wir so weit von der Oma entfernt wohnen - ca 2 std) immer zur Oma fahren und dort teils bis zu einer Woche im Monat übernachten.
    Mein Kind wird heute 3 Jahre alt und kommt im Oktober auch in den Kindergarten, sodass dies sowieso nicht mehr so oft möglich sein würde.

    Meine Tochter hat hier bei mir eine neue Familie (neuer Partner und seit 5 Wochen einen Bruder) und wir sind alle dabei unsere Rollen zu finden. Sie ist keine Prinzessin (wie sie die Oma behandelt) und hat ihre Grenzen und Regeln einzuhalten. Meiner Meinung nach braucht ein Kind auch bei einer Oma eine gewisse Orientierung!

    Die Oma erhält ein sauberes und braves Kind (wobei meine Kleine schon ein Wirbelwind ist), übergibt mir nach ein paar Tagen jedoch eine schmuddelige und völlig aufgedrehte Göre.

    Es graut mir immer mehr sie dort übernachten zu lassen, auch wenn es der Oma das Herz bricht und diese dann ihre ganzen "Spiele" mit ihr nicht spielen kann ... Tolle reiche vorzeige Oma, mit Geschäft und Villa, riesen Grundstück, Kleider fürs Kind und Süßkram + Fleisch und Wurst ohne Ende. Jeden Tag volles Programm und keine Regelmäßigkeiten. Geschenke in Hülle und Fülle - alles was das Kind glaubt zu brauchen und will, bekommt es ...

    Habe so oft mit der Oma geredet. Vergeblich, sie macht was sie will, auch wenn sie einsichtig tut. Es ist zum Heulen.
    Die Oma denkt von sich, sie sei eine gute Frau und wolle nur Frieden und keinen Streit. Sie glaubt an Engel, schickt mir Reiki und sagt andauernd: "Alles wird gut!" Sie hört nicht zu, sie will auch nicht wirklich wissen wie es mir geht. Es ist ja alles gut. Ja, für sie ... noch :rolleyes:

    Diese Frau hat in ihren jungen Jahren nur ihr Geschäft im Kopf gehabt und ihre eigenen Kinder lieber abgeben - an eine Tagesmutter - der Vater der Tochter kann ein Lied davon singen, wie wenig sie sich um ihn gekümmert hat. Sie will scheinbar das, was sie damals versäumte nun aufholen und spielt die Mutter meiner Tochter. Mein Kind ist quasi ihre Puppe.
    Ich stehe mit dem Vater des Kindes in einem neutralen Kontakt, auch wenn wir uns vor einem Jahr trennten, weil er für unser Kind und mich kaum da war und ich einen Mann fand, der wusste was er wollte.

    Die Schwiegereltern und ihr Sohn können verständlicher weise mit meinem neuen Partner nix anfangen, denn er ist der Rivale. Aber irgendwann muss mal gut sein. Immerhin kümmert er sich genaus, wie ich, um das Kind. Er hat mich auch nicht weggeschnappt, sondern ich habe mich für die Trennung entschieden, da ich eine Familie wollte und keine Gelegenheitstreffen, wie mit dem Vater des Kindes.

    Sie würden nur ungern zu uns fahren. Der Vater des Kindes würde überhaupt nicht kommen wollen. Aus dem Grund habe ich wiedermal beschlossen, dass meine Tochter dort übernachten und ihren heutigen Geburtstag feiern kann, da ihr Vater extra aus Norwegen her kommt.
    Und mich zerreißt es hier. Ich könnte Gift und Galle spucken, weil ich nicht wollte, dass sie ein halbes Volksfest für das Kind organisieren und es wieder mal ausufert, obwohl wir was anderes vereinbart hatten.

    Diese Frau ist Größenwahnsinnig und Versprechen zu brechen scheint ihr Leibgericht zu sein. Hauptsache ihr Wille wird durchgesetzt. Ihr eigener Sohn bekommt nichts geschenkt. Ihre Tochter bekommt alles in den Hintern gesteckt und mit ihrer Enkelin schießt sie den Vogel ab.

    Weil ich keine Kontrolle habe, mein Kind zu klein ist um sich zu wehren und ich mir meine gute Erziehung, Ernährung und Pflege ungern kaputt machen lasse, auch keine Zusammenarbeit erkennen kann, möchte ich das abbrechen.

    Der Kontakt zu Oma und Vater soll weiterhin möglich sein. Mein Kind liebt sie und ich habe mir immer geschworen niemanden meine Tochter zu entziehen. Nur sind sie echt nicht normal und aus dem Grund muss ich sie bitten, meine Kleine hier bei mir zu besuchen oder es sein zu lassen, wenn ihnen das nicht gefällt. Denn ich denke nicht, dass ich in der Bringschuld stehe oder meine Tochter dort übernachten lassen muss.

    Übernachtungen gibt es nicht mehr - vorerst. Damit ich Ruhe finde, mal wieder entspannter sein kann.

    Denn der Groll in mir wächst, weil ich nicht voran komme, sondern immer wieder so hilflos hier herum zappel, wenn sie dort ist und jedes Mal feststellen muss was alles schief läuft. Ich mich ärgere und ärgere ...

    Was denkt ihr darüber? Was würdet ihr tun?

    Danke auch fürs Lesen!

    Gruß Tarja
     
  2. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
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    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Hallo Tarja!

    Scheint eine sehr heftige Geschichte zu sein!

    Ich möchte betonen, das ich hier nur meine Sichtweise wieder geben kann - eine Sichtweise, die ich erfahren habe, mit eigenen Kindern und in der eigenen Kindheit.

    Meiner Meinung nach sind Großeltern dafür da, die Enkel mit dem zu verwöhnen, das sie Zuhause nicht dürfen - ich habe das als Kind immer genoßen!

    Deine Tochter ist 3 Jahre, in diesem Alter fangen die meisten Kinder an, ihre Grenzen das erste Mal zu suchen - das wird nocht öfters passieren. Dabei können selbst die kleinen schon recht gut dingfest machen, was sie bei wem dürfen und was nicht.

    Eine Woche im Monat ist eine lange Zeit, diese lange Zeit könnte Deiner Tochter vielleicht doch etwas Probleme machen!?

    Als diplomatische Lösung würde ich Dir vieleicht folgendes vorschlagen. Mit der Begründung, auf den besuch des Kindergarten, ist die Einschränkung der Zeit mit Sicherheit gut zu begründen. Ich würde an Deiner Stelle den Kontakt soweit einschränken, das Deine Tochter vielleicht 1 oder 2 Wochenenden (Von Samsatg auf den Sonntag) im Monat zur Oma darf, damit hättest Du einmal die Zeit eingeschränkt (wie gesagt, es lässt sich leicht durch den Besuch des Kindergarten begründen). Zum zweiten würdest Du Deiner Tochter die Zeit der Verwöhnung weiterhin gönnen:D und Du würdest der Oma nicht vor den Kopf hauen.;)

    Lass die Oma sein wie sie ist, Du kannst die Frau nicht ändern - wichtig ist meiner Meinung nach, das sie dem Kind nicht schadet - und ein Verwöhnwochenende mit Schokolade und Wurst ohne Ende --- denk mal darüber nach, wie Du Dich in der Rolle Deiner Tochter fühlen würdest!:)

    Ganz klar liegt die letzte Entscheidung bei Dir, mein Tipp dazu ist nur, versuche die Situation von allen Seiten zu beleuchten!

    LG Lifthrasir
     
  3. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
    2.551
    Ort:
    n.ö.
    hallo tarja,

    als vater und mit erfahrung in grossfamilien möchte ich dir nur sagen: die oma macht nur das was sie gut kann, mehr kannst du nicht erwarten. wahrscheinlich will sie mit geschenken auch die zuneigung de kindes erlangen, um etwas zu kompensieren. viele omas und tanten haben ihren mutterinstinkt nicht ganz ausgelebt und brauchen eine ersatzbefriedigung. wenn du das gefühl hast, dass das ungleichgewicht zwischen deinem und ihrem zuhause zu gross wird, kannst du die besuche entsprechend einschränken.

    lg winnetou:)
     
  4. Tarja

    Tarja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    auf der Erde
    Hallo,

    dass sie nur noch ein Wochenende hin geht, habe ich auch vorerst geplant gehabt, aber das Problem ist, sobald mein Kind fort ist, sind Vereinbarungen gleich 0 wert.

    D. h. ich gebe sie am Samstag ab und dann rufen sie evtl. am Sonntag an, dass sie sie nicht bringen können, da sie so viel in der Firma zu tun haben und erst am Montag oder Dienstag herfahren können.

    Versteht ihr was ich meine? Die Oma macht was ihr gefällt. Spiele ich nicht mit, dann schlängelt sie sich zu ihrem Ziel. Sie weiß, dass ich mit einem Säugling nicht mit dem Zug bis zu ihr fahren und meine Tochter abholen werde. Das wären 5 Stunden fahrt (hin und zurück). Also wüsste sie, dass ich darauf angewiesen bin, dass sie sie mir bringen.

    Hm, nein. Sie kann auch zu mir kommen und hier mit Sarah einen ganzen Tag verbringen oder bei ihrer Mutter übernachten und dann zwei Tage was mit ihr machen - von mir aus. Aber sie soll sie abends wieder abgeben.

    Ich war in dem Alter nie bei meinen Großeltern über Nacht. Wäre es so, dass sie meine Erziehung nicht blockiert und mit mir an einem Strang zieht, (Verwöhnen okay, aber übertreiben - klares Nein!), dann hätte ich weiterhin nix dagegen gehabt, nur kann ich so nicht weiter machen. Auch nicht für ein oder zwei Nächte.

    Ich würde es gerne anders regeln, aber ich habe überhaupt kein gutes Gefühl dabei sie trotzdem hinfahren zu lassen.
    Nicht jetzt und für die Zukunft.

    Gruß Tarja
     
  5. Belle

    Belle Sehr aktives Mitglied

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    Das ist ne ganz schwierige Situation und ich versteh Dich Tarja. Da "werkelst" erfolgreich am Kind und dann kommt Oma und Du brauchst ne Woche um Dein Kind wieder "gerade" zu bekommen.

    Wirkliche Lösung hab ich nicht, aber nur einen kurzen Einwurf. Nur aufpassen das nicht irgendwann von der Kleinen kommt, meine Oma durft ich nicht sehen/haben usw., aber mein Bruder der hatte seine.

    Pass bloss auf das Du irgendein Gleichgewicht findest. (Ich weiß das das leicht gesagt ist.)
     
  6. Tarja

    Tarja Aktives Mitglied

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    Hi Belle,

    nun, es ist so, dass die Eltern meines jetztigen Partners noch weiter weg wohnen. Omas oder Opas haben wir nicht näher als 2 Std. - Tendenz eher steigend!
    Meine Tochter kann sich also nicht wirklich beschweren.

    Wie schon gesagt, ich möchte den Umgang nicht verbieten. Ein Übernachten muss nicht sein. Sie hat hier ihre Familie und nun bald den Kindergartenalltag und später Schule usw. Es wird eh nimmer in dem Maße gehen.

    Wenn die Oma ihr Enkel unbedingt sehen will, dann wird sie herkommen. Sie muss auch nicht unter meiner Aufsicht mit ihr was machen. Sie braucht unsere Wohnung nicht betreten. Soll mir das Kind aber am selben Tag wieder bringen. Ansonsten, hat sie Pech gehabt, denn wie es mir mit dem Ganzen geht, begreift sie einfach nicht oder will es nicht wahr haben.

    Gruß Tarja
     
  7. HamsterofDeath

    HamsterofDeath Mitglied

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    911
    dann ist doch ein tamagochi perfekt.

    das verwöhnen ist nicht das problem. es ist die maßlosigkeit und das in den rücken fallen, sobald oma & kind unbeaufsichtigt sind.
    es ist dem kind z.b. völlig schnuppe, ob es morgens tee, saft, (soja;))milch oder zuckerzeugs (kaba oder so) bekommt. es wird vereinbart: kein kaba aus der flasche, weil das schlecht für die zähne ist. die oma sagt "ja, natürlich". aber hält sich dann nicht dran.
    es wird vereinbart: "gib dem kind den schnuller nicht den ganzen tag, das gibt schiefe zähne". sie sagt ja, aber hält sich nicht dran - obwohl die kleine nicht nach dem schnuller verlangt.

    die oma tut das nicht für das kind, sondern einfach weil es ihr gefällt. sie kennt ihren platz nicht, sondern scheint sich für die zweite mutter zu halten. jedenfalls ist das mein eindruck.
     
  8. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Achtern Diek
    Hi Tarja,:)

    als erstes solltest du dein Verhältniss zur Schwiegermutter und das deiner Tochter zur Schwiegermutter trennen. Auch wenn es schwer fällt und ich weiß, wie schwer das sein kann, denn ich hatte schließlich ebenfalls eine unkontrollierte Schwiegermutter.....Dazu kommt, dass das Verhältnis zur eigenen Schwiegermum wahrscheinlich immer von Ärger geprägt ist und immer sein wird. Das ist nun mal so bei Müttern von Söhnen. Sie können das Zepter über ihren Sohn nun einmal schwer abgeben......:rolleyes:

    Aber.........

    auch meine komplizierte Schwiegermutter war eine hingebungsvolle Oma und meiner Tochter sehr zugetan. Da wurde verwöhnt ohne Ende und unsere (meine und die meines Mannes Anweisungen) völlig ausser acht gelassen....

    Dafür spricht meine heute erwachsene Tochter voller Liebe von der Zeit mit "Omimi" und wie schön alles war und das sie so lange aufbleiben durfte, wie sie wollte...Und das Omi ihr genau die Sachen kaufte, die wir vorher abgelehnt hatten...und all ihre Leibspeisen kochte und sie von hinten bis vorne als Prinzessin behandelt wurde. :)
    Meiner Tochter hat dies alles nichts geschadet. Denn erzogen wurde sie ja größtenteils von uns. Dort lernte sie die Regeln. Und da Kinder nicht dumm sind, wissen sie genau, bei wem sie´s machen können und bei wem nicht...;)
    Bei den Großeltern wurde eben genossen, dass es (fast) keine Regeln gab. Und ich glaube, dass ist genau der Lauf der Welt:

    Die Großeltern brauchen ihre Enkel nicht mehr zu erziehen und geniessen diese Situation. Sie können jetzt losgelöst von jeder Verantwortung ihre Enkelin verwöhnen. Und weißt du was: Ich würde sie gewähren lassen. Deine Tochter wird es dir eines Tages danken und vielleicht, wenn du einst selbst ein Enkelkind hast, wird sich diese Situation sogar wiederholen....;)



    Lieben Gruß
    Urajup
     
  9. Tarja

    Tarja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2008
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    auf der Erde
    Hi ...

    gewähren, dass sie ihr Enkel sehen und mit ihr was in unserer Umgebung machen kann, ja.
    Übernachten - NEIN!

    Es ist quasi ein Schritt zurück aber kein Schritt in die Entfremdung zwischen Oma und Enkel.

    Wenn ich kein Vertrauen habe und mich nicht gut fühle, wenn mein Kind dort ist, dann wird es besser sein, dass die Oma sie besuchen kann und fertig.

    Gruß Tarja
     
  10. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

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    Achtern Diek
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    Manchmal muß eine Mutter eben eine Kröte schlucken, auch wenn´s schwerfällt.....dem Kind zuliebe......

    Lass dein Herz sprechen und nicht deinen Verstand, dann wird es schon richtig sein....:)



    LG
    Juppi
     
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