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Östrogendominanz und Progesteronmangel

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Schwester13, 13. Dezember 2012.

  1. Schwester13

    Schwester13 Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2009
    Beiträge:
    28
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    Hallo,
    sehr viele Frauen leiden unter Östrogendominanz und Progesteronmangel. Dies hat nicht nur Fehlgeburten zur Folge, Myome, Zysten, Dauerblutungen – zuviel Östrogen führt auch zu Gebärmutterkrebs, Eierstockkrebs, Vaginalkrebs, Dickdarmkrebs. Seit 2003 steht Östrogen auf der Liste der krebserregenden Substanzen. Schwangerschaftsübelkeit wird ausschließlich durch zu hohe Östrogenwerte verursacht. Aber die Ärzte wollen das nicht wahrhaben. Sie wissen nicht, dass man Schwangerschaftsübelkeit und auch Fehlgeburten mit bioidentischem Progesteron verhindern kann. Bei Frauen sollte Progesteron das Hormon für die Osteoporose-Therapie sein, denn es stimuliert die Osteoblasten und damit die Knochenneubildung. Östrogen tut das nicht.

    Leider wird der Begriff der Östrogendominanz in medizinischen Fachkreisen nicht akzeptiert. Dies hat seine Ursache darin, dass sehr viele Ärzte von Hormonen nur sehr wenig verstehen. Von Gynäkologen bekommen die Frauen nur künstliche Hormone. Sie wissen nicht, dass es ein natürliches Hormon aus Yamswurzel gibt. Wenn ihr eine Fehlgeburt habt oder Myome, wird meist kein Hormontest gemacht und wenn, dann ist es ein Bluttest, welcher viel zu ungenau ist. Ein Bluttest zeigt die Gesamtmenge aller Hormone, von denen aber nur ca. 10 Prozent frei verfügbar sind, dies sind die aktiven. Ein Hormonspeicheltest zeigt die momentan aktiven, deshalb kann damit viel besser therapiert werden. Jeder kann selbst einen Hormonspeicheltest in Auftrag geben. Es gibt Kassen, die die 50 Euro dafür erstatten. Das Verhältnis Östradiol zu Progesteron sollte mindestens 1 zu 100 sein. Bei Progesteronmangel kann man Progesteroncreme aufs Schienbein schmieren, auf die Innenseite der Unterarme, auf Arm, Gesicht. Mehr als 1 zu 300 darf das Verhältnis jedoch nicht werden. Alle Kassen bezahlen Progesteroncreme. Ihr werdet aber schwer einen Frauenarzt findet, der es verschreibt. Die wollen ihre künstlichen Hormone verschreiben. Bei Brustspannen wird Progestogel verschrieben. Dies ist jedoch nur 1 prozentige Progesteroncreme. Bei Dauerblutungen ist es zu schwach. Utrogestkapseln enthalten 100 mg Progesteron. Für viele Frauen ist es zu stark, weshalb sie die Kapsel anstechen und in Creme mischen. Wenn sie die Creme über 5 Tage verteilen kommen sie auf täglich 20 mg.

    Da die Frauen von den Gynäkologen nur wenig Hilfe bekommen, rate ich jeder Frau, sich selber zu informieren. Wenn ihr selber nicht klar kommt, dann könnt ihr auf google dr. scheuernstuhl und therapeut eingeben. Ihr bekommt so eine Liste von Ärzten, die sich mit natürlicher Hormontherapie auskennen.
     
  2. Einewiekeine

    Einewiekeine Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2010
    Beiträge:
    1.012
    Kleine Korrektur. Das Progestogel enthält 10mg natürliches Progesteron pro 1 gr. Creme! Da stimmt Deine Info nicht.

    Utrogestkapseln: Bei oraler Einnahme kommen nur 20% im Körper an, da über die Leber verstoffwechselt wird. Aufnahme bei vaginaler Anwendung 80%.

    Utrogest (= natürliches Progesteron) wird sehr häufig von Frauenärzten verschrieben. Richtig ist aber das viele Ärzte tatsächlich wenig über die Östrogendominanz wissen und man sich am Besten selbst kundig machen sollte.
     
  3. lumen

    lumen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Dezember 2008
    Beiträge:
    7.471
    Ort:
    Weltenbummler


    Das ist sehr interressant.
    Viele Frauen lassen sich ihre Gebärmutter bei Dauerblutung entfernen...Wäre ja einfacher mit Progesteron zu behandeln?!
    Weshalb machen das die Gynäkologen nicht?
    Die kennen sich doch aus???

    Lg
    Lumen
     
  4. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2011
    Beiträge:
    2.151
    Ort:
    Wald
    Hallo Schwester13,

    ich kann die positive Wirkung von der Yamswurzel nur bestätigen, nehme sie schon viele Jahre ein.
    Allerdings habe ich sie in erster Linie immer zur Empfängnisverhütung genutzt.

    Interesant dazu ist folgender Text, der noch etwas umfangreicher ausführt was du angesprochen hast:

    http://www.naturheilkundethemen.de/wildyam.html

    So ist Mutter Natur mit uns, gegen jedes "Leiden" ist ein Kraut gewachsen ;)

    LG
    Waldkraut
     
  5. Tery

    Tery Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Dezember 2012
    Beiträge:
    7
    Ja und genau das ist nicht zu empfehlen, weil dies ebenfalls eine transdermale Anwendung darstellt.

    Der Körper produziert physiologisch, solange er gesund und stoffwechselaktive Ovarien hat, täglich ca. 20 mg Progesteron. Mehr sollte man auch nicht bei transdermaler Anwendung täglich riskieren. Eiine Überdosierung gilt zwar landläufig als nicht möglich, das stimmt so aber nicht, bei entsprechender Disposition wird der vorhandene Rohstoff im Überschuß wieder in diverse Endhormone verarbeitet ( Progesteron ist der Rohstoff ), was dann wieder Dominanzsymptome machen kann. Und amerikanische Verhältnisse haben wir hier (noch) nicht, was den initial hohen Einsatz von Progesteron rechtfertigt. Bei massiver Adipositas kann man eventuell darüber nachdenken, anfangs höher zu dosieren, aber keine 80 mg täglich. Das credo ist: so wenig wie möglich, damit die Frau eine Verbesserung Ihrer Symptome spürt. Schnell und viel gibt Schwankungen in der Therapie und verunsichert Frauen. Geduld und langfristige Anwendung, bis der Speicheltest Entwarnung gibt und die Symptome verschwinden, es handelt sich immerhin um ein Hormon.

    Beste Grüße,
    Tery
     
  6. Einewiekeine

    Einewiekeine Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2010
    Beiträge:
    1.012
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    Ich denke das muss man ausprobieren und ist sehr individuell in den Wechseljahren. Es gibt Frauen die mit höherer Dosierung gut zurechtkommen.
     
  7. Tery

    Tery Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Dezember 2012
    Beiträge:
    7
    ????
    Versteh ich jetzt nicht Deinen Einwand. Ich red sehr wohl auch von den Wechseljahren.
    Prämenopause: der Progesteronspiegel sinkt ab, bis auf einen Wert, der im Verhältnis zu Östrogen zu niedrig ist. Symptome entstehen wie Schlafstörungen, Hitzewallungen, Leistungsknick...
    Menopause + Postmeonopause: im Verlauf sinkt auch der Östrogenspiegel, bei manchen Frauen, deren Ausangswert an Progesteron nicht zu gering war, normalisiert sich das Verhältnis der beiden Hormone zueinander wieder, sie sind "durch" und haben keine Beschwerden mehr . Bei manchen bleibt das Mißverhältnis stehen, die Beschwerden auch, sie profitieren von einer Hormonersatztherapie, wie es die transdermale Progesterongabe darstellt.

    Fettgewebe produziert unter anderem sehr viel Östrogen, was den Ausgangszustand noch verschlechtert und so sind übergewichtige bis fettleibige (adipöse) Frauen noch schlecher dran, da sie per se schon mit einem hohen Östrogenwert zu kämpfen haben, auch wenn sie in der fruchtbaren Zeit noch gute Progesteronwerte haben. Kommt eine bspw. schlechte Ernährung oder Umweltgifte mit vielen Xenoöstrogenen dazu, wird es halt noch dramatischer. Und das meldet sich spätestens in den Wechseljahren.

    Prinzipiell finde ich die Auseinandersetzung mit dem "Wechsel" sehr gut. Frauen fangen an, sich anders zu definieren, auf sich selbst mehr Rücksicht zu nehmen und bewußt einen neuen Lebensabschnitt zu starten. Manchmal reicht es auch, das Augenmerk auf Belastung auf Streß, Ernährung, Umwelttoxine zu richten, das hilft, gering produzierende Ovarien wieder anzuregen. Wenn nicht, darf das Progesteron ran.

    Ich finde es nach wie vor schwierig, solche Mengen zu empfehlen, auch wenn es einzelnen Frauen geholfen haben soll. Auch glaube ich nicht sehr daran, daß dies langfristig ohne Probleme geht.


    Noch etwas zu Deinem Rechenbeispiel von oben:

    Du schreibst, 10 mg Progesteron pro 1g Creme. Das wäre dann, wenn man davon ausgeht, daß 1g Creme identisch ist mit 1000mg Creme, 10mg auf 1000mg, und das wäre? 1%. Somit ist die Angabe der Userin völlig korrekt.

    Kann man auch überall nachlesen, in der entsprechenden Literatur zur Östrogendominanz sowie der Arzneimittelinformation zu Progestogel. Vielleicht googelst Du mal?
     
  8. Schwester13

    Schwester13 Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2009
    Beiträge:
    28
    Hallo,
    „Utrogestkapseln: Bei oraler Einnahme kommen nur 20% im Körper an, da über die Leber verstoffwechselt wird. Aufnahme bei vaginaler Anwendung 80%.“
    Das kann man so pauschal nicht sagen. Es kann sein, dass oral nur 10 Prozent ankommen. Im Durchschnitt kommen über die Haut oder Schleimhaut 50 prozent an. Bei älteren Frauen wird von vaginaler Anwendung abgeraten wegen Atrophie.
    „Das ist sehr interressant.
    Viele Frauen lassen sich ihre Gebärmutter bei Dauerblutung entfernen...Wäre ja einfacher mit Progesteron zu behandeln?!
    Weshalb machen das die Gynäkologen nicht?
    Die kennen sich doch aus???“
    In den letzten Tagen sprach Gesundheitsminister Bahr über überflüssige Operationen. Es geht überall ums Geld. In Deutschland wird jetzt darüber diskutiert, dass mit unserem Gesundheitswesen was nicht stimmt.

    „Mehr sollte man auch nicht bei transdermaler Anwendung täglich riskieren.“
    Bei starkem Progesteronmangel, wenn es z.B. zu Dauerblutungen kommt, dann können auch 400 mg nötig sein, um die Blutung zu stoppen. Natürlich darf man es nur vorübergehend nehmen und muss einen Speicheltest machen, weil es zu Überdosierungen kommen kann.

    Ich finde es ganz schlimm, dass fast keine Frau weiß, dass man in den Wechseljahren keine künstlichen Hormone schlucken muss. Wenn Homöopathie nicht ausreicht, sollte man es als erstes mit Progesteroncreme aus Yamswurzel versuchen. Progesteronmangel führt auch zu schlechtem PAP. LG
     
  9. Einewiekeine

    Einewiekeine Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2010
    Beiträge:
    1.012
    Ich lese hier nur Halbwahrheiten, Spekulationen, Vermutungen oder ist hier jemand vom Fach sprich Gynäkologe oder Endokrinologe.? Wohl kaum!

    Über Dosierungen läßt sich trefflich streiten, dazu habe ich keine Lust. Außerdem sind pauschale Aussagen darüber nicht möglich, eben weil jede Frau und ihre Hormonlage anders ist.

    @Schwester13

    Nochmal - es ist sicher wie in vielen anderen Bereichen wichtig sich selbst zu informieren. Ich stimme Dir dahingehend nicht zu, dass hauptsächlich immernoch künstliches Progesteron verschrieben wird. Und selbst das Aufbereitete aus der Yamswurzel ist nun mal kein Allheilmittel für alles, wenn auch gesünder.
     
  10. Babyy

    Babyy Aktives Mitglied

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    17. Dezember 2012
    Beiträge:
    772
    Ort:
    Wohin meine Beine mich tragen
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    Darf ich hier nachhacken?

    Ich wollte auf hormonelle Verhütung verzichten, hab sie auch garnicht vertragen. Daher hat mein Arzt mir die Kupfespirale eingesetzt was, wenn ich ehrlich bin, für mich eine Notlösung war weil ich nicht glaubte, dass nach 10 Jahren Anti-Baby-Pille mein Zyklus soweit in Ordnung ist, dass ich hätte anders verhüten können.

    Aber wie kann man mit Yamswurzel verhüten? Und wie sicher ist das?
     
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